Es geht ja gar nicht um die Niederlage an sich. Sondern es geht um das wie. Und das war einfach sehr ernüchternd und gibt einem wenig Hoffnung.
Beiträge von Domstadtadler
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Ich bin ja auch immer sehr kritisch mit den Schiris. Einige Entscheidungen der beiden sind auch nicht entschuldbar. Dazu zählen die neun Schritte des Lemgoers - die muss man sehen. Und völliges Unverständnis habe ich für die 2 Minuten bei Stürmerfoul Hutecek. Das ist ein Stürmerfoul, darf aber niemals mit 2 Minuten bestraft werden.
Jetzt kommt aber mein großes ABER: Der Handball entwickelt sich in eine Richtung, in der es für die Schiedsrichter immer schwieriger wird, weil es unfassbar viele Zweikämpfe gibt. Ich habe gestern nacheinander Lemgo, Stuttgart und Magdeburg angeschaut. Dieser Rammel-Handball ist wahnsinnig schwierig anzuschauen. Und er ist wahnsinnig schwierig zu entscheiden. Vom Gefühl muss man immer mindestens Freiwurf geben, weil sich der Angreifer ja immer mit allem in den Zweikampf stürzt. Dann wird man aber den Abwehrreihen nicht mehr gerecht. Wie will man dann noch verteidigen? Wenn dann auch noch Spieler wie Hutecek ständig reklamieren, dann wird es für die Schiris immer schwieriger. Dann bleibt auch mal ein Pfiff aus, wo es eigentlich einen Freiwurf hätte geben müssen, dann wird auch mal ein Pfiff getätigt, wo es eigentlich keinen hätte geben dürfen.
Ich möchte aber nicht missverstanden werden. Die genannten Mannschaften haben diesen Spielstil für sich entdeckt und perfektionieren ihn. Hochachtung vor Lemgo, die sich von nichts aus dem Konzept bringen lassen, die unter Bedrängnis kluge Entscheidungen treffen und die völlig zurecht dort oben mitmischen. Nur es ist einfach nicht schön anzuschauen.
By the way: Mit solchen Kommentatoren wird es noch schwieriger. Grandios war dann die Frage der Moderatorin an Hutecek nach dem Spiel: Wie schwierig war es sich 60 Minuten voll zu konzentrieren? -
Ich kann nicht beurteilen, was in Paris los ist. Ich kann nur mutmaßen, dass das Abschneiden in der CL die Geldgeber nicht zufrieden stellt. 10 Punkte aus 12 Spielen ist nicht berauschend.
Ich kann mir aber schon vorstellen, dass Parrondo mit den Möglichkeiten, die er künftig bei der MT hat, nicht zufrieden ist. Da hat er andere Ambitionen. Das Gerücht um Daniel Dushebajev hat ja wohl zumindest die Grundlage gehabt, dass es Interesse seitens der MT oder aber seitens Parrondo gegeben hat. Letztlich lassen sich Transfers in der Größenordnung nicht mehr stemmen oder nur noch ganz vereinzelt stemmen (siehe Golla). Nächste Saison wird es keinen Europapokal in Melsungen geben. Realistischerweise wird das grundsätzlich in naher Zukunft extrem schwierig werden, weil SCM, Füchse, Kiel, Flensburg und Gummersbach mindestens eine Stufe weiter oben angesiedelt sind. Die MT muss sich dann mit Lemgo, Hannover und RNL um diesen einen vakanten Europapokal-Platz, der noch nicht einmal von vornherein sicher ist, streiten. Ich sehe also schon genügend Indizien, warum sich Parrondo anders orientieren könnte.
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Das war auf beiden Seiten viel Krampf. Mappes ganz bestimmt nicht fit. Als es dann die meiner Meinung nach berechtigte rote Karte gab, habe ich eigentlich schon schwarz gesehen. Das hätte Leipzig ausnutzen müssen. Aber bei Wetzlar hat die Abwehr stark gekämpft. Das muss man positiv erwähnen.
