Hier ein Interview von SG-Geschäftsführer D. Schmäschke zum Saisonstart von Ljubos Jungs. Er äußert sich auch zu Themen wie "Handball und Medien" und "Trouble beim DHB".
SG-Geschäftsführer Dierk Schmäschke: "Wir spüren in Flensburg eine Euphorie." - Handball Backstage
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Ein Aufsteiger hat i.d.R. nur eine Chance, wenn er in der 2. Liga einen erstligareifen Etat aufbieten kann und somit auf wichtigen Positionen auch erstligareifes Personal verpflichten kann (siehe GWD oder BHC). Der Verein weiß spätestens im April, dass er aufsteigt, um noch weiteres erstligareifes Personal zu verpflichten. Damit hast du eine Chance, Liga 1 zu halten. Es ist nun einmal so: Zwischen 1. und 2. BuLi liegen spielerisch und körperlich Welten. Um es mal bildlich auszudrücken: die Spieler in Liga 1 sind 10 cm größer, 5 cm breiter ... und 3 km/h schneller (auch im Kopf). Als Aufsteiger muss du dich daran gewöhnen. Das braucht Zeit... die du im Oberhaus nicht bekommst!
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Ganz ehrlich - was will der ThSV in der HBL? Wäre es nicht besser, eine junge Mannschaft mit Perspektive in Liga 2 zu entwickeln, die neue Halle in Angriff nehmen und als Verein mit Erstligapotential hoch zu gehen? Ich wiederhole mich: Nach allem, was ich heute vom ThSV gesehen habe, wird der Aufstieg zum Himmelfahrtskommando (und die Handballfans in Eisenach genauso desillusioniert wie in Hildesheim)!
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Zunächst einmal Glückwunsch nach Eisenach zum Sieg. Aufgrund des besseren Rückraums in HZ 2 ist der glückliche Sieg nicht mal unverdient. Allen voran Jaanimaa!
Aber was wollt ihr in Liga 1? Eure drei besten Leistungsträger verlassen den ThSV und werden nicht annähernd adäquat ersetzt. Dann heißt es in der nächsten Saison Bietigheim, Emsdetten, Essen oder Hildesheim In Sachen einjährigem Gastspiel punktemässig Konkurrenz machen. Nach allem, was ich heute von Eisenach gesehen habe, ist der Aufstieg ein Himmelfahrtskommando! -
gähn
Versteht ich nicht, was daran langweilig ist, wenn einem gestandenen Zweitligisten die administrative Ebene abhanden kommt. Was soll man denn deiner Meinung nach hier posten? -
In Emsdetten ist das Chaos perfekt. Nach dem sportlichen Leiter und einem der langjährigen Geschäftsführer steht seit heute fest, dass Manager Alex Müller (erst seit November 2014 im Amt) das Handtuch geworfen hat. Er hat ein lukratives Angebot eines Fußball-"Regionaligisten". Insider munkeln, es steckt aber mehr dahinter...
Sa wundert es fast, dass der TVE die Linzenz ohne Auflagen bekommen hat.
Mal sehen, wie es beim HSV Emsdetten weiter geht... wie gut, dass der noch verbliebene GF Bauunternehmer ist und sich somit mit Baustellen ausgeht - viel Erfolg beim neuen Fundament legen! -
Die RNL haben einfach nicht das Format des THW, um Deutscher Meister zu werden. Das weiß Thorsten Storm nicht erst seit heute und Handball-Deutschland einmal mehr!
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Wo bin ich dünnhäutig? Mir gehen nur diese besserwisserischen Posts auf den Kecks. Ich weiß, dass die Verantwortlichen schon lange routieren, um den Kader zu verbessern. Gestern gab's in der Halbzeitpause ein interessantes Gespräch mit Stefan Kretzschmar, da wurden wichtige Hinweise in dieser Richtung gegeben, nur werden noch keine Namen verraten, logisch. Das Pokalspiel war bezüglich der Baustellen sehr wichtig. Nur lese dir die letzten Posts noch mal durch: Der eine schreibt von fehlenden Strukturen, ohne die Strukturen zu kennen, der andere prognostiziert die schwächsten Aufsteiger aller Zeiten, obwohl die letzten Aufsteiger, die aktuell in der ersten Bundesliga hinten stehen, gegenüber den letzten Jahren schon eine Menge Punkte gesammelt haben. Ich wünsche mir hier 'n Phrasenschwein, dann müsste sich niemand mehr über die Finanzierung des Forums sorgen. Du, Xaver, hattest einige recht junge Spieler genannt. Ich würde mich täuschen, wenn alle Spieler in der kommenden Saison zum Kader der ersten Mannschaft gehören, doch da diese Spieler sehr jung sind, könnte ich mir beispielsweise ein Zweitspielrecht mit kooperierenden Vereinen für die Jungs vorstellen. Dann bleiben sie greifbar.
