Beiträge von Beuger

    Was ich noch hinzufügen möchte: Es ist glaube ich kein bestimmter Spielertypen, mit dem er nicht harmoniert.

    In letzter Zeit scheint er sich eher mit dem Einstellen auf einen (Rückraum-)Spieler schwer zu tun. Jedenfalls in Flensburg und das zählt für mich, ebenso die aktuellen Leistungen.

    Das ist ja meine Rede. Er ist seit geraumer Zeit in einem Formtief, hat nun die Chance, durch viel Spielpraxis sich da wieder rauszuarbeiten. Wenn das nicht gelingt, könnte es sein letztes Jahr in Flensburg sein.

    Beide brauchen aber Lücken in der Abwehr. Smits geht durch die Lücken und Mensing wirft über/durch durch in Bewegung gebrachte Abwehr. Durch schnelles kreuzen usw. werden halt die Lücken aufgetan bzw. die Abwehr in Bewegung gebracht. JG Stärke ist aber nicht das kreuzen sondern z. B. die Übersicht den Ball durch die Lücke zum Kreis zu bekommen oder der Schlagwurf.

    Wie schon gesagt, macht das für mich wenig Sinn. Mit welcher Art von Rückraumspieler kann er denn angeblich überhaupt zusammenspielen?

    Immerhin ist er mit Lauge und Röd deutscher Meister geworden. So viel Unterschied zu Pytlick und Smits ist bei den beiden von 2019 auch nicht.

    Ja, er kommt über Tempowechsel aus eher wenig Geschwindigkeit, aber zum Schluss ist seine Geschwindigkeit dennoch hoch. Ich schiebe es bei ihm eher auf ein allgemeines Formtief als auf den Mangel an Zusammenspielenkönnen mit diesem Typ Halben.

    Macht ja auch keinen Sinn: Mit Mensing soll er nicht zusammenspielen können, weil er ein Shooter ist und mit Smits, weil Smits Durchbrüche braucht? Mit wem soll er denn dann zusammenspielen können? Smits und Mensing sind ja komplett gegensätzliche Spieler.

    Zum Klassentreffen nach Berlin fahrt ihr doch erst noch. :hi:

    Beim ersten Satz bin ich bei dir. Es gibt keinen Grund für Trübsinn.

    Understatement a la K73? 😉

    Er wirkt für mich nicht überspielt, sondern er passt vom Spielstil nicht zu den neuen Halben. Das war voriges Jahr auch schon mit Mensing so. Er "blühte auf" als Gotte nicht mehr (durch die Verletzung) die absolute Nr. 1 auf der Mitte war.

    Gute Anmerkung, die Frage ist dann aber, warum er in der Nationalmannschaft lange Zeit neben Lagergren, Carlsbogard, Claar und auch Johansson so gut funktionierte. Alles moderne Handballer.

    Ich weiß ja nicht, warum der Saisonverlauf und die Leistungen der SG hier so negativ gesehen werden?

    Persönliche Auffassung:

    - Spiel deutlich schneller und flüssiger als die letzte Saison

    - Wesentlich mehr Feuer und Emotion drin

    - Bislang noch keine Verletzungen, Fitnessstand dementsprechend gut

    Zahlen und Fakten:

    - in Magdeburg knapp verloren, in Kiel knapp gewonnen, in Lemgo erstmals seit drei Jahren wieder einen Punkt

    - bereits gegen vier der letztjährigen oberen Tabellenhälfte gespielt, noch keinen aus der letztjährigen unteren Tabellenhälfte, das schwerste aller Saisonspiele schon hinter sich

    - Letzte Saison Platz vier nach Toren, Platz 1 nach Gegentoren; diese Saison Platz 3 nach Toren, Platz 4 nach Gegentoren (-> verständlich, da sich hier noch einiges einspielen muss)

    - Zwei neue Spieler, die sich direkt an die Spitze des Assistratings gesetzt haben (Platz 3 und 5)

    - Problem: Turnover. bisher 11,5 pro Spiel. Wird sich aber durch mehr Eingespieltheit reduzieren.

