Beiträge von wolferl63

    Auch in diesem Jahr wieder eine kleine Publikumsbilanz von mir. Die Zahlen stammen zu gefühlt 99,75% aus den Spielberichten in SIS-handball veröffentlicht werden, wenn die Zahlen dort fehlten habe ich in den Internetauftritten der Vereine recherchiert sowie nach Presseberichten gesucht und bin so auch in allen Fällen fündig geworden.

    Abermals ist der Samstag ausschlaggebend für die Zuordnung zu einem Monat. Freitagsspiele an einem Monatsletzten rechne ich also zum neuen Monat, Sonntagspiele an einem Monatsersten noch zum Vormonat. Der September ist aus den gleichen Gründen wie gehabt aufgeteilt. Erstens also weil die nur 7 bis 8 Spiele im August sonst optisch noch mehr 'untergegangen', zweitens weil die beiden ersten Spieltage im September zumindest in Baden-Württemberg und Bayern noch in die Sommerschulferien fielen. Da es wegen der Heim-WM in diesem Jahr nur sehr wenige Spiele im Januar gab habe ich diese mit dem Februar zusammengelegt.

    Wie immer sind auch in diesem Jahr sind die Auswärts- und Monatsbilanzen mit etwas Vorsicht zu genießen. Ein einzelnes besonders gut besuchtes Spiel kann da leicht zu einem falschen Eindruck führen. Beispiel: von den insgesamt 11.541 Menschen welche die Auswärtsspiele der Mecklenburger Stiere besucht haben waren alleine 4.631, also rund 40%(!) beim Spiel in Rostock.

    So werden auch die Heimbilanzen schnell mal verfälscht. Abermals ein extremes Beispiel ist die SG F/H II. Knapp die Hälfte der Gesamtpublikumszahl resultiert aus dem Spiel gegen Altenholz. Wie zuletzt daher auch wieder die Tabellen bei denen das best- und schlechtestbesuchte Spiel herausgerechnet sind.

    Der Publikumsrückgang in der Staffel Nord darf relativiert werden. Die Zahlen welche der Handball SV Hamburg der Staffel in den beiden vorangegangenen Spielzeiten beschert hatte waren nun mal (leider) nicht repräsentativ für die 3. Liga und konnten erwartungsgemäß nicht kompensiert werden. Sinnvoller ist da ein Vergleich mit der Saison 2015/16. Und bei der Staffel Nord bitte nicht verwirren lassen! Die Vereine dort hatten im der Saison 2017/18 ja nur 14 Heimspiele. Wer bei jetzt wieder 15 Spielen in der Summe gleich viel Publikum hatte, hat beim Durchschnitt pro Spiel natürlich einen Rückgang (Beispiel: Mecklenburg)!

    Die Staffel West hatte mit Abschluss der Saison 2017/18 gleich ihre drei publikumsstärksten Vereine verloren, Ferndorf und Dormagen nach oben, Aurich nach unten. Das konnte von den Zugängen nicht wettgemacht werden. Auch nicht von der neuen Kooperation von Augustdorf und Lemgo (Team HandbALL Lippe). Gerade dieses Modell würde ich aber gerne Vereinen wie Minden, Gummersbach, Coburg, Füchse Berlin, SG F/H und Burgdorf ans Herz legen! Während Lemgo für sich alleine in den vergangenen Jahren nur 104 bis 124 handballinteressierte in die Halle locken konnte, waren es in Gemeinschaft mit Augustdorf 467. Dringend zur Nachahmung empfohlen!

    Enttäuscht bin ich, und in Leipzig wird man es auch sein, über den dortigen Publikumszuspruch. Da hatte ich gehofft es könnten Zahlen wie in Magdeburg erreicht werden. Vielleicht wird das ja noch.

