Beiträge von Beuger
-
-
Auf rein wissenschaftlicher Ebene ist es nicht Reaktion, sondern Antizipation. Die Reaktionsfähigkeit liegt im zentralen Nervensystem und ist nur äußerst bedingt, quasi nicht merklich, zu trainieren. Die Badmintonspieler erkennen an Körper- und Schlägerbewegungen einfach sehr früh, wohin der Ball kommt und haben dann eine phänomenale Auge-Hand-Koordination. Das nur mein klugscheißerischer Beitrag

-
Guter Sportunterricht führt dazu, dass mehr Leute von Sport begeistert sind und diesen aktiv ausüben. Dies wiederum führt relativ direkt proportional zu mehr Leistungssportlern, da immer eine kleine Quote der Breitensportler mehr will.
-
Die Schiedsrichter zwar in der zweiten Halbzeit mit einem leichten pro für die Dänen, das an Gidsel zum Schluss ist meiner Meinung nach allerdings ein Foul.
-
Frankreichs aber ist wie schon das ganze Turnier überragend. Tolle Block Torwart Kooperation, angemessene Härte, und vor allem die Kreuzungen sind auf verschiedene Arten verteidigt, was sehr unberechenbar ist. Das dürfte heute ihr Schlüssel zum Sieg sein.
-
Die Dänen sollten nach dieser Leistung alles hinterfragen, Leitung, Verband, Ausbildung - was für eine Leistung, kommt der dutschen ziemlich nahe.
Also im Vergleich zur stumpfen deutschen Leistung ist das was die Dänen spielen immer noch unglaublich kreativ. -
Karabatic ist schon ein Fuchs. Räumt reihenweise den Gidsel um. Das wird eine wichtige Aufgabe für die Schiedsrichter werden.
Holm auf der anderen Seite überfordert.
-
Ganz schwer!
Hendawi / Landin / Perez
Descat / Wanne
Hansen
Karabatic / Gottfridsson
Dujshebaev / Gidsel / Yahia
Gomes
Golla / Mamdouh / Figueras -
Na da hat aber jemand den Stein der Weisen gefunden.
Kein Stein der Weisen, aber viel wissenschaftliche Recherche. Ich kann gerne heute Abend einige Quellen inklusive Kurzzusamenfassung nachreichen, die meine Aussagen zum Thema Spezialisierung, Trainingsumfang, etc untermauern. Das dann aber im anderen, dafür eröffneten Thread.By the way: Dass Berlin Talente am laufenden Band rausschiebt, wäre mir neu. Es sind schon einige Bundesligaspieler entstanden, ja, aber beim besten Willen keine Weltklasse und haufenweise dauerverletzte Spieler. Da muss eher hinterfragt werden, was da falsch gemacht wird. So viel wie in Berlin investiert und gescoutet wird, muss es doch klar der Anspruch sein, Athleten von internationaler Spitzenklasse zu entwickeln. Ich würde vermuten, dass kein Verein in Europa mehr Geld in die Nachwuchsförderung steckt. Und Deutschland hat jetzt ja im internationalen Vergleich auch nicht die wenigsten Handballer.
Dormagen ist für mich ein absolutes Positivbeispiel, wie es auch ohne Strukturen a la Magdeburg, Berlin und Leipzig funktionieren kann, vielleicht sogar besser. -
Ich verstehe nicht, dass jetzt in den Foren über Grundsätzliches diskutiert wird, Verband, Trainer, Jugendakademien usw. werden plötzlich alles in Frage gestellt, die anderen Nationen machen es eben immer besser.
Dein Erklärungsansatz ist viel zu einfach. Deutschlands Rückraumspieler sind einfach zu schwach, Lichtjahre von der Weltklasse entfernt (Ausnahme: Weinhold, kein Internat!!). Also Füchse Fan, der du scheinbar bist, ist es nachvollziehbar, dass du das deutsche Ausbildungssystem mit Klauen und Zähnen verteidigst, da Berlin ja sinnbildlich hierfür steht. Aus einer sportwissenschaftlichen Perspektive steht aber klar fest, dass sowohl die Institution als auch die Trainingsmethoden in Internaten wie Berlin nachteilig für ein gutes Sportfördersystem sind. Das muss sich Hanning vorwerfen lassen, er und andere haben alles auf die Karte Internate gesetzt. Die Belohnung dafür sind leicht ausrechenbare, verletzungsanfällige Krafthandballer, die nicht mit Druck klarkommen und keine Führungskompetenz haben. Das ist das viel größere Problem als die Torwartleistung gegen Ägypten. Machen wir uns doch nichts vor, Deutschland spielt in den letzten drei Jahren einen schlichtweg enttäuschenden Handball. -
Davon abgesehen war die Ostzone, wie auch die Westzonen, immer ein Teil Deutschlands.