Was die Schiris angeht: Eigentlich alles ok. Rot muss man aus Regelsicht geben, auch wenn es keine Absicht war. Aus HSG-Sicht war aber das Stürmerfoul gegen Vistorop der Pfiff der besonders weh tat. Das wäre die Führung in einer Phase gewesen, in der Leipzig lange Zeit kein Tor mehr erzielt hatte. Das wäre mehr als bloß ein Tor gewesen, das wäre psychologisch ein dickes Ding gewesen. Und dieses Stürmerfoul darfst du nie pfeifen. Bombac ist klar in der Bewegung. Beide prallen aufeinander. Das musst du einfach laufen lassen. Und es war nicht schwierig zu sehen. Leider ein sehr entscheidender Pfiff. -
Im neuen HSG-Podcast gibt Michael Allendorf ein paar Einblicke in seine Vorstellungen von der zukünftigen Ausrichtung der HSG Wetzlar. Ich habe bei ihm ein gutes Gefühl. Er wird als Sportlicher Leiter ein deutliches Upgrade zu Camdzic sein.
Leider spricht er im Podcast nicht über die Gründe für sein Aus in Melsungen. Das würde mich stark interessieren. Aber er spricht sehr offen, wie es ihm nach der Trennung ergangen ist.
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Noch einmal zur Verdeutlichung: Ich habe kein Problem damit, das Suljakovic nach so vielen Jahren den Verein verlässt. Er wird keine Lücke reißen, die man nicht füllen kann. In unserer augenblicklichen Lage ist die Wahl seines neuen Arbeitgebers aber wahnsinnig gefährlich. Dabei bleibe ich.
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Ich mag vom Mindset eines Profisportlers keine Ahnung habe - da hast Du Recht. Aber ich will Dich gerne in meine Gedanken mitnehmen.
Zunächst einmal stimmt es, dass Anadin kein großer Verlust auf der TW-Position ist. Er ist sicherlich an manchen Tagen ganz gut, aber auf eine gesamte Saison gesehen unterdurchschnittlich. Auch das ist gerade ein großes Problem bei der HSG Wetzlar und ein Grund für den miesen Tabellenplatz.
Aber es ist eben auch so, dass der nachverpflichtete Hendawy überhaupt nicht Fuß fasst und noch schwächer als Suljakovic ist. Das heißt, wir sind auf extreme Weise von einem Spieler abhängig, der nicht nur nächste Saison nicht mehr da ist (was normal im Profisport ist und keine besondere Lage darstellt), sondern sich jetzt auch noch dem Verein verschrieben hat, der mit der HSG ums Überleben kämpft. Wenn Leipzig nächstes Jahr 1. Liga spielt, wird das für Suljakovic auf allen Ebenen (vor allem aber finanziell) sicherlich von Vorteil sein. Nun kann mir keiner erzählen, dass das nicht in seinem Hinterkopf ist. Und selbst wenn er das komplett ausblenden kann, so wird die Diskussion im Umfeld bei jedem schwachen Spiel (und davon wird es zwangsläufig welche geben, weil er die Qualität nicht mitbringt) sich genau um diesen Punkt kreisen. Und als Verein kannst du kaum handeln, weil der andere Keeper zu schwach ist.
Deswegen wäre es toll, wenn es mit Palicka klappt. -
Der Wechsel von Suljakovic nach Leipzig ist ja nun offiziell. Es wurde ja auch hier schon gemunkelt, dass das so kommt.
Ich bin maßlos enttäuscht von ihm. In der Phase, in der wir stecken, sich für einen Wechsel im Sommer zum direkten Mit-Konkurrenten im Überlebenskampf zu entscheiden ist einfach nur ein Schlag ins Gesicht für alle, die es mit der HSG Wetzlar halten. Was denkt er denn, was das für ein Spiel in zwei Wochen wird, wenn Leipzig zu uns kommt? den kann man doch in diesem Spiel nicht einsetzen.
