Beiträge von wolferl63

    Das mit dem VF ist doch ganz einfach:

    Die drei Gruppensieger, die 3 Gruppenzweiten, und die 2 besten Gruppendritten erreichen das VF.

    Mit diesen Qualifizierten wird eine Tabelle gebildet.

    1. bester Gruppensieger

    2. zweitbester Gruppensieger

    3. verbleibender Gruppensieger

    4. bester Gruppenzweiter

    5. zweitbester Gruppenzweiter

    6. verbleibender Gruppenzweiter

    7. bester Gruppendritter

    8. zweitbester Gruppendritter

    Einstufung nach Punkten, Tordifferenz usw.

    Im VF spielen dann 1. vs 8., 2. vs 7. usw.

    Nach den Tabellen hier (Stand 21.05 Uhr): https://www.handball-world.news/tabelle/u-19-e…t-frauen/2025/4

    1. Frankreich

    2. Dänemark

    3. Deutschland

    4. Kroatien

    5. Spanien

    6. Montenegro

    7. Ungarn

    8. Österreich

    VF also:

    Frankreich vs Österreich

    Dänemark vs Ungarn

    Deutschland vs Montenegro

    Kroatien vs Spanien

    Das halte ich für einen realitätsfernen Wunschtraum. Welche andere Plattform splittet sich nach Sportarten? Getrennte Seiten, getrennte Abonnenten, getrenntes Marketing. Das ist das Gegenteil von dem, was unter Effizienz zu verstehen ist. Das wäre, als hätten Edeka oder Kaufland & Co. getrennte Verkaufsräume für Obst und Fleisch. Das Ziel beim Verkaufen ist es doch, den Käufer dazu zu bringen, mehr zu nehmen, als er ursprünglich wollte. Und so wie man im Supermarkt etwas in den Weg stellt, damit man zwangsläufig drüber stolpert, verhält es sich auch bei Streaming-Diensten.

    Entschuldige bitte, aber was Du da schreibst hat mit der Sachlage und der Realität ja nun wirklich überhaupt nichts zu tun. Was ich beschrieben hatte ist seit Jahren, teilweise Jahrzehnten Realität - analog ebenso wie digital. Natürlich gibt es da teils getrennte und teils sich überschneidende Verkaufsräume.

    Analog: der Supermarkt aus der Lidl&Schwarz-Gruppe (mit Fleischer- und Backwarenabteilung), im gleichen Gebäude (auf der gleichen "Plattform"): Bäcker (mit Imbiss), Metzger (mit Imbiss), Textilhandel, Friseur, Tabakladen, Asia-Imbiss - wirtschaftlich völlig unabhängig von einander, aber jeder Frequenzbringer für den anderen, trotz(!) teilweiser Konkurrenzsituation. Manche Menschen wollen auch gerne etwas Abwechslung. Das hat sich als "effizient" erwiesen.

    Digital: etsy, ebay, selbst Amazon und zig andere. Eine Plattform, viele Anbieter. Oder: >eine< Shop-Software, kaum mehr als bei Farbgebung und Logo angepasst

    Streaming: Du kannst bei Prime Netflix oder Disney+ etc. dazu buchen, bei Sky kannst Du DYN dazu buchen, und weiß der Geier was noch alles usw. usf., und, selbstredend, fließen da jeweils Provisionen an den Vermittler.

    Kritisch würde es erst und nur, wenn die DFL DYN komplett übernehmen würde und dann die 'Randsportarten', wie Handball, Basketball etc., aus dem Programm nähme bzw. an Fussball koppeln würde.

    Welchen Unterschied macht es für den zahlenden Nutzer, ob Dyn für die Rechte mitbietet oder ob die DFL die mediale Verwertung der Fußball-Bundesligen seinem eigenen Streaming-Dienst (Dyn) so zur Verfügung stellt? Am Ende will die DFL Kohle sehen. Aktuell 1,121 Mrd. € pro Saison.

    Der Unterschied ist ein gewaltiger und erklärt sich doch von selbst. Dyn braucht weder Rechte zu kaufen, noch der DFL keine Summe "X" garantieren. Im einfachsten Fall lässt sich über DYN neben den bisherigen Sportarten auch "dyn.Fussball" buchen, DYN selbst wäre bei Fussball aber nur der Dienstleister welcher die Plattform zur Verfügung stellt, und bekommt von der DFL entsprechend Kohle dafür. Preis und Zahl der Abos wäre bei Fussball Sache der DFL und diese müsste auch selbst kucken wie sie die Abos ans zahlende Publikum bekommt. Bei einem von der DFL betriebenen Streaming unter eigenem Namen, aber eben die Plattform DYN nutzend ebenso - Selbstvermarktung eben.

    Die Preise für die Sportarten außerhalb von Fussball blieben in jedem Fall davon unbeeinflusst oder könnten sogar bis zu einem gewissen Grad durch Fussball quersubventioniert werden..

    Ist er zu hoch weil man z.B. Fußball im Bundle mit anbietet, denn ist eben Schluss mit Abo.

