Mit Wiencek muss man sich von Kohlbacher oder Fischer trennen. Ansonsten hast du 100% Recht.
Beiträge von Beuger
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Beuger: Ach, bitte, jetzt lass uns nicht hier solche unsinnigen Regeldiskussionen führen. Hat überhaupt nichts mit dem Spielausgang zu tun.
Aus Gründen von Flensburgs Dummheit.
Aber eine spannende Frage, die auch das nächste Spiel mitentscheiden kann.
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Beuger: Ich kenne die Regeln, danke.
Wenn vorher Freiwurf gepfiffen wurde, dann muss erst der Freiwurf ausgeführt werden.
Wo steht das in der Regel?
Es war ein Ball in Besitz halten, ohne erkennbaren Versuch, das Tor des Gegners anzugreifen.
Dazu bereits angezeigtes Vorwarnzeichen.
Dass man nicht auch abpfeifen darf, wenn der Ball sich nicht im Spiel findet, steht nirgends.
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War doch vorher Freiwurf gepfiffen, oder?
Ja. Trotzdem darf Gottfridsson nicht die Sekunden runterlaufen lassen, indem er einfach da steht und den Schiedsrichtern eine banale Frage stellt, deren Antwort er selber weiß.
Regelbezug:
Es ist nicht erlaubt, den Ball in Besitzt zu halten ohne erkennbaren Versuch, anzugreifen oder ein Tor zu erzielen. Ebenso ist es nicht erlaubt, wiederholt die Ausführung eines Anwurfs, Freiwurfs, Einwurfs oder Abwurfs der eigenen Mannschaft zu verzögern (siehe Erläuterung 4). Dies ist als passives Spiel anzusehen, welches mit einem Freiwurf geahndet wird, sofern die passive Tendenz nicht aufgegeben wird (13:1a).
Der Freiwurf ist an der Stelle auszuführen, an der sich der Ball bei der Unterbrechung befand.
7:12 Wird eine mögliche Tendenz zum passiven Spiel erkennbar, wird das Warnzeichen (Handzeichen Nr. 18) gezeigt. Dies gibt der ballbesitzenden Mannschaft die Gelegenheit, die Angriffsweise umzustellen, um den Ballverlust zu vermeiden. Falls sich die Angriffsweise nach dem Anzeigen des Warnzeichens nicht ändert, oder kein Torwurf ausgeführt wird, wird ein Freiwurf gegen die ball besitzende Mannschaft gegeben (siehe Erläuterung 4).
In besonderen Situationen (z.B. bewusstes Auslassen einer klaren Torgelegenheit) können die Schiedsrichter auch ohne vorheriges Warnzeichen auf Freiwurf gegen die ballbesitzende Mannschaft entscheiden.
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Nächster Regelbezug: Gottfridsson hätte für seine Aktion am Schluss passiv gepfiffen bekommen müssen, da er das Spiel absichtlich verschleppt hat.
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Und Golla in Magdeburg?
Das war kein Schlag nach vorne so wie heute.
Und selbst wenn du dort auch rot forderst, ist das keine Rechtfertigung, hier es bei 2min zu belassen. Komm schon Rheiner, das weißt du selbst.
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Die Aufregung von Prokopp mit gelber Karte meines Erachtens berechtigt.
Danach stand das Spiel unter wesentlich besserem Stern, auch wenn Hannovers Bester M.M. eine berechtigte rote Karte erhielt.
Rückraum links schmeißt in 30 Sekunden fast alles weg. Aber tolle Moral von Hannover...
Ich gebe dir übrigens Recht, dass Michalczik zurzeit besser in Form ist als Mappes und daher zur Nationalmanschaft mit muss.
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Pytlick muss einfach lang hoch ballern, Jakobsen traut sich nicht den Ball rauszufangen, Möller macht alles oben auf und zieht sogar noch den Kopf weg. Und das alles in fünf Sekunden. Entscheidet sich ein Spieler anders, ist es ein Sieg.
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Dieser Punktverlust fühlt sich wesentlich ärgerlicher an als der in Lemgo.
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Um Gottes Willen, wie blöd kann man sich anstellen
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Wie tief darf der Spieler auf "Tauchstation" gehen? Geht die Hand zum Kopf oder der Kopf zur Hand?
Auf alle Fälle keine direkte Bewegung des Gesichts zum Arm, sondern von Arm zu Gesicht.
In der Regel steht übrigens nichts zum Thema tief gehen.
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Wenn das für alle gelten würde, wär‘s ja okay, Beuger.
Rheiner, das ist grundsätzlich bei der Schiedsrichterei so.
Nach Regelbezug war dies aber eine rote Karte. Wie andere Aktionen bewertet werden, darf bei einer klaren Sache keine Rolle spielen.
Darüber hinaus habe ich in dieser Saison beobachtet, dass Gesichtstreffer öfter rot geben als bisher. Was ist also dein Punkt?
