Beiträge von dubbeglas

    Warum geht man nicht in die Östringer Stadthalle für die Zeit der Beschränkung?

    erfüllt nicht die technischen Anforderungen an ein HBL Spiel, also TV-Produktion, Werbeflächen usw.
    Wenn dann hätte man in eine andere Stadt ausweichen müssen, Ludwigshafen Frankfurt, ...


    Aber jetzt hofft man auf die anvisierte Neuregelung, wonach die Hallen "zu gut einem Drittel " ausgelastet werden dürfen, wenn das örtliche Gesundheitsamt das Hygienekonzept akzeptiert.


    Das würde dann schonmal für VIP und bisher verkaufte DK reichen.

    Wenn nur VIPs Zutritt hätten, wäre das eine bewusste Entscheidung der RNL. Beim BGV-Cup funktioniert es ja auch gut, da entscheidet einfach wer am schnellsten ist, ob man Karten bekommt. Naja, die RNL sind nicht die Einzigen, die in einer großen Halle spielen. Hier den Zutritt für Fans gänzlich zu verweigern, finde ich nicht ok. Aber wenn die RNL-Fans das so prima finden, dann ist es ja in Ordnung. Muss ich ja auch nicht verstehen...


    Also ich bin mit dieser Entscheidung überhaupt nicht einverstanden. Beim BGV Cup sieht man sehr gut, dass auch wenige Fans immerhin einen Hauch von Liveatmosphäre erzeugen können und dass es bezüglich Hygiene keine Probleme gibt. Ich glaube auch nicht, dass Jenny und die RNL das freiwillig so entschieden haben und sehe den Auslöser eher bei der SAP Arena. Deren Chef (Daniel Hopp) betont seit Monaten, dass Spiele mit <5000 keinen Sinn machen und hat ein Hygienekonzept für mehrere Tausend Zuschauer erarbeitet Das will er jetzt offenbar politisch durchdrücken.
    Dazu passt auch dass die RNL noch vor wenigen Tagen laut über einen Umzug in eine kleinere Halle nachgedacht haben. Davon ist nun keine Rede mehr, d.h.die RNL müssen sich den Interessen der SAP Arena unterordnen, wie seit Jahren. D.H. ist ja auch im RNL Aufsichtsrat ... und steht womöglich auch für die finanziellen EInbußen der Entscheidung ein, was aber reine Spekulation ist:unschuldig:.

    Wir haben bei den Löwen schon einige Spieler gesehen mit überragenden Würfen "wenn es läuft". Leider lief es bei manchen zu selten.
    Auch Lagergren, Nilsson, Lagarde haben in der Vergangenheit solche Schwankungen gezeigt. Jetzt kann Schwalbe mal zeigen was er kann. Wenn er die drei in Topform bringt, sehe ich die Löwen weit vorne, sofern Andy den Abwärtstrend stoppt und die Flügelzange zu alter Form aufläuft. Ach ja, und Uwe sollte die 7m auch mal wieder öfter ins Tor werfen.
    VIele "Wenn" :/:, bin sehr gespannt wie das alles kommt.

    In der Rhein-Neckar Zeitung von heute steht, dass am Mediaday der Löwen letzte Woche ein Mannschaftsfoto mit Nilsson und eins ohne ihn gemacht wurde.

    Heute abend wird die Mannschaft beim offiziellen Saisonstart im Carstival Mannheim (Autokino) präsentiert. Denke mal dann wird Nilsson mit auf der Bühne stehen. Die lokale Presse legt sich da schon mehr oder weniger fest.
    Ich halte Nilsson für eine gute Lösung. Zusammen mit Lagarde und Patrail wäre RL dann sehr gut und flexibel besetzt.