    Weiter oben habe ich doch das hier verlinkt: RE: Handball bei DYN

    Es geht nicht darum, dass DYN um Fussballrechte mitbieten würde und wir die dann mitbezahlen müssten um Handball zu sehen. Fussball hat sich bei DYN eingekauft - um evtl. Plattform und knowhow für einen eigenen Streamingdienst, meinetwegen "FYN", zu nutzen.

    Das wird ja auch tatsächlich so sein. Ich hatte das oben schon mal angesprochen. Es gibt zahlreiche Herkunftsländer, wo eher gar kein Handball gespielt wird. Im Idealfall haben sie Freunde, die sie motivieren.

    Das Thema taucht ja auch immer wieder mal in den Medien auf, z.B.:

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Handballer kämpfen gegen das Kartoffel-Image – DW – 17.01.2020
    In der deutschen Handball-Nationalmannschaft finden sich kaum Migranten. Woran liegt das - und was kann die Sportart tun, um Zuwanderer für sich zu…
    www.dw.com
    "Es steckt überhaupt keine Absicht dahinter"
    Der Deutsche Handballbund steht in der Kritik. Er fördere zu wenig Nachwuchs mit Migrationshintergrund. Absicht sieht Sportwissenschaftler Klaus Cachay…
    www.swr.de
    Kein Musiala oder Sané: Warum fehlen dem Handball Spieler mit Migrationshintergrund?
    Auf der Suche nach Talenten hat der deutsche Handball mit einem Nachteil zu kämpfen, schließlich üben nur wenige Menschen mit Migrationshintergrund den Sport…
    www.handball-world.news

    Auch wissenschaftlich wurde das Thema schon angegangen (Auszug aus einer Studie): https://www.bisp.de/SharedDocs/Dow…icationFile&v=1

    Der ganze Play-Off-Modus war, ist und bleibt Quatsch! Egal wie er jetzt geändert wurde. Es ist mir ein völliges Rätsel weshalb dieser Rohrkrepierer überhaupt wieder aus der Mottenkiste geholt wurde. Die Liga hätte im Rahmen der Reform auf zehn Teams reduziert gehört, mit max. 1,5 Auf-/Absteigern. Mehr halbwegs konkurrenzfähige Vereine gibt es einfach nicht. Hauptrunde, danach obere und untere Finalrunde mit je 5 Teams. Tore/Punkte nach Hauptrunde streichen, 4 BonusPunkte für Platz 1 in der Hauptrunde, 3,BP für Platz 2 usw. für die obere Finalrunde, entsprechend 4 BP für Platz 6 usw. in der unteren Finalrunde. Platz 5 und 6 der Hauprunde am 5ten und 10ten Spieltag der OF/UF spielfrei.

    Theoretisch möglich wäre, dass sich die Erstligisten enthalten, ggf. auch das Präsidium oder Teile davon.

    Dies hat es in der Vergangenheit manchmal schon gegeben, in Fällen, wo nur die Belange der Zweitligisten betroffen waren.

    Enthaltungen und ungültige Stimmen gelten lt. HBL-Satzung als nicht abgegeben.

    Das war genau auch meine Überlegung. Evtl. gibt es einige Zweitligisten die nichts gegen zusätzliches Heimspiel hätten - und auch nichts gegen ein zusätzliches Auswärtsspiel. Zumal Hamm für viele Vereine verkehrstechnisch so ungünstig nicht liegt.

    Da teilt der Handball einfach das Schicksal mit manch anderer Sportart auf der Welt! Es gibt eben Sportarten, die gehen in manchen Ländern oder Kontinenten hervorragend, sind da teils sogar Hauptsportart, in anderen haben sie aber keine Chance, bleiben immer eine Randsportart, wie z.B. Rugby, Hockey, Badminton, Tischtennis, Polo, Baseball, etc.

    Und Du meinst, dass Handball sich damit einfach abfinden sollte bzw. sogar muss?

    Zumindest aus meiner Sicht großartiger erster Beitrag! Und ich stimme Dir fast ausnahmlos zu!

    Irgendwelche Trend fans, die 90% der Zeit am Handy verbringen sind nicht die Zukunft irgendeiner Sportart.

    Das ist der eine Punkt an dem ich Dir etwas widerspreche. Die von Dir geannten Fans bestimmen die Zukunft einer Sportart dann mit, u.U. entscheidend, wenn sie zur werberelevanten Zielgruppe gehören.

    Wenn Dessau den Regelverstoß nicht begangen hätte, wäre Hamm vielleicht nicht abgestiegen. Die beiden unsportlichen Mannschaften in Liga zwei sind für mich Essen und Dessau.

    Das ist einfach Unsinn! Dessau hat keinen "Regelverstoß" begangen, sondern einen "Wechselfehler" gemacht. Unterschied? Siehe Diskussion! Auch Essen hat nichts "unsportliches" gemacht, sondern das, angesichts der zum fraglichen Zeitpunkt noch realen Abstiegsgefahr, einzig Richtige.