Ich will hier gar nicht besserwisserisch sein (und euch auch nicht die momentane Euphorie/Freude) nehmen. Und würde mich auch echt freuen, wenn der DHfK sich oben halten würde (s.o.). Ich weiß nur aus eigener Erfahrung, dass aus der anfänglichen Euphorie schnell Ernüchterung werden kann. Man geht dann spätestes um Weihnachten rum zu einem Spiel und denkt: Alles unter -5Tore-Niederlage ist doch O.K (wenn es nicht gerade gegen ein anderes Kellerkind geht). Und das macht auf Dauer keinen Spaß!´
Und es besteht noch eine zusätzliche Gefahr: Nach einem Jahr in Liga 1 werden die Leistungsträger von der Konkurrenz umworben bzw. sie haben Erstliga-"Blut" geleckt. Und dann heißt es Neuaufbau beginnen - oftmals lang und nicht ohne "Schmerzen"!
Bei aller Euphorie ist das ein realistisches Szenario! -
Du wirst es erleben!
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Jetzt hat der DHfK einmal am eigenen Leibe gespürt, welcher Wind dort oben weht.
Liebe Leipziger, ich gönne euch echt den Aufstieg. Ich finde, so eine Stadt (die schönste Großstadt Deutschlands!) mit dieser Sporttradition gehört in die 1. BuLi.
Aber - wenn ich mir so anschaue, wen der DHfK bis jetzt für die neue Saison verpflichtet hat, dann "Gute Nacht Marie"! Es werden Minimum 3 gestandene (!) Erstligaspieler gebraucht, um überhaupt eine kleine Chance auf Ligaerhalt zu haben. Sehr gutes Beispiel: HC Erlangen. Haben in dieser Saison wirklich ordentlich zugeschlagen auf dem Transfermarkt, werden aber höchstwahrscheinlich ab Sommer wieder in Hamm, Saarluis, Eisenach etc. auflaufen.
Es braucht einfach ne ordentliche Stange Geld und auch Zeit zum Aufbau erstligareifer Strukturen (um damit Geld zu aquirieren), um mit denen da oben einigermaßen auf Augenhöhe konkurrieren zu können. -
Ich würde euch ja in vielen Dingen Recht geben, aber realistisch betrachtet bleibt einfach festzustellen, dass zwischen 1. Liga (die etablierten Vereine) und der 2. Liga samt den Aufsteigern noch eine große Lücke klafft. Ich hätte mit meiner Zweitliga-Brille nie gedacht, dass der Wind da oben so viel schneller und härter weht. Pokalerfolge von Zweitligisten gegen einen Erstligisten können einem schon mal den realistischen Blick trüben. Auch wenn die aktuellen Aufsteiger die Lücke im Moment verkleinern (was ich sehr gut finde!), werden wohl alle drei wieder gen 2. Liga gehen müssen.
Und von den aktuellen Aufstiegsanspiranten (Platz 1 bis 6) (ich habe sie alle schon live erlebt) ist sportlich gesehen keiner dabei, von dem ich denke: O.K., der kann dort oben gut mitmischen. Sorry - ich würde es gerne auch anders sehen! -
Warum redet ihr immer über Metropolen - ich jedenfalls nicht. Ich rede von Großstädten ab 100.000 Menschen plus Region. Die meisten größeren Hallen sind nun mal in großen Städten zu finden und nicht in Kleinkleckersdorf. Es ist nun einmal so, dass wenn du keinen Mäzen hast, brauchst du zum einen als "Hauptsponsor" eine große Halle und zum anderen ein Potential an handballinteressierten Menschen, die in diese Halle gehen. Dieses Potential ist vor allem in größeren Städten (plus Umland/Region) gegeben. Flensburg ist da ein sehr schönes Beispiel: Fast-Großstadt von großem Umland (halb Schleswig-Holstein plus Dänemark!) mit toller Halle und sehr guter Geschäftsstellen-Infrastruktur. Die haben es geschafft, in den vergangenen 15 bis 20 Jahren(!) die Region mit ins Boot zu holen. (Früher hießen die mal Weiche-Handewitt!!!) Weiteres Beispiel: SC Magdeburg.