    Fazit: Der Punktverlust in Lemgo war ärgerlich, aber kein Beinbruch, sonst aber bisher voll im Soll und auf einem zu erwartenden Leistungsstand. Heißt aber nicht, dass das so bleiben muss. Tiefs können immer kommen.

    Edit: Habe mir gerade den Spielplan mal angesehen. In Hannover wird es nochmal Bock schwer, ich bin fast geneigt hier von einer minimalen Außenseiterrolle zu reden. Dann kommen sechs Spiele, wo ich eigentlich 12:0 Punkte erwarte, bevor man dann hoffentlich mit einer guten Ausgangslage (TIpp: 17:5 Punkte) nach Berlin fährt zum GOG-Klassentreffen.

    Ach, ich hatte vergessen den Absprung des Verteidigers als beidbeinig ohne vorherigen Ausfallschritt festzulegen.

    1. Dann wäre gewährleistet, dass der angreifende Außen ausreichend Zeit hat, die Situation zu beurteilen. Steht der Abwehrspieler beidbeinig und springt auch noch ab, dann liegt die Absprunggestaltung des Angreifers voll in dessen eigenen Hand!

    2. Der Verteidiger hätte eine faire Möglichkeit der Restverteidigung zur Verfügung

    Ich glaube nicht, dass viele Abwehrspieler diese Möglichkeit wählen würden, weil sie, sobald sie mit beiden Beinen in der Luft sind, sich nicht nach links und rechts bewegen können, sollte der Angreifer den Wurf verweigern. Das ist ein großer Nachteil.

    Mein Vorschlag ist eher, die Stürmerfoul-Auslegung zu verschärfen.

    Ich glaube, sie ist in erster Linie dem Spielplan geschuldet. Man hat nun gegen ausschließlich Teams aus der letztjährigen oberen Tabellenhälfte gespielt. Am Freitag muss man nach Hannover. Da will er bestimmt erstmal kein Risiko eingehen.

    Auffällig aber ist, dass er am Kreis durchaus rotiert. In Jörgensen scheint er also deutlich mehr Vertrauen zu haben. Gerade Horgen würde ich aber auch gerne öfter sehen.

    Ich bin auf Außen dafür, dem Verteidiger eine fest definierte Abwehrmöglichkeit zu gestatten.

    Wenn er rechtzeitig!! vor dem Angreifer im Spielfeld stehend senkrecht nach oben (Arme nach oben gestreckt) hochspringt, dann sollte der Angreifer seinen Wurf unbeeinflusst gestalten können. Ein gefährlicher Fußkontakt am Boden wäre somit ausgeschlossen.

    Schwierig, bei viel Tempo, einen senkrechten Sprung zu gewährleisten. Außerdem landet er dann ja auch wieder, gegebenenfalls auf dem Fuß das verweigernden Angreifers.

    Das ist recht einfach zu beantworten. Tatsächlich geben die Regeln vor, wie die Stellung des Abwehrspielers zu sein hat und wie er den Gegenspieler anzunehmen bzw. zu begleiten hat.

    Auf Deine Frage eingehend, hat Armin Emrich vor einigen Jahren auf einem Lehrgang referiert und aus sportwissenschaftlicher Sicht folgendes erläutert: Sobald der Außen in der Absprungbewegung, sprich den letzten Schritt setzend, kann er den Ablauf nicht mehr verändern/korrigieren. Sollte es hier zu einem Kontakt mit dem Abwehrspieler kommen, hat der Abwehrspieler in die Dynamik des Absprungs eingegriffen und ist zu sanktionieren. Das finde ich auch richtig, denn das ist wirklich gefährlich, wenn auf den letzten Schritt auf einmal ein anderer Fuß unter meinem auftaucht -> echt AUA!!!

    Was ich aber in der Praxis feststelle ist, dass der Außen inzwischen mehr als nur den letzten Schritt zugestanden bekommt und somit schon noch in der Lage ist, seinen Bewegungsablauf zu verändern. Insofern aber legitim, wenn die Außenspieler versuchen, den ihnen gebotenen Spielraum auszunutzen.

