Beiträge von Löwenherz

    Einige Gedanken zur Situation nach den beiden Spielen:

    - Die Mannschaft hat in beiden Spielen Charakter gezeigt und gekämpft bis zum Schluss. Das allein wird jedoch bei der EM nicht reichen. Da muss auf jeden Fall noch mehr Stabiltät einziehen.

    - Die Abwehr steht mit Klein-Karolius/Behnke-Naidzinavicius-Lang im Zentrum am besten. Deshalb wird Biegler wohl Klein und Lang mitnehmen (die anderen Drei ohnehin). Karolius bekommt viele Zeitstrafen, steht aber relativ sicher; Behnke hingegen irrt mitunter irgendwo im Niemandsland herum und hinterlässt hinten eine Lücke. Dennoch sehe ich zu beiden in der Abwehr gegenwärtig keine Alternative.

    - Kramarczyk stand heute völlig neben sich (wenn ich richtig gesehen habe, hat sie gerade mal 1 Ball gehalten). Für Eckerle war es das bisher mit Abstand beste Länderspiel. Falls Biegler nur 2 Torfrauen mitnimmt, sollte sich nun doch die Waage zu ihren Gunsten neigen.

    - Im Angriff zeigt sich an den vielen Fehlern und Stockungen, dass die Mannschaft noch nicht genügend eingespielt ist. Daran wird sich bis zur EM auch nicht mehr so viel ändern lassen. Hoffentlich gelingt es wenigstens, die Fehlerzahl noch etwas zu reduzieren. Ich bin kein ausgesprochener Fan von Lang, muss aber annerkennen, dass sie (mit ihrem konsequenten Zug zum Tor) zurzeit unsere druckvollste Angreiferin ist. Biegler sollte sie auch im Angriff mehr spielen lassen.

    - Wenn man sich die Einsatzzeiten (bzw. Nicht-Einsatzzeiten) anschaut, werden wohl Rode (Das war heute nix!), Schmelzer und Müller (beide ohne Spielzeit in beiden Spielen) zu Hause bleiben. Vermutlich wird Biegler auf den Halbpostionen je 3 Spielerinnen mitnehmen, zumal einige davon (Naidzinavicius, Lang, Klein) auf mehreren Positionen spielen können. Bei den Außen hat mir Kramer besser gefallen als Schirmer (Huber ist ohnehin gesetzt) - aber diese Entscheidung wird Biegler wohl nicht leicht fallen. Alles andere scheint ziemlich klar zu sein.

    Zurück zum THC: Mir ist nicht klar was Herr Müller mit beiden großen linkshänden machen will, warum er sie eigentlich verpflichtet hat.


    Es ist doch immer die Frage, was man sich leisten kann. Außerdem muss man die Dinge in ihrem zeitlichen Ablauf sehen: Angesichts des beschränkten Budgets hatte van de Wiel relativ zeitig die Zusage, dass sie bleiben kann. Dann kam die Chance mit Planeta (da war an die Verpflichtung von Aquilar noch nicht zu denken). Müller kauft gern junge, noch bezahlbare Spielerinnen ein, die er für entwicklungsfähig hält. Namen wie Snelder, Nadgornaja, Frey, Smeets oder Schmelzer mögen dafür stellvertretend stehen. Bei den meisten hat es auch mit der Entwicklung geklappt, andere sind erst woanders gut herausgekommen (z. B. Gros - auch wenn sie am Samstag schwach war). Van de Wiel war in der letzten Saison viel verletzt und hat danach noch keine Sicherheit wieder gefunden (weshalb sie auch aus der holländischen Nationalmannschaft geflogen ist). Aber bei ihr ist es ähnlich wie bei Gros: Sie muss viel spielen, um Sicherheit zu bekommen. Und weil sie keine Sicherheit hat, bringt Müller sie in engen Spielen oft dar nicht (oder nur kurzzeitig) - ein Teufelskreis, von dem man nur hoffen kann, dass sie ihn eines Tages durchbrechen kann. Auch Planeta fehlt Selbstvertrauen. Sie müsste viel öfter geradezu in Richtung Tor gehen, anstatt immer noch eine Schleife zu drehen und sich festmachen zu lassen. Übrigens ist sie die zweitbeste Bundesliga-Torschützin des THC, das sollte bei aller Kritik nicht übersehen werden. Beide haben viel Luft nach oben - wir werden sehen, was die Saison noch bringt.

    Interessant finde ich beim THC, dass der Rückraum Luzumova, Wohlbold und Aguilar für mich momentan die beste Option ist.


