Beiträge von Paul Jonas

    In Amerika ist bei vielen Sportarten auch recht üblich, dass viele da sind, die einmal sehr viel Geld für ein Spiel ausgeben. Die Anzahl deren, die dauerhaft da sind, ist manchmal erschreckend gering. Ich war mal eine Zeit lang in Boston und so beim dritten Spiel im TD Garden wusste ich dann, wo was ist und nachdem ich einer Familie erklärt habe, wo sie hin muss, kamen dann noch eine Reihe anderer, weil die alle das erste und auch für längere Zeit letzte Mal da waren und die Wege nicht kannten. Wenn man sich kurz unterhalten hat, hat man schon gemerkt, dass die Preise auch bei "normalen" Sportveranstalten eine Kultur eines Einmal-Events erschaffen, wo man dann vlt. auch nicht auf den letzten Dollar guckt, weil man es nur einmal macht. Entsprechend wenig Fan-Kultur gibt es dann oft genug.

    Das hat mich auch an dieser "Märchenstory" um die New York Knicks und ihre Fans gestört, denn die in der Halle waren, haben entweder so eine once in a lifetime-Option gezogen oder waren halt nur reich.

    Darum geht es eben auch. Solange ausverkauft wird, braucht es keine Fankultur und die WM funktioniert hier eben. Genauso hat es bei der Vereins-WM eben nicht funktioniert.

    auch wenn OT. egal ob konservativ oder links. ich versuche die Welt zu sehen wie sie ist, und nicht wie sie in meinem Wertesystem sein sollte.

    Das kannst du gerne tun, aber dann kannst du auch nie etwas kritisieren, denn so ist halt die Welt nach dieser Logik.

    Das diese rote Karte-Geschichte das für sich genommen ein Skandal ist, ist eine Tatsache. Was sich daraus ableitet ist eine andere Frage oder ob sich daraus überhaupt was ableitet. Das die Kritik laut und von vielen Seiten kommt ist doch klar.

    Ich sehe das nicht ganz so sarkastisch. Auch wenn die Korruptionsschraube sich weiter dreht, ist es eine linksidealistische Illusion anzunehmen, dass der Fussball sich damit selbst zerstört. Die Bilder von größtenteils friedlich feiernden Menschen sind zu stark. Auch sollte auffallen, dass diese Mega-WM auch ein Schaufenster der Fankulturen ist. Norwegen kann auf Jahre eigentlich sein Tourismusministerium zumachen, genauso wie Kapverden.

    Durch die Aussenseiterstorys hat die Erweiterung auf 48 Teams mit einem Mal legitimiert. Die Diskussion, ob zu groß ist tot. Schon jetzt freuen sich alle doch schon auf dei WM 2028 in Marokko, Spanien, Portugal

    Früher hätte ich Wörter wie anständig und ehrenhaft ja durchaus mit konservativ assoziiert, interessant was heute alles links ist.

    Ansonsten gebe ich dir Recht. Sich jetzt hinzustellen und von roten Linien zu sprechen nach Friedenspreis, nach Katar, nach Russland, vor Saudi Arabien usw. ist lächerlich. Der einzige Grund warum es zwischen Fifa und Uefa Spannungen gibt, sind Konkurrenzprodukte wie die Vereins WM und die Überlegungen die Taktung der WM zu erhöhen bzw. Winter-WMs die den Kalender durcheinander bringen. Geschäft.

    Auch wenn del Toro sehr viel stärker ist als noch letztes Jahr, müsste er das aber erstmal zeigen und es wird stark darauf ankommen, wie sehr UAE als Team gefordert wird. Selbst die stärksten Konstellationen haben selten Doppelsiege geschafft, weil der beste Helfer eben doch in entscheidenden Momenten viel arbeiten muss und besser auch sollte. Das ist halt das Problem an so einer Red-Bull-Situation, weil es für beide bessere wäre, wenn der andere für ihn arbeiten würde.

    Etappe 3 hatte das erwartete Finale und durchaus einige Erkenntnisse. Nicht unbedingt das Pogajar hier vor Vingegaard landet, in so einem Finale ist er der beste der Welt, wie es zwischen den beiden steht, wird man erst später sehen.

