Also 100 % richtig bringe ich die Geschicht nicht mehr zusammen, aber im wesentlichen hat sie so ausgesehen:
Dem damaligen Inhaber der Bundesligalizenz ging das Geld aus und man mußte einen Insolvenzantrag stellen.
Die Rechté an der Lizenz wurden "noch rechtzeitig" an eine neu gegründete GmbH übertragen.
Der damals grundsätzlich für das Lizensierungsverfahren zuständige Ausschuss der Handballbundesliga (HBVM) verweigerte daraufhin die Lizenz für Gummersbach.
Die Gummersbacher wendeten sich daraufhin an den DHB, dieser hat - damals noch letztinstanzlich zuständig - die Lizenz erteilt.
Daraufhin klagte die HBVM wegen der Kompetenzüberschreitung und der rein materiellrechtlich falschen Lizenzerteilung vor dem Schiedsgericht.
Dieser erteilte dann auf dem Gnadenweg die Lizenz für Gummersbach.
Die weiteren beteiligten Vereine klagten daraufhin vor den entsprechenden Zivilgerichten.
Der DHB bekm kalte Füße und erklärte dann selbst Hildesheim zu einem Aufsteiger und ließ die Runde mit 20 Mannschaften spielen.
Das Lizenzsierungsverfahren hängt mittlerweile komplett nur noch bei der HBVM, der DHB hat lediglich Rechtsaufsicht, d.h. er kann prüfen ob die festgelegten Statuten richtig angewandt wurden.
Ich hoffe ich habe keine großen Schnitzer reingesemmelt, wenn doch teilt es mir per "PN" mit, denn mit meinen 37 Jahren setzt so langsam aber sicher der Alzheimer ein und da kann man wohl etwas das 2 Jahre zurückliegt vergessen.
Gruß aus Östringen