    Ich persönlich bin ein Freund davon, dass das Spiel nach den gültigen Regeln geleitet wird, d.h. wenn ein Abwehrspieler eine korrekte Position eingenommen hat, egal ob an der Mittellinie an 9m oder auf Außen, dann sollte er belohnt werden und es auch ein entsprechendes Stürmerfoul geben. Da es aber für viele SR um den Erhalt des Kaderstatus bzw. um weitere Aufstiegsmöglichkeiten geht, kann ich auch die Umsetzung "so wird das aktuell verlangt" nachvollziehen.

    Besser kann man es nicht zusammenfassen.

    Bei Hansen kam es zu einem Kontakt hinter seinem Körper am Arm/Ball. Den konnte er nicht sehen, und so wie er reagiert hat, sieht man, dass er ihn definitiv nicht aktiv gesucht hat, sondern sehr überrascht davon war.

    Ich hatte im Urlaub Zeit, mir mal ältere Spiele auf Youtube anzuschauen. Also vor der Regelanpassung mit den Aussen.

    Eine andere Welt.

    Danach kann ich nur noch sagen, dass heutzutage meistens der Kontakt bewußt vom Angreifer gesucht wird.

    Daraus schließe ich, dass zumindest Profi-Aussen den Nutzen einer Strafe/7m höher werten als ihr Risiko, sich zu verletzen. Und damit wäre der eigentliche Zweck ja ad absurdum geführt.

    Das könnte man allerdings mit einer härteren Stürmerfoul Auslegung kitten.

    Zudem gibt es ja hinsichtlich der Verletzungsgefahr einen massiven Unterschied, ob der Angreifer aktiv den Kontakt sucht (er kann sich darauf einstellen), oder ob es ihn eiskalt erwischt.

    Der einzige Abgang, der wirklich spürbar ist, ist der von Hald. Was er und Golla die letzten Jahre gemeinsam geleistet haben, ist schon unfassbar konstant gewesen. Ich würde mir wünschen, dass man nun nicht versucht, das zu kopieren, sondern einen neuen Stil pflegt. Den kann ich noch nicht wirklich erkennen.

    Auch wenn Smits vorne noch lange nicht bei seiner Bestform ist, finde ich ihn dennoch bereits jetzt aktiver und auffälliger als Röd. Aber klar ist trotzdem, von Smits muss noch mehr kommen.

    Freitag in Hannover werden richtige Big Points. Wird das gewonnen, ist alles im Soll.

    Paul Jonas: im Vergleich zu den anderen Teams, die zum Teil auch schwere Abgänge zu verkraften haben, bin ich sehr wohl der Meinung, dass man Platz 2 anvisieren sollte. Champions League nächste Saison fände ich schon mal wieder nett.

    Diesem Post kann ich großteils zustimmen. Du ordnest anhand von Statistiken die Rückraumspieler der SG so ein, wie ich sie auch wahrnehme. Nachzulesen in allen Spieltagsthreads. Pytlick sehr gut, Gottfridsson und Smits noch mit Luft nach oben, phasenweise aber gut bis sehr gut.

    Was ich insgesamt positiv finde, ist die offensive Entwicklung über die letzten vier Spiele und insbesondere den Unterschied zu letzter Saison, indem das Spiel schlapp, zahnlos und unkreativ war. Nun ist man immerhin so weit, dass man einen dynamischen Ball spielt und versucht, die Stärken der Spieler auf den Platz zu bringen.

    Das Wort grottig ist vielleicht nicht gefallen, aber sicher einige synonym anzusehende Vokabeln.

    Letzten Endes bleibe ich dabei, dass in diesem Spiel - anders als in Kiel - die Abwehr wesentlich schlechter war als der Angriff. So gesehen finde ich nicht, dass ich die SG mit Zähnen und Klauen verteidige, sondern ich kritisiere einen Mannschaftsteil genauso wie andere den anderen kritisieren.