    Interessant aber Evenepool, der eindeutig nicht mithalten kann und wenn man am Rand der Einstellungen drauf geachtet hat, auch denen hinter ihm ein bisschen zum Verhängnis wurde, weil er eine Lücke hinterließ. Wenn er im Hochgebirge nicht stärker geworden ist, scheint er nicht in der gleichen Klasse wie die beiden großen zu fahren. Interessant auch Seixas, der zwar besser aussah als gestern, aber eben "nur" mitfahren konnte. Gut Lipowitz der der unter ne Minute zu gelb nach drei Etappen genommen hätte, hier sogar vor Evenepool reinkam und mit 30 Sekunden auch weniger auf ihn Rückstand hat als zu befürchten war.

    Die nächsten beiden Tage sind dann vielleicht mal die Sprinter und Ausreißer dran.

    Interessanter Ansatz ...

    Nun ja, die Nachricht ploppte ja gestern Abend auf und bei Trump ist eigentlich nichts unvorstellbar. Falls er tatsächlich aktiv Einfluß genommen hat, traue ich ihm aber trotzdem keine elementare Regelkunde beim Fußball zu. Jemand aus seiner Entourage, wird da wahrscheinlich eine Gelegenheit für Publicity gesehen haben. Die USA wird ja ohnehin per SM regiert.

    Die Sperre wurde unabhängig davon was Trump macht ja auch vorher von Außenminister Rubio öffentlich thematisiert. Das hat schon absurde Züge.

    Wusste gar nicht, dass Dachorganisationen über der WADA oder wem auch immer stehen. Eventuell liegt es auch daran, dass Radfahren eher monothematisch (und daher recht gut beeinflussbar) ist und man im Fußball (oder jeder anderen Ballsportart) ein breit gefächertes Skillset mitbringen muss, wovon vieles sich eher schwer bis gar nicht dopen lässt. Ich bin mir sicher, dass auch im Fußball nachgeholfen wird, aber bisher sind halt bei den Fahrradfahrern ziemlich viele Top-Fahrer überführt und TDF Titel aberkannt worden und bei den Fußballern irgendwie nicht. Mag natürlich auch an Trump liegen. Wenn man dann noch die diversen Interviews mit Ulle gehört hat, nunja...

    Google mal die berühmte Fuentes Liste die Ulle zum Verhängnis geworden ist. Ich hänge nicht vielen Verschwörungstheorien an, aber die "Veränderung" dieser Liste in Bezug auf Fußball war interessant. Seitdem bin ich eigentlich erst auf dem Trichter das es im Fußball Sinn macht.

    Das war schwierig. Lippowitz war der Öffentlichkeit - und sich selbst gegenüber - als TDF Fahrer angekündigt. Wenn er dann Vuelta fahren "muss" statt TDF kann es gleich sein, dass er und Evenpool deswegen Schwierigkeiten miteinander haben. Und die (interessierte) Öffentlichkeit rummault.


    Es ist wahrscheinlich eher umgedreht: man hofft darauf, dass früh der Kapitän klar ist.

    Die deutsche Öffentlichkeit. Red Bull hat für Evenepool einiges auf den Tisch gelegt und klar ist die Frage ob sie das so gemacht hätten, wenn sie das mit Lipowitz früher kalkuliert hätten (denn das dieser Wechsel passiert, war letztes Jahr vor der Tour schon offenes Geheimnis), aber das ist jetzt erstmal die Investition.

    Ich habe vor ein paar Monaten die Übertragung Lüttich Bastogne verfolgt und da sagte ein Eurosportkommentator sinngemäß das Red Bull zu viel Geld bezahlt, damit er nur das Amstel Gold Race oder einen anderen Tagesklassiker gewinnt und das sehe ich auch so.

    Tatsache ist, dass Lipowitz die letzten 12 Monate + besser in den Bergen war und da hoffe ich einfach das man das Red Bull zumindest abwartet...aber heute sehe ich Evenepool im Vorteil, typisches Klassikerfinish und er hat glaube ich schon ne halbe Minute auf Lipowitz.

