Beiträge von Ortenauer

    HeinerBrandt: Ja, im Endeffekt wollte ich nur meine Meinung äußern.
    Ich habe den Beschluss von DHB/HBL ja auch zur Kenntnis genommen, kann diesen aber gerade beim Thema Aufsteiger nicht nachvollziehen. Warum Coburg und Essen? Weil die gerade oben stehen? Warum kann/will man dann an anderer Stelle (Meister / Absteiger) nicht ebenfalls so verfahren? Zumal ich das - wie bereits geschrieben - nicht für richtig halte, und es evtl. für juristisches Chaos sorgen könnte, wenn Gummersbach oder Bietigheim das nicht klaglos akezeptieren würden. Mir ist schon bewusst, dass in so einem Fall die spielleitende Stelle entscheided, aber ob das auf allen Ebenen wasserdicht wäre? Bei der HBL hat man ja schon mal merken müssen, dass nicht alles so eindeutig und ausreichend formuliert war.

    Falls die Saison nicht regulär zu Ende gespielt werden kann (was für mich ziemlich sicher ist), kann es aus meiner Sicht eigentlich nur eine Lösung geben. Da man sich schwer tut, einen Meister und die Absteiger zu benennen, wird die HBL das auch nicht tun. Da dies aber auch für die zweite Liga gilt (wer soll da zum Meister ernannt werden und wenn es dort geht, warum dann nicht auch in der ersten Liga ?), kann es auch keinen Aufsteiger in die erste Liga geben. Das gleiche für die dritten Ligen usw. Folglich bleibt also nur die Annullierung der Saison in allen Ligen. Um auch dem Dilemma mit der Benennung der Europapokal-Vertreter aus dem Weg zu gehen, könnte man versuchen die EHF dazu zu bewegen, aufgrund der außergewöhnlichen Umstände in ganz Handball-Europa, die Startplätze ausschließlich per Wild Card zu vergeben. Die EHF hätte schon genug eigenes Interesse daran, die vermeintlich besten zu nehmen und sich möglichst nah an den Tabellenplätzen zu orientieren. Ob die reine Vergabe per Wild Card gegen irgendwelche Spielordnungen oder sonstige Verträge verstoßen würde, kann ich nicht sagen.
    Kurz gesagt: national alles zurück auf null und für die EHF-Wettbewerbe wird man schon ne passende Lösung finden.

    Sogar Handball-World hat inzwischen eine Meldung online. Für Nostalgiker ist das sicher ne tolle Geschichte. Aber der rote Teufel hat es eigentlich treffend formuliert. Auch ich habe meine Zweifel, ob er tatsächlich zumindest halbwegs ein Ersatz sein kann. Ich tippe mal, er wird Lückenfüller sein und jeweils rund 10 Minuten spielen, um Golla eine kleine Pause zu ermöglichen.

    Ich kenne den HBW nur aus den Sky-Übertragungen und denke, dass beide Torhüter (zumindest bisher) nur Zweitliga-Niveau haben. Ab und zu hat jeder mal einen guten Tag und dann gelingen solche Dinge wie gegen Melsungen. Abgesehen von den beiden Siegen hat Balingen immer 30 Tore oder mehr kassiert. Da wird es dann schon recht unwahrscheinlich, dass das zu einem Sieg reicht. Schaut man sich die Quoten der Torhüter bei diesen Niederlagen an (gg. Erlangen 22%/23%, gg. Wetzlar 19%/21% , gg. RNL 15%/24%, gg. Hannover 24%/23%, gg. Magdeburg 22%/15%) scheint es so zu sein, dass wohl immer beide gleichzeitig einen gebrauchten Tag hatten und neue Impulse durch einen TW-Wechsel eher unwahrscheinlich sind.
    Aktuell scheint das jedenfalls der größte Schwachpunkt einer ansonsten überraschend soliden Leistung zu sein.

    Das wird nicht kommen, da Freitag und Samstag bei SKY Fußballtage sind.


