Es gibt auch Vorleser, zumindest wenn ein gewisses Niveau erreicht wird. ![]()
Jetzt mal ganz ernsthaft. Wenn die Verwarnungen ausgeschöpft sind, dann darf es doch keine Ermahnung mehr geben. Eine Ermahnung ist für mich Nichts, Gelb eigentlich auch. ![]()
Es gibt auch Vorleser, zumindest wenn ein gewisses Niveau erreicht wird. ![]()
Jetzt mal ganz ernsthaft. Wenn die Verwarnungen ausgeschöpft sind, dann darf es doch keine Ermahnung mehr geben. Eine Ermahnung ist für mich Nichts, Gelb eigentlich auch. ![]()
ZitatOriginal von Meikel
Ich hoffe, dass der HSV beim Final Four noch mal die Gelegenheit bekommt, gegen Ciudad anzutreten. Dann werden die Spanier fällig sein. Der bessere Torwart und der cleverere Trainer haben das Spiel gewonnen, aber der HSV hat sich gut verkauft. Schade, dass in Hälfte 1 beim 7:11 durch die Wechsel ein Bruchs ins Spiel kam.
Was wird sich denn auf den Positionen bis zum Final Four ändern? ![]()
Ciudad Real hüpft eben nur so hoch, wie es muss. Wenn es drauf ankommt, konnten die Manchegos immer noch einen Zahn zulegen.
ZitatOriginal von TSV-Fuchs
Wobei die Verträge ja zunächst bis 30.06.2010 sicher sind.
Gruß, TSV-Fuchs
Aber nur aus Sicht der Spieler. Die Spieler dürfen den Verein doch angeblich ablösefrei verlassen.
Bei den Däninnen fehlen ja 7 Spielerinnen des zukünftigen WM-Kaders. Ein Muster ohne Wert.
Zitat
Bin ich also Mitte 20 bis Ende 20 und habe keine großen Ambitonen mehr in die 1. Bundesliga zu kommen, dann verzichte ich doch lieber auf ein paar Euro und geh in Regionalliga oder Oberliga, dann kann ich in Ruhe meine berufliche Karriere ausbauen. Folge: wenn mein Verein mich halten will, dann muss er ordentlich was auf mein Gehalt drauf setzen.
Warum soll ich denn als Verein Spieler halten, die keine Ambitionen haben leistungsmäßig Handball zu spielen? Also wenn jemand in der 3. oder 4. Liga mehr Geld erhält und deshalb eine sportlich niedrigere Klasse auswählt, dann macht das ja Sinn. Aber als Grund zum Wechsel weniger Geld und sportlich niedrigeres Niveau ist nicht so wirklich sinnvoll. Die Spieler würde ich als Verein gar nicht halten wollen, mit einer solchen Einstellung bringen die mir nichts.
Zitat
Dazu kommt: ein Bus nach Hüttenberg oder noch besser nach Groß-Bieberau ist wesentlich billiger als ein Bus nach Altenholz. Dazu kommt Hotelübernachtung für 20 Leute und sinkenende Einnahmen bei den Zuschauern. Wir haben direkt neben uns den TVG (teilweise spielt der sogar in der gleichen Halle), weil der Gegner jetzt Schwerin heißt kommt nicht ein Zuschauer mehr Zuschauer als hieße der Gegner Bietigheim.Im Gegenteil: Schwerin bringt schätzungsweise weniger Zuschauer mit.
Als ob Bietigheim nun so viele Zuschauer mehr mitbringt. Ich glaube in dem punkt ist der Unterschied marginal. Der Großteil kommt wegen des Heimvereins. Klar sind Reisekosten ein Thema, aber das Ausmaß ist gering. Gut, der zweite Busfahrer sollte drin sein. Aber die Sache mit dem Hotel hab ich auch nicht ständig. In der Frauenbundesliga dürfte sich das auf maximal 4 Spiele pro Saison (inklusive Play-offs) beschränken. Wenn ich auf berufstätige und Studenten setze, dann ist die Übernachtung sowieso im Normalfall nicht drin, da die für ein Auswärtsspiel nicht zwei Urlaubstage nehmen (oder vom Arbeitgeber freibekommen) Das gilt im Übrigen auch oftmals für die Schiedsrichter, die auch noch Nachts die Rückreise antreten, um am nächsten Tag auf der Arbeit zu sein.
Zum Thema Sulzbach solltest du vielleicht mal die Gegebenheiten kennen, bevor du das aufführst. Das die Bienen von der Bildfläche verschwunden sind, das hatte schon seine Gründe und der Begriff "finanzielles Risiko" ist da schon ein erheblicher Euphemismus, der dem ganzen nicht gerecht wird.
