Naja, die großen Überraschungen werden hier wohl ausbleiben. Einzig das Ergebnis aus Tschechien ruft etwas Verwunderung bei mir hervor. Spanien ist ohne seine eingebürgerten Spieler Julio Fis und Urios nach Litauen gereist, weil es da Visa-Probleme gab. Im Rückspiel sind die beiden wohl dabei.
Beiträge von Steinar
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Tja, war vielleicht doch keine so gute Idee auf das Spielmacherduo Wörz/Schmidt zu setzen.
Naja, Flensburg hätte ja in der CL auch beinahe 14 Tore aufgeholt. Also, kämpfen Mädels

Die Statistik wird man in Frankfurt vielleicht mit Freuden lesen

Polen - Deutschland 40 : 30 (17:13)
Polen:
Chemicz, Lacz
Kudlacz 8/1, Wypych 8/4, Kot 6, Marzec 6, Kowalska 6, Polenz 3, Mlot 2, Malczewska 1, Strzalkowska, Wolska, Niedzwiedz, SzafulskaDeutschland:
Gräfer, Woltering
Härdter, Jurack 13/4, Müller, Erfmann, Wörz 3, Reiche, Henze 5, Krause 5, Neukamp 2, Schmidt, Melbeck, Althaus 2Zuschauer: 1.000
Schiedsrichter: Bekes / Bekes (HUN)
Strafminuten: 10 / 4Spielfilm:
4:0 (7.), 5:3 (10.), 8:4 (13.), 8:6 (16.), 10:7 (20.), 13:10 (24.), 16:12 (28.), 17:13 (HZ)
20:16 (34.), 23:19 (38.), 26:22 (42.), 30:22 (47.), 32:23 (50.), 34:24 (52.), 34:26 (55.), 37:29 (58.), 40:30 (EN) -
Zitat
Original von Snuffmaster
@Loran
genau richtig...der VfL ist momentan sowas wie die Bayern im fußball...nur leider noch ncith soo erfolgreich....aber das wird bald wieder kommen!Im Moment gehört dieser Vergleich leider Gottes eher an die Kieler Förde.
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Rumänien - Serbien und Montenegro 26:25 (12:12)
Schweden - Polen 33:28 (19:14)
Island - Weissrussland 33:24 (18:12)
Norwegen - Bosnien-Herzegowina 36:23 (21:5)
Israel - Frankreich 18:35 (9:15)
Tschechien - Portugal 28:27 (15:10)
Griechenland - Ukraine 26:25 (12:11)
Litauen - Spanien 25:25 (15:13)
FYRO Mazedonien - Ungarn 29:32 (11:16)
Österreich - Slowakei 25:19 (12:9) -
Naja, ein paar Interessierte hast du doch schon. Und die anderen musst du durch größere Berichte noch überzeugen

Also, schreibe mal schön weiter

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Musst du dich jetzt umbenennen?
Muss ich jetzt meinen Nickname noch markenrechtlich schützen lassen, damit mich nicht später jemand darauf verklagt?
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Die Traditionsvereine sind für die anderen Vereine aber interessant. Bei Gummersbach sprechen 19000 Zuschauer in der Kölnarena gegenüber 1900 Zuschauern in der Eugen-Haas Halle bei Pfullingen eine nicht unwichtige wirtschaftliche Bedeutung, die eigentlich auch in der Finanzplanung berücksichtigt werden muss. Bei Kiel und Flensburg ist eh die Halle zu 100% ausgelastet, egal wer da kommt. Aber gerade bei Vereinen, wie Minden, Lemgo, N-Lübbecke, Düsseldorf, Kröstis sehe ich die Notwendigkeit der Traditionsvereine
Für den TuSEM oder Wallau mag ein Neuanfang in der Regionalliga vielleicht sogar vernünftiger sein. Man wird das Operettenpublikum los und kann sich eine neue Fanbasis aufbauen. Der TuSEM wird die RL-Spiele in der Margarethenhöhe austragen und dann in der zweiten Buli die Abnabelung von der Grugahalle endgültig schaffen können und im Schmuckkästchen am Hallo eine stimmungsvolle Heimat aufbauen.