    Das kommt auf den Gegner an. Spielt dieser eine defensive Abwehr, besitzen die Rückraumschützinnen gute Räume, ist diese sehr offensiv, bieten sich eher Möglichkeiten für Durchbrücke und Kreisanspiele, also für die "Dreierbande" oder besser: "Sechserbande" Luzumova-Aquilar-Wohlbold. Natürlich hängt das auch von der individuellen Verfassung ab: Aquilar ist von Spiel zu Spiel stärker geworden und scheint sich jetzt im Spiel des THC richtig wohlzufühlen. Luzumova hatte einige schwache Spiele (gestern sah es wieder etwas besser aus) und Wohlbold spielt zwar nach wie vor sehr engagiert, aber in letzter Zeit häufig unkonzentriert (technische Fehler, schlechte Anspiele ...). Wenn alle Drei richtig gut drauf sind, können sie fast jede Abwehr richtig ärgern. Alle Drei gehen nicht nur dorthin, wo es wehtut, sondern sie besitzen Spielintelligenz und haben ein gutes Auge (z. B. für den Kreis und die Außen).

    Ich meine, ein wesentliches Potential der aktuellen THC-Mannschaft liegt gerade in den beiden unterschiedlichen Angriffssystemen - falls sie denn im Spiel tatsächlich funktionieren (was in dieser Saison in sehr unterschiedlichem Maße der Fall war).

    Ein rundum verdienter Sieg des THC, wobei man nicht gleich in Euphorie verfallen sollte (wie z. B. THC-Fan). So klar war die Sache bis weit in die 2. Hz nun auch wieder nicht. Erfolgsfaktoren waren genau diejenigen, die ich vor dem Spiel genannt hatte: Sehr gute Abwehr (zudem hat Krause das Torfauenduell gegen Glauser gewonnen), im Angriff wurden endlich einmal die Außen gut einbezogen (11 Tore von Außen bei 12 Würfen), und die meisten THC-Spielerinnen hatten diesmal gute Trefferquoten. Außerdem hatte Metz einen gebrauchten Tag: Glauser habe ich seit Jahren nicht so schlecht gesehen, Gros kam erst zur Wirkung (abgesehen von Siebenmetern), als das Spiel schon entschieden war ... - die Liste ließe sich fortsetzen.

    Übrigens gehe ich davon aus, dass diese Rechnung nicht ernst gemeint ist:

    Der THC hat in diesem Jahr von vier Spielen gegen Metz drei gewonnen! So kann man sich halt täuschen!


    Wenn Du Trainingsmatches ernsthaft gegen Cl-Spiele aufrechnest, machst Du Dich lächerlich.

    Zu den Schiedsrichtern: Auch ich habe viele Fehlentscheidungen gesehen, allerdings lagen die auf beiden Seiten und gingen meines Erachtens nicht einseitig zulasten des THC.

    Das Problem liegt aber einfach an der Qualität der Spieler


    Genauso ist es! Du kannst Dir alle möglichen idealen Spielsysteme in Abwehr und Abgriff ausdenken. Die Frage ist aber: Mit welchem System kann ich die Mannschaft mit den verfügbaren Spielern zum Erfolg führen? Dafür hat Müller in den letzten Jahren immer gute Konzepte gefunden. Für diese Saison musste er sich im Vergleich mit der letzten zumindest im Angrif etwas völlig Neues einfallen lassen. Hinsichtlich der Ergebnisse sieht das ja gar nicht so schlecht aus, auch wenn es nicht immer schön anzusehen ist und sich manchmal der Begriff "Würgehandball" aufdrängt. Aber abgerechnet wird zum Schluss!

    Der große Unterschied zum bekannten THC ist doch einzig der Fakt, dass das Prunkstück der Abwehr in der bekannten Form nicht mehr existiert.


