Unabhängig davon check ich das Wort "drohen" in dem Zusammenhang eh nicht. 100m und 200m scheint mir schon fast gemeinerweise im Kontrast zu anderen Disziplinen der Aufhänger eines Leichtathletikevents zu sein. Die Leute kommen deswegen in die Stadien und schalten ein.
Beiträge von Paul Jonas
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Sehe ich auch so, wie überhaupt die ganze Transferpolitik mit dem alternden Star Roglic in einem ähnlichen Preisregal wie Evenepool. Klar hat der dann die Vuelta 24 gewonnen (wo Lipowitz ja erstmals als sein Helfer aufkam), aber das scheint auf diesem Niveau seine letzte Patrone gewesen zu sein und es war ja schon vorher klar, dass er nicht mehr mit den beiden großen mithalten kann. Nun eben Evenepool und Lipowitz. Wie gesagt....das funktioniert nur mit einer Nr. 1 oder wenn man die beiden auf die Grand Tours verteilt, zumindest wenn die Konkurrenz so aufgestellt ist. Sieht man gut an Decathlon, wo Felix Gall beim Giro war und Seixas bei der Tour.
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Habe mir gestern schon gedacht, dass Lipowitz ziemlich hinten dran hängt:
Tour de France: Der Alleinherrscher und die Hierarchiefragen dahinter | sportschau.de
Stimme Evenepool da zu, Lipowitz hat zwar gegen Ende wie die anderen auch mitgeführt, aber es war ganz klar Löwenanteil Evenepool und vielleicht hätte man den Dänen dann wirklich noch gekriegt. Klar, wenn Lipowitz denkt, dass Evenepool sein Helfer ist, dann hat das schon seine Richtigkeit, aber offenbar hat man dem dann nicht Bescheid gesagt. War vorprogrammiert. Wenn die beiden zukünftig was erreichen wollen, kurzfristig bei dieser Tour oder später müssen sie die Kapitänsfrage klären.
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Freundschaft!
Ja, es waren wenige Renntage. 5 Klassiker und 11 Etappen. 16 Renntage sind wenig. Vingegaard hatte alleine 21 beim Giro.
Allerdings fährt Pogacar seit jeher von Frühjahr bis Herbst Rennen, um diese zu gewinnen. Das ist etwas ganz anderes als bei Armstrong (wer ist das überhaupt?) oder Ulrich. Insofern stimmte die Ausgangsaussage nach dem Sinn her schon.
Armstrong hat sicherlich alles auf die Tour ausgerichtet, aber ist durchaus sowas wie Amstel oder Lüttich gefahren, aber klar: Es war bei ihm alles auf die Tour ausgerichtet, weil er letztendlich nicht die Fähigkeiten hatte Eintagesklassiker so zu gewinnen wie eine Rundfahrt. Das hat Vingegaard ja zum Beispiel auch nicht und macht Pogajar im modernen Radsport eben relativ einzigartig. Ullrich war unabhängig davon wie gesagt einfach faul. Im Zeitraum der Frühjahrsklassiker war der ja in einem Zustand wo die meisten schon im Januar oder im Februar sind
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Als Armstrong bei der Tour dominant war, ist er gefühlt auch nur einmal im Jahr bei der Tour aufgetaucht und dann erst wieder im nächsten Jahr. Davor hat er auch selten mal bei einem Klassiker gewonnen, aber dieses Pensum, was Pogačar zu seiner Dominanz bei Rundfahrten auch noch bei Klassikern abzieht, wirkt wie aus einer Zeit vor meiner Zeit.
Pogajar hat vor allem dieses Jahr superwenige Renntage. Der Eindruck täuscht also ein bisschen glaube ich.
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Freundschaft!
Und so langsam spielt halt auch das Alter mit rein. Vingegaard ist halt zwei Jahre älter. Wo der eine noch im Aufstieg ist, wird beim anderen die Leistungskurve flacher. Und später hält der eine noch seine Leistung, während der andere schon schwächer wird. Ich glaube, Pogacar ist in diesem Jahr auf dem Höhepunkt seiner Fähigkeiten. Ich bin wirklich gespannt, wie lange er besser ist als Seixas. Das kann in zwei Jahren schon anders aussehen.
Wobei ich das relativ sehe...klar...wie gesagt hätten die Vingegaard heute geholt, wenn Evenepool durchgezogen hätte, aber erstens ist der ebenfalls geistesgestört was Abfahrten angeht und zweitens ist Vingegaard halt im wahrsten Sinne best of the Rest. Er ist besser als alle außer Pogajar und hat nicht ohne Grund die letzten beiden Grand Tours gewonnen. Im Vergleich gebe ich dir recht, aber absolut sehe ich ihn vor allem am Berg eher stärker als selbst noch letztes Jahr.