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Heute geht es los. Einige Partien werden wohl auch im Fernsehen oder im Internet (TW 1) zu sehen sein.
Rumänien - Serbien und Montenegro 12.06. 11 Uhr TVR
Schweden - Polen 12.06. 17 Uhr Polsat/TVP
Island - Weissrussland 12.06. 19:40 IBC
Norwegen - Bosnien-Herzegowina 11.06. 19 Uhr auf TV2
Israel - Frankreich
Tschechien - Portugal 12.06. 14:20 CT2
Griechenland - Ukraine
Litauen - Spanien 12.06 14:30 TV3
FYRO Mazedonien - Ungarn
Österreich - Slowakei 11.06. 20:15 Uhr TW1 -
Interessant finde ich aber folgende Aspekte:
ZitatDennoch blieb ein Fehlbetrag von 1,5 Mio. Euro, den die Essener in der Kürze der Zeit nicht termingerecht ausgleichen konnten.
Die aktuelle reale Schuldenzahl taucht erstmals in den Presseberichten auf.
ZitatOffensichtlich wurde Schorn (70), ehemals Direktor einer großen Lebensmittelkette, seine Ehrlichkeit zum Verhängnis. Er hätte die Forderungen an Weinerplan in die Bilanz setzen können, und alles wäre in Ordnung gewesen. "Doch weil ich als ehrlicher Kaufmann diese Forderungen nicht vollwertig eingearbeitet habe, wird mir das zum Nachteil ausgelegt. Unglaublich, dass der Tusem dafür die Höchststrafe bekommen soll."
Scheinbar hat Klaus Schorn die Werthaltigkeit der Forderung an Weiner selber auf einen niedrigeren Wert gesetzt.
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Zitat
Original von Steini
block-o:
Könnte es dann nicht wieder Probleme mit der "EU-Ausländer-Regel" geben, weil Sprem kommt ja auch wieder zurück???Die wird laut Handball-magazin (April- oder Maiausgabe) abgeschafft
EDIT: Fruelund (war bei Delitzsch im Gespräch) spielt im nächsten Jahr bei BM Altea
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Die europäische Qualifikationsplayoffrunde ist gestartet.
Schweden - Kroatien
Aserbaidschan - Österreich 28:32 (14:15)
Tschechien - Rumänien 29:37 (12:19)
Niederlande - Spanien 24 : 25 (14:12)
Mazedonien - Serbien & Montenegro 30:28 (15:14)
Weißrussland - Ukraine 17:29 (8:16)
Polen - Deutschland
Portugal - Slowenien 28 : 26 (12:12) -
Zitat
Original von Trollinger
Nachdem die "Kröstis" jetzt schon langjährige Sponsoren in Göppingen abwerben, steigt die Beliebtheit der Badenzer nahezu ins unermessliche!Bei möglichen Geldgebern anzufragen ist doch wohl auch erlaubt, oder? Und wenn sich die Sponsoren bei den Kröstis mehr versprechen, als bei Göppingen, dann sollte das eher dem Management bei Frisch Auf! zu denken geben. Ein Sponsor wechselt nicht ohne Grund den Verein, den er unterstützt.
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Hier mal ein dpa-Bericht dazu.
ZitatAlles anzeigenOriginal von waz.de:
UEFA: FC Liverpool darf CL-Titel verteidigen
In Großbritannien ist Liverpools CL-Teilnahme die Meldung des Tages.London (dpa) - Der englische Fußball-Rekordmeister FC Liverpool hat das wochenlange Werben um die Teilnahme an der Champions League gewonnen und darf nun doch seinen Titel verteidigen.
Die europäische Fußball-Union (UEFA) gab Grünes Licht und den »Reds« durch eine überraschende Regeländerung doch noch die Chance, um den begehrtesten Vereins-Titel Europas zu spielen. »Das ist eine gewaltige Neuigkeit und großartig für den Club«, sagte der deutsche Nationalspieler Dietmar Hamann, der gerade seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert hat. »Wir haben noch genug Zeit, um in die notwendige körperliche Form zu kommen.«
Schon am 12./13. Juli müssen die Liverpooler in der unattraktiven ersten Qualifikationsrunde beginnen. Ursprünglich hatte die Regel vorgesehen, dass die Engländer ihre am 25. Mai in Istanbul in einem denkwürdigen Finale im Elfmeterschießen gegen den AC Mailand erworbene Trophäe nicht verteidigen können, weil sie national als Tabellenfünfter die Qualifikation verpasst hatten.