Bei Coburg gebe ich euch Recht. Mit der HUK (als Mäzen/Sponsor) im Rücken könnte es in der 1. Liga klappen - Nie etwas anderes behauptet.
Bei Vereinen wie Eisenach, Nordhorn/Lingen, Rimpar etc. sehe ich für Erstliga-Handball nicht eine so rosige Zukunft, da 1. kein Mäzen am Start ist (von dem ich weiß) und 2. bei ausbleibenden sportlichen Erfolgen und verflogener Aufstiegseuphorie schnell die Hallen wieder überschaubar besucht sein dürften. Mir ist kein Verein im bezahlten Mannschaftssport bekannt (außer der FC St. Pauli), wo bei vielen Niederlagen der Zuschauerschwund nicht zum Tragen kommt. Weniger Zuschauer - weniger Einnahmen - weniger Geld für gestandene Erstligaspieler -meist folgt darauf der Abstieg. Was auch gar nicht so schlimm ist, wenn der entsprechende Verein aus dem Erstligajahr lernt und nicht finanzielle Altlasten aus dem "Abenteuer HBL" tragen muss. Frag mal in Delitzsch, Stralsund, Hamm etc. nach.
Eines frag ich mich aber wirklich: Will Eisenach in dieser Saison wirklich aufsteigen? Einige, gute Spieler werden im Sommer den Verein verlassen, einige Leistungsträger schon im fortgeschrittenen Alter, einige Spieler nur bedingt erstligatauglich. Dazu die nicht gelöste Hallenfrage. In meinen Augen werden die nach evtl. Aufstieg in der kommenden Saison eine deutlich schlechtere Runde abliefern als in der Saison 2013/14. Und die ist schon mit Abstieg geendet. -
Solange man als Verein aus einer kleineren
Stadt mit einer 2000 bis 3000-Zuschauer-Halle kommt und keinen handballverrückten Mäzen hat (wie z.B. Herr Gauselmann oder Familie Braun), ist die HBL eine Hausnummer zu hoch. Man frage doch nur in Hamm, Hildesheim, Emsdetten, Neuhausen, Eisenach etc. nach. Selbst Essen als Großstadt mit RWE im Rücken (aber kein Mäzen) hatte keine Chance. Ich will echt nur verdeutlichen: die 1. Liga ist in allen Bereichen (sportlich, finanziell und strukturell) ne ganz andere Hausnummer.
Deswegen gilt ein ganz großer Respekt an die Gallier von der Alb (obwohl die eigentlich jetzt 2. Liga spielen müssten - siehe HSV)! -
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Alles anzeigenWarum sind viele der Meinung das ein 1 Liga Verein immer aus einer Metropole kommen muss?
Entscheidend ist doch, welches Konzept, welche Struktur und vor allen Hinterhalt der Verein in der Region hat.
Wenn ich zb Rimpar oder Coburg sehe, beide sind doch ein sehr gutes Beispiel, sehr gutes Konzept, sehr gute Vereinsstruktur und die Region steht dahinter. In Coburg kommt noch dazu das man mit der HUK und anderen Sponsoren auch den finanziellen Hintergrund hat und mit der HUK COBRG ARENA auch locker in Liga 1 mithalten kann. Das die Region dahinter steht sind man klar an den Zuschauerzahlen und wieviele sich aus Stadt und Land Coburg zum HSC bekennen.Und ich denke mal ein HUK muss man in Coburg nicht bitten, denn dort will man doch insgeheim hoch in Liga 1 und ist bei einem Aufgstieg ganz sicher bereit den Etat zur erhöhen.
Und ab wann beginnt eine Metrople?
Rimpar ist ein Stadtteil von Würzburg mit über 120 000 Einwohner.
Coburg ist im Verbund der Metropolregion Nürnberg mit über 1 Mio Einwohnen.Man sollte wirklich von Denken, nur in eine Großstsadt oder Metrople ist 1 Liga Handball möglich, sich verabschieden, denn durchaus auch Vereine aus kleinen Städten haben die Infrastruktur und den Rückhalt der Region.
