Beiträge von BHC06-JST

    Sorry dass ich das jetzt so sage, aber letztlich war das dann kein „habs vergessen“, sondern man hat entweder bewusst drauf verzichtet, oder man war schlichtweg „zu doof“

    Sorry dass ich das jetzt so sage, das ist genau das was ich am Ende geschrieben habe, von daher.. ;)

    Sicher nicht optimal, dass man das kurz nach Spielende beurteilen muss, aber wenn ich unsicher bin sage ich halt ja und hab dann drei Tage Zeit. Keine Ahnung, warum man das nicht macht.

    Mir ist immer noch nicht klar, welchen Erkenntnisgewinn aus einer verlängerten Einspruchsfrist innerhalb 24 Stunden gezogen wird. Mir ist was im Spiel aufgefallen, das möglicherweise nicht korrekt war. Ich lasse nach Spielende im Spielbericht einen Einspruch vermerken.Jetzt sind 72 Stunden Zeit, sich schlau zu machen und diesen ggf. weiter zu verfolgen oder nicht. Was ändert sich innerhalb der 24 Stunden? Wenn man neue Erkenntnisse gewinnt, kann man die gesamten 72 Stunden nutzen, um die Sache frist- und formgerecht weiter zu verfolgen. Oder man kommt zu dem Schluss, es war nichts. Dann passiert halt nix,


    PS: Mir fehlen die Beispiele, dass es in anderen Mannschaftssportarten anders abläuft.

    Wenn konsequent nach dem Spiel immer aktiv nach einem möglichen Einspruch gefragt wird und/oder das irgendwo verbindlich ist, dann hat sich die Diskussion natürlich erübrigt. Wenn das aber mal so und mal so läuft oder man es aktiv selber zur Sprache bringen muss, wäre das etwas anderes. Das weiß ich schlicht und ergreifend nicht.

    Die Einspruchsfrist beträgt nicht wenige Minuten, sondern 72 Stunden.

    Faktisch beträgt sie wenige Minuten, denn wenn ich mich in den wenigen Minuten anders entschieden habe, kommen die 72 Stunden gar nicht zum Tragen. Aber ich konnte hier wenigstens mal eine Diskussion anregen, und darum ging es mir auch. Am Donnerstag war man auf vielen Ebenen zu blöd, da braucht man sich nicht mehr beschweren.

    Ich vermute, wie bei allen rechtlichen Auseinandersetzungen, Rechtsfrieden. Also, dass so früh wie möglich alle Beteiligten von der Unanfechtbarkeit der Tatsachen ausgehen können.
    Aus Verbands- und Liga-Sicht sehe ich das so: Wenn etwas so gravierend ist, dass ich einen Einspruch einlegen möchte, mache ich das direkt. Falls mir Fehler der Offiziellen erst 2-3 Tage später zufällig beim Videostudium auffallen, sollte das nicht den allgemeinen Spielbetrieb unterbrechen. Also ggf. Neuansetzung des Spiel inkl. Hallen- und Terminproblematik. Dahinter steht die Annahme, dass die (Profi)Vereine gravierende Fehler als solche auch direkt erkennen.

    99% von dem was im Videostudium entdeckt werden könnte ist doch ohnehin kein Einspruchsgrund. In anderen Sportarten klappt das auch mit längeren Fristen, ohne alle zwei Wochen in einem Rechtsstreit zu enden.

    Nein, das ist deren Aufgabe, dass sie entweder selber feststellen, dass etwas falsch gelaufen ist oder jemanden dafür im Team haben! Ich verstehe nicht, wie man von den Schiedsrichtern erwarten kann, dass sie möglichst fehlerlos agieren, aber alle anderen am Spiel Beteiligten immer wieder in Schutz genommen werden, wenn sie zu blöd sind! In meinen Augen sollten Personen, die einen Sport professionell betreiben, wissen wie er funktioniert, denn das könnte unter Umständen einen Wettbewerbsvorteil mit sich bringen ;).


    Nochmal, das ist der tägliche Job aller im sportlichen Bereich tätigen und den sollte zumindest einer im regeltechnischen Bereich beherrschen!