    Zwei weitere kleine Auffälligkeiten. Northeim scheint der Staffelwechsel (Ost -> West) geschadet zu haben, während Baunatal im zweiten Jahr nach dem Staffelwechsel (West -> Ost) dort angekommen zu sein scheint. Es können aber auch ganz andere Faktoren für die beobachtbaren Veränderungen verantwortlich sein, wie die Erwartungshaltung vor der Saison oder natürlich der tatsächlich Saisonverlauf.

    Den Nachwuchsteams der Bundesligisten wird ja gerne nachgesagt sie würden auswärts zu wenige Leute in die Hallen locken. Das findet sich auch in diesem Jahr wieder ganz und gar nicht bestätigt. Den Zuschauerbringer in der Staffel Ost, Eisenach, sahen auswärts im Schnitt 608 Menschen. Burgdorf II brachte es in der Staffel Nord auf 602, Magdeburg II gar auf 607 und der Nachwuchs der Rhein-Neckar Löwen in der Staffel Süd auf bemerkenswerte 672, was Rang 6 von 64 Vereinen bedeutet.

    Durch Verzicht auf einige Formatierungen kann ich diesmal alles in eine einzige Datei packen. Viel Spaß damit!

    Bisher ist die vom DHB angestrebte Strukturreform der Landesverbände hier noch nicht angesprochen oder gar diskutiert worden. Ich versuche mal einen Anstoß zu geben.

    Für diejenigen welche sich noch gar nicht mit dem Thema beschäftigt haben zunächst ein paar Links zu Artikeln auf handball-world:
    Weniger Landesverbände - DHB will Strukturreform
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    Strukturreform soll Lücke schließen
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    DHB-Präsident Michelmann über die erste Sitzung der AG Struktur
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    Und nun eine kleine Tabelle zur Entwicklung der Mannschaftszahlen in den LV:


    Tja, hier hätte sie kommen sollen, die erste von mehreren Tabellen... Leider bekomme ich das in der Form wie ich es wollte nicht hin, kopiere ich die Tabellen hier hinein werden sie komplett verhackstückt. Also hänge ich das was ich hier schreiben wollte als PDF an und wiederhole hier nur den letzten Satz:

    Ich bin jedenfalls sehr gespannt wohin die Reise geht!

    Startberechtigt sind 21 - Württemberg (7), Bayern (6), Baden (4) und Südbaden (4).
    Davon werden die über die JBLH 2018/19 Plätze 1-6 direkt qualifizierten (7 - Göppingen, Bittenfeld - Juniorakademie, Günzburg - Rhein-Neckar Löwen, Pforzheim - Konstanz) abgezogen.
    Über die DMmB konnte sich kein weiterer aus dem QB5 direkt qualifizieren.
    Das bedeutet Würtemberg muss in einer Vorquali von den hier im Forum genannten 8 auf 5 reduzieren, Bayern passt mit 4, Baden von 4 auf 2 und Südbaden von 4 auf 3.


    Durchführungsbestimmungen korrekt zitiert und interpretiert - nicht schlecht für einen ExKicker :D

    Über die mB könnte man allerdings streiten. Festplätze im engeren Sinne gab es bis vor zwei Jahren noch (Meister Bayern, Meister und Vize Baden-Württemberg). Da dürften die DfB gerne genauer formuliert sein.


    Da muss sich der DHB nicht wundern, wenn dann Mannschaften in der Bundesliga spielen, die mit über 10 Toren die Hütte voll bekommen! Und im Süden werden die Talente verschwendet, da sie in den unteren Liegen nicht gefordert werden!


    Da ist 'was dran. In Württemberg sind jetzt Echaz-Erms und Bietigheim ausgeschieden, und damit die ersten Kandidaten welche sich in der kommenden Saison in ihren Verbandsstaffeln überwiegend langweilen werden.


    Somit gehen Gelnhausen und Hüttenberg in die überregionale Runde.


    Genau, und in RPS hat es Budenheim erwischt. Friesenheim und Saarlouis sind weiter. In Württemberg müsste es noch ein Entscheidungsspiel zw. Untere Fils und Kornwestheim um den insgesamt 5. Platz geben, evtl. auch ein Spiel zw. Balingen-Weilstetten und JANO Filder um Rang 1. Letzteres von Bedeutung für eine Heimrecht in den kommenden Qualirunden.

