Beiträge von Paul Jonas

    Das ist auch deswegen nicht der Ansatz, weil es nicht realistisch ist. Das ist im Grunde keine richtige Diskussion, weil es für diejenigen die eine kleinere Liga befürworten auch darum ginge, wie man das praktisch erreicht. Die Mehrheit auf der Hauptversammlung der HBL werden sie jedenfalls niemals zustande bekommen. Daher wird das auch keine Lösung sein um irgendwelche Terminprobleme zu lösen.

    Im übrigen beklagen sich die Vereine doch durchaus regelmäßig und auch akut gibt es ein Beispiel. Man vergisst ja ganz gerne das die Löwen nicht nur dieses Doppelwochenende hatten, sondern eben auch Anfang Oktober diese vier Spiele in 8 Tagen...und darüber haben alle geredet. Heuer kann man noch sagen das dies auch etwas mit der Hallensituation der Löwen zu tun hat. Ab 2020 werden solche Wochen für den oder die CL-Teilnehmer aber notwendig werden.

    Ich fand deine beiden letzten Gäste sehr interessant. Ich würde mir fast wünschen das du mit denen eine ganze Sondersendung machen könntest. Denn ironischerweise war das Problem was ich mit der Berichterstattung um die Studie hatte, eben das es auf dieses Ranking reduziert wurde....was eben dann doch wieder intransparent ist.

    Mich würde zum Beispiel das All-Star-Team interessieren und warum sie von der Studie anders eingeschätzt werden, gerade bei Gottfridson oder Zachariassen ist das ja sehr spannend. Was ich damit sagen will: Wenn man diese oder ähnliche Studien in Zukunft weiterführen will, muss man auch Wege finden sie transparent zu erklären. Denn sonst verhält es sich für den Laien ähnlich wie bei der Aufstellung des All-Star-Teams.

    Ich glaube auch das das Kritik auf sehr hohem Niveau ist. Eine gewisse Konstanz hat in der Hinrunde vielen Spielern gefehlt. Ich denke schon das das mit dem Trainerwechsel zu tun hat und das sich eben gewisse Abläufe erst finden müssen. Man sieht ja zum Beispiel den Punkt der 7m. Wir haben alle gesagt das Eggert in den letzten beiden Jahren nachgelassen hat...aber wow war er im Verhältnis die Zuverlässigkeit in Person. Ähnlich verhält es sich mit Karlsson und Svan. Die haben so viele gute Spiele, versehen vielleicht mit ein paar Aussetzern, dass man sofort merken würde wenn sie weg sind bzw. gegen Kielce hat man es ja sofort gemerkt.

    Ich denke allerdings auch daher das du Recht hast. 2019 könnte noch schwieriger werden als jetzt. Ich glaube eine Chance auf einen Peak wird diese Mannschaft um 2020-2021 haben. Bis dahin muss man eben hinkriegen so konstant zu spielen das man sich für die internationalen Wettbewerbe qualifiziert und Publikum und Sponsoren mitnimmt. Ich hoffe das klappt. Man sieht am Gemecker dieses Jahr, ja auch einiger Fans, das wir doch ziemlich erfolgsverwöhnt sind.

    Gibt es denn momentan Vereine die sich übernehmen? Ich würde zudem auch meinen das Konstrukte wie Wolfsburg, Hamburg oder Leipzig im Fußball alles andere als lebensfähig wären, wenn entsprechende Leute das Interesse verlieren. Im Handball ist es zumindest mal geplatzt, aber was Hamburg im Fußball für Kohle ohne Gegenertrag versenkt, zeigt mir eigentlich das da was ganz und gar nicht stimmen kann. Auch das Leistungsgefälle ist dort viel extremer. Ein Kiel mag im Vergleich zu Stuttgart einen deutlich höheren Etat haben, aber wie sich Bayern München zu Augsburg verhält ist eine ganz andere Geschichte.

    Ich wäre daher vorsichtig auf den gesunden und natürlichen Fußball zu verweisen.

    Das halte ich Vranjes auch vor. Ich finde es nicht gut ihn im nachhinein zu kritisch zu sehen, denn was er geleistet hat war toll. Gerade weil wir dann keinen guten halblinken hatten oder keinen richtig guten Offensivkreisläufer, hat er genau die richtige Spielweise in das typische SG-Spiel integriert.