    Das kann ich aber umgedreht dann genauso formulieren: Wieso sollte ich von den Vereinsverantwortlichen erwarten, alle Regeln zu kennen, und die Schiedsrichter bei Regelunkenntnis in Schutz nehmen, aus welchen Gründen auch immer?

    Wie ich ungefähr 53 Mal geschrieben habe, ist es selten dämlich, erst den Vorsprung wegzuwerfen und dann den Vermerk zu verpennen. Das steht völlig außer Frage. Trotzdem muss grundsätzlich die Frage erlaubt sein, was genau man sich dadurch erhofft, dass direkt nach Spielende irgendetwas angekündigt werden muss. Eventuell genau sowas, dass ein Verein es verpennt und man sich die Arbeit spart? Die Begründungen die ich bisher gehört habe sind bürokratischer Natur, von wegen ist halt so. Ergibt für mich, unabhängig davon, welchen Verein es trifft, keinen Sinn. Beispiel Melsungen: Die Schiedsrichter kennen die Regeln nicht und dann soll irgendein Vereinsverantwortlicher, der noch tausend andere Dinge im Kopf hat, das mal eben nach Spielende parat haben? Das ist absurd.

    na ja-

    eine lösung wäre doch,

    dass man generell erst innerhalb von 24 oder 48 stunden einspruch einlegen müsste-

    gibts genug im sport, dass das zeitfenster ohne ankündigung beim ereignis danach gegeben wird-

    und hat doch auch keinen nachteil.....

    Zum Beispiel. Was hat es für einen Vorteil, dass man irgendwas direkt nach Spielende ankündigen bzw. anmerken muss, wo eventuell kaum einer klar denken kann, wenn man für einen richtigen Einspruch dann wieder drei Tage Zeit hat? Drei Tage Zeit für einen Einspruch, ohne Ankündigung. Ganz einfach.

    Solange ich quasi unmittelbar nach Spielende einen Einspruch ankündigen muss, der Verband aber eine Woche braucht, damit auch jedes Wort der Pressemitteilung noch dreimal überdacht wird, ist das ein Ungleichgewicht, welches man dringend überdenken sollte. Vollkommen unabhängig davon, dass es maximal dämlich ist, das zu verpennen.

    Zuallererst: Junge Junge, das ist fast so peinlich wie die Entscheidung selber. Also das ist doch das erste woran ich bei sowas denke. Noch zehnmal dämlicher, als es überhaupt so weit kommen zu lassen. So was Amateurhaftes hätte ich von der Vereinsführung wirklich nicht erwartet. Davon abgesehen, allgemein überlegt: Warum muss man als Verein dem eigenen Beschiss hinterherlaufen? Kann ich nur hoffen, dass die Stuttgarter im Rückspiel aus der Halle geschossen werden.

    Naja, ich hab es auch so verstanden, dass es um die 1. Liga ging und nicht um Ehrenamtliche im Jugend- und Amateurbereich. Und da ist mein völlig subjektiver und nicht auf Fakten basierender Eindruck auch, dass bei den Personen am Kampfgericht die Bewegungsfreudigkeit zugenommen hat.

    Ehrlich ist es, wenn er es während der Unterbrechung sagt.

    Rudeck sieht’s wenig überraschend auch so. Das hinterher am Sky-Mikro dümmlich grinsend mit dem Wissen, dass das Ergebnis zu 99,9% steht zu sagen ist scheinheilig. Naja, man muss sich selber ärgern, dass man ihnen überhaupt die Chance zu so etwas gegeben hat. An Motivation mangeln dürfte es im Rückspiel nicht, und im Zweifelsfall einfach mal auf den Buzzer hauen.

    Rudeck: „So habe der Technische Delegierte der Handball-Bundesliga – eingeteilt war Bernd Andler – ihm bestätigt, dass er den Schiedsrichtern bei der umstrittenen Stuttgarter Auszeit mitgeteilt habe, dass diese erst nach dem Stürmerfoul-Pfiff genommen worden sei.“


    Unfassbar. 😂😂😂

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