Beiträge von Löwenherz
-
-
Bin gespannt, ob wir jemals erfahren werden, was dort außer "deutschsprachig" noch drin steht. Wenn es Biegler wird, kann "Hervorragende Kenntnis des nationalen und internationalen Frauenhandballs" ebensowenig dazugehören wie "Erfahrungen mit dem Training von Frauenmannschaften".
Wenn Hanning sagt, Vestergaard sei "von Anfang an alleine gelassen worden", dann frage ich mich doch, von wem? Offenbar vor allem von DHB selbst. Doch auf eine Erklärung, wie er das meint, werden wir wohl vergeblich warten.
-
Bei Heine Jensen hat es ja mit dem Wegloben zur Nationalmannschaft schon mal für den HCL geklappt.(Für die Nationalmannschaft dann schon weniger)
Ist eine interessante Frage ob das KSH mit N.Rentsch nochmal versuchen würde.
Ich denke aber, der DHB ist ja inzwischen nicht mehr der alte und wahrscheinlich klüger.Er wird dem HCL da wohl nicht entgegenkommen.Aus dieser Bemerkung lese ich eine gewissse Unzufriedenheit mit der Arbeit von N. Rentsch beim HCL. Für mich als Außenstehenden wäre das durchaus nachvollziehbar. Denn wenn eine Mannschaft mich solchen Spielerinnen das Potential nicht annähernd auf die Platte bringt (wie auch wieder am Samstag - trotz des Sieges - gegen den BVB. Das Spiel war so schlecht, dass ich nach 45 min. gegangen bin.), dann hat das mit Sicherheit auch etwas mit dem Trainer zu tun.
Also: Rentsch als Nationaltrainer - das wäre das nächste Ding, was in die Hose ginge ...
-
Gehen wir doch mal der Reihe nach:
1. Was fordert der DHB: Strategisch ausgerichteten Neuaufbau mit Generationswechsel, zugleich aber schnellen Erfolg (WM 2017).
Vestergaard hat beides nicht ansatzweise hinbekommen. Wem könnte dies gelingen, was schon fast an die Quadratur des Kreises grenzt?2. Nach den Erfahrungen mit Vestergaard dürften folgende Anforderungen hinzugekommen sein: Kenntnis der Situation (d. h. auch der Funktionsmechanismen) des Handballs in Deutschland, Motivationsfähigkeit, mehr Emotionalität, ausreichende Kenntnis der deutschen Sprache. Damit dürften fachlich geeignete Kandidaten wie Helle Thomsen ausscheiden (wobei man ihr Motivationsfähigkeit und Emotionalität nicht absprechen kann).
3. Der DHB steht unter Zeitdruck. In gut 8 Wochen muss jemand auf der Bank sitzen. Deshalb wird der DHB kaum ein völlig neues Auswahlverfahren schaffen, sondern zunächst versuchen, auf jemanden zurückzugreifen, der schon auf der Liste stand. Ich gehe davon aus, dass bereits Gespräche stattgefunden haben und nach einer Schamfrist (die Gründlichkeit bei der Suche vortäuschen soll) bald der neue Trainer präsentiert wird.
Wenn man dieser Logik folgt (wobei ich nicht unbedingt den Eindruck habe, dass Logik eine Stärke des DHB ist), kann man ja einige der damaligen Kandidaten mal durchspielen:
- Wolf und Leun hatten mit der Begründung abgesagt, ihren Vereinen die Treue halten zu wollen. Wenn sie es sich nach einem Jahr plötzlich anders überlegen würden, wäre dies nicht gut für ihre Glaubwürdigkeit. Deshalb scheiden sie meines Erachtens aus.
- Müller steht in Doppelfunktion, außerdem hatte ihm der THC damals klipp und klar die Freigabe verweigert. Das wäre jetzt gewiss nicht anders.