Für Hamann & Co wird es auf dem Weg zur Titelverteidigung zunächst aber keine Schlagerspiele geben, sondern quälende Qualifikations-Partien gegen unattraktive Gegner. Drei solcher Runden mit je zwei Spielen müssen die »Reds« überstehen, um wieder in der Gruppenphase zu stehen. Für sie gilt dabei nicht die Regel der »Country Protection«. Das heißt, Liverpool kann auch englischen Gegnern zugelost werden.
Zähneknirschend nahmen die englischen Konkurrenten die Entscheidung auf. Der 18-malige englische Titelträger wird dem »Market-Pool« seines Landes zugerechnet und zwingt den FC Chelsea, den FC Arsenal, Manchester United und den FC Everton dazu, einige Einnahmen durch fünf statt durch vier zu teilen.
Mit der Kehrtwendung verhinderte die UEFA ein Novum in der 50 Jahren alten Geschichte des Wettbewerbs. Erstmals wäre der Titelverteidiger sonst nicht am Start gewesen, zukünftig soll er automatisch immer dabei sein. »Es heißt Champions League und deshalb sollte der Champion seinen Titel auch verteidigen können«, sagte Liverpools Kapitän Steven Gerrard.
Große Unterstützung hatte der Traditionsclub von der Anfield Road bei seiner Forderung sowohl aus dem gesamten Fußball-Lager als auch von Politikern erhalten. Mit einer Erklärung des Europäischen Parlaments wollte ein britischer Abgeordneter dem Titelträger den Weg in den Wettbewerb ebnen.
Die Entscheidung der UEFA kann auch Auswirkungen auf den deutschen Fußball haben. Die gegen Bayer Leverkusen (16. Juli) und den 1. FC Köln (22. Juli) geplanten Freundschaftsspiele überschneiden sich mit der Vorbereitung auf die Champions-League-Spiele. Auch die Japan-Tour der Liverpooler steht durch die Teilnahme an der Qualifikation plötzlich zur Diskussion.
Freuen darf sich unterdessen der türkische Meister Fenerbahce Istanbul. Die Mannschaft von Trainer Christoph Daum hätte eigentlich in der dritten Qualifikationsrunde starten müssen, erhält nun aber den automatischen Startplatz, der sonst dem Titelverteidiger vorbehalten war. Der polnische Meister Wisla Kraków steigt in die dritte Qualifikationsrunde auf, der noch zu ermittelnde rumänische Titelträger erhält einen Platz in der zweiten statt in der ersten Qualifikationsrunde.
Der tschechische Vize-Meister Slavia Prag droht schon vorsorglich mit Protest gegen die Zulassung von Liverpool, sollte Slavia deswegen aus der Liste der in der dritten Qualifikationsrunde gesetzten Vereine fallen.
10.06.2005 dpa -
ZitatAlles anzeigen
Original von nrz.de:
Tusem-Chef wittert Verschwörung
HANDBALL / Auch in zweiter Instanz wurde dem Traditionsklub die Lizenz verweigert. Nur Schwerins Einspruch erfolgreich.
ESSEN. Der Strohhalm wird immer dünner, aber Essens Handball-Boss Klaus Schorn hält auch an der allerletzten Hoffnung fest. "Wir werden jede Möglichkeit ausschöpfen", erklärte er gestern, nachdem die Handball-Bundesliga (HBL) dem Tusem auch in zweiter Instanz die Lizenz verweigert hatte. Allerdings: Viele Möglichkeiten bleiben dem dreimaligen deutschen Meister, dreimaligen Pokalsieger und zweifachen Europacup-Gewinner nicht mehr. Einen Monat nach dem Triumph im EHF-Pokal droht dem Traditionsverein der Absturz.