    Großes Doppelinterview mit Kettemann und Roggisch im MM heute, mit durchaus kritischen Fragen, auch zum Thema "Umbruch" ;-).
    Einige Aussage von Roggisch:

    Es ist klar, dass wir von diesem sechsten Platz wegkommen und besser spielen wollen. Ich bin auch überzeugt davon, dass uns das gelingt. Wir können am Ende der Saison im EHF-Pokal übrigens immer noch einen Titel holen, was dann auch nicht so schlecht wäre.
    ...
    Wenn etwas schlecht läuft, stehen alle in der Verantwortung und haben ihren Anteil. Das gilt dann für den Trainer, für die Spieler, für Jenni und für mich.
    ...
    Ich bin dafür verantwortlich, dass die Neuzugänge passen und dass wir langfristig planen. Diese Schnellschüsse und Übergangslösungen (Momir Rnic, Kristian Bliznac: Anmerkung der Redaktion), die es in der Vergangenheit gab, wird es nicht mehr geben.
    ...
    Wir saßen auch schon mit Sander Sagosen zusammen am Tisch. Das ist ein Spieler, der jede Mannschaft besser macht. Aber da stoßen wir in finanzielle Dimensionen vor, die für Kiel machbar sind und für uns nicht.
    ...
    Ich glaube, dass unsere Neuzugänge uns künftig mehr helfen als Gedeón und Mads. Bei der Entwicklung eines Teams sollte man immer auch die Altersstruktur beachten. Und wir wollen unsere Mannschaft verjüngen.
    ...
    Definitiv bekommen wir jetzt noch einen Spieler, der uns verstärken wird. Ich arbeite mit Martin Schwalb gemeinsam an einer Lösung. Wir werden nicht mit nur drei Rechtshändern im Rückraum in die neue Saison gehen.
    ...
    Albin Lagergren kann auch auf der Mitte spielen. Es mit einem Linkshänder als Spielmacher zu probieren, finde ich attraktiv. Völlig unabhängig davon, dass Andy Schmid Entlastung braucht.
    ...
    Die Zukunft auf dieser Position sieht eher so aus, dass wir da versuchen, Lösungen mit Lagergren und Lagarde zu finden.

    (Quelle: Mannheimer Morgen, 29.2.20)

    Kritische Fragen hätte ich mir in der Endphase von Jacobsen gewünscht und auch in den letzten Monaten... aber bestimmt nicht bei der Vorstellung des neuen Trainers! Der verdient jetzt erstmal das Vertrauen und eine Eingewöhnungphase, in der er die Mannschaft von innen kennen lernen kann. Ich bin sicher, wenn es nicht optimal läuft, und davon muss man leider ausgehen, ist Schwalb der erste, der ganz von alleine kritische Fragen stellt... und intern einen Umbruch einleitet. Aber alles zu seiner Zeit.

    So. Die Pressekonferenz ist vorbei und das Wort Umbruch kam genau 0-mal vor ;)

    Auch keiner der versammelten Hofberichterstatter hat eine entsprechende Frage gestellt. Alles scheint klar. Das Problem war der Trainer. Dieser ist jetzt ausgetauscht und alles wird gut. Ich kann nur hoffen, dass man hinter verschlossenen Türen etwas anders miteinander redet.


    Ja soll der sich da hinsetzen und noch vor dem ersten Training erklären, wen er bald aussortieren will? Das wäre ja ein super Einstieg, sehr motivierend, vier Stunden vor einem wichtigen Spiel, in dem wir alle Spieler brauchen. Leute... :rolleyes:


    ....
    Da liegt die Rheinpfalz leider falsch....
    Prokop ist nicht im Rennen... :hi:

    bleiben Gudmundur ((RNZ) und Schwalb (MM)
    Gegen Gudmundur spricht allein schon, dass er parallel die isländische Nati an der Backe hätte. Das hat schon bei Jacobsen und bei Steffanson nicht funktioniert. Ein Bundesliga-Topclub braucht einen Trainer, der 110% einbringen kann, gerade jetzt in der kritischen Phase, wo ein Neuaufbau eingeleitet werden muss.

    Wie kommen hier so viele darauf, dass Prokop dem Andrésson so ähnlich sei?
    Finde ich nicht.
    Prokop hat die letzten 2 Jahre Dinge ausgehalten, dagegen ist es im Zweistromland geradezu beschaulich.