@Armstrong
Armstrong hatte auch nicht so ein breites Fähigkeitenset wie Pogajar und natürlich das Glück, dass sein Hauptgegner, der vermutlich beste Fahrer aller Zeiten außer Pogajar, jeden Winter 20 kg zugenommen hat (weswegen Ulle logisch gesehen nach 1997 niemals mehr hätte etwas gewinnen dürfen) + wie gesagt das Team. Telekom hat immer auf Doppelstrategie gesetzt und mindestens ein paar Leute für Zabel dabei gehabt. US-Postal war voll auf den Kapitän und so viel stärker.
(bevor jemand fragt: Damals wie heute bin ich mir sicher das medizinisch alle nachhelfen, aber da herrscht heute wie damals eben Waffengleichheit. Doping ist kein Zaubertrank)
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Bei aller Hochachtung vor Pogacar, vor allem auch wegen seiner offensiven Fahrweise, ist so eine erdrückende Dominanz nicht gut fürs Rennen. Nach der 6. Etappe ist die Spannung um den Toursieg bestenfalls noch theoretischer Natur. Allenfalls Krankheit oder Sturz, die man niemandem wünscht, würden nochmal etwas daran ändern. Ich hätte nicht gedacht, dass das nach Armstrong nochmal über so viele Jahre gehen kann.
Naja, es ist doch eigentlich eher die Regel als die Ausnahme das eine Tour spannend ist. In den 10ern war es besonders offenkundig, weil vor allem Froome individuell nicht unbedingt immer der stärkste Fahrer war Quintana und Dumoulin waren auf ihrem Peak im Grunde besser als er, aber sein Team war eben so dominant, dass er sie kontrollieren konnte und das galt in den letzten vier Jahren wieder als zunächst Vingegaards Team viel stärker war, bis UAE gleich und vorbei ziehen konnte. Was heute vor dem Angriff passiert ist war ja genau das. Niemand konnte angreifen bis UAE quasi den Sprint gefahren hat. Vorher wäre niemand weggekommen. Deswegen fand ich die ersten beiden Pogajar-Siege auch so krass, weil er ein viel schwächeres Team hatte
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In den Us-Postal/Sky-Äras wäre auf so einer Etappe um das Podium herum gar nichts passiert und genauso könnte UAE auch fahren, aber Pogajar fährt das Ding wie einen Klassiker mit ähnlichem Ergebnis auch was den Vorsprung angeht. Die Toursieg ist durch, sofern er sich nicht verletzt. Auch Platz 2 scheint mir eindeutig...ja, mit vereinten Kräften hätten sie ihn heute gekriegt, aber am Berg ist er doch stärker.
Um Platz 3 bleibt es spannend. Evenepool im Anstieg klar schwächer als Seixas und Lipowitz, aber es kommt auch noch ein Zeitfahren, wo er sicherlich einiges gegenüber den beiden rausfahren wird. Red Bulls Taktik bleibt fragwürdig.
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Die heutige Empörungskultur ist leider nur schwer zu ertragen. Wahrscheinlich glaubt man noch ernsthaft, dass die Delfine nicht gejagt werden, sofern der THW jetzt mit einer Absage ein Zeichen setzt.
Ist keine Empörungskultur, sondern Aktivismus in dem Falle Tierschutz. Richtig ist das es nicht mit dem THW zu tun hat, sondern das nur ein Öffentlichkeitsanlass ist. Empörungskultur meint etwas anderes, wenn es denn mal zutrifft.
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Ist auf jeden Fall interessant wie sich Mythen halten. Wembley war als ich mich in den 90ern erstmals altersbedingt mit dem Fußball auseinandergesetzt habe noch riesig. 1996 ist aber mittlerweile genauso lange her wie 1966 von 1996. Das Klinsi mal von der Queen den Europameisterpokal in die Hand gedrückt bekam scheint ähnlich mythisch.
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Wenn einem die Meisterschale gestohlen wird? Da hätte sich bei allen Vereinen Leute lustig gemacht.
Der Beschreibung nach klingt das nach einem recht gewieften Dieb. Eventuell sollte man den für die Sicherheit einstellen.
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Vielleicht hast du Recht. Muss aber eine Sportart dem IOC nacheifern? Quasi die den Rutte beim IOC machen? Um sich dort irgendwie beliebt zu machen? Was ist mit Eiskunstlauf? Wie sportlich messbar sind da die Resultate etc. Man kann alles infrage stellen. Aber eine Kerndisziplin einfach mit diesen fadenscheinigen Begründungen des IOC zu entfernen, empfinde ich als Bullshit.
