Klar entwickelt eine Mannschaft nach bestimmten Erfolgen auch ein Momentum, durch das bestimmte Dinge dann von allein laufen. Trotzdem ist doch klar zu sehen, wie sehr viele Abläufe ganz klar festgelegt sind. Das gibt Sicherheit. In den Auszeiten werden kleine Systemumstellungen angesprochen und funktionieren dann meist sofort - ob das z.B. das 7 gegen 6 in passenden Situationen ist oder die Wechsel im Rückraum, durch die man mittlerweile auf verschiedene Abwehrreihen reagieren kann.
Der reine Krafthandball a la Julius Kühn wurde abgeschafft. Mit Mensing oder Kristopans hast du trotzdem noch Shooter, die ansatzlos mal aus 10 Metern treffen können, ansonsten hat die Mannschaft schlicht die Geduld und die breite Spielanlage entwickelt, um auch in Drucksituationen seelenruhig Lösungen zu finden. Die viel größere Einbindung der Außen und Kreisläufer kommt ja nicht von ungefähr.