Aus meiner Sicht ein albernes System.
So unterschiedlich können Sichtweisen sein - ich finde dieses System ausgesprochen interessant.
Aus meiner Sicht ein albernes System.
So unterschiedlich können Sichtweisen sein - ich finde dieses System ausgesprochen interessant.
Nur verkündet die EHF im Spielplan eben, dass die Dritten aus 1 und 2 weiterkommen.
Nein, umgekehrt. Die EHF verkündet, dass der "1." und "2." der Gruppendritten weiterkommt. Ist im Spielplan nur unglücklich formuliert.
Das mit dem VF ist doch ganz einfach:
Die drei Gruppensieger, die 3 Gruppenzweiten, und die 2 besten Gruppendritten erreichen das VF.
Mit diesen Qualifizierten wird eine Tabelle gebildet.
1. bester Gruppensieger
2. zweitbester Gruppensieger
3. verbleibender Gruppensieger
4. bester Gruppenzweiter
5. zweitbester Gruppenzweiter
6. verbleibender Gruppenzweiter
7. bester Gruppendritter
8. zweitbester Gruppendritter
Einstufung nach Punkten, Tordifferenz usw.
Im VF spielen dann 1. vs 8., 2. vs 7. usw.
Nach den Tabellen hier (Stand 21.05 Uhr): https://www.handball-world.news/tabelle/u-19-e…t-frauen/2025/4
1. Frankreich
2. Dänemark
3. Deutschland
4. Kroatien
5. Spanien
6. Montenegro
7. Ungarn
8. Österreich
VF also:
Frankreich vs Österreich
Dänemark vs Ungarn
Deutschland vs Montenegro
Kroatien vs Spanien
Das halte ich für einen realitätsfernen Wunschtraum. Welche andere Plattform splittet sich nach Sportarten? Getrennte Seiten, getrennte Abonnenten, getrenntes Marketing. Das ist das Gegenteil von dem, was unter Effizienz zu verstehen ist. Das wäre, als hätten Edeka oder Kaufland & Co. getrennte Verkaufsräume für Obst und Fleisch. Das Ziel beim Verkaufen ist es doch, den Käufer dazu zu bringen, mehr zu nehmen, als er ursprünglich wollte. Und so wie man im Supermarkt etwas in den Weg stellt, damit man zwangsläufig drüber stolpert, verhält es sich auch bei Streaming-Diensten.
Entschuldige bitte, aber was Du da schreibst hat mit der Sachlage und der Realität ja nun wirklich überhaupt nichts zu tun. Was ich beschrieben hatte ist seit Jahren, teilweise Jahrzehnten Realität - analog ebenso wie digital. Natürlich gibt es da teils getrennte und teils sich überschneidende Verkaufsräume.
Analog: der Supermarkt aus der Lidl&Schwarz-Gruppe (mit Fleischer- und Backwarenabteilung), im gleichen Gebäude (auf der gleichen "Plattform"): Bäcker (mit Imbiss), Metzger (mit Imbiss), Textilhandel, Friseur, Tabakladen, Asia-Imbiss - wirtschaftlich völlig unabhängig von einander, aber jeder Frequenzbringer für den anderen, trotz(!) teilweiser Konkurrenzsituation. Manche Menschen wollen auch gerne etwas Abwechslung. Das hat sich als "effizient" erwiesen.
Digital: etsy, ebay, selbst Amazon und zig andere. Eine Plattform, viele Anbieter. Oder: >eine< Shop-Software, kaum mehr als bei Farbgebung und Logo angepasst
Streaming: Du kannst bei Prime Netflix oder Disney+ etc. dazu buchen, bei Sky kannst Du DYN dazu buchen, und weiß der Geier was noch alles usw. usf., und, selbstredend, fließen da jeweils Provisionen an den Vermittler.
Kritisch würde es erst und nur, wenn die DFL DYN komplett übernehmen würde und dann die 'Randsportarten', wie Handball, Basketball etc., aus dem Programm nähme bzw. an Fussball koppeln würde.