    Also für Lipowitz-Fans kommt es drauf an, dass auch heute sein Rückstand zu Evenepool in Grenzen bleibt. Ist für meine Begriffe ne Klassikerankunft. Wenn er ne Minute hat, wird er erstmal Edelhelfer sein bzw. zumindest nicht für ihn gefahren. Unabhängig davon für wen man ist, keine schlaue Konstellation im Vergleich zu den anderen Topteams. Man hätte die beiden eher aufteilen sollen, einer fährt Vuelta oder so.

    Zum Fall Balogun.

    Donald Trump schafft doch wieder mich zu fragen "how low is the low". Glaub der in seiner Senilität, dass Fussball nach UFC-Regeln gespielt wird.

    eines der Hauptprobleme ist doch Balogun selbst. Der Mann kann sich doch bis ans Lebensende nie wieder entspannt eine Kneipe setzen.

    Die Ironie an diesem Fall ist übrigens auch das Balogun "Birthright-Citizen" ist, also in 99,9 aller anderen Konstellationen Feindbild Nr. 1 für Trump und seine Schergen.

    @WM

    Ich bin ja ganz froh das die Tour losgeht. Den dortigen Kampf der Giganten finde ich dieses Jahr spannender.

    Ich will nichts entschuldigen, aber der Standort wird immer einen Nachteil darstellen. Zentralere und größere Orte, mit richtigen Sportinternaten auch nur im 100 im Einzug, wird es in Flensburg nie geben und das spielt eben doch eine Rolle

    Naja, Pytlick kommt auf jeden Fall nach Berlin.
    Bei Kiko Costa ist nicht nur der Zeitpunkt fraglich, sondern auch, ob er überhaupt nach Flensburg wechselt.

    Wenn wir die gleichen Gerüchte lesen, spricht wenig dagegen, scheint eher um den zweiten Costa zu gehen. Gut muss natürlich alles nicht stimmen, aber wie gesagt du glaubst sie sie ja soweit das du hoffst das es nicht passiert....insofern

    Ich nicht nur dem Namen nach, da ging es wohl um eine demütigende militärische Ausbildung.

    Ich meinte dagegen einen eher autoritären Trainer wie es Felix Magath war. Ich nenne nur Medizinbälle etc.

    Der hat nicht ohne Grund nur für den Teil seiner Karriere mittelfristig funktioniert, wo er das zurückgefahren hat.

    Quälix Magath Type meinst du wohl? Ich sehe es ja auch ähnlich aber das hätte auch nichts mehr genutzt. Ein Vereinstrainer kann damit Einfluss nehmen aber nicht der Nationalmannschaftstrainer, wenn der 3-4 mal im Jahr die Jungs beisammen hat. Klar sind die Kerls mit Puderzucker in den Hintern geblasen worden. Aber dafür können sie selbst nix. Resilienz ist eben auch ein Fremdwort.

    Die gewichtigsten Gründe der Pleite hat aber fmikel in #1144 bestens dargestellt.

    Habt ihr beiden Full Metal Jacket gesehen oder kennt ihr nur die Memes?

    Sehe ich auch so. Den Artikel fand ich dennoch interessant, weil Anzic ein total interessanter Spieler ist. Bei Handball-World hatte ich dazu nichts gelesen. Schade, dass er nicht in die HBL kommt.

    Naja, es geht ja nicht darum das er ein interessanter Spieler ist, sondern die Bezugherstellung. Wenn das so abgeschwächt formuliert kommt, war daran sicherlich wenigst möglich dran. Das scheint bei dieser Plattform Methode.

    Es heisst, dass es eine Vertragsklausel gibt, dass er nach einem Rausschmiss nur 50% der Gelder bekommt. Wenn das neu reinverhandelt worden ist, ist die Verlängerung gar nicht soooo dämlich gewesen. Immernoch DHB-Dumm, aber ggf. grade noch vertretbar.

    Kommt halt drauf an ob noch weniger, wenn er selbst zurück tritt.