Wenn man jetzt noch bedenkt, das Suljakovic der HSG auch noch sehr viel zu verdanken hat, dann ist das umso mehr einfach nur ehrenlos von ihm und hätte ich auch nicht von ihm erwartet. Schade, schade, schade. Ich hoffe, Palicka kommt und rettet uns den Allerwertesten. Und Suljakovic schaut von der Tribüne aus zu. -
Glückwunsch an Dänemark. Verdienter Erfolg. Kompliment aber auch an unsere Truppe für diesen Finalauftritt.
Das einzige, was man den Schiris anlasten muss, dass sie leider Uscins aus dem Spiel genommen haben. Dem hätten sie mehrmals einen Freiwurf pfeifen müssen. Aber die beiden Refs. haben ganz generell keinen Einfluss auf den Ausgang des Spiels genommen. Ansonsten müssen wir uns ärgern, dass wir in der 2. Hz. vorne lange Zeit zum viel verworfen haben. Vor allem in der Phase, als Wolff so viel gehalten hat. Das hätten wir nutzen müssen. Leider war Knorr in der 2. Hälfte richtig schwach. -
Schiris im „kleinen Finale“ leider auch mit keiner klaren Linie. Das Stoßen gegen Gisli wird bei seinen Durchbrüchen mehrfach nicht geahndet (kann man machen), auf der anderen Seite aber dann in ähnlichen Situationen schon. Abwehr im Raum auf Außen für Island 2 Minuten, für Kroatien nichts. Schlag ins Gesicht von Nacinovic 2 Minuten ohne Videobeweis, Viggo bekommt auch erst 2 Minuten, dann auf einmal Videobeweis und rote Karte.
Ich habe nur die letzten 20 Minuten gesehen. -
Also gestern hat Dänemark gegen Island recht wenig Distanzwurfqualität auf der Platte gezeigt. Vergleich das mal mit den Franzosen Domstadtadler
Im Gegenteil. In der Schlussphase (~10 Minuten) haben beide Außen (Landin und Joh...) gestern inklusive Siebenmeter 6/7 mal genetzt. Da hätten 2 Paraden genügt und es wäre verlängert worden.
Mein Post war

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Da bin ich bei Dir! Mit einem isländischen Torwart mit bereits mittelmäßiger Quote wäre das für die Dänen gestern eng geworden
Schade nur, dass Wolff gegen Dänemark erst einmal nicht spielt.
Denn er hat zuletzt keine guten Spiele gegen die Dänen gemacht. Außerdem ist Späth der bessere Keeper gegen die Würfe aus 9 Metern und mehr, was ja bekanntlich die ultimative Stärke der Dänen ist ( wie jeder Handballfachmann weiß). -
Dann entschuldigt bitte meine Aussage.
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Ich finde das sehr gewagt, nur aufgrund dieser Aussage zu behaupten, dass Kretzsche ein ernsthafter Kandidat gewesen sein soll.
Sollte Barrufet der neue Sportdirektor werden, dann wird immer deutlicher, dass Parrondo ganz klar der starke Mann in diesem Club ist. Er holt sich die Leute an seine Seite, mit denen er gerne zusammen arbeiten möchte. Es scheint, als habe er da mehr Einfluss auf solche Entscheidungen, als das bei einem Trainer üblich ist.
Barrufet ist ohne Zweifel ein Fachmann, ob er die beste und auch sinnvollste Lösung für die MT Melsungen ist, das weiß ich nicht. Ich kann beispielsweise nicht sagen, wie es um die sprachlichen Fähigkeiten von ihm bestellt ist. Als Sportdirektor hat man sicherlich auch repräsentative Aufgaben zu erfüllen, so dass es wichtig wäre, sich auf Deutsch verständigen zu können. Zumal ich etwas aus der Ferne betrachtet, die anderen Vorstände der MT eher etwas blass finde. Mit Allendorf hat man da auch schon ein wenig an Strahlkraft verloren. -
Wetzlar beobachtet neue Torhüter soll aber noch keine Entscheidung getroffen haben.