Welchen Unterschied macht es für den zahlenden Nutzer, ob Dyn für die Rechte mitbietet oder ob die DFL die mediale Verwertung der Fußball-Bundesligen seinem eigenen Streaming-Dienst (Dyn) so zur Verfügung stellt? Am Ende will die DFL Kohle sehen. Aktuell 1,121 Mrd. € pro Saison.
Der Unterschied ist ein gewaltiger und erklärt sich doch von selbst. Dyn braucht weder Rechte zu kaufen, noch der DFL keine Summe "X" garantieren. Im einfachsten Fall lässt sich über DYN neben den bisherigen Sportarten auch "dyn.Fussball" buchen, DYN selbst wäre bei Fussball aber nur der Dienstleister welcher die Plattform zur Verfügung stellt, und bekommt von der DFL entsprechend Kohle dafür. Preis und Zahl der Abos wäre bei Fussball Sache der DFL und diese müsste auch selbst kucken wie sie die Abos ans zahlende Publikum bekommt. Bei einem von der DFL betriebenen Streaming unter eigenem Namen, aber eben die Plattform DYN nutzend ebenso - Selbstvermarktung eben.
Die Preise für die Sportarten außerhalb von Fussball blieben in jedem Fall davon unbeeinflusst oder könnten sogar bis zu einem gewissen Grad durch Fussball quersubventioniert werden..
Ist er zu hoch weil man z.B. Fußball im Bundle mit anbietet, denn ist eben Schluss mit Abo.
Weiter oben habe ich doch das hier verlinkt: RE: Handball bei DYN
Es geht nicht darum, dass DYN um Fussballrechte mitbieten würde und wir die dann mitbezahlen müssten um Handball zu sehen. Fussball hat sich bei DYN eingekauft - um evtl. Plattform und knowhow für einen eigenen Streamingdienst, meinetwegen "FYN", zu nutzen.
Dazu hab ich die Aktuelle Spielordnung gefunden.
...
Was machen sie mit den Reinneckerlöwen als 4. au dem Final 4?
Deine Frage ist zwar berechtigt, gehört aber nicht hier hin, sondern nach: DHB-Pokal (M) 2025/2026
Und wird dort auch schon länger behandelt. Ach ja "Reinneckerlöwen", interessante Wortneuschöpfung
(eigentlich: "Rhein-Neckar Löwen")
Hab eben gerade die Karte angepasst: 3. Liga M 2025/26
Das wird ja auch tatsächlich so sein. Ich hatte das oben schon mal angesprochen. Es gibt zahlreiche Herkunftsländer, wo eher gar kein Handball gespielt wird. Im Idealfall haben sie Freunde, die sie motivieren.
Das Thema taucht ja auch immer wieder mal in den Medien auf, z.B.:
Auch wissenschaftlich wurde das Thema schon angegangen (Auszug aus einer Studie): https://www.bisp.de/SharedDocs/Dow…icationFile&v=1
Vielleicht geht es da auch einfach um die Technologie von Dyn im Hintergrund.
Genau so steht es auch im Artikel: "Dafür bekommt die Fußball-Bundesliga Zugang zu einer Plattform und dem dazugehörigen Know-how, die sie für die eigenen Expansionspläne einsetzen kann."
Das ist hier auch nochmal etwas ausführlicher dargestellt: DFL und Schwarz-Gruppe steigen bei Dyn ein
Warum also intensiv in die weite Welt hinaus, wenn hier das Potential hier noch bei weitem nicht ausgeschöpft ist…
Genau darum! Weil sich, z.B., ein FC Bayern München, den Du ja ins Feld geführt hast, erst dann für Handball interessieren wird, wenn dieser >weltweite< Bedeutung hat.
Mir gefällt die Liga wie sie ist
Du hast anscheinend nicht verstanden, dass es nicht nur um die HBL geht, sondern um Handball weltweit. Und wenn Handball weltweit an Bedeutung verliert - oder auch nur nicht gewinnt, verliert am Ende auch die HBL an Bedeutung. Nicht morgen, aber im Laufe der Jahre.