    Das ist zwar richtig, dennoch muss man die Kirche im Dorfe lassen. Die Abwehr des THC ist zwar nicht mehr so konstant, sondern von Spiel zu Spiel wechselhafter als früher, aber von den Zahlen her kaum schlechter: In der vorigen Saison hatte der THC nach 8 Spielen 185 Gegentore bekommen, in dieser Saison 194 (gegen teilweise gleiche Gegner und insgesamt etwa vergleichbare Gegnerschaft) - das ist pro Spiel nur 1 Tor mehr. Damit hat der THC nach wie vor eine der stärksten Abwehrformationen der Liga. Das Problem ist meines Erachtens vor allem die Rückzugsorganisation (wie ich schon schrieb), was gestern besonders deutlich wurde. Und das ist sicher auch ein Problem von Planeta und Pintea (vermutlich einer der Gründe dafür, dass sie nur selten zusammen auf der Platte stehen), aber nicht nur: Wenn z. B. Aquilar, Engel oder Jakubisova nach links ziehen und von dort werfen (was gestern mehrfach passierte), muss jemand anderes die rechte Abwehrseite beim Gegenstoß abdecken. Da dies nicht erfolgte, hatte Schilk des Öfteren freie Bahn. Das meinte ich mit Mängeln in der Abwehrorganisation. Da fehlten klare Ansagen und eine ordnende Hand.

    Ich weis nicht, warum das Müllersche System kein Raus treten und Unterbrechen der Kreuzungen kennt.


    Das ist mir allerdings auch ein Rätsel. Der THC lässt den Gegner viel zu lange spielen (obwohl wir von Müller in den Auszeiten immer wieder hören: "Macht das Foul!")- und irgendwann findet dieser dann doch das Loch in der Abwehr. Vielleicht hat das weniger mit dem Müllerschen Abwehrsystem als mit der Mentalität der Spielerinnen zu tun. Ausnahmen sind hiervon sind am ehesten noch Engel und Houette.

    Ein System kann ich aktuell noch nicht erkennen


    Doch, ein System sehe ich schon, besser zwei: Müller spielt einerseits mit dem großen Rückraum (RL Niederwieser/Scheffknecht und RR Planeta/van de Wiel), der die Abwehr herauslocken soll, oder mit den "drei Sechsern" (Luzumova, Aquilar, Wohlbold), die auf Durchbrüche setzen (und teilweise die Außen gut einsetzen). Da er beide Syteme auch kombiniert, kann Müller damit schon Verwirrung bei den Gegnern schaffen (Beispiel von gestern: Wolf beorderte ihre Abwehr gerade energisch an den Kreis zurück um Durchbrüche der "Dreierbande" zu unterbinden, hatte aber übersehen, dass gerade Niederwieser auf die Platte gekommen war, die sich sofort dafür bedankte.). Das sehe ich schon als tragfähiges Konzept an, das versucht, die unterschiedlichen Fähigkeiten der Spielerinnen optimal zu nutzen. Aber es läuft noch nicht rund, und es passieren zu viele Fehler, die sehr oft bestraft werden (und da sind wir wieder beim Rückzugsverhalten).

    Ihr Streichresultat wundert mich etwas!


    Eckerle ist (zusammen mit Kohorst) das größte Torfrauentalent in Deutschland. Beide haben bereits herausragende Spiele gemacht, halten aber noch sehr wechselhaft - wie dies für junge Torfrauen nicht ungewöhnlich ist. Vom internationalen Niveau sind sowohl Eckerle als auch Kohorst noch ein ganzes Stück entfernt, was sich auch bei allen bisherigen Einsätzen von Eckerle in der Nationalmannschaft gezeigt hat (z. B. bekam sie beim letzten Länderspiel in Lingen kaum einen Ball zu fassen). Kramarczyk hat in letzter Zeit auch oft wechselhaft gehalten (gegen Bietigheim war sie allerdings sehr gut!). Doch im Unterschied zu Eckerle hält sie in der Nationalmannschaft meist stärker als im Verein.

    Abgesehen davon ist meine Streichliste offenbar missverstanden worden: Sie stellt nicht meine Wunschmannschaft dar, sondern meine Erwartung hinsichtlich der Entscheidung des Bundestrainers.

    Ich würde übrigens auf jeden Fall Jeje Rode mitnehmen, es sind seit Wochen ihre Tore, die Leverkusen im Spiel halten.


    Das ist offensichtlich. Der Unterschied zwischen Bundesliga und internationalem Niveau ist allerdings beträchtlich, zumal zu beachten ist, dass das Leverkusener Spiel in erheblichem Maße auf sie zugeschnitten ist (Z. B. hat sich gestern der THC rund ein halbes Dutzend mal vom gleichen Spielzug vernaschen lassen, mit dem Rode freigespielt wurde.). Diesen Luxus wird sie in der Nationalmannschaft nicht haben. Bei den bisherigen Einsätzen hat sie dort noch nicht viel gezeigt. Aus meiner Sicht würde vor allem für sie sprechen (wie ich schon schrieb), dass sie ein ganz anderer Spielertyp als Hubinger ist und somit auch die Abwehr vor andere Aufgaben stellen kann. Gegen ihre Mitnahme würde sprechen, dass sie auf dieser Position in der Nationalmannschaft überhaupt nicht eingespielt ist (hat ja dort fast nur RA gespielt).

