Zitat
Original von Schmiddy
Weil es unserer Meinung nach keine gefährlichere Situation gibt wie diese. Sicherlich geht das ganze von 50 mal - 49 mal gut, aber dieses 1 mal ist uns 1 mal zu viel.
Der Tempogegenstoß laufende Spieler läuft völlig ohne Körperspannung in den Keeper, weil er eben nicht damit rechnet das dieser da steht und voll auf die Ballannahme konzentriert ist (Blickrichtung nach hinten zum Torwart, Ballannahme und dann knallt es).
Und bei dieser Situation gibt es im Handball halt kein "Auflaufen lassen" oder so, um den Torwart hier zu bestrafen (so wie von einigen Trainern gefordert).
Sicherlich ist uns ebenfalls klar, dass die Freiheit des Torhüters klar eingeschränkt wird (nicht zum Vorteil des Keepers), was wir aber in Kauf nehmen.
Schmiddy
Weil dieser nicht damit rechnet? Wieso tut er das nicht? Er weiß doch, dass der da stehen kann, also sollte er auch in der Lage sein damit zu rechnen. Feldspieler sind doch keine minderbemittelten Akteure, die dazu von Natur aus nicht in der Lage sind, sondern sind in meinen Augen sehr wohl in der Lage mit einem herauslaufenden Torwart zu rechnen.
Die Argumentation mit der Blickrichtung nach hinten finde ich auch immer wieder amüsant. Klar gucke ich beim Gegenstoß mal nach hinten, um den Ball anzunehmen, aber eigentlich hatte ich auch immer einen Blick nach vorne. Wenn der Torwart nämlich rauskommt und ich bin vor ihm am Ball, dann ist das Tor so richtig schön leer und ich hab leichtes Spiel.
wie von mir oben beschrieben können solche Situationen auch von Feldspielern verursacht werden und werden entsprechend vorkommen. Gewonnen wird dadurch nichts, aber verlieren tut man eine ganze Menge.
Man kann aber auch mal beim Tempospiel nach vorne jede Menge verbessern. Wer braucht denn dieses Gerenne mit anschließendem 25 Meter Pass. Wenn ich zwei Leute habe, die gemeinsam einen Gegenstoß laufen, dann verhinderst du schon quasi automatisch den herausstürmenden Torwart, da der sich ja für einen der beiden Spieler entscheiden müsste, ...