- Fuhr hatte sich beworben und war sehr traurig, dass man sich gegen ihn entschieden hatte. Er ist sicher ein absoluter Spitzenmann hinsichtlich der Arbeit mit jungen Spielerinnen. Doch durch seine Art (sowohl im Umgang mit der Mannschaft als auch in seinem Auftreten nach außen) polarisiert er sehr stark. Blomberg war jahrelang nicht von ungefähr der Verein mit der weitaus stärksten Fluktuation in der Liga. Für die kommende Saison bleibt nun erstmals der größte Teil der Truppe zusammen. Das spricht sicher auch für eine gewachsene Reife von Fuhr.
- Petkovic fühlte sich durch die Anfrage geehrt, hatte prinzipiell Interesse an dem Job bekundet und nur deshalb abgelehnt, weil er gerade in Eisenach unterschrieben hatte. Petkovic hat gezeigt, dass er sowohl strategisch-konzeptionell (mit längerem zeitlichen Vorhaltewinkel) arbeiten und dabei gut junge Leute integrieren (z. B. in Wetzlar), aber auch eine Mannschaft schnell nach vorn bringen kann (z. B. Aufstiegssensation in Eisenach im letzten Jahr).
So, darauf kann sich nun jeder seinen Reim machen.
-
Das ist schon bemerkenswert: Außer Ironie und Spott keine Reaktionen hier zum gestrigen Spiel!
Genauso erschütternd wie den Zweckoptimismus des Nationaltrainers vor beiden Spielen finde ich seine pauschale, undifferenzierte Kritik an der Mannschaft ("Wir haben in allen Bereichen schlecht gespielt ..."). Die Abwehr stand doch streckenweise gar nicht so schlecht - 25 Tore gegen Frankreich sind keine Schande, zumal viele davon unserem Angriff zuzurechnen sind. Im Positionsangriff haben sich die Französinnen gegen unsere Abwehr mitunter ziemlich schwer getan. Aber lediglich 40 eigene Tore in zwei Spielen sind ein Armutszeugnis und nicht zuletzt die Quittung dafür, dass die beiden besten Feldtorschützinnen der Liga zu Hause gelassen wurden.
Ein Spielsystem ist nach wie vor nicht zu erkennen. Oder um es in Abwandlung eines Wortes von Karl Kraus zu sagen: Es genügt nicht, nur keine Strategie zu haben, man muss auch unfähig sein, sie umzusetzen.
-
Das frage ich mich auch. Generationswechsel hin und her (der ohnehin nicht stattfindet):Spielen müssen die Besten, Und da gehören Geschke und Nadgornaja auf jeden Fall dazu.
-
Dank einer überragenden K. Kramarczyk und viel Glück nur minus drei. Bei den Schiedsrichterinnen brauchen wir uns auch überhaupt nicht zu beklagen (z. B. war Kleins Kopftreffer für mich glatt Rot; wenn sie als Co-Kommentatorin arbeitete war übrigens einer ihrer Lieblingssprüche sinngemäß, man müsse der gegnerischen Torhüterin auch mal Angst machen.). Unseren Angreiferinnen hätten durchaus auch ein halbes Dutzend Stürmerfouls weggepfiffen werden können. Frankreichs Abwehr stand hervorragend, insbesondere in der 1. Hz.
-
Larissa ist ein Kampftier, kommt über die Körperkraft. Manchmal wirkt sie etwas ungestüm, will mit dem Kopf durch die Wand. Vor einem Jahr hatte sie eine Knieoperation, ist aber gut zurückgekommen. In den Nachwuchsnationalmannschaften war sie meines Wissens immer nur Reserve. Mir war klar, dass Mainz für sie nur eine Durchgangsstation ist. Sie hat das Potential, mittelfristig zur Stammkraft in eimem Erstligateam zu werden.
-
Das Gerücht Haunstetten gabs mal.
Wenn man bedenkt, dass Haunstetten Ende letzten Jahres noch Bensheim und Rödertal weggeputzt und auch in Zwickau (die damals noch vorn mitspielten!) gewonnen, aber seitdem außer gegen die 4 Tabellenletzten alles verloren hat (darunter Klatsche in Nürtingen), dann kommt man schon ins Grübeln ...