    Was er allerdings nicht gemacht hat, ist ein zweites Abwehrsystem zu installieren (und natürlich den siebten Feldspieler zu ignorieren, aber das kommt ja jetzt langsam). Ich glaube die 6-0 wie wir sie spielen ist sehr variabel, aber das Potential für 5-1 wäre ja auch mit Mahé da gewesen. Das hat er nie für nötig gehalten, aber es wäre gut wenn das in Zukunft passiert. Das tolle an der nächsten Saison ist eben auch das Karlsson noch ein Jahr da ist. Da wird er den neuen Spielern sehr viel beibringen können. Ich sehe es nämlich nicht so wie einige andere das er irgendwie nachgelassen hat.

    Ich habe persönlich lieber zwei gute Mannschaften auf der Höhe ihrer Leistung, wenn es um eines der entscheidenden Meisterschaftsspiele geht. Aber ich finde es auch irreführend sich darauf zu konzentrieren, weil mir das nicht der Grund zu sein scheint. Meine Präferenz offene Spitzenspiele zu haben, ist glaube ich kein Faktor dabei und auch keine Bob-Verschwörungen seiner Mannschaft Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. ;)

    Scheinbar kann Berlin am Donnerstag nicht alternativ in der Liga spielen (ist die Halle belegt?) und scheinbar können die Löwen nicht alternativ am Donnerstag oder Mittwoch CL spielen (ist die Halle belegt?). Scheinbar kann oder will Lund nicht am Sonntag spielen....oder die Akteure haben einfach wie üblich alle nicht frühzeitig miteinander geredet. Dann ist halt nur eine Verschiebung eine kurzfristige Lösung. Ätschi-Bätschi Berlin dann müsst ihr eben auch an zwei Tagen hintereinander spielen ist jedenfalls Wettbewerbsverzerrung, egal ob sie das selbst verbockt haben oder nicht.

    Wenn die Löwen das irgendwie hätten regeln können, hätten sie ihre bescheuerte Spielansetzung in der Hinrunde denke ich auch repariert.

    Was hat denn Sky mit dem EHF-Cup zu tun? Wenn das schon bei der CL nicht klappt, sollen sie nun auch noch für Ansetzungsprobleme mit einem Wettbewerb zu tun haben, wo sie gar nicht involviert sind?

    Und fairer für die Füchse mit einer mutmaßlich besseren Mannschaft gegen die Löwen anzutreten...ja das halte ich für fair. Die Löwen hätten jetzt ziemliches Glück gehabt auf diese Berliner zu treffen. Im Mai wird das wahrscheinlich anders aussehen.

    Umgekehrt könnten die Füchse rein terminlich ja am Donnerstag spielen, aber das wird wahrscheinlich mit der Halle nicht klappen bzw. wenn die HBL eben mitspielt können sie sich diesen Luxus einer Verschiebung eben leisten.

    Ich glaube der Sonntag hat sicherlich einen schönen Moralboost gegeben. Ich denke aber das Lauge und Gottfridson nach wie vor ein paar Spiele brauchen werden, bevor sie richtig gut funktionieren. Sie spielen als Starter letztendlich zum ersten mal so zusammen, sonst stand eigentlich immer Mogensen neben einem von ihnen. Wenn wir den Start nicht wieder verschlafen bin ich aber sehr optimistisch.

    Die Idee mit Röd im Mittelblock hat wirklich nicht funktioniert. Umso besser war er dann später im Verbund mit Toft und Zachariassen. Ich bin wirklich gespannt wie sich der Block mit Hald, Golla, Röd und Zachariassen da in den nächsten Jahren entwickelt. Das wird nach Karlsson, Heinl und Toft sehr schwierig, aber es ist auch Potential für eine variablere Abwehr da.

    Die CL findet nicht von Do-So statt, sondern am Samstag und Sonntag (die anderen Tage werden nur für Ausnahmesituationen verwendet, primär wegen Hallenproblematiken - RNL lässt grüßen, ansonsten nimmt das nur Schaffhausen regelmäßig in Anspruch, Grund kenne ich da nicht)

    National einheitliche Spieltage, vor allem am Donnerstag und Sonntag, sind in der Tat kaum möglich - kein anderes europäische Land hat diese deswegen auch (und Dienstag oder Mittwoch sind doch organisatorisch gute Spieltage, in Frankreich spielen sie dann z.B. auch).

