Beiträge von Steinar

    Stimmt, von einem Platz, der für die Situation schräg hinter mir war (vor dem Tor von Woltering, ich hatte gute Sicht) war das bestimmt viel besser zu sehen. :lol:

    Ich persönlich habe in dem Fall für beide Positionen Verständnis, das sage ich ganz offen. Oldenburg war besser, hätte durchaus auch höher gewinnen können - muss sich aber ankreiden lassen, dass sie das eben auch nicht geschafft haben - trotz der soooo schlechten Elfenleistung. Ich denke mal, da merkte man bei beiden Teams, wie sehr die mentale Belastung war. Wenn es aber so eng zugeht, dann darf man sich nicht solch einen Fehler erlauben. Da werden Krowicki, Balthazar und auch die eine oder andere Spielerin, die zu früh gejubelt hat, jetzt mal tief durchatmen. ;)

    Wenn Krowicki äußert "Leverkusen hat unter dem mir bekannten Niveau agiert. Das ist nicht mein Problem" dann lässt sich auch auf der anderen Seite durchaus überlegen, ob es das Problem der Leverkusener sein sollte, wenn die Oldenburger Bank ihre Gefühle nicht bis zum Abpfiff unter Kontrolle hatte. Von daher hätte ein Einspruch für mich auch keinen faden Beigeschmack gehabt. ;)

    Was da nun in der Meisterschaft passiert, kann ich da relativ leidenschaftslos verfolgen. Ich wünsche dem Thüringer HC, HC Leipzig und Buxtehuder SV aus purem Eigennutz (dann wären die Elfen Fünfter) und weil Matza ja die Leverkusener nicht leiden kann :D den Halbfinaleinzug. Und als Endspiel wäre mir dann wohl Leipzig - Oldenburg sehr genehm. Wobei ich jetzt schon sagen kann - eine Anna Badenhop wird sich im Halbfinale sportlich anders präsentieren müssen im Umgang mit den Gegenspielerinnen, sonst wird sie in Blomberg oder Bad Langensalza vom Publikum ganz andere Seiten kennenlernen, als sie das brave und faire Publikum in Leverkusen pflegt.

    Krowicki und Balthazar haben mehr behindert, als Fuhr - so viel dazu. Und wer der Meinung ist, dass im Fall Blomberg der Einspruch legitim war, der sollte eigentlich nun nicht anders urteilen, weil die Vereinspräferenzen anders sind.

    Regeltechnisch ist eben Foul nicht nur, wenn der Schiedsrichter pfeift - sondern eben auch, wenn er (in diesem Falle eher das Kampfgericht) hätte pfeifen müssen. Das ist ja der Unterschied zwischen Tatsachenentscheidung oder eben Regelverstoß.

    Und bei zwingendem Time-Out, sowie den auszusprechenden Strafen, wäre auch die vermeintliche Schockstarre ziemlich egal. Aber in Oldenburg darf nun gejubelt werden und hoffentlich sind die Fans wenigstens jetzt in der Lage das sportlich faire Verhalten der Leverkusener anzuerkennen.

    Höhere Reisekosten für einen Verein wie Hamm?

    Gut, insgesamt zwei Auswärtsspiele mehr, das sollte aber mit Fahrten nach Essen, Düsseldorf oder Korschenbroich nun nicht wirklich ins Gewicht fallen. ;)

    Ob für einen Verein wie Ahlen-Hamm die Reisekilometer nennenswert zunehmen wage ich doch arg zu bezweifeln. Immerhin fallen einige lange Touren weg, bzw. es dürfte sich die eine oder andere Tour in den Norden mit einer vergleichbaren Reise in den Süden doch ausgleichen.

    Im übrigen fand ich die Ausführungen von tsvfieber zu dem Punkt sehr interessant, warum es in der Kürze der Zeit nicht gelingen konnte, einen neuen wirtschaftlichen Träger aus dem Boden zu stampfen. Schon klar, dass auch dieser Aspekt formal-juristisch nicht in die Bewertung der Kommission einfließen wird...

