Ist das Tableau dann derart zu lesen, dass Deutschland/Ägypten auf Dänemark/Norwegen im Halbfinale treffen?
Beiträge von Paul Jonas
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Dänemark freut sich dann über ein Duell gegen Norwegen...in der deutschen Gruppe wird der Gruppensieger schon eher belohnt.

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Also taktisch bringt es ja weder Schweden noch Dänemark eine bestimmte Position anzustreben bzw. da ist die zweite Position fast noch am besten, weil Deutschland minimal instabiler scheint als die anderen Mannschaften der Gruppe. Aber an sich...Frankreich, Norwegen, Spanien, Deutschland...
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Mein bisheriges Highlight bei den Spielen ist das Finale des Hochsprunges. Nachdem alle an 2,39 gescheitert sind führen der Weltmeister Mutaz Essa Barshim und überraschend Gianmarco Tamberi. Der Italiener läuft zunächst auf den Konkurrenten zu und sie umarmen sich, dann erklärt den beiden der Kampfrichter das sie jetzt aufhören könnten oder ein Stechen ausspringen müssten, wenn einer von beiden weiter machen möchte. Der Weltmeister fragt kurz nach, falls er es falsch verstanden hat und reicht seinem Konkurrenten die Hand. Beide fallen sich um den Hals und feiern.
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Fü Portugal ist das ne ziemliche Enttäuschung würde ich meinen. Die wurden zwar allgemein ziemlich hochgejazzt, aber besser als Bahrain und Japan haben die sich selbst auch gesehen denke ich.
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Naja, Oktober ist was anderes als dritter Spieltag. Ich denke mit der frühen Ansetzung der letzten Jahre hat man immer den Liveslot in den ÖR bedient, denn natürlich ist das Nordderby das Spiel dazu, welches am besten geeignet ist. Aber eben auch klar....dann müsste das Rückspiel am Beginn der Rückrunde kommen und natürlich wäre es spannender wenn kurz vor Schluss ein Topspiel stattfindet, wenn die Meisterschaft ähnlich eng ist, wie in den letzten 3 Jahren.
Das ist zumindest für mich die offensichtliche Überlegung, gerade was die Häufung ganz zum Ende angeht.
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Da nach wie vor jeder zwei Mal gegen jeden spielt, ist das Datum der Duelle egal. Gleiche Chancen für alle.
Komisch nur das zum Beispiel das Nordderby nicht am dritten und zwanzigsten Spieltag ist. Kannst mir nicht erzählen das "Drama" kein Element der Spielplanung ist. Gilt ja auch für andere Begegnungen.Falls du dich auf direkten Vergleich beziehst, sind Mannschaften bei Spielen zwischen denen Monate liegen kaum vergleichbar und oft Glück ein Faktor wie die Spielplanung drum herum ist.
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Das Nordderby gleich am 3. Spieltag

Zählt der direkte Vergleich eigentlich noch? September und Mai. Perfekt vergleichbar.

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Der Gegner hat geschwächelt.
Oder hatte man ihn so gut im Griff? Torchancen hatte Norwegen ausreichend - schlecht vorbereitet, verwertet oder die deutschen Torhüter/Abwehr so gut?
Berge selten so hilflos, noch nach dem Abpfiff.Ja, der junge Trainer mit seiner Truppe von jungen Wilden ist er halt nicht mehr. Jetzt ist er langsam der Trainer der die Goldmedaillen verpasst. Ich finde jedenfalls das Norwegen nach 2019 stagniert hat und immer mehr zu einer Sagosen-Truppe geworden ist. Vergleichbar mit den Dänenjahren der totalen Hansen-Dominanz, wo die auch nicht ganz so erfolgreich waren.
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Edit: und interessante letzte Spieltage.
31. Flens-THW
33.RNL-THW
34. FB-Flens, SCM-RNLIch würde sagen das man sich da in alle Richtungen absichert für ein medienwirksames Finale.

