Beiträge von wuscheck

    Bieberau zu Hause mit 3 verloren.


    BTW der DHB hat es wieder mal verschlimmbessert. Bei der Auf- und Abstiegsrunde wird jetzt auf handball.net verlinkt. Mal abgesehen von der fehlenden automatischen Aktualisierung, fehlt bei den Torschützen die Anzahl der gelben Karten und der zwei Minutenstrafen. Nur im Ticker selbst sieht man die 2min… und die Tabellen werden nach Spielschluss auch nicht aktualisiert.

    So viele qualitativ hochklassige junge Spieler haben die Falken auch gar nicht. Da ist die Auswahl in Hanau und Gelnhausen zur Zeit deutlich größer.

    Mittlerweile darf man hier auch Nieder-Roden nennen, immerhin spielen sie auch A-Jugendbundesliga und spielen bei der B-Jugend um die Hessenmeisterschaft.

    Aber junge Spieler zu entwickeln ist eh keine große Stärke von Schmid, daher bin ich auch sehr froh, dass da endlich ein Schlussstrich gezogen wird.

    Malik ist leider seit seiner Rückkehr ein Schatten vergangener Tage.

    Dann wundere ich mich, dass er in den Jugendsektor wechselt... und Malik hat sein Karriereende verkündet.

    Wäre auch schade, wenn das zum Schluss noch durch Erkrankungen entschieden worden wäre.

    Naja, bei Bieberau war das der Fall und wenn ich mir die Partien in der Abstiegsrunde anschaue, ist das nicht umbedingt ein Selbstläufer, selbst mit dem 4 Punkte-Polster.

    ... und nicht nur die Spieler, sondern auch das Umfeld muss passen... da wird dann beispielsweise auch mal Vormittags trainiert, was beispielsweise nicht überall funktioniert, weil Schulen die Hallen zu diesen Zeiten belegen.

    Ich glaube die 6 Abgänge durch 6 externe "Granaten" zu ersetzen ist nicht der Hanauer Weg. Selbst wenn man einen Goldesel aufgetan hätte, wäre ich mir nicht sicher, ob man nur noch Hochkaräter verpflichten würde, weil das nicht zum Hanauer Konzept passt Jugendliche für höhere Aufgaben aufzubauen.

    Nur mit Eigengewächsen funktioniert ein Aufstieg allerdings auch nicht, deshalb wird die Wahrheit irgendwo dazwischen liegen.

    Gegen Teams vom Kaliber Coburg II sollten Bieberau oder Nieder-Roden keine Angst haben... aber auch Teams wie Neustadt können an guten Tagen auch mal gewinnen, auch wenn sie das in dieser Saison äußerst selten bewiesen haben.

    Wenn man davon ausgeht, dass Nieder-Roden gegen Budenheim gewinnt, dann muss Bieberau gegen Hanau auf alle Fälle einen Punkt holen.

    Wenn nicht, geht Bieberau wahrscheinlich in die Abstiegsrunde (ich gehe davon aus, dass Gelnhausen gegen Coburg gewinnen wird...

    Bei Punktgleichheit hat Nieder-Roden gegen alle Teams (Gelnhausen, Dutenhofen, Bieberau) den schlechteren Vergleich und würde in die Abstiegsrunde gehen...

    Egal welches Szenario, dass hätte man bei beiden Teams vor der Saison nicht gedacht.

    Sehe ich auch so... da es aus den anderen Staffeln keine Nachrücker geben darf, wird in der Aufstiegsrunde mit einem Team weniger, also mit 6 Teams in der Gruppe gespielt.

    Mal etwas ganz anderes: Auf der Handballworld steht zum einen, dass Bieberau um die Aufstiegsrunde zittert, aber auch, dass Bieberau gar nicht zur Aufstiegsrunde gemeldet hat.
    Ich bin verwirrt....

    Interessant ist auch, dass Gelnhausen gemeldet hat. Falls der TVG es nicht schaffen sollte (rein rechnerisch ist es noch möglich), dann wird es wahrscheinlich ein Team weniger in der Aufstiegsrunde geben, weil die Gruppe E mit der HSG Hanau nur einen Vertreter schickt/schicken kann.

    Seit dem Budenheim-Spiel waren die Leistungen tatsächlich durchwachsen... aus den letzten 4 Spielen nur 2:6 Punkte sind definitiv nicht der Anspruch... zumal das schon mehr Minuspunkte sind, als in der gesamten Hinrunde.

    Bleibt mal zu hoffen, dass das Team in der Aufstiegsrunde wieder Akzente setzt... es wird zumindest nicht einfacher :)

    Die Corona-bedingten Absagen in den oberen Ligen nehmen langsam zu. Noch können die Termine verschoben werden, doch die freien Termine sind mittlerweile knapp bemessen und Ausweichtermine müssen unter der Woche gefunden werden.

    Ich gehe davon aus, dass wir bald wieder vor der Diskussion stehen, ob die Ligen unter- oder abgebrochen werden.

    In unterklassigen Ligen haben bereits einzelne Vereine zurückgezogen. Die ersten Bezirke denken laut über eine Pause nach.

    In Sachsen wurde der Spielbetrieb eingestellt, in NRW und anderen Bundesländern wird 2G bei Sportveranstaltungen eingeführt. Das bedeutet zwangsläufig, dass die Zuschauerzahlen weiter abnehmen werden, zumal eine TV-Übertragung in Liga 3 verpflichtend und vor allem viren-sicherer ist.

    Der Sieg war verdient. Ich warte dennoch weiter auf ein richtiges Derby mit Emotionen auf beiden Seiten. Weder beim Spiel Gelnhausen - Hanau, noch bei Hanau - Nieder-Roden waren beide Gegner heiß und willig alles in die Waagschale zu werfen... aber die Saison ist ja noch jung.

    Gewinner des Spieltags war Nieder-Roden, die mit ihrem Sieg ihre weiße Weste behalten konnten.
    Jetzt stehen aber die Wochen der Wahrheit an, denn N-R spielt hintereinander
    in Hanau (4.)
    gegen Dutenhofen (3.)
    in Erlangen (5.)
    gegen Bieberau (2.)

    Es werden also spannende Wochen in der Staffel E um die Bewerbung um die vorderen Plätze.

    Aktuell sind die Fans noch sehr vorsichtig, was Hallenbesuche angeht.
    In Gelnhausen hätten 587 Fans in die Halle gedurft und am Ende warn es nur 300, obwohl die Gelnhäuser Fans in den letzten Jahren immer für einen guten Zuspruch bekannt waren. Ich gehe davon aus, dass das bei anderen Teams nicht anders ist... zumal nicht überall 500 Fans in die Halle dürfen.


    Auf der einen Seite ist es die Vorsicht, die die Fans von einem Besuch absehen lassen und zum anderen zahlt man im sicheren Wohnzimmer nur einen Bruchteil dessen, was vor Ort als Eintritt aufgerufen wird.

    Für die Vereine wird's schwierig die fehlenden Einnahmen in der Halle (Eintritt und Verzehr) zu kompensieren, denn von sportdeutschland gibt es auch nur einen Bruchteil des Ticketerlöses... und das auch nur, wenn eine bestimmte Anzahl an Streams überstiegen wird.

    Vor diesem Hintergrund wird es für einige Vereine nicht nur um das sportliche, sondern auch um das wirtschaftliche Überleben gehen.