Beiträge von Dreididdi

    Ich fand die 1. HZ POR - GER beidseitig gewöhnungsbedürftig mit den vielen TFs, freue mich sehr über die Steigerung in Hälfte zwei und den Sieg. Gegen AUT und SRB war ja HZ 2 immer schwächer. Am meisten enttäuscht hat mich der Auftritt der Portugiesen neben dem Sport, viel Gemecker, viel Geschrei, viel Gejammer, hatte was von früheren Fußball-Spielen unter Beteiligung südeuropäischer Mannschaften, kannte ich so beim Handball nicht. Ich fand das wenig sympathisch und eigentlich haben das so tolle Sportler gar nicht nötig, zumal sie auch ordentlich austeilen.

    Gummnersbach und Lemgo sind mittlerweile meilenweit vom TVG entfernt und Spitzenmannschaften in der 1. Liga, Wetzler und Minden kann man da eher vergleichen, ...

    Mir ging es um die Aussage Großstadt-Handball vs. Dorfverein und das beim "Dorfverein" TVG nix mehr geht. Vielleicht schaut man sich mal an, was man z.B. in Lemgo und Gummersbach usw. besser macht oder gemacht hat, Entwicklung nicht von heute auf morgen , aber perspektivisch kann sich das vielleicht lohnen. Traditionsverein Gummersbach war ja vor einigen Jahren auch weg vom Fenster.

    Und da sind wir wieder bei einem Thema, welches seit über zwanzig Jahren nicht an Aktualität eingebüßt hat. Nämlich: Bleiben die historischen Handballdörfer bestehen und können sich in den obersten Ligen halten? Oder geht die Tendenz zu den großen Hallen in den größeren Städten?

    Also wenn ich Aschaffenburg nehme, dann könnte man es ja mit Lemgo, Gummersbach, Wetzlar, Minden aufnehmen, natürlich auch mit Melsungen, die sind aber bisschen anders zu bewerten. Wenn ich mal Einwohner plus Einzugsgebiet plus Hallenkapazität nehme, dann könnte der TVG in der 2. Liga ganz vorne mitspielen und mit bisschen Glück ginge da auch was in Liga 1. Die Gründe müssen meiner Meinung nach im Vergleich zu oben aufgeführten Bundesligisten wo anders liegen.

    Wenn ich nochmal an die Beiträge aus der Zeit vor und zu Rundenbeginn denke, hatte man die Hoffnung auf einen einstelligen Tabellenplatz, unter der Voraussetzung, dass der Kader von größeren Verletzungen verschont bleibt, etc., ansonsten befürchtete man, dass es wieder keine einfache Runde werden würde.

    Und die TVG-Experten hier behielten recht: anfangs wenig Verletzungsprobleme und gute Performance, mit jedem Problemchen wurde der Kader dünner und die alten Probleme tauchten wieder auf. Zuviel Spielzeit auf im Laufe einer Runde weniger und müder werdende Köpfe verteilt usw..

    Vielleicht hilft ja jetzt die Pause bei Regeneration und Reha.

    Mit dem Abstieg hat man aber sicherlich nichts zu tun, es sei denn in Krefeld und Opp gibt es (mit zusätzlichen Geldern) drastische Kaderveränderungen.

    Den Zuspruch bei solchen Derbies finde ich klasse. Bei Euch werden es auch über 1000.

    Fan-Unterstützung 3-Liga-reif im Gegensatz zu etlichen Drittligisten. Vollgas und beide nach und nach zurück in die 3. Liga.

    Am kommenden Wochenende noch Nachholspiele: Hanau gewinnt, Gelnhausen gg Nieder-Roden Unentschieden, da sind es noch 4 Punkte. Abschreiben würde ich Hanau noch nicht.

    Meine Wundertüte Münster hat bis auf das Unentschieden gg MTM 2 nur gegen die Spitzenmannschaften verloren. Wenn sie daraus gelernt haben, dann können sie auch noch aufholen.

    Ansonsten noch ein Highlight vom letzten Wochenende: Hoddersen (Nieder-Roden) mit 18/9 Toren, jetzt mit 133 in 14 Spielen.

    Ich glaub, es gibt in der Handballecke keinen anderen Vereinsthread, wo man sich so oft von den Schiris benachteiligt fühlt, wie hier. Schon seit Jahren.

    Das liegt vielleicht auch daran, dass der TVG-Thread lebt - im Gegensatz zu dem vieler anderer Vereine. Es wird eben auch über die aktuellen Spiele davor und danach geschrieben, da gehört das halt auch mal dazu. Und der Ton wird in der Regel auch getroffen. Alternative Empfehlungen: Handballecke komplett einstampfen oder TVG-Thread ignorieren.