    Der THC ist hinsichtlich der Ergebnisse in allen 3 Wettbewerben voll im Soll - wenn nicht sogar etwas darüber, denn in der Liga war der 2. Tabellenplatz bis Weihnachten nicht unbedingt zu erwarten. Allerdings passt das bis jetzt erreichte spielerische Niveau überhaupt nicht dazu. Der THC spielt - vom visuellen Eindruck her - nicht besser als die meisten Mannschaften der Liga und steht doch mit an der Spitze. Was macht den Unterschied aus? Ich weiß es nicht so recht. Vielleicht ist es die Ausgeglichenheit des Teams (z. B. gab es heute 9 Torschützinnen, wobei die beiden Kreisläuferinnen noch nicht einmal getroffen haben) sowie die Möglichkeit, im Angriff völlig unterschiedliche Varianten zu spielen. Und wenn die Abwehr einen guten Tag hat (wie z. B. in den beiden Spielen gegen Leipzig oder im Heimspiel gegen Glassverket) tut sich jeder Gegner schwer - aber das ist leider nicht immer der Fall.

    Vor der Saison hatte ich den THC auf Platz 5 in der Liga am Ende der Saison gesehen; infolge der Schwäche von Leipzig könnte es auch Platz vier oder (mit viel Glück) Platz 3 werden. An mehr glaube ich nicht.

    Noch keine Reaktion auf die Nominierung? Dann fange ich mal an: Insgesamt finde ich die Auswahl gut (ist ja auch nicht sonderlich überraschend), hätte höchstens noch Geschke nominiert und halte Klein für fragwürdig. Habe mal meine 5 Streichkandidatinnen durchgestrichen:

    Tor: Dinah Eckerle (Thüringer HC, Katja Kramarczyk (HC Leipzig), Clara Woltering (BVB 09 Dortmund)
    Linksaußen: Lone Fischer (Buxtehuder SV), Maria Kiedrowski (Thüringer HC)
    Rückraum links: Emily Bölk (Buxtehuder SV), Saskia Lang (HC Leipzig)
    Rückraum Mitte: Anna Loerper (TuS Metzingen), Caroline Müller (VfL Oldenburg), Kim Naidzinavicius (SG BBM Bietigheim), Kerstin Wohlbold (Thüringer HC)
    Rückraum rechts: Anne Hubinger (HC Leipzig), Isabell Klein (Nantes Loire Atlantique HB/FRA), Jennifer Rode (TSV Bayer 04 Leverkusen), Alicia Stolle (HSG Blomberg-Lippe)
    Rechtsaußen: Svenja Huber (BVB 09 Dortmund), Stella Kramer (BVB 09 Dortmund), Maike Schirmer (Buxtehuder SV)
    Kreis: Julia Behnke (TuS Metzingen), Jenny Karolius (TSV Bayer 04 Leverkusen), Meike Schmelzer (Thüringer HC)

    Auf RA (Kramer statt Schirmer) und RR (Rode statt Stolle - falls er unterschiedliche Typen mitnehmen will) kann es auch anders kommen, und es ist möglich, dass Biegler nur mit 2 Kreiläuferinnen nach Schweden fährt. Dann müsste wohl Schmelzer zu Hause bleiben. Alles andere würde mich überraschen. Was sagt Ihr zum Aufgebot und meiner Streich-Prognose?

    Das hätte für den THC heute auch ins Auge gehen können. In der Abwehr zeigte sich, was Schmelzer bzw. deren Fehlen (offenbar angeschlagen, deshalb nur kurzzeitig im Angriff eingesetzt) für den THC bedeutet. Sie haben sich immer wieder durch den gleichen Spielzug vernaschen lassen. Auch mit beiden Torhüterinnen war heute nicht viel los. Außerdem war die Rückzugsorganisation völlig ungenügend. Im Angriff lief nicht viel zusammen: Viele Fehler, schlechte Wurfquoten. Luzumova außer Form: heute 1 Feldtor (bei vielen Fehlwürfen), Sonntag völlig ohne Feldtor. Zum Glück kam einiges von Außen, und Wohlbold hat am Ende nochmals richtig aufgedreht.

    Leverkusen über weite Strecken mit schnellem, druckvollem Spiel und schönen Kontern, am Ende aber mit ein paar Fehlern zu viel, auch seitens Frau Wolf.