    Freitags wird die Fußball-Bundesliga nicht von Sky sondern Eurosport übertragen und Samstagabend konkurriert man nur mit einem Fußballspiel. Außerdem berücksichtigt auch die EHF zukünftig die Fußball-Zeitfenster nicht (mehr?), da die EHF-CL ja mittwochs und donnerstags spielen wird und die EHL dienstags (das sind alles UEFA-Tage). Ich finde das auch gut so. Zumal es inzwischen ja auch egal ist, da es eh keinen Tag mehr ohne Fußball gibt.

    Witzig wird es doch mit der Reform 2020/21. Gegen wir von sechs deutschen Teams international aus, kann keines davon donnerstags spielen, denn die internationalen Spiele werden nur noch unter der Woche ausgetragen. Donnerstags spielen dann in der Bundesliga also nur die Teams, die eigentlich dringend eine volle Halle benötigen gegen Teams der Mittelklasse oder aus dem Tabellenkeller...


    Abgesehen von den Spieltagen, an denen international spielende Teams gegeneinander spielen, werden donnerstags immer nur drei Spiele stattfinden können. Die Wahrnehmung „wann die HBL spielt„ wird sich daher stark Richtung Sonntag verschieben. Ich vermute und hoffe, dass der Donnerstag ab 21/22 abgeschafft bzw. durch Freitag oder am liebsten Samstag ersetzt wird.

    Ich wollte damit doch nur zum Ausdruck bringen, dass man in Wilhelmshaven trotz allem gut beraten wäre, den Ball flach zu halten. Zu hohe Ziele (hallo Lübbecke) sollte man erstmal für sich behalten. Zu allererst muss man sich in der eigenen Staffel behaupten. In der Relegation fangen alle bei null an und sind ebenbürtige Gegner. Ich habe mit Wilhelmshaven nichts zu tun, sehe dort aber (momentan) mehr Potenzial für einen direkten Wiederaufstieg als beispielsweise beim Mitabsteiger TVG oder Dessau. Aber das ist nur meine persönliche Meinung.

    Der Kader sieht für die 3. Liga schon sehr vielversprechend aus. Ich denke auch, dass Schwolow, Drechsler und Rozman einen sehr druckvollen Rückraum bilden werden und hinten der erfahrene Prost für die nötige defensive Stabilität sorgen wird. Aber rein vom Kader her hätte in der abgelaufenen Saison ja auch N-Lübbecke aufsteigen müssen. Aber auch da hat man gesehen, dass die Spiele tatsächlich erst mal gespielt werden müssen. Trotz aller Namen kann es ganz schnell anders laufen.

    Auch wenn es sich bei Modus und Name ebenfalls um ein „Final 4“ handelt, so sollte man Kiel trotzdem nicht mit Köln oder Hamburg vergleichen. Denn dort sind es neutrale Veranstalter (EHF bzw. DHB/HBL). Da ist es natürlich leicht, die Fans aller teilnehmenden Mannschaften gleich zu behandeln.

    ...Soweit ich die Ankündigung des THW Kiel zur Champions Card lese, wird dabei zwar ein Vorkaufsrecht für weitere Spiele in der Sparkasse Arena angeboten, aber es wird nicht explizit erwähnt, dass bei diesen weiteren Spielen auch ein Anspruch auf den angestammten Platz besteht.

    So wurde es in der Vergangenheit immer gehandhabt und ist sicher auch beim EHF F4 so gemeint. Alles andere würde ja auch nur zu organisatorischem Chaos führen.

    Man liest hier vielfach "aus Kieler Sicht egal, ob Fr/Sa oder Sa/So", den mit einer Anreise liebäugelnden Fans anderer Mannschaften kann dies aber nicht egal sein...

    Das trifft auf die Auswärtigen zu, wenn sie per Auto anreisen. So Abend nach dem Finale noch nach Hamburg zum Flughafen zu kommen, ist vermutlich nicht machbar. Daher ist es mir tatsächlich egal, ob ich am Freitag oder am Montag einen Urlaubtstag nehmen muss. Aber ich glaube, dass ich auch eher ein Einzelfall sein werde und der Großteil der Zuschauer (auch aufgrund der Ticketverkaufspolitik) aus dem Kieler Umland kommen wird. Aber durch die Nummer mit dem Vorkaufsrecht bekommt man die Halle auch schon bei den Gruppenspielen annähernd voll.