Und ja Erlangen, auch da sieht man es doch, solide Arbeit, ok es fehlt an der Arena, deshalb ist man in Nürnberg, aber auch Erlangen ist doch mit weit über 100 000 Einwohner keine Kleinstadt.
Auch das mit der Regionalen Hauptstadt ist doch Quark.
Denn da fängt es doch schon an, denn dann müßte Coburg zb nach BT, die haben keine geeingnete Halle, oder nach Nürnberg, doch nur weil ein Verein angeblich nur in der regionalen Haupstadt eine Chance hat die Heimspiele rund 100 km in einer einer Stadt austegen?
Sorry das ist doch gequirlter Quark.Die Stadt größe ist doch in keinster Weise entscheidend, wichtig das Konzept des Vereins, die finanzielle Lage und wie die Stadt und das Umland zum Verein und hinter dem Verein steht und die Infrastruktur.
Und sowas kann ich doch nie nur von der Größe einer Stadt abhängig machen.Und noch etwas in Sachen Arena.
Es ist doch in den meisten Fällen günstiger und einfacher in seiner Region oder Stadt mit einem guten Konzept sich eine eigene geignete Arena zu bauen, als immer die große Metropole zu geh, denn die Hallen sind doch sehr oft um welten zu groß und Pacht und jedesmal Umzug und Umbau ist doch oft am ende wesentlich teurer, wie auf 15 Jahre eine eigene Arena zu finanzieren.Gerade Vereine die eben nicht aus eine Metropole kommen, haben es doch mit eine guten Konzept und einer guten Infrastruktur leichter, wie Vereine die in eine Metrople umziehen.
Du hast wahrscheinlich eine ganze (oder auch mehrere) Saison in der 1. Liga noch nicht erlebt, oder? Ich hätte auch nicht gedacht, dass der Unterschied Liga1/Liga 2 so frappierend ist. Es ist nicht nur die stärkste (und schnellste) Liga der Welt, sondern auch die härteste. Auch wenn die 2. (eingleisige) Liga aufgeholt hat, ist der Unterschied gewaltig. Schau dir an, wer dort alles in der unteren Tabellenregion steht. Da hat kaum eine Spitzenmannschaft der 2. Liga eine Schnitte gegen diese gestandenen Bundesligisten.
Und wenn du meinen Beitrag genau gelesen hättest,...
Ich habe nicht gesagt, dass nicht auch in kleineren Städten Erstligahandball möglich ist. Fakt ist aber, dass diese Vereine dann ein Mäzen brauchen. Wenn Coburg hochgehen sollte (was durchaus realistisch erscheint), muss die HUK vom Sponsor zum Mäzen werden (so wie Braun in Melsungen etc.). Sonst hat der Verein dort oben kaum eine Chance. Und die neue Halle ist zwar gut, aber von der Größe auch nur bedingt erstligatauglich. Zumal ich die Coburger Mannschaft nicht als erstligareif betrachte, d.h. in der jetzigen Besetzung kann sie dort oben nicht mithalten. Es müssen locker 4 bis 5 gestandene Erstligaspieler kommen, um eine Chance auf Klassenerhalt zu haben.
Es ist nun einmal so, dass bei Vereinen ohne Mäzen (die Mehrheit der Erstliga-Vereine hat einen - auch wenn das nicht immer offensichtlich ist - siehe z.B. GWD) eine große Halle brauchen, denn deren Hauptsponsor sind die Zuschauer. Warum ist der THW so erfolgreich. Die können zu jedem Heimspiel den Eintritt von 10.285 Zuschauern auf der Habenseite verbuchen. Das macht in etwa 4,5 Mio Euro - die Hälfte des Kieler Etats. -
Du hast Recht: Underdogs sind das Salz in der Suppe (siehe aktuell SC Paderborn). Ich finde aber, dass es im deutschen Handball die größten Unterschiede zwischen 1. und 2. BuLi gibt im Vergleich zu anderen Mannschaftssportarten. Während (auch kleine) Aufsteiger im Fußball realistische Chancen haben, die 1. Liga zu halten, ist es im Handball doch so, dass 90 % der Aufsteiger nach einem Jahr wieder den Fahrstuhl in die Zweitklassigkeit nehmen müssen. Das prognostiziere ich auch Bietigheim, Erlangen und Friesenheim, obwohl die gerade den Ruf der Aufsteiger verbessern.