-
Man darf nicht vergessen, dass Engel früher auch viel RA gespielt hat - und das nicht schlecht. Vielleicht will Müller den international verbreiteten (und auch in der Bundesliga zunehmenden) Trend zum Spezialistenwechsel (der sich schon in den letzten Spielen des THC zeigte) noch stärker mitgehen. Und Engel ist nunmal eine der wichtigsten Stützen des THC in der Abwehr (was man von van de Wiel nicht behaupten kann), außerdem muss auch in der nächsten Saison jemand die Siebenmeter werfen (was Engel zwar zurzeit nicht tut, aber jahreslang erfolgreich getan hat).
-
Nach diesem TLZ-Artikel kann man sich schon einigermaßen vorstellen, wie das Team für die neue Saison aussehen wird. Zunächst ist klar: Der lauthals verkündete Umbruch wird wohl doch nicht so gravierend werden. Die Torfrauen haben verlängert, der Rückraum bleibt mit Wohlbold, Luzumova, Engel und van de Wiel wahrscheinlich weitgehend erhalten und wird noch verstärkt (Planeta + X). Unklar ist damit nur noch die Zukunft von Reshetnikova, Buceschi, Scheffknecht und Jakubisova.
Damit geht der THC mindestens wieder mit 3 LInkshänderinnen in die Saison; sollte sich Lopez als Zugang bestätigen, könnten es sogar 4 werden (Ich gehe fest davon aus, dass Deroin nicht verlängert wird.). Die Lücke durch den Weggang von Frey auf Außen ist ja schon geschlossen, doch wird (zumindest wenn Buceschi geht) noch eine dritte Spielerin für die Mitte benötigt (wo es mit nur 2 Spielmacherinnen problematisch werden kann, wie sich durch die Ausfälle der letzten Wochen sehr deutlich gezeigt hat). Am ehesten wäre hier eine Rückraum-Allrounderin zweckmäßig - und da gibt es wohl schon intensive Verhandlungen.
-
Die beste Chancen hat, meiner Meinung nach, Bietigheim.
Das sehe ich genauso. Sie haben den THC 2x geschlagen und alle anderen 3 Mitkonkurrenten noch zu Hause. Metzingen wird wohl in Bietigheim gewinnen müssen, um Meister zu werden. Sollte das heutige Niveau der Standard bei Bietigheim werden, dann wird das verdammt schwer für Metzingen. Beim derzeitigen Spielniveau steht der THC jetzt dort, wo er in der Tabelle hingehört. Seitdem Müller dort Trainer ist, gab es in der Salza-Halle bisher nur 2x einen solchen Abschuss für den THC wie heute: Das eine Mal war dies vor etwa 3 Jahren gegen Leipzig (Da war die halbe Mannschaft krank oder verletzt.), das andere Mal gegen Buxtehude im Pokal - beide Spiele Minus 9, wen ich mich recht erinnere. Doch so schlecht wie heute (in allen Mannschaftsteilen) habe ich den THC seit Müllers Antritt gegen eine inländische Mannschaft noch nie gesehen. In Dortmund kann der THC sehr wohl verlieren, selbst wenn er besser spielt als heute. Doch selbst wenn der BVB außer Leipzig und Oldenburg alle direkten Konkurrenten noch zu Hause hat: Die Mannschaft ist noch nicht reif für den Titel, wie sich gerade auch in Berlin gezeigt hat.
-
Am Ende aber leider wieder ein paar Fehler zuviel (wie Müller auch in der letzten Auszeit anmerkte) und die letzten 4 Würfe aus dem Rückraum gingen weit über das Tor (zuviel Respekt vor Lunde?). Hatte allerdings das Gefühl, dass Rostov nicht mit letztem Einsatz gespielt hat. Wenn der THC mal ran war, haben sie einfach wieder eine Schippe draufgelegt.
Gut waren wieder Krause (zurzeit deutlich besser als Eckerle), Buceschi (wollte aber manchmal mit dem Kopf durch die Wand) und Reshetnikova (4 Tore, Quote 100%, wenn ich richtig gesehen habe, und clever einen Siebenmeter und eine Zeitstrafe gezogen - scheint nach schwachem Start im Herbst und Verletzung nun endlich in der Mannschaft angekommen zu sein. Was wird aus ihr, wenn Houette kommt? ).