    Wieso sollte er auch? Und was heißt nun eigentlich Kürze der Zeit? Die HR-C-Insovenz war im Sommer des vergangenen Jahres. Man hat sich im letzten Jahr - aus Unkenntnis oder bewusst - dafür entschieden keinen gesonderten Verein DHC Rheinland ins Leben zu rufen, der mit dem TSV zunächst als Spielgemeinschaft fungiert und die dann später wieder gelöst wird - Beispiele hierfür sind die Lizenzübertragungen von Wülfrath nach Düsseldorf und von Bad Schwartau nach Hamburg.

    Wenn HR-C wirklich angeblich mit 600.000 Euro budgetiert wurde, dann muss dies als erstes hinterfragt werden.

    @ Honigmond,was willst du uns mit deinem sinnfreiem spruch sagen ??

    sind die leverkusener nur schlechte verlierer oder ist der protest gegen die spielwertung berechtigt...vielleicht kann sich mal einer aus elfenhausen dazu äussern,eh wieder wilde gerüchte gestreut werden...

    Man muss einen Protest direkt nach Spielende ankündigen, wenn man ihn in Erwägung zieht. Ob man ihn dann auch einlegt, ist eine andere Sache und wird eben einer Überprüfung des vorliegenden Materials bedürfen. Konkretere Äußerungen wirst du nicht bekommen.

    Dem Knecht sei gesagt, dass z.B. mehr als eine Elfenspielerin in der Oldenburger Hälfte war, als Geschke parierte. Ich finde die Schilderung der Szene zutreffend. Dass sie nicht eineindeutig ist, ist mir auch klar.

    Freundschaft!

    Der THW verliert zum ersten mal in meinem Leben zwei Bundesligaheimspiele in Serie. Herbst 1978 gegen Hofweier (12:14) und Gummersbach (15:18).

    Kommt also bei weitem häufiger vor, als ein Sieg einer deutschen Fußball-Vereinsmannschaft in Mailand mit 4 oder mehr Toren. ;)

    Tatsache ist hier gibt es einen Verein, der zwar einen Insolvenzantrag gestellt hat aber mit Hilfe von Sponsoren und Fans saniert wurde und das gilt für diese und die nächste Saison in der möglichen 2. Liga.

    Gerade das ist der "Casus Knacktus" - Lieven sprach selbst davon, dass der Verein "Ende Mai, Anfang Juni" saniert sein könnte - bis zum vergangenen Wochenende aber die 200.000 Euro zusammengezogen wurden, um den Spielbetrieb bis zur laufenden Saison zu decken. Das geht vermutlich nur mit einer entsprechenden Akquise von zusätzlichen Sponsorengeldern für die kommende (wahlweise auch aktuelle) Saison, die dann zum Abtragen der Altlasten verwendet werden - auf die der DHC aber aktuell noch keinen Zugriff hat.

    Zitat

    SpOn

    Die Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) erwägt die Abschaffung der B-Probe bei Dopingtests. "Wir könnten damit viel Geld sparen, und die Rechte der Athleten würden nicht verletzt", sagte Wada-Generaldirektor David Howman am Rande des internationalen Sport-Kongresses SportAccord in London. Die Abweichungen zwischen den Ergebnissen der A- und B-Probe seien seit drei Jahren praktisch null, so Howman, es sei denn, es liege Manipulation oder Unbrauchbarkeit durch zu lange Lagerung der Probe vor. Frühestens am 1. Januar 2015 könnte die Regeländerung im neuen Wada-Code in Kraft treten.

    Und was passiert bei Nichterfüllung? Nun stellt sich auch die Frage, welcher Stichtag noch für die Erfüllung von Bedingungen als rechtzeitig erachtet werden kann. Man kann ja auch mit Bedingungen und Auflagen arbeiten. Aber eine Liga wie in diesem Jahr die Nordstaffel dank des Theathers mit Delitzsch will im kommenden Jahr niemand haben.