Naja....ist ja schön und gut, aber es geht hier doch um eine Veranstaltung die das IOC macht. Olympia ist das IOC. Es ist ja kein Naturgesetz oder irgendetwas neutrales. + das es ja wirklich nicht von heute auf morgen kommt. Hier liegt ja ein jahrelanger Prozess zugrunde. Genausowenig wird sich Handball im Zweifel beschweren können, wenn es eines Tages passiert.
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Sorry Paul, für mich ist das kein Argument. Z.B. Doppelsitzer Rodeln für Frauen, gibt es auch nicht viel länger. Die Nordische Kombi ist medial eben kein Event, obwohl soviel Mühe und Arbeit dahintersteckt.
Die Würfel sind leider gefallen und werden sicher nicht erneut in den Becher geworfen.
Das ist das Hauptargument, egal wie du das siehst. Rodeln ist ein schlechtes Beispiel, weil Frauenrodeln lange etabliert ist. Andere Sportarten wurden dafür in der Vergangenheit auch kritisiert und haben lange drauf reagiert, wie zum Beispiel die Schwesterdisziplin Skispringen. An der hat man dann auch gesehen, dass es einige Jahre braucht, bis ein Niveau entsteht, was einer olympischen Sportart auch würdig ist, vor allem in der Breite. Das man das bei der nordischen Kombination nicht zeitgleich gemacht hat, ist mir ein Rätsel, aber das ist einer der Hauptgründe.
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Noch dreister ist das sie jetzt ernsthaft ne Entschuldigung fordert, weil Mbappe sie als verachtenswerte Frau bezeichnet hat.
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Das haben sie sich auch selbst zuzuschreiben, denn es ist die einzige Wintersportdisziplin ohne Frauenbeteiligung bei Olympia. Das haben sie erst in den letzten Jahren aufgebaut und das kommt zu spät.
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Es stehen alle zurecht im Viertelfinale. Knappe Achtelfinals sind normal, aber knapp bedeutet eben das es die Mannschaft die weiterkommt genauso verdient hat.
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Ich kann das ewige Gejammer um den VAR nicht nachvollziehen! Es mag ein grundsätzliches Problem im Schiedsrichterwesen geben: ungleiche Regelauslegung!! Das ist aber losgelöst vom VAR
Vor dem abgepfiffenen Tor gab es ein klares, wenn gleich auch nicht brutales Foul. Entscheidung also richtig! Vor dem 3:2 gab es kein Foul an einem Ägypter (das war eher eine Schwalbe). Also ebenso richtig!Mir geht es nicht um richtig. Das sehe ich genauso. Aber es ist doch nicht geil, wenn es nach jedem Tor minutenlange Entscheidungsfindungen gibt. Mir kann niemand erzählen das einem das besser gefällt als früher. Das abgepfiffene Ägypten-Tor war korrekt abgepfiffen, aber wenn der Schiedsrichter das laufen lässt, dann ist es halt so. Es kann für mich nicht sein, dass quasi alle Entscheidungen der letzten teilweise Minuten vor dem Tor nochmal überprüft werden. Da enden wir irgendwann damit das erst in der Halbzeit alles überprüft wird. Ich meine es war in einem der Halbfinals der Frauen-CL: Elfmeter verschossen. Man spielt weiter, die andere Mannschaft ist im Ballbesitz auf Strafraumhöhe einige Minuten später....Spiel wird abgepfiffen und Elfmeter wiederholt. Das ist lächerlich, egal ob die Entscheidung formal korrekt ist.
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Ist das nicht einfach wie bei diesen sport.de-Artikeln Gerüchtecycling von Anfang des Jahres?
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Dauert da die Saison nicht nur 3 oder 4 Wochen?
Das wird eher so ein Gig sein, denn mir wäre neu das Handball dort so professionell ist, dass man Spieler wie Profis bezahlt geschweige denn Kaliber Damgaard den finanziellen Anreiz zu geben dorthin zu ziehen.
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Ich weiß nicht ob es wirklich Fehlentscheidungen waren, weil man alles so geben konnte wie es passiert ist...aber was mich wirklich nervt ist die Handhabung des VRs bzw. die "Macht" des Schiedsrichters. Nach dem ersten "2:0" von Ägypten wurde das ja abgepfiffen, weil auf der rechten Seite das Foul des Ägypters festgestellt wurde, der dann den Konter einleitete. Soweit so korrekt...aber was ist eigentlich die Logik dahinter das hinterher festzustellen? Hier pfeift man Foul oder nicht. Das ist kein "Vorteil" für Ägypten den man erstmal laufen lässt. Das finde ich unsäglich nervig und ich weiß nicht ob das schlimmere ist das ein Schiri dadurch entmachtet wird oder am Ende des Tages einfach überhaupt nicht mehr aufmerksam solche Situationen beobachten muss, weil macht ja eh ein anderer.