Hintergrund: Weil die Oberhausener Firma Weinerplan vertraglich zugesicherte Sponsoren-Gelder in Höhe von 2,7 Millionen Euro nicht gezahlt hat, lehnte der Ligaausschuss den Antrag des Tusem auf Lizenz-Erteilung aus wirtschaftlicghen Gründen ab.
Als letzte sportrechtliche Instanz kann Tusem Essen jetzt nur noch das ständige Schiedsgericht der Lizenzliga-Vereine anrufen. Sollte dieses Gremium beim "Nein" bleiben, wäre auch der dritte Anlauf der Essener gescheitert - dann bliebe lediglich der Gang vor ein ordentliches Gericht. Diesen Weg verbietet jedoch der Lizenz-Vertrag, den die Vereine unterschrieben haben.
Dennoch wollte Schorn gestern gegenüber der NRZ auch dies nicht ausschließen. Auch die SG Wallau-Massenheim, der ebenso wie dem Tusem sowie den Zweitligisten SG Willstädt-Schutterwald, SG Werratal und den Reinickendorfer Füchsen die Lizenz verweigert wurde, kündigte den Gang vors ordentliche Gericht an.
"Gnade" vor dem Ligaausschuss fand lediglich der Post SV Schwerin, der im zweiten Anlauf offenbar Zweifel an seiner wirtschaftlichen Basis ausräumen konnte. Die Mecklenburger können nun selbst entscheiden, ob sie in der Bundesliga bleiben wollen. In diesem Fall müsste das Oberhaus auf 19 Klubs aufgestockt werden, da die Liga-Leitung einen dritten Aufsteiger aus den 2. Ligen bereits ohne Relegation akzeptiert hat. In Schwerin sind sich die Verantwortlichen allerdings noch unschlüssig. "Mit den Spielern, die wir jetzt zur Verfügung haben, können wir nicht in der 1. Liga spielen", sagte Trainer Norbert Henke.
In Essen liegen die Planungen derzeit völlig auf Eis. Der Sportliche Leiter Hans-Dieter Schmitz klagt: "Die Lage ist für uns alle unzumutbar."
Klaus Schorn fuhr schweres Geschütz gegen die Liga-Leitung auf. Er unterstellt dem Ligaausschuss, den Tusem aus egoistischen Motiven über die Klinge springen lassen zu wollen. "Da ist auch persönliche Vorteilsnahme im Spiel", wetterte er und verwies darauf, dass das siebenköpfige Gremium aus Vertretern der Konkurrenz-Vereine zusammengesetzt ist. "Andere Klubs haben da ihre individuellen Interessen oder wollen unsere Spieler haben," so der 70-Jährige.
Aus Nordhorn meldete sich gestern Jochen Fraatz, in der besten Tusem-Zeit Handball-Idol weit über Essen hinaus, zu Wort. "Beim ersten Mal war ich schon geschockt, jetzt bin ich erschüttert", kommentierte er die erneute Lizenz-Verweigerung für den Altmeister aus dem Revier, "für mich ist Essen immer noch ein Stück Heimat. Dort habe ich 14 tolle Jahre erlebt." Und der inzwischen als Nachwuchs-Trainer tätige 42-Jährige fürchtet: "Für die gesamte Handball-Branche bedeutet diese Sache nichts Gutes." (NRZ)
10.06.2005 THOMAS SCHRÖER WALTER BRÜHLZitatAlles anzeigenOriginal von waz.de:
Tusem Essen sucht letzten Strohhalm
Kämpft um Erstliga-Lizenz: Tusem-Manager Klaus Schorn.WAZ Essen. Die Schlinge um den Hals des Tusem Essen zieht sich immer enger zu. Der Vorstand der Handball-Bundesliga lehnte den Einspruch des Europacup-Siegers im Lizenzierungsverfahren ab, so dass dem dreifachen Deutschen Meister nur noch als letzte Instanz der Gang vor das Ständige neutrale Schiedsgericht bleibt, um den Sturz in die Regionalliga zu vermeiden.