    Leipzigs Stärke unter Prokop war die aggressive Deckung und Kampfgeist.
    Was fehlt den Löwen gerade?


    In Leipzig hatte Prokop eine junge talentierte Mannschaft, die ihm bedingungslos gefolgt ist. Das hat funktioniert.

    Bei der Nationalmannschaft traf er auf eine etablierte Hierarchie und "Stars", die seine Ideen in Frage gestellt haben. Das hat nicht funktioniert.
    Bei den Löwen ist es eindeutig eher so wie bei der Nati. Ein neuer Trainer muss sich bei den Platzhirschen Schmid/Gensheimer durchsetzen und ggfs auch unbequeme Änderungen vornehmen. Das traue ich Prokop momentan nicht zu, ich hoffe er sieht das genauso.
    Mein Favorit klar Schwalb: erfahren, stark, sympathisch und sofort verfügbar!

    Dafür müsste sich für Reinkind auch erstmal ein Abnehmer finden, der die Klausel bezahlt. Vorher können die Löwen gar nichts planen.

    Natürlich können sie das. Reinkind hat gekündigt. Wenn die Löwen einen Nachfolger verpflichten und Harald keinen neuen Verein findet, der die Ablöse zahlen will, steht er auf der Straße und hat sich verzockt.


    ...

    Zunächst einmal sind es nach der Reform zur Saison 2020/21 durch den Wegfall des Achtelfinales "nur" sechs zusätzliche Spiele.

    Aktuell beginnt die Gruppenphase in der Champions-League Mitte September, d.h. erst einen Monat nach dem Bundesligauftakt und fast der gesamte Dezember ist frei von Champions-League-Spielen. Im neuen Modus werden sich die Teilnehmer daran gewöhnen müssen, dass zwei Spiele pro Woche (je einmal Champions-League und einmal Bundesliga) eher die Regel werden als die Ausnahme.

    Denkbar wäre für mich auch noch, dass die Champions-League-Teilnehmer aus der 1. Runde des DHB-Pokals wieder herausgenommen werden und dafür die Saison im August mit einem Doppelspieltag der Champions-League beginnt. Für die EHF wäre das ein öffentlichkeitswirksamer Auftakt und für die Zuschauer ebenfalls ein attraktiver Start nach der Sommerpause. Die eine Hälfte der Mannschaften spielt Do & Sa und die andere Hälfte spielt Fr & So und die EHF könnte sich an vier aufeinanderfolgenden Tagen mit je sechs Livespielen präsentieren.

    Die allgemeine Diskussion über die CL "Reform" gehört wohl eher hierher.
    Aus Sicht der RNL geht das ganze jedenfalls in die komplett falsche Richtung. Die hinzu kommenden Teilnehmer werden kaum attraktiv sein und die Terminsituation wird sich weiter verschärfen. Denkt eigentlich auch jemand daran, dass 2020 im Januar eine EM und im Juli ein olympisches Handballturnier stattfindet. Der nächste Wahnsinn...

    und wenn sie nächste Saison wirklich die Vorrunde weiter aufblähen wollen, machen wir das immer so, auswärts nur noch die Zweite. Die Heimspiele sollten reichen um sich irgendwie in die KO-Runde zu mogeln, gerne dann mit einem Duell gegen Paris...