Lies dir die von dir zitierte Auslegung doch mal durch und mach dir klar, was sie bedeutet
Kann der Angreifer die Attacke in der Luft dank seiner Masse und Körperbeherrschung kontrollieren und landet gut, gibt es nichts, kann er sich noch kontrolliert abrollen, dann 2 Minuten und wenn er auf den Boden knallt, dann gibt es rot
Da werd ich doch als Spieler letztendlich aufgefordert die Körperkontrolle zu verlieren, weil ich als ehrlicher Sportler eben der Dumme bin, da der Abwehrspieler für sein "gesundheitsgefährdendes" Foul ansonsten nicht bestraft wird. Gleiches gilt doch auch für die Fouls an den Außen. Welcher Schiedsrichter gibt schon zwei Minuten, wenn der Angreifer noch die Körperkontrolle behält?
Schiedsrichter, die diese Sachverhalte nach dieser Erläuterung pfeifen, betteln quasi darum von den Spielern verarscht zu werden und diese Art zu pfeifen führt dazu, dass nicht immer der sportlich bessere gewinnt, sondern derjenige, der in der Summe aus sportlicher und unsportlicher Leistung der Bessere ist. Und wenn die Schiesdrichter mit ihrer Art zu pfeifen eben diese Entwicklung weiter fördern, dann muss ich mich nicht über pöbelnde Zuschauer wundern. Man mag es als SR vielleicht nicht verstehen, aber auch Zuschauer haben ein Gespür für Gerechtigkeit. ![]()
ZitatOriginal von Handball-SR
Dann musst Du ab sofort zum Weitsprung gehen. Da sind 5,20m exakt 5,20m. Aber wie ich Dich kenne.......
...auch da soll es schon Probleme mit der exakten Weitenmessung gegeben haben. Google mal den Namen Bianca Kappler. "So weit kann ich gar nicht springen. Das ist unmöglich" ![]()
Ich sprech das in meinen Augen auslösende Problem nur an. Für die Lösung, so man denn daran interessiert ist, sind andere zuständig.
Wundert euch nicht über Zuschauer, die die Entscheidungen kritisieren, wenn sie nun mal nicht nachvollziehbar sind. Es gibt auch Entscheidungen, die objektiv nachvollziehbar sind und trotzdem kritisiert werden (was aber in meinen Augen durchaus auch seine Gründe in der großen Bandbreite der Entscheidungsfreiheit hat, da der Fan natürlich gerne die Bandbreite dieser Entscheidungsfreiheit zu Gunsten seiner Mannschaft sehen würde)
Natürlich kann man auch versuchen mit möglichst harten Strafen dieser Thematik Herr zu werden. Das ist dann herumdoktern an den Symptonen, aber eben nicht an der Ursache. Man könnte ja unter Strafandrohung den Vereinen verbieten sich kritisch über die Schiedsrichterleistung zu äußern, man kann eine analoge Regel zur "Rassismusregel" im Fußball definieren, die dann einen Spielabbruch und den Verlust des Spieles zur Folge hat. Ob man damit dann zur Akzeptanz beiträgt, wage ich mal zu bezweifeln.
Theo: Und was ist bei Abwehraktion mit Behandlungspause ohne Maßnahme? Macht nicht wirklich Sinn, oder - Die erlebten Situationen waren für mich in allen vier Fällen in dieser Saison vergleichbar. Davon ab kann es doch bei der Beurteilung eines Sachverhaltes doch nicht sinnvoll sein, ob man das Foul gegen einen Spieler mit guter Körperkontrolle ausführt oder gegen einen Spieler mit einer weniger guten Körperkontrolle. Tut mir Leid, da fehlt mir jegliches Verständnis.
ZitatOriginal von Theoitetos
Macht doch eigentlich gerade den Reiz aus.
Nicht wirklich. Wenn du für Stoßen in der Luft innerhalb einer Saison von Nur Freiwurf, über Gelb, direkt 2 Minuten bis hin zu direkt Rot alles siehst, dann kann man das eben nicht mehr nachvollziehen, wo da denn qualitativ die Unterschiede liegen sollen.
Passives Spiel ist genau so ein Schwachsinn, den kein Mensch in der Halle versteht. Du kannst als Zuschauer gerade noch ein Gefühl entwickeln, wann der Arm hochgehen müsste - aber selbst da gibt es ja von Gespann zu Gespann meileweite Unterschiede, wenn ich da z.B. an die Spielleitung im Spiel Leichlignen-Essen denke, wo minutenlanger Standhandball erlaubt war. - Nachvollziehbare Gründe, wann der Abpfiff des Angriffes dann wirklich erfolgt, gibt es in meinen Augen nicht.