Der ganze Play-Off-Modus war, ist und bleibt Quatsch! Egal wie er jetzt geändert wurde. Es ist mir ein völliges Rätsel weshalb dieser Rohrkrepierer überhaupt wieder aus der Mottenkiste geholt wurde. Die Liga hätte im Rahmen der Reform auf zehn Teams reduziert gehört, mit max. 1,5 Auf-/Absteigern. Mehr halbwegs konkurrenzfähige Vereine gibt es einfach nicht. Hauptrunde, danach obere und untere Finalrunde mit je 5 Teams. Tore/Punkte nach Hauptrunde streichen, 4 BonusPunkte für Platz 1 in der Hauptrunde, 3,BP für Platz 2 usw. für die obere Finalrunde, entsprechend 4 BP für Platz 6 usw. in der unteren Finalrunde. Platz 5 und 6 der Hauprunde am 5ten und 10ten Spieltag der OF/UF spielfrei.
Theoretisch möglich wäre, dass sich die Erstligisten enthalten, ggf. auch das Präsidium oder Teile davon.
Dies hat es in der Vergangenheit manchmal schon gegeben, in Fällen, wo nur die Belange der Zweitligisten betroffen waren.
Enthaltungen und ungültige Stimmen gelten lt. HBL-Satzung als nicht abgegeben.
Das war genau auch meine Überlegung. Evtl. gibt es einige Zweitligisten die nichts gegen zusätzliches Heimspiel hätten - und auch nichts gegen ein zusätzliches Auswärtsspiel. Zumal Hamm für viele Vereine verkehrstechnisch so ungünstig nicht liegt.
Da teilt der Handball einfach das Schicksal mit manch anderer Sportart auf der Welt! Es gibt eben Sportarten, die gehen in manchen Ländern oder Kontinenten hervorragend, sind da teils sogar Hauptsportart, in anderen haben sie aber keine Chance, bleiben immer eine Randsportart, wie z.B. Rugby, Hockey, Badminton, Tischtennis, Polo, Baseball, etc.
Und Du meinst, dass Handball sich damit einfach abfinden sollte bzw. sogar muss?
Alles anzeigenSehr schade, dass der Autor den Artikel lediglich für eigene Interessen benutzt. Am Ende wird vorgeschlagen, die einschlägigen kanäle zu bespaßen. Aus Sicht eines Experten für strategisches Sportmarketing, sind das sicher die fehlenden Eckpfeiler um voran zukommen. Man will ja was verkaufen...
Ich sehe das ganz anders:
Aktuell krankt die ganze Sportart immer mehr an den Regeln und deren "Auslegung".
1) Keine Transparenz, alles ist Auslegungssache.
2) eine Aktion kann als Stürmerfoul, Freiwurf, 7-Meter, 2 Minuten für Angreifer oder Verteidiger... "ausgelegt" werden
2.1) das wechselt je nach Schiedsrichter, Team, Liga... krass!!!!!
3) die aktuelle Regelauslegung "nötigt" die Spieler zu Schauspielerei
3.1) Stürmerfoul: ständig fallen Abwehrspieler, springen Teilweise im letzten Moment in die Bewegungsrichtung/Flugbahn des Angreifers
3.2) Gesichtstreffer: Angreifer springen regelmäßig an oder vor 9m ab und fliegen in Bauchnabel-Höhe in die Deckung. Dabei wird versucht irgendwie eine Hand abzubekommen. Teilweise sogar in dem man den Arm des Abwehrspielers greift um sich quasi selbst zu schlagen.
3.3) 7-Meter: siehe 3.2 hier wird regelmäßig versucht auf Bauchnabel-Höhe zwischen 2 Abwehrspielern durch zu springen, obwohl kein Platz ist. Danach ist konsequentes liegenbleiben und sich irgendwas halten (Gesicht bringt ne Bestrafung extra...) angesagt.
4) anwurf Regel: Behinderung beim Anwurf und "zu frühes ausführen" sind quasi nicht überwachbar und gleichen beim pfiff eher Roulette als der konsequenten Durchsetzung von Regeln. -》 Warum nicht immer mit Torab beginnen? Das wäre genauso schnell und transparent. Siehe Basketball...