Gleiches gilt für den zweimaligen Ex-Meister SG Wallau-Massenheim sowie für die Zweitligisten SG Werratal, SG Willstätt/Schutterwald und Reinickendorfer Füchse, die ebenfalls keine Lizenz erhielten, weil sie wie Tusem nach Ansicht des Bundesliga-Vorstands nicht den Nachweis ihrer wirtschaftlichen Sicherheit bringen konnten.
Es sind die ersten Lizenzverweigerungen in der Geschichte der Handball-Bundesliga, nachdem der angeschlagene VfL Gummersbach vor sechs Jahren auf Intervention des DHB-Vorstandes erstklassig bleiben durfte.
Im Gegensatz dazu erhielt Post Schwerin, abgeschlagenes Schlusslicht in der abgelaufenen Saison, im zweiten Anlauf die Lizenz, was dem Tusem-Manager Klaus Schorn ein bitteres Lächeln entlockt: "Kein Wunder, der Mann aus Schwerin im Bundesliga-Vorstand wird schon dafür gesorgt haben." Die Schweriner haben sogar die Wahl, ob sie in der 1. oder 2. Liga spielen wollen. "Ein Witz", schimpft Schorn.
Für den Essener kam die Ablehnung nicht überraschend: "Es haben doch die gleichen Leute entschieden wie im ersten Verfahren. Man kann nur den Kopf über die Praktiken des HBL-Vorstandes schütteln. Wenn die so weitermachen, ruinieren sie die Liga."
Dabei ist der Tusem unverschuldet in diese Situation geraten. Hauptsponsor Weinerplan hat seit über einem halben Jahr die vertraglich zugesicherte Summe von 2,77 Mio Euro nicht gezahlt, wobei die Summe bereits im letzten Dezember aus Griechenland überwiesen worden sein soll, dann aber - wie Auswärtiges Amt und Bundeskanzleramt bestätigten - in dunklen Kanälen verschwunden ist. Georg Weiner selbst soll in diesem Zusammenhang ebenfalls betrogen worden sein.
Tusem sparte an allen Enden, auch durch Abstriche bei den Spielern, die allerdings bisher pünktlich ihr Geld bekommen haben. Dennoch blieb ein Fehlbetrag von 1,5 Mio. Euro, den die Essener in der Kürze der Zeit nicht termingerecht ausgleichen konnten.
Klaus Schorn hatte vergeblich an die Solidarität der Handball-Bundesliga und an den Schulterschluss der Vereine appelliert: "Wir haben ordentlich gewirtschaftet, gegen kriminelle Machenschaften können wir uns aber nicht wehren. Wir haben den Nachweis erbracht, dass wir betrogen wurden und uns der Betrag rechtlich zusteht. Das ist doch eine besondere Situation."
Offensichtlich wurde Schorn (70), ehemals Direktor einer großen Lebensmittelkette, seine Ehrlichkeit zum Verhängnis. Er hätte die Forderungen an Weinerplan in die Bilanz setzen können, und alles wäre in Ordnung gewesen. "Doch weil ich als ehrlicher Kaufmann diese Forderungen nicht vollwertig eingearbeitet habe, wird mir das zum Nachteil ausgelegt. Unglaublich, dass der Tusem dafür die Höchststrafe bekommen soll."
Stefan Hecker, einst Tusems Torwart-Legende, jetzt Geschäftsführer beim VfL Gummersbach, plädiert: "Die Bundesliga ohne Tusem ist nur schwer vorstellbar. Ich hoffe, das Schiedsgericht wird für Essen entscheiden."
10.06.2005 Von Klaus FleißZitatAlles anzeigenOriginal von waz.de:
Bundesliga ohne Tusem unvorstellbar
Auch der zweite Anlauf ist gescheitert. Der Ligaausschuss der Handball-Bundesliga (HBL) verweigerte Tusem Essen auch in zweiter Instanz die Lizenz für die kommende Bundesligaspielzeit. Die Reaktionen im nahen Umfeld des Vereins fallen emotional aus.
Bob Hanning, zuletzt Trainer des HSV Hamburg und mit der Tusem-Jugend Deutscher Meister, hofft, "dass die Entscheidung nicht endgültig ist." Die Lizenzverweigerung durch den Ligaausschuss sei eine unverhältnismäßige Machtdemonstration, die Hanning wie folgt kommentiert: "Ein Unding! Solch einen Konflikt löst man nicht mit einer Atombombe."