    Schiedsrichter absolut indiskutabel. Insbesondere keine Linie bei den Themen Stürmerfoul, Siebenmeter und Zeitstrafe (Lev 0, THC 5 – das spiegelt das Abwehrverhalten beider Mannschaften in keiner Weise wider). Wen dies das Niveau des Elitekaders ist, dann Gute Nacht!

    Auch wenn Müller sagt, zu Hause könne Metz geschlagen werden, wird das angesichts der gegenwärtigen Leistungskonstellation höchstens 1x in 10 Spielen gelingen (wie beim Sieg gegen Podgorica vor einigen Jahren). Das muss dem THC einfach alles gelingen und Metz nichts. Ich sehe das so: Die Qualität des THC-Angriffs reicht aus, um gegen die meisten Mannschaften in der BL 30 oder mehr Tore zu werfen - und das reicht fast immer zum Sieg (wenn die Abwehr keinen rabenschwarzen Tag hat). In der CL reicht die Angriffsqualität nicht aus, um eine Abwehr wie Metz (18 Tore) oder Podgorica (19 bzw. 26 Tore, wobei die in 2. HZ größtenteils die Bank spielen ließen) entscheidend zu knacken.

    Die Stärke von Metz ist nicht der Angriff (der bisher im Schnitt 24 Tore pro Spiel warf; auch der THC hat in Metz nur 25 bekommen), sondern die Abwehr. Gegen Metz gibt es nur dann eine Chance, wenn die eigene Abwehr perfekt steht (das kann der THC, hat er aber in den letzten Spielen nicht gezeigt) und im Angriff dreierlei beachtet wird: schnell (aber sicher) spielen (wie z. B. in den letzten 10 min. in Drammen), das Spiel ganz breit machen und sehr konzentriert werfen (möglichst hoch, denn unten ist Glauser sehr stark).

    Wenn ich mir den Modus so anschaue und die nächsten Spiele ist dem Betrug doch Tor und Tür geöffnet,warum sollte man sich nicht auf ein Unentschieden einigen in der einen oder andere Gruppe und jeder nimmt den Punkt mit in die nächste Runde.Ich hab da auch schon so einen Verdacht,alles Ehrenmänner das auf dem Balkan.


    Die Überlegung kann ich nicht nachvollziehen. Vielleicht fehlt mir es an Phantasie, doch ich habe keine Vorstellung, wem in der konkreten Situation so etwas nützen könnte.

    Das eigentliche heutige Spitzenspiel scheint ja keine Sau hier zu interessieren...interessant


    Ein Spitzenspiel war es nur von der Tabellensituation her.

    Metzingen in Schlussphase nicht clever genug, Loerper merkte man Verletzungspause an. Susann Müller stark, vom Rest des Gastgebers war ich enttäuscht


    ... ich auch, aber ebenfalls von Metzingen: Viele Fehler und viel Krampf auf beiden Seiten - gewiss auch der Anspannung durch die Bedeutung des Spiels geschuldet. Dessen eigentlicher Reiz lag in der Spannung. Ausschlaggebend für den Sieg war, dass Bietigheim Loerper gut in den Griff bekommen und durch die aggressive Abwehrarbeit verhindert hat, dass das Metzinger Spiel richtig zum Laufen kam.

    Benson: "Der VfL verspielt zu Hause in der Schlussviertelstunde einen sieben Tore Vorsprung."

    --- und Leipzig in der letzten Viertelstunde einen 4-Tore-Vorsprung beim BVB. Was ist nur mit dieser Mannschaft los? Je 2 Tore von Außen und 2 vom Kreis, Minevskaja mit 1 Tor bei sehr vielen Versuchen. Lediglich Hubinger und Lang mit brauchbaren Ergebnissen - das ist einfach zu wenig für eine CL-Mannschaft.

    Tja, glaub nicht, dass es das Verhältnis Vestergaard-Mannschaft war, ...


    Das mag ja sein. Aber was war es dann? So richtig überzeugend ist Deine Darstellung nicht. Vielleicht hat es doch etwas mit mangelnder Kompetenz zu tun, die man erkannt hat. Wobei mir von Anfang an klar war: Wer in dieser Situation (CL-Sieg, erhebliche personelle Veränderungen) als Trainer nach Bukarest geht, hat es sehr schwer und muss sich bewusst sein, dass er sich auf einen Schleudersitz setzt. Der Erwartungsdruck war/ist wahnsinnig hoch!