Was bisher beim THC neu unterschrieben hatte, machte doch etwas den Eindruck (etwas böse formuliert) eines mit knapper gewordener Kasse in der Not zusammengewürfelten Haufens, mit dem schwer vorstellbar war, wie das bisherige System weiter gespielt werden oder was an Neuem entstehen sollte. Mit Macarena Aguilar wird das klarer: Sie Bindeglied und Alternative zugleich. So hat der THC einerseits endlich wieder Spielerinnen (nach den Lücken, die der Abgang von Nadgornaja und vorher schon von Barbosa und Gros hinterlassen hat), die auch mal aus 10/11 Metern werfen, andererseits die Alternative dazu mit Aguilar (und natürlich Luzumova, wenn sie wieder gesund ist), die 1 gegen 1 gehen können. Damit ist der THC auf jeden Fall variabler als in der letzten Saison, wo er nicht selten ein Problem hatte, wenn der Gegner den Kreis konsequent zugemacht und lieber mal ein paar (meist wenige) Tore aus dem Rückraum riskiert hat (Das wurde erst anders, als Scheffknecht wieder fit war.). Die kritischen Punkte werden sein, wie schnell man sich einspielt (das hat Müller meist, aber nicht immer, erstaunlich schnell hinbekommen) und ob es ohne Snelder eine stabile Abwehr geben wird.