    Für die QB 1 bis 3 konnte ich inzw. weitere Teams in die Karte aufnehmen. Danke an Mike an dieser Stelle!

    Will ich mich doch hier auch mal zu Wort melden und dabei vor allem ein bisschen zusammenfassen. So ganz langsam kann man ja schon mal kucken was sich für ein Teilnehmerfeld abzeichnet und wie dieses geographisch verortet ist. Hier der Link zur Karte, unter diesem gibt es später auch die finale Staffeleinteilung: 3.Liga M 2019/20

    Zu spekulieren gibt es zu diesem Zeitpunkt wegen zu vieler Variablen allerdings noch nicht wirklich etwas. Dafür sollten zumindest die Aufsteiger in die 2. BL sowie die Zugänge aus den Oberligen feststehen. Besonders letzteres wird in diesem Jahr bekanntlich später der Fall sein als üblich. Nach den Spielen vom vergangenen WE stehen nach wie vor nicht alle Teilnehmer Qualifikationsrunde(n) der Oberligisten sicher fest. Fragezeichen gibt es noch in der OL HH-SH, der RL Nordrhein und der OL Hessen. Abgesehen davon hier die Paarungen der ersten Runde der Qualifikation (hin: 11./12. Mai 2019; rück 18./19. Mai 2019):

    Gruppe Nord:
    SP1: OHV Aurich vs. LIT Tribe Germania
    SP2: HG HH-Barmbek vs. Stralsunder HV
    SP3: TuS Vinnhorst vs. HC Elbflorenz 2006 II

    Gruppe Süd:
    SP4: {TV Kirchzell / TSG Offenbach-Bürgel} vs. TV Hochdorf
    SP5: TSV 1899 Blaustein vs. HSC Bad Neustadt
    SP6: {Rheinwacht Dinslaken / SG Ratingen} vs. TV Plochingen


    Die in der ersten Runde unterlegenen Teams spielen dann am 25./26. Mai, 30. Mai und 1./2. Juni 2019 in zwei Gruppen je 2 weitere Plätze aus:

    Gruppe Nord:
    SP1 vs. SP2
    SP2 vs. SP3
    SP3 vs. SP1

    Gruppe Süd:
    SP4 vs. SP5
    SP6 vs. SP4
    SP5 vs. SP6

    Die Reihenfolge stammt aus diesem Beitrag: Handball-World - Quali Oberligisten
    Ob sie so tatsächlich zutreffend ist entzieht sich meiner Kenntnis.

    Die beiden Gruppenletzten spielen noch die Nachrückreihenfolge aus.

    In jedem Fall stehen die Zugänge aus den OL frühestens nach dem ersten Juni-WE fest – vorläufig. Bekanntlich könnte der Fall eintreten, dass sich HC Elbflorenz II für die 3.Liga qualifiziert und dann doch nicht aufsteigen darf weil womöglich der HCE I absteigt – dann käme der erste Nachrücker zum Zuge. Die Entscheidung darüber ist u.U. aber selbst mit Abschluss des 38. Spieltages der 2. Bundesliga noch nicht gefallen. Nach den aktuellen Punkteständen käme es vorher noch zu Entscheidungsspielen zw. HCE I und Eintracht Hagen. Mehr punktgleiche Teams, mit Dresden über dem Strich = mehr Entscheidungsspiele!

    Ob die nachrückberechtigten, im Vergleich mit den anderen Teams aber ja gescheiterten Oberligisten zu einem so späten Zeitpunkt überhaupt noch Lust auf den Aufstieg haben werden? Vielleicht geht da ja ganz plötzlich doch noch eine Türe für einen der Tabellenvierzehnten der 3.Liga auf?

    Um Platz 14 könnte es in der Staffel Süd ebenfalls noch Entscheidungsspiele geben. Neuhausen/Filder und Willstätt würden bei Punktgleichheit auch im direkten Vergleich exakt gleichauf liegen.