    lol
    Die haben meine Gedanken gelesen :D :D :D

    *******************

    08.03.2018 14:54 Uhr - 1. Bundesliga - cie, dpa
    Während der THW Kiel im Terminstreit zwischen der
    DKB Handball-Bundesliga und der European Handball Federation (EHF) in
    den sauren Apfel beißen musste, das Heimrecht im Rückspiel des
    Achtelfinals der Champions League mit Szeged zu tauschen, trifft es die
    Rhein-Neckar Löwen wesentlich härter. Die EHF hat das Hinspiel in Kielce
    offiziell für den 24. März um 16 Uhr angesetzt, zwei Stunden später
    soll der Deutsche Meister in der Bundesliga im von der ARD während der
    Sportschau-Zeit übertragenen Spitzenspiel gegen den THW Kiel antreten.
    Der
    deutsche Meister Rhein-Neckar Löwen verweigert einen vom Europa-Verband
    (EHF) geforderten Tausch des Heimrechts im Achtelfinale der Champions
    League gegen Vive Kielce. Sollte die EHF auf dem Termin beharren,
    erwägen die Löwen nach Informationen des "Mannheimer Morgen", ihre
    Drittliga-Mannschaft zum Champions-League-Spiel zu schicken. Die
    Gespräche mit der EHF dauern an. Der THW Kiel hat einem Tausch des
    Heimrechts im Achtelfinalduell mit Pick Szeged zugestimmt.

    Quelle: Breaking - 24. März eskaliert: Doppeleinsatz für die Rhein-Neckar Löwen

    von mir aus können die Löwen sehr gerne aus der CL aussteigen. Sportlich ist eh nichts zu erben, Geld verdient man damit auch keines und all das ständige Gezerre um Termine und Spielorte geht mir sowas von auf den Senkel :pillepalle:. Und nächstes Jahr nochmal 6 Vorrundenspiele mehr :wall: ?

    vielleicht können wir den CL Startplatz für nächstes Jahr an den THW verhökern? Würde uns viel Ärger ersparen und den THW in der Liga weiter nachhaltig schwächen :irony:.

    Kormann: Kim ist ein seeeeeehr spezieller Typ (aber trotzdem "supersymbadisch") - ich glaube, er weiss es selbst nicht so genau ... ;)

    aus dem Mannheimer Morgen heute.

    "Nicht den Handball an sich vermisse er, sagte der Schwede,
    sondern vielmehr das große Ganze. „Mir fehlt die Gemeinschaft, das Drumherum –
    und zwar nicht nur das Zusammenleben mit dem Team, sondern mit der ganzen
    Handballwelt. Auch die Gespräche mit den Journalisten. Je länger man dabei ist,
    desto größer wird die Bindung zu den Leuten. Ich bin ein Teil dieser Szene“,
    sagte Ekdahl du Rietz, der sich ein wenig über sich selbst wunderte: „Im Sommer
    hätte ich niemals gedacht, dass mir der Handball jemals fehlen würde. Das war
    unvorstellbar, nachdem ich genau das mein ganzes Leben lang gemacht habe und es
    nicht mehr tun wollte.“

    Den gesamten Frühling wollte der Rechtshänder eigentlich in
    Bordeaux verbringen. Er hatte vor, seine Französischkenntnisse zu verbessern
    und wollte mehr über Weine erfahren. Als er das Ende Januar sagte, waren der
    Profi-Sport, die Löwen und ein Bundesliga-Comeback für ihn noch ganz weit weg.
    „Es ist schön, im Hier und Jetzt zu leben“, sagte der 28-Jährige mit der
    Gelassenheit eines Mannes, der den Sommer in seinem Schrebergarten im
    schwedischen Lund dazu genutzt hatte, sich ein paar grundsätzliche Gedanken zu
    machen.

    Ekdahl du Rietz räumte ein, unmittelbar nach seinem Karriereende
    eine „kurze Zwischenphase mit großen Fragen“ durchgemacht zu haben, nachdem
    sich sein Gemütszustand trotz der neu gewonnenen und so sehr erwünschten
    Unabhängigkeit zunächst nicht gravierend verändert habe. „Wie geht es weiter?
    Was will ich machen?“ Eine abschließende Antwort darauf, gab der alte und neue
    Löwe zu, habe er nicht gefunden. „Ich war häufig allein in den vergangenen
    Monaten unterwegs und habe viel nachgedacht. Es gab nur mein Gehirn und mich.
    Und ich glaube, dass ich niemals herausfinden werde, was ich machen will. “


    "***** SUPER EHRLICH und wirkt auf mich auch sympathischer als die Leute die immer genau zu wissen vorgeben was richtig ist.