    In den Zeiten der IHF, wo es ja die Beschränkung auf zwei Teams (Titelverteidiger + regulärer Teilnehmer) gab, existierte auch noch das "nationale" Zwangsduell im Halbfinale, was zumindest im Endspiel internationales Flair garantierte. Wenn man natürlich drei oder mehr Teams an einem Wettbewerb teilnehmen lässt, dann geht das ja nur schwer. Da müsste man schon im Viertelfinale mal mit dem ersten ligainternen Zwangsvergleich anfangen. Vielleicht war das ja der Vorschlag, den Uli Derad mit seiner Kritik am jetzigen Modus erreichen wollte. Oder er ist auch für die Abschaffung der Gruppenphasen, dann kann man ja auch nicht vier mal in einer Saison gegen den gleichen Gegner spielen. :D

    Zitat

    Original von oliolli189
    Zur Erinnerung: Im November hatte Heinz Lieven privat 300.000€ in den DHC gesteckt, um den Ausfall des Hallennamensponsors im ersten Anlauf zu kompensieren. Der soll für 600.000€ "gut" gewesen sein. Diese Zahlen passen mit denen aus der heutigen Lage doch ganz gut zusammen.

    Sollten wirklich damals für die Vermietung des Hallennamens 600.000 Euro budgetiert worden sein, dann wären Zahlungen für mehrere Spielzeiten im ersten Jahr verplant worden. 600.000 Euro für das Sportcenter ist vielleicht realistisch, wenn man da eine Laufzeit von ca. zehn Jahren vereinbart. Nur mal so zum Vergleich, die neue Halle in der Untertürkheimer Kurve geht zunächst für 75.000 Euro jährlich weg, später dann für 87.500 Euro. Die Smidt ARENA in Leverkusen liegt in einer vergleichbaren Größenordnung. Sprich, selbst wenn HR-C gezahlt hätte, wäre davon auszugehen gewesen, dass diese Beträge im Jahr darauf eben nicht zu realisieren sind. Wo soll es denn herkommen. Wenn der Vertrag angeblich 600.000 Euro jährlich einbringen soll, dann wäre das Angebot wohl in die Kategorie Weinerplan einzustufen.

    Die Mehrheit an der DHC-GmbH (Holding, nicht an der Spielbetriebsgesellschaft) hält ja wohl der TSV Bayer Dormagen, der vormals Lizenzinhaber war. Vielleicht ist genau das der Grund, warum nicht ein neuer wirtschaftlicher Träger vor dem Lizenzantrag ins Leben gerufen werden konnte? Der ehemalige Hauptsponsor hat ja ganz klar gesagt, dass er keinen Profi-Handball mehr will. Und ohne das "Go" von hier aus sind dem TSV sicherlich die Hände gebunden...

    Klar, wenn man eine neue GmbH gründet, dann muss auch da wieder der TSV Bayer mit im Boot sein. Eine Lösung wie seinerzeit bei Düsseldorf/Wülfrath und später dann auch von Hamburg/Bad Schwartau mittels Vereinsgründung, Spielgemeinschaft und Lizenzübertrag hat man ja nicht gewählt.

    es dürften vermutlich auch die gehälter nicht so hoch sein wie damals in nürnberg ...

    Zumindest kommt in Oldenburg mehr auf dem Konto an, als damals in Nürnberg, die Autos fahren noch und in den Wohnungen brennt auch immer noch das Licht.....

    3. Oldenburg-Leverkusen---auch da sehe ich Leverkusen auf Grund des Heimrechts als sicherer Teilnehmer im Halbfinale,scheinbar sind die Oldenburger Köpfe doch nicht frei von den finanziellen Sorgen des Clubs

    Interessante Ferndiagnose, die ich so überhaupt nicht teile und die auch Leszek Krowicki nicht sah. Andere würden vielleicht auch denken, dass vielleicht schon das EC-Halbfinale gegen Midtjylland bei der einen oder anderen im Kopf war - ist genauso abwegig.

    Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass bei Leverkusen wieder drei Spielerinnen gegenüber der Vorwoche dabei waren und Oldenburg den Elfen auch ein wenig von der Spielanlage liegt. Letztlich war es heute ein temporeiches Spiel auf hohem Niveau mit wenigen technischen Fehlern, wo Leverkusen einfach in der Schlussphase noch einmal die letzten Kraftreserven mobilisieren konnten, um am Ende doch noch zu gewinnen. Entschieden ist in dem Duell noch nichts - und Oldenburg kann auch auswärts Spiele auf diesem Niveau gewinnen. Das sollte glaube ich spätestens nach dem EC-Viertelfinalspiel in Vejen klar sein. Die Frage ist letztlich eher, wer in der kurzen Zeit bis Mittwoch besser regeneriert und wer dann im Spiel selbst die größeren Kraftreserven besitzt.