    Es wird also noch einige Zeit dauern und dabei sicher spannend bleiben bis man sich ernsthaft Gedanken über die Staffeleinteilung machen kann.

    Bezüglich Südbaden bzw. QB5 herrscht ziemliche Leere auf der Karte, hat denn Schutterwald nicht gemeldet? Und bin noch gespannt was Helmlingen jetzt machen wird. Wie auch immer: 3 Plätze für mindestens 15 Bewerber, das wird ein hartes Stück Arbeit.

    Ich habe da bis eben noch nichts verbindliches gelesen, nun aber: Spielankündigung JBLH-Quali

    Weitere Teams werden da aber auch (noch) nicht genannt. Ich rechne ziemlich sicher mit Helmlingen, evtl. auch FR-Zähringen. Schutterwald kann ich immerhin schon mal in die Karte aufnehmen.

    Nach den Rückspielen im Achtelfinale der DM mB haben es mit Hochdorf und Münster also zwei Vereine auf diesem Weg in die JBLH geschafft. Damit stehen noch 14 Plätze für die Vergabe in den Qualibereichen und den BWER zur Verfügung. Das bedeutet: in den QB 1, 2 und 4 werden jeweils 2 direkte Plätze für die JBLH sowie jeweils 1 Platz für die BWER ausgespielt, in den QB 3 und 5 dagegen gibt es je 3 direkte JBLH-Plätze plus je 2 für die BWER zu vergeben. In den beiden Grupen der bundesweiten Endrunden wird um jeweils nur noch einen Platz üfr die JBLH gespielt.

    Mein ehemaliger Verband Berlin hat mitgeteilt, dass sich 2 Mannschaften für die Qualifikation der Jugend-Bundesliga beworben haben. Es sind NARVA Berlin und SG OSF Berlin.

    Hatte ich dann auch direkt in der Karte aufgenommen, für den QB1 zudem Hamburg. Nach dem 27./28.4. mit den Rückspielen im AF der DM mB und der LV-Vorausscheidung in Berlin, wird es gleich am 1. Mai wieder spannend mit den LV-Qualis in Hessen, RPS, Niederrhein und Württemberg - da werden sich dann schon einige Vereine aus dem Wettbewerb verabschieden bevor er richtig angefangen hat, also tatsächlich Plätze für die JBLH vergeben werden.

    bezüglich Post 1 und 11 gibt es neue Entwicklungen im Bereich Krefeld / Neuss (eventuell Düsseldorf)
    https://rp-online.de/nrw/staedte/kr…on_aid-38389631

    Interessante und doch vielleicht nicht völlig überraschende Entwicklung, versuchen es jetzt eben mal die Linksrheinischen miteinander. Ergänzend noch die Meldung auf der Homepage der Rhein Vikings: Kooperation Krefeld/Neuss

    Der QB4 scheint auch komplett zu sein. Je vier Bewerber aus Hessen und RPS, dabei haben Münster (HES) und Hochdorf (RPS) noch die Chance sich bereits via DM mB zu qualifizieren. Zweibrücken nicht mehr dabei!

    Der Vollständigkeit halber:

    - aus Hessen und RPS kommen dabei nur jeweils 2 in die Endrunde des QB4.
    - so wie im QB5 nur 2 von 4 aus Baden sich dann mit den Teams aus Bayern, Südbaden und Württemberg messen dürfen.
    - auch im QB3 erreichen nur 2 der 4 Bewerber aus Niederrhein die erste Runde der verbandsübergreifenden Spiele.

    JSG Hainich/Nessetal


    Ein paar Informationen dazu gibt es hier: JSG Hainich/Nessetal

    Laut DfB sollten solche Spielgemeinschaften allerdings die Altersklassen von A bis E umfassen. Evtl. ist das bei den beteiligten Vereinen ja auch schon beschlossen, oder man tritt am Ende als SV T&C Behringen/Sonneborn an.