    Ich habe es mir aufgrund der Diskussion reingezogen und kann den TVG Ärger nachvollziehen.

    Aber es ist ein Handballspiel gewesen, wie jedes andere: paar Streitigkeiten um Abwehr im Kreis, paar um Schritte, paar mal Stürmerfoul oder nicht, mal um eine Zeitstrafe.

    Das sind etwa 20 Szenen in dem Spiel. Hier waren die Mannschaften relativ auf Augenhöhe und wenn dann die strittigen Szenen nicht ausgewogen gepfiffen werden, sondern mal in eine Richtung tendieren, dann verliert man mit 3-4. Ärgerlich für den TVG.

    Aber dann kommt irgendjemand mit dem Argument, das gleicht sich in der Saison aus. Der Sportler und wir Zuschauer wollen aber das Spiel mit einem "verdienten" Sieger oder Verlierer und keinen gerechten Ausgleich über die Saison.

    Das Spiel auf dem Niveau 2. und 1. Liga, auch schon 3. Liga ist einfach zu schnell geworden, die Schiris kommen nicht mehr nach. Auch bei dem Spiel unterstelle ich, dass die Schiris das gepfiffen haben, was sie aus ihrem Standpunkt bei dieser Aktion gesehen haben und nicht bewusst gg den TVG gepfiffen haben.

    Irgendein Benefizspiel gegen einen Viertligisten, nicht alles gegeben, Ergebnis ohne Aussagekraft. Das hat sich vor einigen Wochen alles noch bisschen demütiger angehört. Wenn es dumm gelaufen wäre, wäre es fast ein Spitzenspiel in der 3. Liga mit Münster gg. TVG geworden. So ändern sich die Zeiten.

    In Heimatkunde war ich ne Pflaume, aber sind die Unistädte Ffm und sogar Darmstadt nicht näher ? Dazu die TH in Aschaff ?

    Ansonsten finde ich es persönlich für die Sportler klasse, wenn ein Verein die Möglichkeit bieten kann, aufsteigen zu können, nicht zu müssen. Selbst wenn es nach einem Jahr wieder runter ginge. Vorne rumzuspielen, um zum guten Schluss verzichten zu müssen, ist doch für Sportler das Übelste.

    Also, Aufstieg nicht unmöglich: dem muss man ja zustimmen, wenn die Mannschaft letzte Saison an der Aufstiegsrunde nur knapp gescheitert ist (übrigens an Krefeld, die in den ersten Spielen einen guten Job machen) und jetzt wieder vorne steht.

    Und auch die eingereichten Unterlagen wurden wohl von der HBL geprüft und würden einen Aufstieg zulassen.

    Ganz so schwarz kann man das in Gelnhausen nicht sehen.

    Was die goldene Generation angeht, so kommen die meisten Spieler in den nächsten 3-5 Jahren doch erst in ein Alter, in dem Handballer in der Regel ihren Leistungszenit abrufen.

    Hanau hat sich in der Region scheinbar bisschen den Rang von Gelnhausen und Nieder-Roden, auch in der Jugendarbeit, abkaufen lassen. Hanau war ja vor 2-3 Jahren schon mal Aufstiegskandidat mit dem Ziel nach mehr unterwegs, Ruppert ist aus Hanau weg und nun ins Management in Gelnhausen eingestiegen. Der Kader hat sich dort auch stärker verändert, wie bei der Nachbarkonkurrenz. Sieht alles erstmal nach Mittelfeld aus.

    Bei allen Vereinen, die weniger als 500 Zuschauer im Schnitt haben, bewundere ich die Beteiligten und frage mich manchmal, wer das für wen auf sich nimmt. Da ist von bezahlten Studenten bis Vollprofis die Rede und dann kommen dann eine Handvoll Fans. Und natürlich drücken die Zwoten die Quoten, aber wenn die Fanbase nicht stimmt. Da gibt es ambitionierte Vereine mit knapp über oder sogar unter 300, das ist nicht viel und hilft beim Etat auch nicht wirklich.

    Tiefstapler: der Ausfall wiegt sicherlich schwer, aber Ihr spielt doch trotzdem mit 7 und nicht zu viert, werft im Schnitt 32-33 Tore und mit einem aktuellen Blick in den Liveticker sind es nach 44 Minuten auch schon wieder 29 Tore. Ihr habt eine homogene Truppe und der zweite Anzug, wenn man von dem überhaupt reden kann, sitzt.

    Und zum Schluss sind es 37 Tore :cool: .

    Aber TVG-Patriot lag auch daneben, 1318 Zuschauer laut HBL wären sehr enttäuschend, 12 Paraden gegen einen TVH, der bisher noch keinen starken Gegner hatte, reichten nicht.