    Konstruktive Ansatze gibt es nicht mehr bei der momentanen Lage - die HBL hat einen Vertrag abgeschlossen, der den europäischen Spielbetrieb torpediert und zu Teilen (potentiell) unmöglich macht. Wieso sollte sich die EHF den vertraglichen Verpflichtungen EINES nationalen Verbandes anpassen? Der Vertrag ist dessen Problem...(und wichtig: der Modus hat sich ja gegenüber dem letzten Jahr vor dem Fernsehvertrag nicht verändert - ich zumindest schreibe jetzt von der Gegenwart und nicht, was irgendwann mal kommt - oder auch nicht)

    Der CL-Spieltag geht von Mittwoch bis Sonntag. Daher finden auch manchmal Spiele am Freitag statt. Das hängt von den Gastgebern und ihren Planungen ab.

    In dieser Konstellation kommt es dann zu Terminkollisionen wenn du aufgrund von 34 Ligaspieltagen und einem Turnier in Januar im Grunde keine Ausweichtermine hast. Es ist sicherlich richtig das es besser gewesen wäre, wenn der Fernsehvertrag in Abstimmung mit der EHF abgeschlossen worden wäre, aber es hat ein vorhandenes Problem lediglich verschärft und ich finde das Argument ignorierst du wirklich geschickt. Man könnte sich hier einfach zusammensetzen.

    Und: Die Reform die die Gruppenspiele von 14 auf 22 erhöht hat nichts, 0 Prozent, mit irgendwelchen einheitlichen Spieltagen oder Fernsehverträgen zu tun. Du kannst mir nicht sagen wo diese 8 zusätzlichen Spiele hinsollen...und das betrifft ja nur die Terminkonstellation. 22 Spiele (+ Ko-Runde) + Bundesliga + Turnier im Januar? Belastung von Spielern? Dieses Problem schafft die EHF sehenden Auges. Sie weiß auch das die HBL hier im Grunde nichts machen kann. Aber der Fernsehvertrag ist das unlösbare Problem? Ich glaube nicht.

    Das ergibt übrigens nicht mal von EHF-Seite wirklich Sinn, weil die massive Mehreinnahmen aus TV-Verträgen planen. Das geht nur mit deutschem TV-Geld.

    Naja, das ist halt der Spin der EHF. Seit 2016, der ersten Reform ist die Zahl der Spiele in der CL für eine Mannschaft in der Gruppenphase von 10 auf 14 Spiele gestiegen. Ab da kam es auch immer wieder zu Terminkollisionen. Das hat sich jetzt in der Tat kurzfristig durch den neuen Spielplan verschärft, aber man sollte nicht so tun, als wenn das nicht machbar wäre. Es ist kein Naturgesetz das es Donnerstag und Samstag Ansetzungen gibt und natürlich ist es auch kein Naturgesetz das es diese Ansetzung mit Samstag und Sonntag gibt. Es ist aber auch kein Problem was es erst dieses Jahr gibt. Beispiel 2016 mit der Viertelfinalansetzung und dem Pokalfinale. Mir egal wer daran Schuld hat, aber es gibt schon sehr lange Probleme zwischen EHF und HBL denen man aus dem Weg gehen könnte.

    Diese Probleme gibt es aber eben seit der Reform. Ab 2020 steigt die Zahl der regulären Spiele von 14 auf 22 so wie es bisher vorgesehen ist. In welcher Realität soll das terminlich klappen...und wirklich in welchem Spielplan. So zu tun als wenn dieses Problem durch irgendeinen TV-Vertrag entstehen würde, ist halt eine gute Presseerklärung der EHF. 8 reguläre Spiele mehr. Wo sollen die hin? Geschweige denn was das an Mehrbelastung bedeutet.

    Ich würde mir sehe wünschen, dass die Kommentatoren bei einem von zahlreichen eigentlich wertlosen Gruppenspielen der Champions League mal ein wenig Neutralität wahren würden. Das ist nicht mehr zu ertragen.