    Sei's drum, ich habe Aue und Hainich/Nessetal schon mal in die Karte aufgenommen: JBLH mA 2019/20

    Ich hätte ja wieder mit BSV Magdeburg und evtl. auch Eisenach gerechnet.


    Wenn ich es richtig sehe, ist die Meldefrist am 2. Mai um 18 Uhr zu Ende. So steht es zumindest in der vorläuftigen DfB der Quali JBL.


    Innerhalb der LV kann es ja aber trotzdem früher gelegene Fristen geben, um ggf. ausreichend Zeit für verbandsinterne Vorqualis zu haben.

    PS:
    Eben sehe ich, dass auch das Teilnehmerfeld aus Württemberg wohl komplett ist. Dort kämpfen insgesamt 8 Teams um - wenn ich mich nicht verrechnet habe - 5 Plätze für die verbandsübergreifende Quali im QB5. Sind auch alle in die Karte aufgenommen.

    Die Düsseldorfer haben bereits sämtliche Bemühungen nächste Saison A-Jugend-Bundesliga zu spielen vorher beendet.


    Die Düsseldorfer vielleicht. Zumindest in Neuss muss man wohl noch Hoffnung gehabt haben, sonst hätte kaum ein Team für die LV-Vorquali zur JBLH gemeldet... Aber das hatte sich mit dem Nichtantreten in Burgdorf dann auch erledigt.


    Mit den Spielen vom WE haben Konstanz und – nach meiner Rechnung - Bremen/Hastedt die direkte Qualifikation über die Platzierung in der laufenden JBLH-Saison endgültig geschafft, Hüttenberg dagegen endgültig verpasst. Nach den Qualifikationsspielen zum Achtelfinale der DM mB ist es, gibt es dort im AF nun 4 Paarungen mit ausschließlich Vereinen welche die Qualifikation bereits durch die Platzierung in der noch laufenden Saison der JBLH in der Tasche haben.

    Achtelfinale (Hin- , 13./14.04.2019 und Rückspiele, 27./28.04.2019), in grüner Schrift Vereine welche bereits via JBLH qualifiziert sind:

    VfL Gummersbach vs. TSV Burgdorf
    TSG Münster vs. SG Pforzheim/Eutingen
    SC Magdeburg vs. TSV Bayer Dormagen
    SG Flensburg/Handewitt vs. mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen
    TuS Helmlingen vs. TV Hochdorf
    Füchse Berlin Reindf. vs. TSV GWD Minden
    THW Kiel vs. Eintracht Hildesheim
    SC DHfK Leipzig vs. HSC 2000 Coburg

    Für die 5 Qualibereiche sowie die beiden BWER stehen damit jetzt mindestens 12 und maximal 15 Plätze zur Verfügung. Das bedeutet weiterhin je einen festen Platz für die Qualibereiche 1, 2 und 4, zwei feste Plätze für die Qualibereiche 3 und 5 sowie zwei Plätze für die 3er-Gruppe der BWER und drei Plätze für die 4er-Gruppe.

    Die Wahrscheinlichkeit mal dahingestellt, aber hat nicht Günzburg auch noch eine rechnerische Chance auf den direkten JBLH-Verbleib?
    Oder übersehe ich da was?

    Da muss ich doch Abbitte leisten nachdem ich versehentlich den falschen zur Landkarte von wolfer63 befragt habe und feststellen, dass es schon korrigiert ist.


    Nein nein, Du musst nicht Abbitte leisten, entschuldige vielmehr, dass ich Dir nicht auch gleich hier im Forum geantwortet hatte. Die rechnerische Möglichkeit rechtfertigt natürlich Günzburg noch als Kandidaten für die direkte Qualifikation aufzuführen. Das hatte ich nach Deinem Hinweis auch gleich in der Karte korrigiert.
    PS: beim HV Niederrhein ist, erwartungsgemäß, Neuss/Düsseldorf aus der Reihe der Bewerber gestrichen worden.

