In Amerika ist bei vielen Sportarten auch recht üblich, dass viele da sind, die einmal sehr viel Geld für ein Spiel ausgeben. Die Anzahl deren, die dauerhaft da sind, ist manchmal erschreckend gering. Ich war mal eine Zeit lang in Boston und so beim dritten Spiel im TD Garden wusste ich dann, wo was ist und nachdem ich einer Familie erklärt habe, wo sie hin muss, kamen dann noch eine Reihe anderer, weil die alle das erste und auch für längere Zeit letzte Mal da waren und die Wege nicht kannten. Wenn man sich kurz unterhalten hat, hat man schon gemerkt, dass die Preise auch bei "normalen" Sportveranstalten eine Kultur eines Einmal-Events erschaffen, wo man dann vlt. auch nicht auf den letzten Dollar guckt, weil man es nur einmal macht. Entsprechend wenig Fan-Kultur gibt es dann oft genug.
Das hat mich auch an dieser "Märchenstory" um die New York Knicks und ihre Fans gestört, denn die in der Halle waren, haben entweder so eine once in a lifetime-Option gezogen oder waren halt nur reich.
Darum geht es eben auch. Solange ausverkauft wird, braucht es keine Fankultur und die WM funktioniert hier eben. Genauso hat es bei der Vereins-WM eben nicht funktioniert.