    Bei 55% würde Benno so wie gegen Berlin im Karee springen. Trotz des Berlin Spiels liegt der SCM laut HBL Statistik heute bei 65,78% (gegen Flensburg und Hamburg waren es 70%). Gut sind 55% also keineswegs.

    Bitte nicht Wurfquote und Angriffsquote verwechseln.

    Hätte der SCM gegen Flensburg 70% der Angriffe reingemacht, hätten sie deutlich mehr Tore.

    Gegen Hamburg hatten sie 61% Angriffsquote. Das ist ein Spitzenwert, die Abwehr von Hamburg ist allerdings bereits die ganze Saison schlecht.

    Pytlick übrigens 5/8. Das ist für einen halb links ebenfalls eine gute Bundesliga Leistung.

    Wer Augen im Kopf hat, konnte sehen, das die Offensive nicht gut war, sorry. Hast du nicht die vielen Fragezeichen im Blick von Pytlick gesehen, den Frust von Smits und den manchmal hilflosen Blick von Gotte? Das steht nicht in irgendwelchen Prozenten geschrieben. Vom Spielverlauf war es letztlich ein glückliches Remis für die SG. Offenbar braucht die MT noch eingie Zeit, das es funzt wie es soll. Mein MVP der SG war Golla.

    Nein, diese Blicke hab ich nicht gesehen.

    Ich vertraue auch lieber den Zahlen einer guten Angriffsquote bei zusätzlich starker gegnerischer Torhüterleistung als interpretierten Blicken.

    Golla war richtig gut, da hast du Recht.

    Man muss hier fein unterscheiden zwischen zwei Punkten.

    Du sprichst zwei unterschiedliche Themenkomplexe an.

    1. Die Tatsache, dass gesundheitsgefährdende Aktionen härter bestraft werden als früher. Als Beispiel nennst du schubsen aus dem Rückraum oder die Außen Aktionen. Diese Regelinterpretationen finde ich gut, da keiner solche Fouls braucht. Außerdem weiß jeder Abwehrspieler, worauf er sich einstellen muss. Viele kriegen es ja auf außen schon gut hin. Schubsen in der Luft wurde zum Glück auch sehr reduziert, das hat zu einer saubereren Abwehr geführt. Daher Daumen hoch von mir. Am Kreis, finde ich, könnte man ein wenig mehr zulassen, da es hier nur sehr selten eine Gesundheitsgefährdung darstellt.

    2. Die Tatsache, dass Auswirkungen des Fouls mittlerweile höher gewichtet werden als die Intensität der Aktion. Hier bin ich eher bei dir, es darf in meinen Augen keinen Unterschied machen, ob der Angreifer Glück hat und sich nicht verletzt oder Pech hat und sich verletzt. Auch ist es nicht die Aufgabe des Abwehrspielers abzuschätzen, welche Körperstabilität der Angreifer mitbringt. Die Schiedsrichter sollten hier mehr darauf achten, ob beispielsweise der Abwehrspieler wirklich die Arme zum Stoß ausgestreckt hat oder ob der Angreifer durch das bloße Begleiten gefallen ist.

    Bitte ignoriert den Troll. Er will nur provozieren und die komplette Diskussion bestimmen.

    Ich kann mich nur wiederholen, der Angriff von Flensburg war heute gut. Sehr schnell, der Ball lief flüssig, gut mit dem Kreis. Manchmal noch etwas unpräzise auf außen. Schritt nach vorne. Man muss auch nicht alles schlecht reden, nur weil man einen Punkt gegen ein starkes Lemgo verloren hat. Alle Rückraumspieler von Flensburg haben mich überzeugt, Einarsson etwas blass. Überraschend heute Lasse Möller.

    Hutecek und Versteijnen hat man nicht in den Griff bekommen, da hat mir auch ein bisschen die Härte gefehlt. Wie gesagt, etwas eindimensional in der Abwehr auch. Lemgo hatte dafür zu viele Lösungen. Torhüterduell unentschieden bis leichter Sieg Lemgo