Warum bekommt der THC eigentlich fast immer osteuropäische Schiedsrichter, wenn es gegen osteuropäische Mannschaften und nordeuropäische Schiedsrichter, wenn es gegen nordeuropäsiche Mannschaften geht? Die bekannten Slowenen waren heute wiedermal zum Küssen ... Bei einigen Zeitstrafen für den THC haben sie wohl Handball mit Hallenhalma verwechselt ...
-
6 Heimniederlagen am Stück sowie letzte Woche in Bretzenheim (damit u. a. gegen die 3 Tabellenletzten) - und das bei diesem Budget und diesem Kader? Wacht da niemand mal auf? Wieder einmal zeigt sich: Geld schießt keine Tore, wenn es nicht gelingt, Willen und Moral in eine Mannschaft zu bringen.
-
Mit dem häufiger 'Knie weich werden' vom FTC hat meines Erachtens auch damit zu tun, das relativ wenig Tore über spielerische Mittel 'herausgespielt' werden, sondern auf Wurfkraft, 'Bissigkeit' und individuelle Stärken gebaut wird, das wird dann über 60 Minuten natürlich schwer durchzuhalten...
Hinsichtlich des FTC-Stils gebe ich Dir völlig recht. Das ist nicht mehr die feine Klinge, die diese Truppe noch vor ein paar Jahren geschlagen hat. Wenn eine Abwehr gut steht, wie z. B. Baia Mare im Hinspiel, dann wird es schwer für FTC. Gibt sich Györ heute in Bukarest keine Blöße, werden im Viertelfinale FTC und Györ aufeinander treffen. Zwar ist Györ für mich Favorit, aber von den Zusammentreffen beider Mannschaften hatt FTC in letzter Zeit einige gewonnen. Das kann spannend werden. Der andere Viertelfinalhammer wird wohl Larvik - Vardar ( Karl: Die Anwurfzeiten sind zwar unverständlich, aber in diesem Falle egal: Für Larvik ist es eine Frage der Ehre, in Orleans zu gewinnen, die fahren dorthin mit Schaum vor dem Mund. Da brennt nix an.). Der Ausgang der beiden Partien Erster gegen Vierter sollte klar sein.
-
... mit den beiden dänischen Schiedsrichterinnen wird man ganz sicher auch nicht zufrieden sein, grad in der 1. Hz.
Das sehe ich völlig anders! Für mich (der u. a. früher auch gepfiffen hat) war es eine der besten Schiedsrichterleistungen im Frauenhandball, die ich seit langer Zeit gesehen habe. Ja, sie haben allerhand durchgehen lassen, aber meines Erachtens auf beiden Seiten gleichermaßen - keine Spur von Heimschiedsrichter.
Als Munteanu in der 2.Hz den Kasten zunagelte (Sie muss eine Quote um die 60% gehabt haben, sagenhaft!), wurden bei FTC - wie so oft - wieder einmal die Knie weich, aber dank Sikora und Pena hat man sich gerettet. In der 2. Hz hat die Abwehr von Baia Mare übrigens gleichfalls ordentlich zugelangt, da hätte sich die eine oder andere Situation auch progressiv bewerten lassen. Insgesamt ist Baia Mare mit dem Zeitstrafenverhältnis von 6 : 12 Minuten recht gut weggekommen. An den Schiedsrichtern hat die Niederlage ganz bestimmt nicht gelegen.
-
Da gibt es nur Mittel: Mit Leserbriefen zu diesem Thema zuschütten, sonst merken sie es nicht!
-
Was funktioniert den nicht?

Vielleicht gehts via Google? Gut fürs Image, nicht fürs Konto
Den ganzen Artikel poste ich hier nicht, das wird nicht gern gesehen.
Server wurde zunächst nicht gefunden, aber jetzt klappt es. Danke!
-
Harpiks: Gut fürs Image, nicht fürs Konto
Der Link funktioniert bei mir nicht. Kannst Du mir mir den Inhalten helfen?
-
Buxte würde dringend Verstärkung am Kreis benötigen, wäre also naheliegend. Doch auch einige dänische Klubs suchen Kreisläuferinnen und können sicher besser zahlen.