Tusems Torwart-Legende Stefan Hecker hatte das zweite "Nein" durch die HBL erwartet, gibt aber unumwunden zu: "Das macht einen traurig." Er kenne die Interna nicht, für die Bundesliga sei eine Essener Abstinenz jedoch eine Katastrophe. "Meine Hoffnung ist das Schiedsgericht. Die Bundesliga ist ohne den Tusem unvorstellbar!"
Als schweren Schlag für Tusem und für den Sport in der Region überhaupt bezeichnet Dr. Bernhard Görgens die Situation. Der Vorsitzende des Essener Sportbundes war zuletzt Absender eines Briefes an den Deutschen Handballbund. "Wir haben versucht zu schildern, wie wichtig dieser Verein für unsere Stadt ist." Auch als regelmäßiger Besucher der Heimspiele will es Görgens "einfach nicht glauben, dass diese Erfolgsstory nun beendet sein soll."
Seit über 40 Jahren geht Oberstadtdirektor Christian Hülsmann (55) schon zu Tusem-Spielen. "Auch ein Verwaltungsmann wie ich bleibt in einer solchen Krisensituation nicht cool. Der Tusem ist ein Großteil meines Lebens, gerade deshalb müssen jetzt auch kritische Töne fallen." Die Finanzlöcher hätten sich schon vor zwei Jahren angekündigt. "In solchen Zeiten hätte der Tusem vielleicht auch einmal Abschied von Europapokal-Plänen nehmen müssen. Ich habe keinen großen Optimimus in Hinblick auf die Entscheidung des Schiedsgerichtes", sagt Hülsmann, der seit über 30 Jahren Mitglied des Vereins ist.
10.06.2005 Von Felix Hoffmann -
Zitat
Original von zeddicus
Hallo erst mal,War denn vor dem Abgabetermin für die Lizenzunterlagen klar, dass es in diesem Jahr für versäumte Fristen einen Lizenzentzug gibt?
Bis jetzt war es doch nur eine Geldstrafe, die die Füchse, bedingt durch ihre Struktur, bewußt in Kauf genommen haben. Ich denke, wenn sie gewußt hätten (rechtzeitig gewusst hätten), dass dieses Jahr ein auf Fristversäumnis gnadenloser Lizenzentzug folgt, hätten sie sich sicher bemüht, die Unterlagen rechtzeitig zusammen zu haben (GmbH gegründet; die Hauptversammlung versucht eher anzusetzen; weiß nicht, was sonst noch möglich ist).
Ich denke auch, dass Fristen einzuhalten sind, auch, dass Lizenzentzug als Strafe für Fristversäumnisse folgen kann, nur sollten das alle VORHER wissen, damit sie entscheiden können, ob sie es drauf anlegen wollen. Wenn es bis jetzt nicht so war, dann könnte man es jetzt für nächstes Jahr unmissverständlich klarstellen und hätte immer noch das "harte Durchgreifen", das fürs Lizenzverfahren gefordert wird. (Im Falle der Fristen dann halt erst im nächsten Jahr, wäre aber besser als diese "rückwirkende" Regelverschärfung.)Rein theoretisch sollte es den Vereinen klar gewesen sein, dass die Möglichkeit zum Lizenzentzug wegen Fristversäumnissen gegeben ist. Die HBL hat ihre Vorgehensweise gegenüber den Jahren zuvor geändert, was vielleicht auch vom Schiedsgericht berücksichtigt wird, weil der Verein von einer wechselnden Handhabe dieses Passus nichts wusste. Es sei denn, dass Herr Bohmann die Vereine vorher ausdrücklich auf die veränderte Vorgehensweise hingewiesen hat. Allerdings sind dort eventuelle FAX-Probleme nicht auszuschließen.

Ich mach mal mit der Presseschau weiter
ZitatOriginal von nrz.de:
EINWURFArmes Essen!