    Nun, das machen sie im Fußball ja auch nicht. Team Deutschland ist es eben immer im Europapokal. Genauso wie im Zweifel Team Underdog in der Bundesliga. Da orientiert man sich denke ich schon am Interesse des Zuschauermainstreams der genau an diesen Linien verlaufen dürfte.

    Trotz allem ist es wie gesagt trotzdem eine sehr fragwürdige Argumentation mehr oder weniger zu sagen das der deutsche Meister bzw. eventuell der Vizemeister dann zukünftig sehen müssen wo sie bleiben. Nun gut, das macht man mehr oder weniger jetzt auch schon, aber noch ist man eben gerade an der Grenze wo es halbwegs funktioniert. Das wird ab 2020 nicht mehr klappen.

    Denn wer sich denkt das die HBL sagen könnte, wir boykottieren die CL, ohne das die EHF darauf reagiert...der macht sich glaube ich Illusionen. Das könnte Sanktionen bezüglich des EHF-Cups und vielleicht sogar der EM geben und dann sind plötzlich eine ganze Menge mehr von dieser Sache betroffen. Außerdem glaube ich auch nicht das eine Nichtteilnahme deutscher Mannschaften im höchsten europäischen Vereinswettbewerb irgendwie eine sinnvolle Sache ist.

    Hier muss einfach irgendwas passieren. Einfach wieder aussitzen wäre in meinen Augen völlig verantwortungslos.

    Nun, diese Logik halte ich für fragwürdig, weil das immer noch bedeuten würde das man den deutschen Meister für seinen Erfolg in der nächsten Saison bestrafen würde. Das ist schon institutionelle Wettbewerbsverzerrung die man dann billigend in Kauf nimmt.

    Ich sehe eigentlich per se auch wenig Argumente die Liga zu verkleinern. Wenn man argumentiert das die letzten in der Liga deutlich abfallen, scheint mir das ein normales Phänomen in allen Arten von Ligen zu sein, auch kleineren. Gleichzeitig würde das auch rein praktisch schon nicht funktionieren, weil die Vereine das als HBL selbst beschließen würden und das passiert niemals.

    Deswegen finde ich es in dieser EHF-Diskussion aber auch immer sehr billig, wenn man darauf hinweist das es ein deutsches Problem mit den Spielen ist. Ist ein schöner Hinweis, aber nicht konstruktiv was die Lösung des Problems angeht.

    Kann man nur so unterschreiben.
    Man merkte am Anfang der Saison noch einige Unsicherheiten und auch jetzt läuft noch nicht alles optimal. Vorallem muss er seinen eigenen Stil finden und nicht einfach Vranjes kopieren, aber Ich denke das wird gut und mit den ganzen neuen sehr interessat nächste Saison.

    Es ist vor allem mittlerweile deutlich zu erkennen, das er während des Spiels auf Situationen gut reagiert. Natürlich kann man immer noch meckern das wir irgendwie häufig schlechte erste 15-20 Minuten haben, aber dann reagiert er genau an den richtigen Stellschrauben.

    Das ist eben unsere Spieltaktik gewesen. Heinl und Toft Hansen haben die Lücken für Glandorf, Mogensen und Co geschaffen und darin sind sie Klasse. Natürlich haben wir nicht wie zu Knudsens Zeiten viel über den Kreis gemacht und als Option macht das natürlich immer Sinn, aber das war eben auch unseren Mitteln geschuldet. Heinl ist nicht der beste Offensivspieler am Kreis gewesen und Zachariassen hat sich auch nicht aufgedrängt. Das ist ja so ähnlich wie unser Spiel mit den zwei Spielmachern was aus der Notwendigkeit entstanden ist, weil wir keinen guten halblinken hatten bzw. die verletzt waren.

    Ich mag Zachariassen ja sehr gerne, der hat mich 2015 richtig beeindruckt mit seinem Kampfgeist. Es ist aber absurd zu behaupten das Vranjes und Machulla ihn einfach kleinhalten wollten oder wollen. Sie sehen ihn ja jeden Tag im Training. Auch andere Spieler wie Lauge, Gottfridson und vor allem Heinl waren lange verletzt und haben sich schneller wieder in die erste 7 gespielt...gerade Heinl. Das unterstellt den Trainern ja nicht einmal Inkompetenz sondern entweder völlige Dummheit oder Bösartigkeit...und da steige ich eben aus.

