Freundschaft!
Das eine resultiert doch aus dem anderen. Wenn ich Nichtpersönlichkeiten in der Leitung habe, dann wollen die auch keine Persönlichkeiten um sich haben. Das ertragen die einfach nicht. Gegen Typen wird dann reflexhaft geschossen. Beispielhaft der Rückpfiff, den Musa von Stiebler bekommen hat, als er ganz am Anfang sagte, er wolle Titel gewinnen. Wie kann man denn einem Leistungssportler verbieten wollen, ehrgeizig zu sein? Und der Witz dabei: am Ende sprang wirklich der erste Titel seit Menschengedenken heraus.
Frei nach dem Motto: Gleich und gleich gesellt sich gern. Nun war aber Stiebler auf der Platte eher ein Mentalitätsmonster, der handballerische Defizite eben über die Schiene Einsatz und Emotion wettgemacht hätte. Gleiches galt für den eher mäßig begabten Mäuer, der es dennoch zum Publikumsliebling schaffte. Und auch die Kervadecs, Kretzschmars, Stefanssons und Abatis beziehungsweise Fritzs und Heinevetters waren gewiss keine Kinder von Traurigkeit. Sollte man in der derzeitigen Führung mal dringendst drüber nachdenken. Einer, der will, wird zurückgepfiffen. Der, der fast uneingeschränkt darf, ist hingegen sportlich nur von statistischem Wert. Dahinter wirds mit Siegertypen und Führungsspielern auch schon wieder duster.