Hast Du grundsätzlich mal gehört, ob Wetzlar im Winter personell noch einmal nachlegen will?
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Laut unseren Informationen haben Erlangen und Leipzig Interesse an Suljakovic aus Wetzlar
Für Suljakovic kann ich mir Leipzig nicht vorstellen. Er und Carstens sind nicht so gut klargekommen habe ich mal gehört. Erlangen könnte passen. Ich denke aber, dass die HSG ihn halten will. Die Frage ist, was sie sportlich nächste Saison anbieten kann und ob sie finanziell mitbieten kann.
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Was für eine SR-Leistung in der Schlussphase … Torschiedsrichtet denkt der Ball ist beim Wurf von Edvardsson im Tor und hebt den Arm. Der Ball geht aber daneben. Den absolut fälligen Freiwurf für Hannover gibt er aber nicht, weil Edvardsson wird klar gestoßen. Als Fan eines Teams, das mit im Abstiegskampf steckt, wirst du verrückt, wenn du diese klaren Fehlentscheidungen siehst. Das macht echt keinen Spaß. Und wir dürfen dank Kern/Kuschel nicht in Melsungen punkten.
Ich weiß, das ist unsachlich. Vielleicht ist Hannover das gesamte Spiel bevorteilt worden. Ich habe nur die letzten fünf Minuten angeschaut. Aber es fühlt sich so schlecht an. Ich schaue unsere Spiele mit größtmöglicher Objektivität. Wir haben in dieser Saison noch nicht ein Spiel gehabt, bei denen es gravierende Fehlentscheidungen zu unseren Gunsten gegeben hätte. Ich könnte hier aber einiges auflisten, wo es an entscheidenden Stellen brutal gegen uns gelaufen ist. Und jetzt können alle Moralapostel über mich herfallen. -
Welche Trainer wären denn auf dem Markt gewesen, die realistischerweise für einen Job in Wetzlar zu haben gewesen wären und denen man eine bessere Perspektive als dem jetzt Auserwählten gegeben hätte. Ich kann vollkommen nachvollziehen, dass die Verantwortlichen einen erfahrenen Trainer geholt haben, der das Arbeiten bei einem abgestürzten Mittelklasseverein kennt. Das ist erst einmal viel Wert.
Stefan Kneer macht einen guten Job in Hüttenberg. Aber er hat Vertrag. Ich könnte mir gut vorstellen, dass man dieses Vertragsverhältnis zwischen den Vereinen, die auch gemeinsam Jugendarbeit machen, respektieren wollte. Außerdem wäre Kneer ein Novize als BL-Trainer. Was auch für einen Julian Bauer gilt, den ich sehr spannend finde.
Die alte Garde um Roth und Schwalb wäre für mich Wortcase gewesen. Auch Petkovic zähle ich dazu. Deren Zeit ist vorbei.
Naji hat sich selbst ins Abseits geschossen. Raul Alonso wäre schwierig zu verkaufen gewesen. Ein ausländischer Trainer, wie Musa, Fahlgren, Carlén hätte viel Mut bedurft. Erste Mal BL und dann gleich zu einem Team das mit dem Rücken zur Wand steht.
Letztlich bringt Sigtryggsson viel mit, was man braucht. Er muss jetzt erst einmal nichts entwickeln. Er muss der Mannschaft die Lockerheit geben, ihnen die Einfachheit des Spiels wieder näherbringen.
Was mir in der Rückschau viel zu kurz kommt, ist die Tatsache, dass die HSG 5:7 Punkte hatte und in dieser Phase einige richtig gute Auftritte hatte. Übrigens mit Elementen, wie man sie lange nicht mehr gesehen hatte. Meine Frage ist deswegen, was nach diesen ersten sechs Spielen passiert ist? Irgendwas muss sich doch geändert haben. Irgendwo sind Trainer und/oder Team danach doch falsch abgebogen. -
Keine Frage, die Situation ist äußerst gefährlich. Da sind einige grobe Fehler gemacht worden. Ilic hat man falsch eingeschätzt. Die Nummer war für ihn als Novize, der auch als Spieler immer nur Erfolg kannte, einfach eine Nummer zu groß.