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Den ich mit Sternchen markiert habe. Besonders aggressive Aktion gegen Gesicht, hohe Intensität. Achtung, es muss keine Absicht vorliegen
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ok
Regelwidrigkeiten, die mit einer Disqualifikation zu ahnden sind 8:5 Ein Spieler, der seinen Gegenspieler gesundheitsgefährdend angreift, ist zu disqualifizieren (16:6a). Die hohe Intensität der Regelwidrigkeit oder die Tatsache, dass diese den Gegenspieler unvorbereitet trifft und er sich deshalb nicht schützen kann, machen die besondere Gefahr aus (siehe nachstehenden Kommentar zu Regel 8:5).
Neben den in Regel 8:3 und 8:4angegebenen Merkmalen gelten folgende Entscheidungskriterien:a) der tatsächliche Verlust der Körperkontrolle im Lauf oder Sprung oder während einer Wurfaktion; b) *eine besonders aggressive Aktion gegen einen Körperteil des Gegenspielers, insbesondere gegen Gesicht, Hals oder Nacken, (Intensität des Körperkontakts);* d) das rücksichtslose, Verhalten des fehlbaren Spiele -
2Min hätten gereicht mMn
Dann hat deine Meinung keine Regelkenntnis
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Buric taucht vor Uscins Würfen ab, Flensburg geht zu fahrlässig mit Überzahlsituationen in der Kleingruppe um und Hannover darf mehr Schritte machen als der durchschnittliche GOG Spieler. So läuft es dann eben.
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Es hat doch niemand behauptet, dass es im Handball nur um die athletische Verfassung geht. Wie hätte Vardar 2019 sonst die CL gewonnen. Die waren von der körperlichen Verfassung weit von der Weltspitze entfernt.
Es nur maximal bedenklich, dass auf so einem Niveau, in einem immer wichtiger werdenden Aspekt, so dilettantisch gearbeitet wird.
“Athletik-/Krafttraining” hat ja zudem auch mehrere Aspekte nicht jetzt nur Maximalkraft oder nur Schnellkraft. In der Verletzungsprävention ist der THW schon nicht so schlecht dabei, dahingehend scheint man mehr richtig zu machen (und Jichas Wechseltaktik ist auch förderlich)
Wenn die Diskussion nicht wieder in eine absolut polemische Richtung laufen soll, würde ich dich darum bitten, ihn einfach zu ignorieren. Das ist besser für alle 👍🏻
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Erstmal möchte ich für deine ausführliche Antwort danken.
Bei mir ergeben sich daraus noch folgende Fragen:1. Was wäre denn die Alternative zu ‚klassischem Zirkeltraining‘? Um mal bei den Einblicken via Instagram zu bleiben: bei der SG sah man bspw. in der Vorbereitung, dass dort im Kraftraum an Geräten trainiert wird. Nach meinem Kenntnisstand trainiert man damit doch überwiegend einzelne Muskeln/gruppen isoliert. Das macht man im Zirkeltraining doch letztlich auch, nur eben ‚frei‘ und nicht ‚geführt‘?
2. Sollte sich die Trainingsstrategie nicht an dem Anforderungsprofil, dass die Spieltaktik an Spieler stellt, orientieren? Was bspw. für eine SCM mit kleineren, wendigeren Spielern geeignet ist, muss ja nicht für einen THW mit eher großen, wuchtigen Spielern geeignet sein?
Im Handball ist es schwer, Beispiele zu finden, die wirklich gutes Athletiktraining machen. Ich hatte in den letzten Jahren tatsächlich Einblick in viele Erst- und Zweitligavereine und deren Athletiktraining (ohne da jetzt Beispiele zu nennen, so viel Anonymität muss sein) und kann sagen, dass da eigentlich überall okay bis ganz gut trainiert wird, aber nirgendwo überragend. Dafür muss man wohl in die USA oder auch nach Japan gehen. Es ist ja kein Wunder, dass die athletischen Werte von Basketballern oder Footballern denen von Handballern deutlich überlegen sind. Das hat zwar zu einem kleinen Teil mit Genetik zu tun, zu einem größeren aber mit Training. In den USA wurde vor zwanzig bis dreißig Jahren so trainiert wie in Europa heute. Selbst im Fußball ist es übrigens nur äußerst bedingt besser. Ich sehe das mittlerweile als geographisches Problem.
Kurz zu deiner zweiten Frage, körperliches Training unterliegt immer dem SAID-Prinzip: specific adaptions to imposed demands. Dementsprechend muss man immer für jeden Athleten individuell schauen, was er braucht und das dementsprechend trainieren. Da ergeben sich je nach Position natürlich häufig Überschneidungen, aber eben nicht immer Deckungsgleichheit. Völliger Nonsens ist es aber natürlich, einen Zirkel mit der gesamten Mannschaft zu durchlaufen.
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Mikkel Hansen, Simon Pytlick, Mika Damgaard, Lasse Andersson, Mads Mensah, Rasmus Lauge... also wenn ein Vergleich hinkt, dann dieser
Wenn Mensing wirklich das Kaliber ist, zu dem ihn hier alle machen, kommt er da rein.
Meiner Meinung nach hat er gute Bundesliga Klasse. Ob das dann den Ansprüchen eines Topclubs entspricht, um den Kader nach ihm auszurichten, muss man natürlich selber entscheiden. Ich sehe ihn bei einem Verein wie Hannover oder Leipzig in seiner sehr guten Rolle oder bei einem Topclub als klarer Ersatzmann, so er denn will.