Die Luft für Handball-Bundesligist Tusem Essen wird immer dünner. Die Befürchtung, dass Spitzenhandball in der kommenden Saison und vermutlich auch für lange Zeit in Essen und im gesamten Ruhrgebiet von der Bildfläche verschwindet, scheint sich zu bewahrheiten. Der Vorstand der Handball-Liga schmetterte den 18-seitigen Einspruch der Margarethenhöher vom Tisch und verweigerte dem dreimaligen Deutschen Meister nach wie vor die Lizenz.Und ob sich das Ständige Schiedsgericht als letzte Instanz innerhalb der Handball-Gerichtsbarkeit von der um sechs Seiten umfangreicheren Tusem-Beschwerde beeindrucken lässt und die vorherigen Urteile revidiert, erscheint fraglich.Bei der Beurteilung des in finanzielle Schwierigkeiten geratenen Klubs orientieren sich die Verantwortlichen augenscheinlich allein an der Finanzlücke. Und nicht daran, wie diese Lücke entstanden ist.
Sollte es beim Bundesliga-Aus für den Tusem bleiben (selbst bei einem eventuellem Gang vor ein Ordentliches Gericht ), wäre dies ein herber Verlust für den Essener Sport. Die Handballer des Tusem haben in den vergangenen Jahrzehnten national und international für Furore gesorgt und eindrucksvoll Werbung für Essen als Sportstadt betrieben.Dass nun nach Eishockey, Tennis und Fußball auch das letzte medienwirksame Aushängeschild verloren geht - armes Essen!
10.06.2005 THOMAS SCHRÖER -
ZitatAlles anzeigen
Original von sport1.de:
Köln bügelt Zypern-Flop aus
München - Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Köln hat seinen "Zypern-Flop" schnell ausgebügelt und ist bei der Suche nach einem Hauptsponsor im zweiten Anlauf auf Nummer sicher gegangen.Die "Geißböcke" werben bis 2007 für einen Kölner Versicherungskonzern und streichen dabei schätzungsweise drei Millionen Euro pro Jahr ein.
"Nach der Zypern-Geschichte war das keine angenehme Zeit. Ich war mir aber sicher, dass wir in der Öffentlichkeit keinen Schaden angerichtet haben. Dass soviele Unternehmen Interesse gezeigt haben, war ein positives Zeichen", meinte FC-Präsident Wolfgang Overath sichtlich erleichtert.
Finanzielle Einbußen
Finanziell allerdings müssen die Rheinländer wohl Abstriche machen. 4,35 Millionen sollte der ursprüngliche Deal mit dem Urlaubsland Zypern einbringen, für das die Kölner werben wollten.
Es wäre ein Novum in der Bundesliga gewesen, denn erstmals hätte nicht gezielt ein Produkt, eine Marke oder ein Unternehmen im Vordergrund gestanden.
Regierung verweigert Einverständnis
Der "große Coup" war jedoch zur peinlichen Lachnummer geraten. Das Geschäft, das über die "Satena-Holding" abgewickelt worden war, scheiterte an der fehlenden Genehmigung von Zyperns Regierung für die Verwendung des Landesnamens.Die "Satena"-Verantwortlichen hatten argumentiert, das entsprechende Einverständnis des Tourismus-Ministeriums eingeholt zu haben.
Köln will Schadensersatz
Aufgedeckt wurde das große Missverständnis durch die "WDR-Lokalzeit" am 24. Mai, nachdem Reporter in Nikosia recherchiert und einige Missverständnisse und Merkwürdigkeiten aufgedeckt hatten.
Es folgten scharfe Kommentare aus Zypern in Richtung Domstadt, so dass der FC eine Woche später die Kooperation mit der "Satena" auflöste.
"Wir hatten einen zuverlässigen Partner, mit dem wir kein Problem hatten. Nur dieser Partner hatte ein Problem mit seinem Partner", meinte Overath im Nachhinein. Mit der "Satena-Holding" dürfte es in den kommenden Verhandlungen nun wohl um die Begleichung des entsprechenden Schadens gehen.
Operatives Geschäft nicht gefährdet
Das operative Geschäft soll durch die schwebenden Sponsor-Verhandlungen laut Overath nie beeinträchtigt gewesen sein. "Wir haben einen Etat von über 40 Millionen Euro.