    Danke für deine großen Mühen, immer alles zusammenzustellen und die Karten zu gestalten.
    Bei der männlichen B-Jugend spielt der SC Magdeburg die Vorquali und Leipzig ist für das Achtelfinale qualifiziert.
    In der mitteldeutschen Liga gab es nach Abschluss der Ligasaison noch ein Halbfinale und Finale, wo sich Leipzig im Finale durch die Auswärtstorregel gegen Magdeburg knapp durchsetzte.

    Das ist mir entgangen, zumal auch die 'Finaltabelle' auf der Homepage des MHV Magdeburg an Nummer 1 führt.

    schuldhaft zu einem der letzten drei Saisonspiele in der Jugendbundesliga nicht antritt


    Das mit dem Nichtantreten an den letzten 3 Spieltagen hatte ich leider auch nicht im Kopf.

    Ist oben und in der Karte auch schon korrigiert. Herzlichen Dank für eure Hinweise!

    Prinzipiell ist es ja immer begrüßenswert wenn versucht wird im Jugendbereich etwas auf die Beine zu stellen. Auch wenn die JSG aus DJK Germania und TV Oppum mit ihren mB und mA-Teams bislang nur Kreisklasse spielt und man Teams dieser Altersklassen bei Königshof und erst recht der HSG Krefeld vergeblich sucht, hat der HV Niederrhein die Teilnahme an der verbandsinternen Vorquali zur JBLH offenbar zugelassen. Evtl. ja in Form einer Wildcard wie im Vorjahr die HA München in Bayern. Wird sich zeigen ob sie bis zu jener Vorquali ein (konkurrenzfähiges) Team zusammenbekommen. Tja, 'Mannschaftscasting' – gefällt mir nicht. Im Bericht klingt es ja schon so ein bisschen nach einer 'Verzweiflungstat' - womöglich sieht man es beim zuständigen Verband ja auch als 'Ultima Ratio' um in Krefeld für die mJ überhaupt etwas auf die Beine gestellt zu bekommen. Wenn etwas nachhaltiges daraus entsteht rechtfertigt der Zweck vielleicht (einmalig) die Mittel. Schule machen darf das meiner Ansicht nach aber nicht.

    Die Formulierung "Bewerbungsunterlagen an den DHB" ist sicher unglücklich, und wird schlicht die verpflichtende Meldung aller Bewerber an die Geschäftsstelle des DHB meinen. Würde ich nicht auf die Goldwaage legen.

    Nachdem mit dem heutigen Tag die mB-Oberligen mit ihren Spielen durch sind, lohnt sich auch schon mal ein Blick auf das weitere Procedere:
    Wie bisher sind die Vereine deren Teams auf den Plätzen 1 bis 6 der vier Staffeln landen direkt für die Folgesaison, also für 2019/20 qualifiziert. In der Summe 24 Teams. Bei künftig nur noch 40 Plätzen insgesamt, sind danach also noch 16 zu vergeben.

    Weitere Plätze werden über die DM der mB vergeben. Vereine welche sich für das Viertelfinale erreichen sind damit auch für die JBLH 2019/20 qualifiziert. Zunächst bestreiten 8 der 10 Vizemeister der mB-Oberligen Qualifikationsspiele zum Achtelfinale. Die Vizemeister aus Niedersachsen/Bremen und Baden-Württemberg sind direkt für das AF qualifiziert. Immer unterstellt, dass alle Startrechte wahrgenommen werden, geht schon mal einer der 16 noch freien Plätze an den Gewinner der Paarung TuS Helmlingen vs. TV Hochdorf. Umgekehrt ist schon jetzt klar, dass max. 7 Plätze über die DM mB vergeben werden da beide Beteiligten der Paarung Füchse Berlin vs. Minden bereits über die Platzierung in der JBLH qualifiziert sind.

    In den Qualibereichen (QB) sowie den bundesweiten Endrunden (BWER) sind also insgesamt noch mindestens 9 und maximal 15 Plätze zu vergeben. Das bedeutet auch, dass für die QB 1, 2 und 4, sowie für die beiden BWER jeweils ein Platz sicher zur Verfügung steht, für die QB 3 und 5 jeweils 2. Je nach Verlauf der DM mB können es auch noch mehr werden.

