Wird wichtiger werden, allein Psychologisch
Beiträge von Beuger
-
-
So ein langsames Angriffsspiel wie das von Wetzlar habe ich in der Bundesliga schon lange nicht mehr gesehen.
-
Was hat er denn für eine Spielanlage , so dass du ihn als Playmaker siehst ....
Ein feines Gefühl für Timing und dafür, auf welche Seite der Ball muss. Außerdem die nötigen Überraschungsmomente und Tempowechsel. Ich sehe ihn gemeinsam mit Ellefsen als Duo, dann haben sie zwei unterschiedliche Spieler, und wenn sie dann mal zusammen auf dem Feld stehen, auch kein Problem.
-
Es kann auf jeden Fall ein Boost sein, ist aber in jedem Fall für sechzig Minuten beiden Teams zugestanden.
-
Johansson hat großes Potential, aber er ist sicherlich kein Spielgestalter !
Doch, genau das ist seine Spielanlage
-
Auf RL sind wir doch gut aufgestellt und vertraglich recht lange gebunden...
Johansson wird perspektivisch Mitte spielen. Er hat die perfekten Anlagen für Kiel dazu und kann dann auch Gottfridsson in der Nationalmannschaft beerben.
-
Und in wie vielen davon könnte Schiedsrichterbeeinflussung eine Rolle gespielt haben 😉
Spaß beiseite, neun Spiele ist natürlich eine statistisch unerhebliche Sample size.
-
Daraus kannst du aber nicht gleichzeitig schließen, dass der Heimvorteil im Rückspiel keine Rolle spielt.
Hab ich auch nicht gesagt. Ich habe nach Belegen gefragt, weil ich die These, dass das Rückspiel Zuhause ein Vorteil ist, für vorschnell halte. Das ist ein Mythos, der sich über die Sportarten hinweg über Jahrzehnte gehalten hat und immer wieder rezipiert wird. Meiner Meinung nach ist es völlig egal, ob man das Hinspiel oder Rückspiel Zuhause hat. Darüber hinaus gibt es im Handball ja nicht mal Verlängerung, was ich noch als Argument zählen lassen würde, sondern direkt 7m werfen bei Gleichstand. Und dort ist, soweit ich weiß, sogar das Auswärtsteam marginal bevorteilt. Mit Betonung auf marginal.
Meiner Meinung nach kommt dieser Mythos aus den Zeiten des Fußballs, in denen ein internationales Auswärtsspiel mit großen Reisestrapazen verbunden war und man sich nicht so einfach eine Übernachtung geleistet hat. Da gab es dann noch dazu häufig Verlängerung, weil so defensiv gespielt wurde, dass weniger Tore fallen, sodass Verlängerung wahrscheinlich war. Und dreißig Minuten mehr daheim als der Gegner, das ist natürlich ein Vorteil.
-
Wie es im Fußball ist, kann ich nicht sagen. Bei der CL im Handball kommt im VF mehrheitlich das Team weiter, welches im Rückspiel Heimrecht hat.
Nach dem aktuellen Modus, weil es im Durchschnitt höher gesetzt ist durch das Ergebnis der Gruppenphase.
-
Wie ist das zu verstehen?
Beispiel: im Fußball CL Achtelfinale gewinnt häufig das Team, das im Rückspiel Heimrecht hat, weil es Gruppenerster war und somit im Durchschnitt besser als der Gegner.
Daher würden mich im Beispiel Fußball die Viertel- und Halbfinals interessieren.
-
Kielce und Paris sicherlich mit einem schweren Los. Dafür hat man den wichtigen Vorteil, dass man das Rückspiel zu Hause hat.
Kannst du das statistisch belegen, dass das ein Vorteil ist? Bitte nicht vermischen mit "das stärker gesetzte Team hat das Rückspiel". Da gibt es natürlich klare Tendenzen der Siegwahrscheinlichkeit. Mir geht es dezidiert um den Vorteil des Rückspiels Zuhause bei gemäß Setzliste gleich starken Teams.
-
Ich sehe die Favoritenrollen folgendermaßen verteilt:
Barcelona vs GOG 85/15
Kiel vs Paris 60/40
Magdeburg vs Plock 80/20
Veszprem vs Kielce 55/45
Ohne den Wechsel von Remili würde ich eher Kielce leicht vorne sehen.
Bleibt Kiel verletzungsfrei, sehe ich sie sogar noch deutlicher gegen Paris vorne. Viel bessere Mannschaft auf den wichtigen Positionen.
-
Meine Befürchtung hinsichtlich des Trainers scheint nicht einzutreffen. So wird es wohl auf eine Verlängerung hinauslaufen, oder?
Naja, Konstanz sieht anders aus. Ich weiß nicht, ob man mit Lochmann so zufrieden ist.
-
Je mehr es kaufen, desto länger
Weiß jemand, ob DYN geogeblockt auf Deutschland ist? -
Und Möller. Die drei wichtigsten.
-
Oder dass man Menschen neu für Sport begeistert.
-
Und dann gemerkt, dass es nicht passt. Kommt vor.
-
Wichtiger wäre wohl, wenn Trainer/Verantwortliche dieses Gespür mitbringen. So wie das bei dir klingt haben sie das ja nicht. Die Fans hingegen schon. Zumindest einige.

Kein Manager tätigt nur gute Transfers. Machulla als Trainer hat in dieser Hinsicht offensichtlich das gleiche Gespür wie ich. Insofern ist deine Aussage doch etwas auf den Kopf gestellt
-
Das mit der fairen Chance trifft gerade bei Semper auch auf einige Fans zu…
Naja, andererseits gibt es Fans, die Gespür mitbringen, welcher Spieler wie ins SG System passen kann. Für die SG braucht man in erster Linie ein überragendes Gefühl für Timing. Das hatte Semper noch nie. Er würde von seiner Spielweise her viel besser zu Kiel passen. Warum man einen Spieler hochreden muss, bei dem man kein Potenzial sieht, dass er seine Qualitäten in die Mannschaft einbringen kann, habe ich auch noch nie verstanden.
Lindskog hat wohl einfach menschlich nicht gepasst. Ich vermute, er hängt sich nicht so rein, wie Machulla das sehen wollte. Und dann entstand eben ein Teufelskreis. Doof gelaufen, aber passiert.
-
Natürlich hat Kiel eine Spielphilosophie. Man setzt auf körperlich starke Spieler, vor allem für die Abwehr, auf dominante Kreisläufer, die gute Sperren stellen, auf große Schützen mit viel Power aus dem Rückraum, auf zwei Kreisläufer in der zweiten Welle, auf viel sieben gegen sechs mit Entscheidungen aus dem Sprung. Das ist alles ziemlich genau das Gegenteil von Magdeburg, aber das macht den Handball ja attraktiv. Eric Johansson passt perfekt da rein, bei Skipagotu wundert mich die Idee dahinter ein bisschen, gerade weil ich Zarabec immer einen leichten Fremdkörper fand. Aber der körperlich starke Phänotyp auf der Mitte, den Karabatic oder Duvnjak verkörpert haben, ist ja ohnehin zunehmend schwerer zu finden. Meine Prognose ist, dass man Johansson irgendwann auf die Mitte ziehen wird und Köster stattdessen auf RL einbaut. Ob es Wallinius packt, wird man sehen, ich halte nach wie vor sehr viel von ihm, aber vielleicht reicht es mental nicht.