"Problematisch wäre es vielleicht geworden, wenn wir gar keinen Partner gefunden hätten", erläuterte die FC-Ikone, die sich in den kommenden Tagen wieder verstärkt dem Thema Neuverpflichtungen widmen kann.
23.000 Dauerkarten verkauft
"Zwei richtig gute Defensivspieler" (Overath) sollen nach den Einkäufen von Imre Szabics (VfB Stuttgart), Dimitrios Grammozis (1. FC Kaiserslautern), Anthony Lurling (Feyenoord Rotterdam), Patrick Helmes (Sportfreunde Siegen) und Marvin Matip (VfL Bochum) auf jeden Fall noch geholt werden.
Das Zuschauer-Interesse in Köln ist unterdessen weiter ungebrochen. 23.000 Dauerkarten wurden inzwischen schon abgesetzt, das Ziel liegt bei 25.000 Saisontickets .
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Kröstis würde ich als Marke einstufen. Kronau/Östringen wird man vielleicht wie Dutenhofen/Münchholzhausen vielleicht aus marketingtechnischen Gründen verschwinden lassen. Ob es wirklich sinnvoll wäre, möchte ich nicht beurteilen.
Möglichkeiten gäbe es genügend Von den o.g. Kröstis Rhein-Neckar über Kröstis Mannheim, über SG K/Ö Mannheim, ...
Namensänderungen haben meines Wissens noch nie eine Veränderung zum positiven bewirkt. Negativbeispiel ist wohl die zwischenzeitliche Änderung bei Wallau (SG W/M Frankfurt). Bei Wetzlar hat es sich über die Jahre hinweg nicht zu einer Verschlechterung aber auch nicht unbedingt zu einer Verbesserung der Marke auf Grund des Namenswechsels geführt. Auch GWD Minden-Hannover hat nichts positives in meinen Augen gebracht.
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Also, eigentlich hat man beim TuSEM den Gang vor das Schiedsgericht erwartet. Von daher hat sich im Moment nichts an der Ausgangslage verändert.
Bei Wallau, Willstätt, Berlin und Werratal scheint sich die Ausgangssituation auch nicht verändert haben, so dass man dies auch schon in einer Vorabmeldung hätte bekannt geben können.
Schwerin ist die Überraschung. Nun gibt es also in einer Liga 19 Vereine. Schwerin wird sich für die ZBN entscheiden und man gibt dann Berlin die Lizenz, weil man dann auf 20 Vereine kommt. Doch dann kommt der Grund Fristversäumnis ins Wanken und Willstätt und Essen (laut Aussage von Thiel waren es auch Fristversäumnisse, die zum Lizenzentzug geführt haben) könnten noch nachrutschen. Dann sind aber auf einmal die ZBS und die 1. Liga mit 19 Vereinen unterwegs. Das wäre ungünstig, so dass dann auch Wallau und Werratal die Lizenz erhalten und alle 3 Ligen mit je 20 Klubs spielen.
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Wir können die Diskussion um die rote Karte gerne wieder im Pokal-Final Four oder Regelforum aufwärmen. Allerdings wird eh keiner mehr von seiner Meinung abweichen, die er bis zu diesem Zeitpunkt gewonnen hat. Bei Methe/Methe war die Leistung in dem von mir genannten Spiel bedeutend schlechter (vielleicht wurde hier ja auf Rot wegen der Zeitz Diskussion verzichtet), da Steffi Ofenböck in der ersten Halbzeit gleich 3 mal eine Disqualifikation verdient hätte. Die Linie im Spiel war vielleicht nicht konsequent genug, aber wenn man nur diese Situation beurteilt, dann kann man rot geben. Ebenso, wie ich im Nachhinein auch die rote Karte von Hannawald nach Foul an Theuerkauf nachvollziehen konnte, die Heinz/Hock ausgesprochen haben, auch wenn das fast zwei Monate gedauert hat.

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Wenn man bei Schwerin einknickt, dann wohl auch bei Berlin und Willstätt. Essen bleibt abzuwarten. Werratal und Wallau glaube ich nicht.