5)...
Die großen amerikanischen ballsportarten leben meiner Meinung nach alle davon, dass die Regeln transparent sind und konsequent durchgesetzt werden. Da gibt es in mindestens 90% der Fälle keine 2 Meinungen. Auch nach der 8. Zeitlupe. Damit kann sich der Sport auch überall verbreiten.
Irgendwelche Trend fans, die 90% der Zeit am Handy verbringen sind nicht die Zukunft irgendeiner Sportart. Weil sie aktuell ohnehin nicht nachvollziehen können, was da gerade warum passiert. Geschweige denn warum welche Entscheidung getroffen wird, kann ich das aber auch niemandem verübeln...
Wie soll den irgendwo außerhalb Europas der handball wachsen, wenn man dazu erstmal jede Menge Fachleute braucht um die Regeln auszulegen.
Und bitte nicht falsch verstehen, ich bin ein großer Fan der Entwicklung des Handballs in den letzten Jahren. Man konnte sich auch früher schon die champions league kaufen, wenn man den Schiedsrichter dazu gebracht hat, die Regeln entsprechend auszulegen...
Es muss aber gerade bei der aktuellen Geschwindigkeit unseres Sports klar sein, was wann zu pfeifen ist. Dabei muss auch berücksichtigt werden, dass die Einladung zu Schauspielerei bisher nur beim Volkssport Nummer 1 geholfen hat. Es war bisher ein großes Markenzeichen des Handballs, dass es auf dem Platz hart aber fair zu geht. Schauspielerei hat da keinen Platz.
Das muss bitte wieder so werden!
Aus meiner Sicht liegt hier das Hauptproblem unserer Sportart. Bitte darüber mal nachdenken! @DHB, @HBL bitte dringend zusammen setzen und mal mit allen Beteiligten über die Regeln sprechen.
Ich würde mich sehr über eine rege Diskussion mit konstruktiven Vorschlägen zu besseren und einfacheren Regeln freuen. Nicht nur für die Spieler sondern auch für die Schiedsrichter und Fans unseres geliebten Handball Sports!
PS: War mein erster Beitrag im forum. Also gerne fleißig meckern
Zumindest aus meiner Sicht großartiger erster Beitrag! Und ich stimme Dir fast ausnahmlos zu!
Irgendwelche Trend fans, die 90% der Zeit am Handy verbringen sind nicht die Zukunft irgendeiner Sportart.
Das ist der eine Punkt an dem ich Dir etwas widerspreche. Die von Dir geannten Fans bestimmen die Zukunft einer Sportart dann mit, u.U. entscheidend, wenn sie zur werberelevanten Zielgruppe gehören.
Anett Sattler hat am Ende des Livestreams des Wiederholungsspiels bei DYN noch erwähnt, dass es auf der HBL-Mitgliederversammlung demnächst, einen Antrag auf Aufstockung der 2. HBL geben soll. Da muß man die nächste Tage noch abwarten, ob das bestätigt wird.
Daher ja auch das Fragezeichen bei "endgültig" ![]()
Wenn Dessau den Regelverstoß nicht begangen hätte, wäre Hamm vielleicht nicht abgestiegen. Die beiden unsportlichen Mannschaften in Liga zwei sind für mich Essen und Dessau.
Das ist einfach Unsinn! Dessau hat keinen "Regelverstoß" begangen, sondern einen "Wechselfehler" gemacht. Unterschied? Siehe Diskussion! Auch Essen hat nichts "unsportliches" gemacht, sondern das, angesichts der zum fraglichen Zeitpunkt noch realen Abstiegsgefahr, einzig Richtige.
Da es ja nun endgültig(?) Hamm erwischt sollte es nach diesen Informationen auf H5 oder H6 in meinem Labor hinauslaufen... persönlich halte ich H1 nach wie vor für sinnstiftender: Labor 3.LM 2025/26
Freut mich sehr für Dessau und Uwe Jungandreas!