Die Aufsteiger, die sich in den letzten zehn Jahren im Oberhaus etablieren konnten (Minden, Burgdorf, Lübbecke, BHC, Füchse(!)), hatten alle ein in der 2. Liga finanziell gut durchdachtes Konzept (plus erstligataugliches Know-How und Infrastruktur) und wussten schon zu Beginn der Aufstiegssaison, das sie mit ihrem erstligatauglichen Kader (ich erinnere nur an DaDo in Liga 2!) den Sprung nach oben schaffen werden und haben dann im Februar/März weiteres Erstligapersonal verpflichtet, um in der HBL eine Chance zu haben.
Ich bin davon überzeugt, dass in den nächsten Jahren kaum noch ein Erstligist nicht aus einer Großstadt (plus dazugehöriger Arena) kommen wird. (Also Leipzig - auf geht´s!). Kleinere Vereine müssen die Region mit ins Boot holen und dann in die "Regional-Hauptstadt" ziehen, um eine große Halle sein eigen nennen zu können. Ausnahme: mäzenabhängige Vereine wie Hoffenheim (Fußball) oder Lübbecke und Melsungen (Handball). Dort haben dann milliardenschwere "Eigner" dank entsprechender Kohle das Sagen und Möglichkeiten en masse, Weltklassehandballer ins Dorf zu holen. -
Viel Spaß in Liga 1 - ich prognostiziere allen drei Aufsteigern das gleiche Schicksal: den sofortigen Abstieg. Warum will Nordhorn denn wohl nicht aufsteigen (und das trotz Emsland-Arena)? Weil sie die dort wissen, welcher Wind dort oben weht und das es Minimum 3 Mio. Euro braucht, um eine kleine (!) Chance zu haben. Ich frage mich, warum Eisenach wieder nach oben möchte? So dolle waren die Erfahrungen des ThSV im Oberhaus ja auch nicht und realistisch gesehen haben sie mit ihrer alten Halle und keinem größerem Etat wieder keine Chance. Dann am ehesten Leipzig als Großstadt und Bittenfeld, wenn sie sich als Stuttgarter Handballverein präsentieren. Beide haben zumindest große Hallen und somit auch die Möglichkeit, potentiellen Sponsoren ein Mehrwert (vip-Bereiche mit Lachshäppchen etc.) zu bieten. Beide Vereine brauchen neben großen Zuschauereinnahmen aber auch noch namhafte Sponsoren. Geld schießt bekanntlich die meisten Tore!
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Das war doch heute mal ein schönes Weihnachts-Geschenk und Balsam für die in dieser Hinrunde arg strapazierte TVE-Seele. 32:22 stand es nach 60 Minuten auf der Anzeigentafel und über 1500 Zuschauer feierten gemeinsam mit der Kubes-Truppe einen Start-Ziel-Sieg (vergessen wir mal die ersten fünf Spielminuten) gegen völlig überforderte Gäste aus SwH. Habe mich während des Spiels mehrfach gefragt, wie die Frogs schon auf 15 Punkte gekommen sind. Aber sei´s drum!
Emotionaler Höhepunkt war der erste Torerfolg von Olli Ragnarsson nach über 10 Monaten Verletzungspause. Die Halle stand Kopf und zeigt die Erwartungshaltung an den isländischen Spielgestalter in Bezug auf den weiteren Verlauf der Rückrunde. Nur gut, dass das Thema Wieder-Aufstieg in Emsdetten längst passe ist.
Jetzt gilt es, Daniel Kubes und seiner neuformierten, jungen Truppe in den kommenden Monaten weiter den Rücken zu stärken und den Jungs die Zeit zu geben, um Selbstvertrauen, blindes Spielverständnis und Bundesliga-Härte weiter entwickeln zu können. Potential steckt in der Truppe - ohne Frage!
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Ach so, du warst gar nicht vor Ort!
Ich habe das Spiel nur im Live-Ticker verfolgt. Von daher wäre ich immer noch
froh, wenn du mich in Sachen "Lustlosigkeit der TVE-Akteure" aufklären könntest. Woran machst du das fest? Welche Spieler?
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Aus dem Livestream sowie dem Spielverlauf aus dem DKB-Ticker kann man aber nicht entnehmen, ob die TVE-Akteure lustlos waren. Wie kommst du zu deiner Einschätzung?