Das ist rein historisch gesehen schon ein bisschen unsinnig, da es gerade im 20. Jahrhunderts so viele verschiedene Versionen von "Deutschland" gab, dass wirklich nicht von einer einheitlichen Definition gesprochen werden kann. Das Kaiserreich war das Kaiserreich, die Weimarer Republik war die Weimarer Republik, Nazi-Deutschland war Nazi-Deutschland, die BRD war die BRD und die DDR war eben die DDR. Die Medaillenspiegel wurden ja auch nicht nachträglich zusammengeführt (um wieder zum Sport zurück zu kommen). -
Frankreich im Finale im Volleyball, Handball und Basketball. Dazu Weltmeister im Fußball. Chapeau!
-
Oder Dänemark. Die werden Ägypten mittelfristig auch stoppen können.
-
Im Grunde hat der ägyptische Positionsangriff sehr gut funktioniert. Ich kann mich nur an 1-2 TG-Tore von Ägypten erinnern. Durchbrüche, 7er, Zeitstrafe, Freie von allen Positionen. Besser kann man im Positionsangriff nicht spielen. Gerard nimmt 10 freie Dinger glatt weg. Die französische Abwehr hat den ägyptischen Angriff nicht wirklich im Griff.
Vorne Frankreich ordentlich 70% gute Angriffe, aber auch einige Schwächephasen im Angriff.
Mit der deutschen TW-Leistung hätte Frankreich verloren.
Beuger: Frankreichs Trainer hat deine Warnung bezüglich Mahe ernst genommen;)
Kein Wunder dass Frankreich gewonnen hat. Wo kann ich meine Honorarrechnung hinschicken?Deiner Meinung zum Positionsangriff von Ägypten stimme ich zu, allerdings wurde es im Verlauf der zweiten Halbzeit wesentlich zäher. Einerseits sicherlich wegen Angst vor Gerard, andererseits denke ich auch wegen fehlender Kräfte in den vielen Zweikämpfen. Ägypten sucht ja förmlich den Körperkontakt. Nicht sonderlich ansehnlich, nicht sonderlich kreativ, aber jeder füllt seine Rolle effektiv aus. Von dieser Mannschaft wird man noch hören.
-
Ich könnte gerade nicht eine einzige Fehlentscheidung benennen
Das nicht gegebene Foul an Zein beim Durchbruch auf halb links fällt mir ein. Aber ansonsten hast du recht, spitzen Leistung. Viel besser als bei der WM. -
Wahnsinn
Ohne Gerards Leistung hätte Ägypten jetzt schon 30 Tore!!!!
Das stimmt. Hendawy nach der Pause eher schwach und der Ersatzmann konnte auch keine Akzente setzen. -
Da merkt man jetzt, dass die Franzosen zwei Spiele hintereinander Kräfte sparen konnten.
Wie erwartet.
Ägypten konnte doch im letzten Spiel auch Kräfte sparen. -
Bei Dormagen habe ich ihn früher häufig auf der Mitte gesehen. Aber wie gesagt, es geht ja auch eher um die taktische Rolle als um die Position auf dem Papier.
-
Metzner kann ich mir auch gut vorstellen, er muss sich allerdings noch entwickeln. Seine letzte Saison hätte nicht für eine Euro gereicht.
-
Das grösste Fragezeichen steht doch aktuell hinter Weinhold. Nur noch Vertrag bis 2022. 35 überschritten. Kann sehr gut sein, dass er sich die Knochenmühle nicht mehr antut. RR ist die grösste Baustelle. Seit wann ist Stutzke RM? Meinst Du Witzke? Ein fitter Suton sollte nicht fehlen. Ich bezweifele auch, dass Wagner auf dem engen Zettel steht.
Nein, ich meinte Stutzke. Okay, er ist wie Weber ein Hybrid. Auf welche Position man ihn schreibt, ist daher eigentlich egal.
Suton und Ernst habe ich auch auf der Liste. Lass die aber erstmal fit werden, das ist Aufgabe genug.