    Ich bin mir sicher das Zachariassen hart an sich arbeitet und Machulla zudem mehr Spielzüge mit Kreisläufern entwickelt. Das hat man im übrigen schon im November gesehen wo auch Toft häufig gut in Szene gesetzt wurde. Das ist aber eben auch alles.

    Ich würde beginnen mit: den Punkt hat vor allem der K. Möller gewonnen :hi:.

    Naja, diverse Elemente die Machulla nach der 20. Minute umgestellt hat. Röd aus dem Mittelblock durch Zachariassen ersetzen, siebter Feldspieler, Möller gehört natürlich auch dazu. Ein guter zweiter Torwart hat uns in der Hinrunde natürlich gefehlt und es ist toll das man ihn jetzt bringen kann. Andersson spielt zum Glück nach wie vor so konstant das es meistens kompensiert werden konnte. An Tagen wie heute, hätten wir dann aber eben die Punkte verloren.

    Ich finde die lächerlichste Sache bei einigen SG-Fans ist diese Verschwörungstheorie um Zachariassen. Er hat jahrelang im Block nie so gut gespielt wie Toft oder Heinl bzw. nach der tollen ersten Saison 2015 und seiner Verletzung nicht mehr. Heute hat das toll funktioniert und heute hat die SG viel mit dem siebten und dadurch viel mit dem Kreis gespielt. Ich freue mich für Zachariassen und sehe ebenfalls viel Potential in dem was man da sehen konnte, aber man soll doch bitte nicht in dieser Phantasiewelt leben, das hier jahrelang ein Spieler kleingehalten wurde. Auch Jacobsen hat ihn zum Beispiel nur sehr zögerlich in den Block gestellt.

    Nebenbei...die Leute die da im Weg rumstehen schaffen die Räume für Lauge, Glandorf und Co und das auch seit Jahren.

    Ich finde gut das Machulla den siebten Feldspieler nach und nach integriert. Wenn es diese Regel gibt, muss man sie eben auch benutzen. Wenn überhaupt war das Vranjes großer Fehler in seiner letzten Saison und etwas wo wir dadurch lange hintergehinkt sind.

    2016 ist man als amtierender Europameister und Topfavorit bei Olympia Dritter geworden. Ist also nicht so dass man bei der EM den Ausreisser hatte und dann immer an die Wand gespielt wurde als man die Spieler "kannte".

    Also das möchte ich dann mal nicht so stehen lassen. Das wir bei Olympia im Medaillenkreis waren ist als Europameister sicherlich klar. Aber das wir der Topfavorit waren? Ich glaube nicht und wenn wir in diesem Fall das Forum durchforsten glaube ich auch das das sehr viele nicht so gesehen haben. Dazu hat man die EM 2016 zu sehr als eine Ausrutscher Frankreichs gesehen...was er im Grunde ja auch war.

    Nein, bei der WM 2015 und bei der EM 2016 hat man von der deutschen Mannschaft im Vorfeld nicht viel erwartet. Das man ins Viertelfinal kam war eine tolle Leistung und auch wenn ich nicht zu denen gehöre, die denken das sich Katar die Silbermedaille gekauft hat, waren ja viele der Meinung das es noch weiter hätte gehen können. Trotz allem hat 2016 schon bevor sich so viele verletzt haben, doch niemand vom Titel gesprochen und in meinen Augen auch zurecht. Der Druck lag nicht in dieser Form auf der Mannschaft. Dieser BadBoys-Rausch kam doch nicht von ungefähr. Mehr noch kann man bei Olympia immer noch sagen das jede Disziplin dort eine unter vielen ist und Handball lange nicht so im Fokus war. Auch hier der Druck ein anderer. 2017 und 2018 war das nicht der Fall...und die Mannschaft hat zumindest aus der Sicht der Erwartungshaltung zweimal "versagt".

    Sorry, ich schreibe das jetzt auch zum letzten mal, ihr könnt ja gerne wieder den Titel fordern, ich halte das für kontraproduktiv und habe nun mehrmals erläutert warum. Ich habe nicht wirklich schlüssig gehört warum es sinnvoll ist diese Erwartungshaltung wieder aufzubauen bzw. warum es überhaupt logisch ist sie zu haben.