    Zu den BWER dürfen die QB 1, 2 und 4 jeweils 1 Team entsenden, die QB 3 und 5 jeweils 2.


    DM mB (in grüner Schrift Vereine welche bereits sicher via JBLH 2018/19 qualifiziert sind):

    Qualifikation (nur Hinspiele, 06./07.04.2019):

    1.VfL Potsdam vs. SG Flensburg/Handewitt
    HC Erlangen vs. SC Magdeburg
    Letmather TV vs. VfL Gummersbach
    TSG Münster vs. TSG Friesenheim

    Achtelfinale (Hin- , 13./14.04.2019 und Rückspiele, 27./28.04.2019):

    [Letmather TV vs. VfL Gummersbach] vs. TSV Burgdorf
    [TSG Münster vs. TSG Friesenheim] vs. SG Pforzheim/Eutingen
    [HC Erlangen vs. SC Magdeburg] vs. TSV Bayer Dormagen
    [1.VfL Potsdam vs. SG Flensburg/Handewitt] vs. mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen
    TuS Helmlingen vs. TV Hochdorf
    Füchse Berlin Reindf. vs. TSV GWD Minden
    THW Kiel vs. Eintracht Hildesheim
    SC DHFK Leipzig vs. HSC 2000 Coburg

    Hier der Link zur Karte, unter diesem gibt es später auch die Staffeleinteilungen:
    JBLH mA Saison 2019/20


    In Bayern haben neben Allach und Rimpar auch Coburg, Erlangen, Günzburg und die TVG Juniorenakademie für die Quali gemeldet. Dabei hat die TVG JA noch die Chance sich über Platz sechs in der Staffel Mitte für die kommende Saison zu qualifizieren, ebenso Günzburg in der Staffel Süd; Coburg und Erlangen über die DM mB – sofern das einem oder mehreren gelingt ist die Teilnahme an den Qualispielen im QB 5 für diese Vereine natürlich hinfällig.

    Im QB 1 hat Potsdam ebenfalls noch beide Chancen die Qualiprozedur zu vermeiden.

    So wie es derzeit aussieht, müssen wir uns diese Saison keine Sorgen um ausreichend Aufstiegswillige machen.


    Das war ja aber durchaus nicht immer so.

    Aufgestiegene Meister der 3. Liga:
    Saison 2010/11: (1) – SC DHfK Leipzig
    Saison 2011/12: (4) - SV Henstedt-Ulzburg, TuS Ferndorf, EHV Aue, SG Leutershausen
    Saison 2012/13: (2) - HSG Tarp/Wanderup, DJK Rimpar Wölfe
    Saison 2013/14: (4) - SV Henstedt-Ulzburg, TSV Bayer Dormagen, GSV Eintracht Baunatal, HSC 2000 Coburg
    Saison 2014/15: (2) - Wilhelmshavener HV, TuS Ferndorf
    Saison 2015/16: (3) - Dessau-Rosslauer HV, TV Hüttenberg, HSG Konstanz
    Saison 2016/17: (2) - HC Elbflorenz, Neusser HV
    Saison 2017/18: (3) - Handball SV Hamburg, TV Großwallstadt, TuS Ferndorf

    Die Saison 2010/11 außen vor gelassen – damals wurde ja im Rahmen der Einführung der eingleisigen 2. BL eine Relegation unter Beteiligung von Zweit- und Drittligisten gespielt – sind im Durchschnitt nur 2,86 der Meister auch tatsächlich aufgestiegen.

    Man hätte es meiner Ansicht nach so regeln können und sollen, dass alle Meister der 3. Liga – aber eben nur die Meister – aufsteigen dürfen. Gäbe es nicht aufstiegswillige/-fähige Meister würden entsprechend weniger Teams aus der 2. BL absteigen.