Beiträge von Paul Jonas

    Das ist aber doch alles, wie bei vielem im Leben, Ansichtssache. Capitano hat sein zeitliches "Problem" ja auch gut erklärt. Wie viel Podcasts soll er denn hören um eine 100% Doppelung auszuschließen? Ich denke das sollte doch dann eher in der Hand von uns Konsumenten liegen ob ich mir eine Geschichte zwei Mal anhören will oder eben nicht. Und wie Handballer2105 ja schon schreibt, denke ich auch, dass es einige Hörer von KreisAb gibt die keine anderweitigen Podcasts konsumieren.

    Naja, hören ist jetzt ein großes Wort. Reicht ja die Themen abzuscannen. Es gibt jetzt nicht 54 Podcasts dieser Art.

    Nee, Jim war zum Schluss nicht mehr gut und hat sich überschätzt. Wir hätten einfach einen ordentlichen Nachfolger - oder besser noch zwei - verpflichten müssen.

    Naja, du hältst ja auch nichts von Witzke. Es geht letztendlich irgendwo darum einen richtigen Mittelmann zu haben. Lasse hat das am Anfang der Saison finde ich ganz gut gemacht bis zu seiner Verletzung, aber jetzt scheint es Pytlick sein zu müssen. Es wäre auf dieser Position einfach ein Plan sinnvoll und den würde ich auch Spielern wie Jim oder Witzke zutrauen....denn was ist denn unser Spiel für das man eventuell zu langsam oder schlecht sein könnte? Ich sehe teilweise geniale, aber letzendlich doch individuelle Leistungen.

    Aber was hat die Mittelfeldmannschaft mit der Qualität des Spielers zu tun?

    Nichts, mit seinem wirtschaftlichem Wert aber schon in Verbindung mit seinem Alter. Tut mir leid, macht gerne das Argument für 500.000 wenn man lustig ist, kann man das ja gerne machen. Das sind meiner Meinung nach völlige Quatschzahlen.

    Für einen 32jährigen Spieler einer Mittelfeldmannschaft? Ist sicherlich mehr Geld im Handball als früher, aber was hier Leute teilweise für Ablösesummen für zu niedrig oder hoch halten, finde ich immer eigentümlich. Guckt euch doch Pytlick an, einer der meistbegehrten Spieler, hat eine festgeschriebene von 700.000. Von dieser Sorte gibt es vermutlich keine 10 auf dem Markt und alle anderen sind dann eben deutlich darunter.

    Nach den letzten Leistungen fällt es mir schwer an uns zu glauben, auch wenn Flensburg ebenfalls die Fähigkeit hat, sich für diese Großereignisse zu steigern.

    @Diskussion um Bedeutung des Spiels

    Naja, die Spiele werden weniger. Vor diesem Spiel sind noch 20 Punkte bzw. 22 für Gummersbach zu verteilen. Wenn Flensburg nach diesem Spiel zwei mehr hätte, sind es noch 18. 3-6 Punkte sind bei sowas schon recht viel, egal wer da noch gegen wen spielt. Auch Gummersbach und Lemgo müssen wie Kiel und Flensburg konstanz zu Ende spielen, wenn sie eine Chance haben wollen und das sind sie zu diesem Zeitpunkt der Saison selten gewohnt.

    Am stärksten ist sicherlich Berlin und die werden denke ich auch 2. werden. Platz 3 ist offen, auch wenn Kiel gewinnen sollte.

    Naja, so pessimistisch würde ich das erstmal noch nicht sehen. Es gab immer Spieler die wussten, dass sie über einen Vertrag nicht bleiben, genauso haben wir mit Emil oder Lasse auch immer diese Spieler, die vermutlich so lange bleiben wie es geht.

    Der Hauptfehler im derzeitigen Spiel ist der fehlende Mittelmann der für Struktur sorgt. Das wäre mit Witzke vermutlich um einiges strukturierter. Egal für wie langsam oder schlecht hier einige Gotte gehalten haben, aber das merkt man eben schon wenn so jemand gar nicht im Kader steht und der könnte da jetzt das Chaos deutlich reduzieren, was mitunter in der Offensive zu herrschen scheint.

    Sonst noch jemand Lust auf mein oben beschriebenes Szenario einzugehen und Antworten zu geben ohne diese durch Gegenfragen und Konstruktion anderer Konstellationen gleichzeitig zu umgehen?

    Die Frage bleibt: wäre deine Bewertung derselben Situation eine andere?

    Ich glaube Ja.

    Da du ja umgekehrt nicht drauf eingehst, sondern es als Konstruktion darstellst...es sei denn du willst nur Zustimmung. Das erscheint mir langweilig.

    Wenn wir uns nicht mehr steigern können, wird man die Position sowieso nicht halten können. Insofern sehe ich das optimistisch. Lieber jetzt ne Schwächephase als später. Nun wo Tönnesen wieder da ist, haben wir auch gleich wieder mehr Möglichkeiten.

    Die Umkehrung der Opferrolle funktioniert halt nicht so ganz. Denn außer den Sohn (also hier Fuhr) in seinem möglicherweise verzerrten Weltbild zu bestätigen und das vielleicht auch öffentlich zu sagen, kann man als Elternteil doch nichts beeinflussen? Ich weiß nicht wie Fuhr zu seinen Eltern steht, aber wie die zu ihm stehen, ändert ja nichts an den Tatsachen.

    Wobei sich schon noch die Frage stellt, was passiert, wenn Machulla munter wechselt und dann solche Spiele wie gegen den BHC verloren gehen. Abgesehen davon ist die Personaldecke halt auch nicht gerade prall.

    Das ist genau das was ein Machulla auch antworten würde und meiner Meinung nach ist nichts falsches daran, wenn man nur die Liga spielt. Mindestens eine Woche Regeneration und oft mehr, sollten meiner Meinung nach absolut ausreichen. Kritischer wird es eben wenn man dann auch Europapokal spielt. Es hatte seinen Grund warum die Zaubermaus mit den Löwen nie ins Final4 gekommen ist und nur einmal in die Nähe davon.

    Also wir können jetzt natürlich aus dem Nichts ne Trainerdiskussion starten, aber selbst wenn das so wäre wie hier beschrieben, wird Pajo schon allein dadurch im Sattel bleiben, weil man nicht schon wieder einen Trainer wechseln könnte ohne sich lächerlich zu machen. Das gilt insbesondere für Glandorf unter dem wir dann in 5 Jahren den vierten Trainer hätten und das ja eigentlich bei noch recht erfolgreichem Handball (oben in der Liga, Europapokal(sieger)).

    Ich kann es mir auch nicht vorstellen. Das einzige mal wo wir was ansatzweise ähnliches hatten, war die Geschichte mit Weinhold. Wobei es natürlich was anderes ist ob du um den CL-Titel spielst oder eine Quali für die nächste Saison. Mir wären aber auch eh keine vergleichbare Geschichte bekannt. Die Leute die das betonen scheinen mir verliebt in die Idee zu sein, dass Pytlick vorzeitig geht oder sich diesbezüglich soweit aus dem Fenster gelehnt zu haben, dass halt jedes Argument zieht.