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Freundschaft!
Nein, das ist nicht so. Wenn ich das schon lese - vom Vorposter - dass die WM 2015 negativ eingeordnet wird. Das ist doch ein Witz. Dagur hat eine Mannschaft übernommen, die sich regelmäßig nicht mehr für Turniere qualifizieren konnte und binnen vier Monaten voll konkurrenzfähig gemacht. Man hat die Gruppe vor Dänemark (!) und Polen gewonnen, Ägypten im Achtelfinale geschlagen und gegen den zusammengekauften Gastgeber mit Schiri-Unterstützung verloren. Kann passieren. War ärgerlich im Verlauf der WM, aber war unter dem Strich ein Topresultat unter den Umständen. Dann im zweiten Jahr zwei Medaillen geholt. Zwei Turniere als Ausreißer zu bezeichnen, ist der nächste Witz. Ja, die WM 2017 ist dann in die Hose gegangen. Aber auch da hat man stark gespielt und dann halt im entscheidenden Moment verkackt. Das war bitter, aber auch trotzdem nur ein schlechtes Spiel.Wer geglaubt hatte, dass die Mannschaft als Selbstläufer funktionert, der war wohl zu optimistisch. Aber mit dem Trainer am Bord, hätte es auch gut weiter gehen können. Wir werden es leider nicht mehr erfahren. Aber für mich ist gesetzt, dass Dagur der deutlich bessere Trainer gewesen wäre als Prokop oder Alfred.
Guck, 2017 war es offenbar dann Pech, aber 2016 als man gegen Dänemark gewann und sonst ausgeschieden wäre war es halt Glück. Im Halbfinale erst Recht. 2016 war einfach der perfekte Sturm und nicht die Norm.
Olympia muss man auch einordnen. Wo Dagur brillant war, war sofort auf den siebten taktisch einzusteigen. Die meisten Nationaltrainer haben das zunächst ignoriert. Das war auch etwas was die Löwen zunächst superstark gemacht hat (bzw. in deren Falle noch stärker), weil das Schmid wie kein zweiter konnte und die meisten das erstmal ignoriert haben. Das hat Deutschland einen riesigen Vorteil gebracht, der 2017 bereits aufgeholt war. Man darf bitte auch nicht vergessen das Deutschland auch 2013 in einem WM-Viertelfinale war und sich dort nicht schlecht schlug. Das Deutschland oben war und Prokop das dann runtergerockt hat, bleibt ein Märchen. Welche Spieler sollen das denn auch gewesen sein, diese Übermannschaft gestellt haben? Die gleichen über die wir jetzt ständig diskutieren?
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Seltsam, wenn das wirklich jemand behauptet haben sollte. Ägypten hatte gegen Deutschland extrem experimentiert und zu Beginn der zweiten Hälfte einfach einige katastrophale Leichtsinnsfehler gemacht.
Manche Leute tun sich halt einfach schwer zu akzeptieren, dass auch Nichteuropäer Handball spielen können. Bis auf Linksaußen ist Ägypten weltklasse besetzt. Dass sie Schweden schlugen war nicht ansatzweise überraschend.
Generell tun sich die Schweden seit Jahren auch schon gegen schwächere ägyptische Auswahlen schwer (und verloren beispielsweise in Rio). Bei der WM dieses Jahr konnten sie sich beim Schiri reichlich bedanken. Generell war Schwedens Finalteilnahme extrem schmeichelhaft, trotz der einen guten Partie im Halbfinale.Vorrundengruppe gewonnen, Hauptrundengruppe gewonnen, Viertelfinale spielerisch gewonnen, Halbfinale überlegen gewonnen, Finale fehlte eher Cleverness als alles andere zum Titel.
Wenn das schmeichelhaft war, könnte man das über die Performance jedes einzelnen Teams immer sagen, inklusive aller Titelträger.Das sie diese Leistung bisher in Tokio nicht abrufen steht auf einem völlig anderem Blatt.
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Ich würde bei AG nicht so weit gehen, dass er den Medien nach dem Mund nominiert. Lassen wir doch mal Revue passieren:* Dagur Sigurdsson waren Medien und Meinung egal - damals hat keiner etwas erwartet, er hat sein Ding durchgezogen, er hat unkonventionell nominiert, er wurde Europameister
* Christian Prokop stand von Beginn an unter Druck mit der ganzen Geschichte seiner Verpflichtung und mit den Erfolgen seines Vorgängers - er wusste auch, was er wollte, hat entsprechend nominiert, hatte keinen Erfolg und war damit der große Verlierer
* Alfred Gislason profitiert von einem Ruhm/Ruf wie keiner seiner Vorgänger, wann hatte GER zuletzt einen Bundestrainer mit so einer Vorgeschichte bei Amtsantritt? - er hat die gleichen Einschränkungen bei der Auswahl zur Nominierung, trifft eine Entscheidung - nur jetzt heißt der allgemeine Tenor "was soll er machen, sind halt keine besseren da"