Davon ab, dass es ja noch nicht einmal reicht die Regeln zu lesen, um Schiedsrichterentscheidungen nachvollziehen zu können. Man müsste eigentlich noch 40 Euro für einen dicken Wälzer mit den jeweiligen Regelauslegungen hinblättern. Sorry, das kann es nicht sein.
Solange es dieses Regelwerk mit all seinen Spielräumen und ohne fest definierte Grenzen gibt, solange wird es immer wieder vorkommen, dass Schiedsrichterentscheidungen nicht die komplette Zustimmung des Publikums finden.
Was das tendenzielle Pfeifen anbelangt. Wer dies bewusst macht, der manipuliert Spiele. Der wird dann zum Schieber, zu dem ihn das Publikum vorher ausgemacht hat. Das sollte sich jeder einfach mal bewusst machen. Das ist kein Kavaliersdelikt und ein Publikum wird man sich so auch nicht erziehen.
Am wichtigsten ist es doch klar deutlich zu machen, was man gesehen hat. Dann, so meine Erfahrung, gibt es auch die wenigsten Probleme.
Die EHF lässt ja einfach auch mal vor dem Spielbeginn einen Aufruf vorlesen allen Beteiligten fair zu begegnen. Ein kleiner Schritt, der aber im Bereich des DHB durchaus nachahmenswert wäre, da er einfach ein wenig zum nachdenken anregt.
ZitatOriginal von main-handball.de
dann finde mal 18 vereine die das stemmen können. da kommen mehr finanzielle probleme. die kosten steigen die gehälter der spieler steigen aber es kommen nicht soviel sponsoreneinnahmen mehr, dass man das bezahlen kann.
Falscher Ansatz, den leider viele Vereine machen - auch weil das Lizenzierungsverfahren derzeit so ist, wie es ist. Die Kosten steigen nur in einem geringen Maß. Für die Spielergehälter sind eben die Vereine / Spielbetriebs-GmbHs verantwortlich. Es wird mit utopischen Einnahmen kalkuliert und ein Kader zusammengestellt und am Ende müssen die Spieler Gehaltsreduzierungen zustimmen, damit ja als "große Familie" im Verein jeder seinen Beitrag leistet. Wer seinen Spielern Gehälter reduziert muss ebenso mit Punktabzug bestraft werden oder es darf nur Geld investiert werden, worüber auch richtige Verträge vorliegen. Nicht so ein Schmuh mit "erwarteten Einnahmen"
Die Frauenhandballbundesliga hat doch mit den gleichen Problemen zu kämpfen, wie die Zweite Liga Herren. Dank der Verpflichtungen im Europapokal ist die Terminlage mit Sicherheit vergleichbar. Wenn man halt nebenher arbeiten muss, aber auch zweite Liga spielen will, dann muss man eben die Prioritäten setzen und auch mal einen Urlaubstag opfern. Das sind die Realitäten. Letzten Endes muss das Lizenzierungsverfahren dafür sorgen, dass die Mannschaften, die in der eingleisigen Zweiten Liga an den Start gehen, auch finanziell solide aufgestellt sind.
Was das aber hier mit dem Thema zu tun hat, ist mir schleierhaft. ![]()
Aus MJC wurde in der Schreibweise irgendwie MIC, gesprochen eben Miez (nicht Mick oder Mike) und daraus entwickelte sich Miezen. Es gab auch früher mal ein Logo, wo das J wirklich eher einem I glich. ![]()
Kreisläufer als Einläufer von Außen finde ich auch immer die sinnvollste Variante in Unterzahl. Wunder mich immer, warum das so wenige machen und in Unterzahl am ehesten den Kreisläufer rausnehmen. Natürlich ist es den gegnerischen Trainern fast klar, dass der KM im Normalfall irgendwann einläuft, aber ein Kreis kann einfach besser Sperren setzen, als ein Außen.
Ansonsten geht es einfach auch um Beweglichkeit und diszipliniertes Verhalten in Abwehr und Angriff. Nicht nur in Unterzahl gilt es die Chancen klar herauszuspielen. Auch in Überzahl muss mit viel Druck versucht werden eine Lücke in die gegnerische Abwehr zu reißen. Also weniger die klassischen Auslösehandlungen mit Kreuzen des Rückraums, als viel mehr schnelle Passfolgen und das Spiel schön breit anlegen, so dass mal ein Außen mit gutem Winkel frei zum Wurf kommt oder sich auch mal in der Mitte eine Lücke auftut.