Dass Carstens gehen musste bzw. Sein Vertrag nicht verlängert wurde, war aus meiner Sicht absolut verständlich. Es war null Entwicklung unter ihm erkennbar. Man hat sich letzte Saison die Punkte vor allem dank eines sehr starken Mappes (ist in dieser Saison entweder nicht fit oder verletzt), eines im November/Dezember 2024 guten Cavor (seit Monaten in einem Dauertief) und einigen wenigen Top-Spielen von Till Klimpke (bspw. in Erlangen oder zu Hause Kiel) geholt. Solche individuellen Höchstleistungen (vor allem im Tor) fehlen diese Saison nahezu komplett. Ich habe es schon einmal geschrieben: Mit einer ordentlichen TW-Leistung gewinnen wir gegen Göppingen, Gummersbach und in Melsungen - wobei in Melsungen auch eine faire SR-Leistung zum Sieg gereicht hätte.
Ich will damit nicht sagen, dass unter Ilic eigentlich alles gut war. Mitnichten kann es so sein. Ich habe zum Beispiel null Konzept im Angriff erkannt. Die Abwehr war immer viel zu offensiv ausgelegt. Aber man darf die oben genannten Punkte im Vergleich Carstens/Ilic nicht unterschlagen. Ohne Mappes und ohne Torwart hätte die HSG schon vergangene Saison große Probleme gehabt.
Ich verspreche mir vom neuen Trainer schon einen Impuls in die richtige Richtung. Seine Ruhe und auch die Erfahrung werden der Mannschaft gut tun. Es wird für ihn wichtig sein, eine Formation von 8,9 Spielern zu finden, die möglichst konstant ihr Leistungsniveau bringen. Dann kommt das Team auch wieder in den Bereich, Spiele zu gewinnen. Ob es am Ende reicht, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich hoffe es, aber ich habe meine Zweifel - sofern personell nicht noch einmal nachgelegt wird (vor allem im Tor) .
Noch eins zu dem Text in der Gießener Allgemeinen. Zum Teil sind das gute Analysen, zum Teil ist das aber auch einfach eine Nummer drüber. Ich kenne den Autor aus vergangenen Tagen. Er ist ein guter Journalist, aber auch mit einem großen Ego ausgestattet. Aus meiner Sicht gehört in die Analyse die Verletzungsproblematik mit dazu. Ein fitter Mappes hätte für mehr Punkte gesorgt.
Noch etwas zum Etat: Die 5 Mio. beziehen sich meines Wissens nach auf den Gesamtetat ( nicht auf den Spieleretat). Da alles in den vergangenen zwei Jahren teurer geworden ist und der Verein ja im vergangenen Jahr auch nicht unwesentlich in die Geschäftsstelle investiert hat, heißt das nicht, dass unbedingt so viel mehr Geld in der Mannschaft stecken muss. -
Ich halte die Situation schon für dramatisch. Von den letzten drei Spielen kann man realistischerweise nur zu Hause gegen Eisenach gewinnen. Dafür muss der neue Trainer aber schnell die richtigen Hebel finden. Von daher ist das meines Erachtens egal ob das ein Feuerwehrmann ist oder ein Trainer, der auch etwas entwickeln kann. Er muss es vor allem schaffen, schnell die Mannschaft zu packen. Vom Potenzial her muss da deutlich mehr kommen als zuletzt. Gerade jetzt, wo Mappes wieder da ist. Und er muss irgendwie die Torhüter in die Spur bringen. Wenn du keine Paraden hast, wird es schwer. Semisch, Mrkva und Rudek waren gerade jetzt für Minden, Leipzig und BHC entscheidend. Solche Leistungen hatte die HSG noch nicht einmal in dieser Saison. Mit einer halbwegs ordentlichen Torwartquote hätte die HSG gegen Göppingen, Gummersbach und Melsungen gewonnen.