Ganz ehrlich - ich tue mich insgesamt sehr schwer mir eine Meinung zu bilden. Aber ich habe durchaus den Eindruck, dass hin und wieder Äpfel mit Birnen verglichen werden, was die Ausgangssituation, die Erwartungen und die "credits" angeht.
Nun, das Ding ist ja...Prokops Entlassung war zu dem Zeitpunkt als sie passiert ist ja sportlich nicht mehr notwendig. Das hatte sich ja schon eingependelt. 2019 war ein sehr gutes Turnier und 2020 on par. Gislason war eben auf dem Markt.
Das mit der Gislason-Rezeption ist ja sowieso eine Sache. Die letzte Kieler Saison hat ja auch und gerade THW-Fans sehr versöhnlich mit ihm gestimmt, aber wenn man 2016/17 so nach Gislason gefragt hätte, wären die meisten Stimmen doch gewesen das er seine beste Zeit hinter sich hat. Nationalmannschaft wäre auch damals als nächster logischer Schritt im Spiel gewesen, aber diesen Nimbus der ihm jetzt wieder mitgegeben wird, war damals nicht da.
Man sollte das einfach realistisch sehen. Deutschland ist kein Goldkandidat, wo nur der richtige Schalter umgelegt werden muss. Da muss immer alles passen und das kann eigentlich wirklich nur ein Konzepttrainer richtig beeinflussen, woran Prokop wie festgestellt gescheitert ist.
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Naja, wenn sie bei der WM Dänemark geschlagen hätten, dann wäre das ja ein offenes Turnier gewesen. Vermutlich mit Schweden als Weltmeister, aber Ägypten hätte da auch oben rauskommen können...und das war dieses Jahr. Trotzdem ist es enttäuschend wie Schweden spielt. So langsam und wenig konsequent.
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Er hat überspielte, satte Spieler ausgewählt, die eine sehr schlechte Saison hinter sich haben. Das finde ich durchaus riskant. Meines Erachtens nach nominiert Gislason seit er im Amt ist ein wenig den Medien nach dem Mund.Naja, das befruchtet sich ja auch gegenseitig. Gerade im Uninformed Podcast mit Pazen als Gast, hat der noch rekapituliert das Spanien/Frankreich eig. wie alle Spiele der letzten vier Jahre ist. Man ist immer so knapp dran und es funktioniert gerade so nicht (bis auf 2019). Seit Gislason im Amt ist, hat sich daran halt noch nichts geändert. Die Medien und viele User tun aber irgendwie alle so, als wenn das eine völlig andere Mannschaft ist und Gislason eine Art Zauberer.
Versteht mich nicht falsch, er ist ein sehr guter Trainer, aber er kann halt nicht zaubern. Er hat die Mannschaft die halt da ist und zu Olympia kannst du keine Rookie-Truppe mitnehmen. Ich finde wir spielen absolut on par, selbst wenn wir heute auch gegen Norwegen verlieren sollten und selbst wenn das klarer sein sollte als in den anderen beiden Topspielen.
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Frage bei Schweden ob sich da der Trend fortsetzt oder nach Viertelfinale safe der Kopf nicht ganz da ist. Gegen Dänemark werden sie vermutlich auch verlieren.
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Aber alles keine Spieler die sich auf diesem Niveau aufdrängen würden. Man sollte jetzt nicht so tun als wenn Gislason aus einem Meer an Rückraumklasse die Pfeiffen rausgesucht hätte. Deutschland ist da einfach in Spitze und Breite nicht so gut aufgestellt, vor allem durch die Verletzungsprobleme halbrechts und Mitte nochmal verstärkt.
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Mahé wäre für Deutschland spielend genau der Spieler der ständig im Kritikkreuzfeuer stehen würde, weil er halt so spielt, aber eben auch mal so. Immerhin wäre das anders als bei Gensheimer zumindest auf einer Position, wo man massiveren Einfluss nehmen könnte.

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Never Mind....das Spiel muss jetzt aber durch sein, sonst hat Frankreich echt ein Konditionsproblem und genau das haben sie traditionell nie gehabt.
Interessant...die Schwächephase der letzten Jahre scheint rechtzeitig zum Highlight vorbei. Frankreich von "muss man immer rechnen" ca. auf deutschem Niveau zu einem der Turniervfavoriten
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Näher dran war Ovtcharov jedenfalls noch nie an so einem Finale. Gewonnen haben er und Boll ja einiges, aber das Finale bei WM und Olympia bleibt unerreicht. Mal gucken was in der Mannschaftskonkurrenz noch geht. Ovtcharov hat aber denke ich in vier Jahren noch einmal eine letzte Chance.