Im Training lässt sich das in meinen Augen gut mit modifizierten Spielregeln einüben, z.B. ein Extrapunkt für die in Unterzahl spielende Mannschaft bei Balleroberung oder bei einem unvorbereiteten Wurf des Überzahlteams oder Unterzahltore zählen doppelt,...
Mir ist der ethymologische Ursprung des Wortes Borussia durchaus bekannt. Damit hat man aber in Dortmund nur über zwei Ecken (weil das Pils sich vermutlich aus dem Grund so genannt hat) und nicht aus bewusster ÜBerlegung zu tun, wenn man der Vereinschronik und der damaligen Presseberichterstattung glauben darf.
Wie es zu manchen Namen gekommen ist, lässt sich nicht immer nachvollziehen. Die Miezen kommen eben aus einer sprachlichen Verballhornung des MJC, die Elfen aus der Werkself-Kampagne der Fußballer. Nur das mit dem "Werks" hat sich ja nach dem Rückzug der Bayer AG aus der Spitzensportförderung auch ein wenig erledigt. ![]()
Achja, in Kiel gibt es auch die Zebras - kann man durchaus noch als gut und erfolgreich bezeichnen. Bei allem Respekt, aber für die Borussia kann man das gerade in keiner Sparte so wirklich die Attribute Gut und erfolgreich verwenden, oder?
ZitatOriginal von Carlo M.
Muss ich auch schon sagen, Karl-Ernst hat da mal völlig Recht.
Gute und erfolgreiche Vereine verkindlichen ihren Namen nicht. Was wäre der Name BVB Wert, wenn es heißen würde die Nashörnchen kommen
Stimmt, sich nach einer Biermarke zu benennen hat viel mehr Stil
Man stelle sich mal vor in der Kneipe am Borsigplatz hätte es damals nicht das Borussia-Pils gegeben. Wer weiß, wie der Klub heute heißen würde.
@oliolli: Was Herr Lieven persönlich ist, interessiert mich nicht. Er verhält sich so. Seine Aussage war taktlos und unbedacht. Im Sport geht es auch darum den Gegner zu respektieren. Dieses Prinzip tritt Herr Lieven mit seiner Äußerung mit Füßen. Von den Spitzenvereinen der ersten Liga hört man auch keine Äußerung, dass man es in Zukunft auch weiterhin nicht mit Spielern versucht, die sich nicht zu 100% auf den Handball konzentrieren. Du weißt doch mit Sicherheit schon, wie groß das gestopfte Loch war. Mit dieser Summe hätte es letztes Jahr in Essen, Nordhorn oder Stralsund keine Insolvenzen gegeben.
Frankreich hat nun auch seinen Oliver Held - Und Trap machte heute schon einen auf Toni Polster.
So wie die Fans die aktuelle Situation schildern wird es doch Zeit für das Handballgegenstück zum Fußballverein AFC Wimbledon, quasi der USC Magdeburg.
Ich finde die Aussage deplatziert und Herr Lieven hat bei mir bereits jetzt schon fast alle Sympathien für den Dormagener Handball verspielt. Weil er nämlich jetzt schon beweist, dass er aber noch gar nichts begriffen hat.
Essen ist den Weg mit den Briten bestimmt nicht freiwillig gegangen. Da kommt nun so ein Großkotz daher, der mal eben eine nicht unerhebliche Summe von einem Weltkonzern in den Arsch gesteckt bekam. Diese Summe hätte in Essen auch die Insolvenz und das Auseinanderbrechen der Mannschaft verhindert.
Der Weg, den Essen bestritten hat, war hart - aber er war die einzige Alternative. Was damals die Essener Mannschaft in der Rückrunde gekostet hat, dafür kann sich der HSV noch nicht mal einen Pascal Hens leisten, auch Ilic hat bei Gummersbach mehr verdient. Und auch der TSV hätte wohl keine 50% seiner Mannschaft zusammen.
Naja, das mit "bei hohem Tempo passieren Fehler" ist mir zu einfach. Wenn ich nicht hohes Tempo spielen kann, dann muss ich eben langsamer spielen. Für mich auch der Knackpunkt für die Miezen. Man versucht immer das Spiel des Gegners mitzugehen. Man hat doch in der Stammformation genügend Spielerinnen, die aus dem Positionsangriff gefährlich sein können. Dann muss ich die Taktik so wählen, dass ich auch 60 Minuten problemlos durchkomme. Immer schön langsam und in Ruhe aufbauen. Da würde ich gar nicht versuchen mit 1. und 2. Welle zu arbeiten. Dann wäre gestern die Niederlage mit Sicherheit knapper ausgefallen.