Beiträge von Löwenherz

    Sieben Länder qualifizieren sich für die olympische Qualifikation oder direkt zu den Spielen aus fer WM.
    Der Europameister qualifiziert sich direkt zu den olympischen Spielen.
    Der Kontinent des Weltmeisters (aller Wahrscheinlichkeit nach Europa) bekommt noch zusätzlich zwei Plätze für die Quali. Diese zwei Plätze bekommen die zwei bestplatzierten Länder von der EM voriges Jahres, die sich nicht von der WM qualifizieren.
    Ungarn hat vor einem Jahr den 7. Platz erreicht. Esbesteht die Hoffnung, dass alle (oder alle mit einer Ausnahme), die in der EM die Plätze 2-6. erreicht haben, sich von der WM qualifizieren, in diesem Fall könnte sich Ungarn von der EM qualifizeren, als eines der beiden zusätzlichen europäischen Länder.
    Deutschland war 10. in der EM, ist also hinter Ungarn. Wenn Deutschland einen der Plätze 1-7. in der WM erreicht, besteht die Gefahr, das ein Land, das in der EM einen besseren Platz als Ungarn erreicht hat, nahc unten rutscht, sich aus der WM nicht qualifiziert, und so einen dei beiden Zusatzplätze nimmt.

    Es ist nicht einfach, doch ich hoffe, ich habe es so erklärt, dass man es verstehen kann :)


    Danke, Du hast das hervorragend erklärt und ich habe es auch verstanden. Hätte nach dem bisherigen Auftreten von Rumänien nicht geglaubt, das sie gegen Ungarn auch nur die geringste Chance haben (u. a. Klatsche gegen Spanien und gerade mal mit 2 Toren gegen Kasachstan gewonnen!). Aber so ist Handball ...


    Slowenien spielt wie vor 2 Jahren in D mit einem sehr kleinen Stamm, dem iwann die Puste ausgeht. Diesmal gehts aber wohl deutlich schneller als vor 2 Jahren.


    Hinzu kommt noch: Die 2.Hz gegen Norwegen war ein schweres Trauma für Slowenien - ein Abschuss schlimmster Art. Das hat die Mannschaft offenbar über Nacht nicht aus dem Kopf bekommen. Und dann ging es eben heute so weiter, wie es gestern aufgehört hat.

    Auch ich befürchte, dass 6 Punkte nicht zum Weiterkommen reichen werden. Unsere Mädels werden 2 der nächsten 3 Spiele gewinnen (oder mindestens 3 Punkte holen) müssen - und das wird verdammt schwer. Frankreich wird sich steigern, die sind nicht zum ersten Mal schlecht in ein Turnier gestartet und standen am Ende dennoch meist weit oben. Dänemark hat eine bessere Bank als wir (Rückraum!) und hat in den Spielen einen langen Atem. Gegen Korea haben wir eine Chance, aber die Abwehr muss eisern stehen und vorn muss viel über unsere großen Kreisläuferinnen gelöst werden (Dänemark ist heute über die Anspiele auf Heindahl wieder rangekommen.). Ob das nicht gegebene letzte Tor der Koreanerinnen für uns Fluch oder Segen ist, wird sich noch zeigen.

    Solche Testspiele braucht es dann auch wieder nicht: http://www.dr.dk/sporten/haandbold/vm/na…est-mod-japansk

    Dänemark spielte heute ihr einziges (!) Testspiel gegen eine männliche Highschool-Mannschaft. Die Jungs spielten mit dem großen Ball ohne Harz. Die Dänische Frauen mit dem kleineren Ball mit Harz. Bei jedem Angriff wurde der Ball dann durch die eigenen Torhüter 'gewechselt'.


    Sehe ich genauso. Etwas Abwechslung im Trainingsgeschehen - mehr Sinn hat das nicht.

    Jede Mannschaft des Turniers mit 3 Vorbereitungsspielen um der Ecke von Japan.


    Ich glaube nicht, dass es unbedingt eine große Anzahl von Spielen direkt vor einem solchen Turnier bringt. Das muss man aus der Situation jeder Mannschaft heraus entscheiden. Der deutschen Mannschft nutzt es jetzt gar nix, wenn sie noch 2 - 3mal eine auf die Mütze bekommt, aber auch leichte Gegner bringen nicht viel.

    Meines Erachtens geht es um 2 Dinge: Die Mädels müssen das Trainingslager nutzen, um Abwehr, Abwehr und nochmals Abwehr zu trainieren. Und außerdem geht es um die mentale Vorbereitung: Sie müssen total heiß sein auf das Turnier (den Eindruck hatte ich beim Spiel gegen Montenegro noch nicht), aber auch auf Situationen eingestellt sein, in denen es nicht so gut läuft, und sich dort wieder herausziehen können. Und damit im Zusammenhang geht es drittens natürlich um die absolute Fokussierung auf das Brasilienspiel, das schon über das Weiterkommen entscheiden kann. Und dafür ist die Abgeschiedenheit eines Trainingslagers vielleicht gar nicht so schlecht.

    Wer zuviel Zeit hat, kann sich auch die Aufzeichnung dazu anschauen: JPN - BRA


    Danke für den Tipp! Sehr aufschlussreich war die Partie allerdings nicht, dazu war Japan nicht gut genug.

    Meine Erkenntnisse: Brasilien mit vielen bekannten Gesichtern, vor allem im Rückraum. Der erste Sechser ist schon nicht schlecht, der zweite Sechser hat hingegen nicht viel auf die PLatte gebracht. Tamorin hat gleich 2 blitzsaubere Tore gemacht, insgesamt aber wenig gespielt. Das wird am Samstag mit Sicherheit anders aussehen. Das Angriffsspiel ist sehr variabel, immer wieder werden die starke und sehr robuste Kreisläuferin und die Außen gesucht. Die Abwehr ist aggressiv, lässt aber den gegenerischen Außen relativ viel Raum und ist anfällig für 1:1-Aktionen, vor allem auf der linken Abwehrseite - da könnte Stolle gut zum Zuge kommen. Die Torfrau ist unten besser als oben; unsere Mädels sollten also hoch werfen. Sie kommt früh raus, was die Japanerinnen mehrfach erfolgreich mit Hebern nutzten. Gegen den fast permanenten Abwehr-Angriff-Wechsel kann eine schnelle, klug gespielte 2.Welle erfolgreich sein. Generell könnte es ein Erfolgsrezept sein, die Brasilianerinnen aus einer kompakten und aggressiven Abwehr heraus (die sie zu langen Angriffen zwingt) mit schnellem Angriffsspiel müde zu spielen, denn in der letzten Viertelstunde ging bei denen heute fast gar nix mehr.

    Doch heute ging es nur um die silberne Ananas. Am Samstag kann alles ganz anders aussehen. Aber unschlagbar ist Brasilien keineswegs.

    jetzt warten in der Vorrunde schon starke Gegner, sie werden sich aber auch vor uns fürchten


    Wenn die anderen Mannschaften unserer Gruppe die Spiele des Teams in diesem Jahr gesehen haben, wird sich außer Australien bestimmt keine vor uns fürchten. Das klingt mir alles wie das Pfeifen im dunklen Wald. Aber Groener sprach ja von einem Traum. Träumen ist natürlich erlaubt, aber dabei sollte man das Handballspielen nicht ganz vergessen.

    Das Spiel gegen Montenegro scheint ja hier alle sprachlos gemacht zu haben. Eigentlich hat es auch nur bestätigt, was wir alle schon wussten: Die Abwehr hat keinen Zugriff und im Angriff fehlen Druck auf die gegnerische Abwehr und Präszision. Der "zweite Anzug" passt gar nicht (Ausnahme Grijseels) - die diesbezügliche Bewertung auf hbf.info kann ich nicht nachvollziehen, ebenso wie Groeners Zweckoptimismus zum angeblich "klare(n) Fortschritt im Vergleich zu unseren letzten Länderspielen". Keine rosigen Aussichten für die WM. Platz 3 in der Gruppe wäre für mich schon eine positive Überraschung.

    Der Vorsprung 10 Minuten vor Schluß hat gereicht, da braucht das Spiel auch nicht 5 Minuten über der 60zigsten länger gehen.


    Diese Sicht ist mir zu kurz gegriffen, da sollte man schon genauer hinschauen: In 7 Pflichtspielen gegen gleichwertige Gegner hat der THC in dieser Saison die letzten 10 min. fast immer mit einem Minus beendet (Ausnahme: das ohnehin überlegen geführte Pokalspiel in Blomberg, da gingen die letzten 10 min. mit +1 an den THC). Viermal hat das nun schon zu Niederlagen geführt, in den anderen 2 Spielen hat sich der THC knapp gerettet. Da muss doch auch mal beim Trainer ein Nachdenken einsetzen, ob man bei diesem breiten Kader voller Nationalspielerinnen auf der Bank nicht auch so wechseln kann, dass die erste Sechs nicht nach 50 min. platt ist und im Angriff wie in der Abwehr nix mehr zusetzen kann.

    Allerdings hat Herbert Müller auf die Stammmannschaft gesetzt und war erfolgreich. Die Spielerinnen die nicht zum Einsatz kamen sahen am Ende des Spieles nicht wirklich glücklich aus.


    Völlig überzeugen konnte der THC wieder nicht. Im Grunde genommen hat die überragende Marie Davidsen dem THC den Arsch gerettet. Die erste Sechs, die wieder fast durchgespielt hat, war m Ende restlos platt. Wenn das Spiel noch 5 min. länger gagangen wäre ...

    Für den weiteren Verlauf der Meisterschaft wird diese Strategie nicht gut gehen und hat ja schon 2 Niederlagen gekostet.

    Mit Waiblingen und Herrenberg haben sich 2 vermeintliche Aufstiegskandidaten wohl schon fast auf dem Aufstiegsrennen verabschiedet. Das war angesichts der erfolgten personellen Aufrüstung kaum zu erwarten.

    Unter Müller haben die Füxxe richtig Biss bekommen - allem Hohn und Spott zum Trotz. Respekt!

    Eine grauenhafte Vorstellung des THC gegen einen keineswegs starken Gegner. Diese Ballverluste, diese grottigen Abschlüsse ... - die Mannschaft scheint toal verunsichert zu sein und der Trainer auch. Mit Glück nur 3 zurück - das lässt für das Rückspiel hoffen.