Beiträge von BHC06-JST

    Söders Stellvertreter und die Gesundheitsministerin Bayerns sollten schon wissen, was sie da verbreiten.

    Behördliches Halbwissen, Du hast für jedes Versagen eine Begründung, köstlich.


    Sollten sie, ja. Angst schüren geht aber anders, da müsste man die richtigen Zahlen schon zurückhalten. Ich finde deine Beiträge übrigens auch köstlich, also gewissermaßen eine Win-Win-Situation - zumindest für uns beide.. :lol:

    Der BR berichtet von der nächsten Panne aus Söderland.
    Die Zahl der Corona Patienten, die beatmet werden müssen, wird doppelt so hoch angegeben als sie tatsächlich ist.
    Zu schüren sie weiter die Angst.


    „RKI und LGL verweisen auf niedrigere Zahlen
    Doch der Blick in die Statistik der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), die die Daten etwa für das Robert Koch-Institut erhebt, zeigt: An eben diesem Dienstag wurden laut DIVI 55 Patienten beatmet, am Donnerstag waren es 71.“

    „Recherchen des BR legen nun diesen Schluss nahe: Bei den Zahlen der Staatsregierung muss es sich um eine Fehlinterpretation der Statistik handeln - mit der etwa das Gesundheitsministerium arbeitet. Auf Nachfrage erklärte Gesundheitsministerin Huml, sie stütze ihre Aussage auf das System IVENA, das derzeit ebenfalls Daten zu den mit Covid-19 Patienten belegten Betten erhebt. Unter dem Stichwort ICU (Intensive Care Unit) finden sich dann auch die Zahlen, die Huml und Aiwanger am Dienstag und Donnerstag verbreitet haben. Allerdings: ICU-Betten bieten lediglich die Möglichkeit der invasiven Beatmung, sagen aber nichts darüber aus, ob tatsächlich beatmetet wird. Denn IVENA fragt das bei den Krankenhäusern nicht ab - anders als DIVI.“

    Wohl eher behördliches Halbwissen als Angst schüren. Oder wie kommt es, dass RKI und BR so ganz unzensiert die Anzahl der tatsächlich Beatmeten verbreiten dürfen? :lol:

    Ob die Betten jetzt von Leuten belegt sind, die letztlich wirklich COVID-19 haben, oder die Symptome woanders herkommen; naja. Die Fälle, bei denen trotz Verdacht keine Infektion vorliegt/vorlag, sind doch entsprechend gekennzeichnet, eben U07.2. Und die sollen in die Statistiken zu den mit Sars-Cov2-Infizierten eingehen?

    Zitat

    Verschlüsseln Sie die Beschwerden des Patienten (bei Atemwegssymptomen z.B. J06.9).

    Wenn nötig, ergänzen Sie einen Zusatzkode für COVID-19: U07.1 für COVID-19-Fälle + positivem Labortest U07.2 für COVID-19-Fälle, bei denen die RKI-Kriterien erfüllt sind, aber entweder nicht getestet wurde oder der Test negativ ausgefallen ist.

    Ergänzen Sie ein „G“ beim COVID-19-Kode, nur wenn die Diagnose gesichert ist. Das gilt also weder für Verdachtsfälle ohne RKI-Kriterien noch für Ausschluss oder Zustand nach einer Corona-Infektion. Sprich: „V“ für „Verdacht“, „A“ für Ausschluss einer COVID-19-Erkrankung oder „Z“ für Zustand nach einer COVID-19-Erkrankung sind nicht mehr erlaubt.“

    Zitat

    „Besonders die neue U07.2 könnte erstmal zu Verwirrung führen. Entscheidend ist hier, ob Ärzte aufgrund der epidemiologischen Kriterien des Robert Koch-Instituts (RKI) einen Corona-Verdacht haben. Dazu zählen etwa Heimpatienten, in deren Pflegeheim bereits zwei Pneumonien aufgetreten sind. Selbst wenn hier ein Test negativ ausfällt, werden diese Fälle noch als U07.2 verschlüsselt. Zeigt ein späterer Wiederholungstest ein positives Ergebnis – muss die Kodierung dann entsprechend auf U07.1 geändert werden.“


    Für mich hört sich das nicht so an, als ob per se „jeder“ als COVID-19-Patient deklariert werden müsste. Wenn aufgrund der epidemiologischen Kriterien und entsprechender Symptome ein Verdacht bestand, warum soll ich das dann nicht auch entsprechend kennzeichnen? So ist klar, was Sache ist - ein berechtigter Verdacht, aber kein positiver Test und damit nach dem derzeitigen Stand keine Infektion. Da das mit den Statistiken auch nichts zu tun hat, sehe ich das weltbewegende Problem hier ehrlich gesagt überhaupt nicht.

    Das "wundern" über den "Hotspot" Berlin mit seiner freizügigen Zuschauerzulassung erweckt den Eindruck, als wenn der Hotspot aber sowas von Ausnahme sei. Wieviel Hotspots gibt es zurzeit in Deutschland? Und viele haben wesentlichg höhere Zahlen als Berlin. Steckt auch hier wieder der urdeutsche Neid un die Missgunst dahinter?
    Grüße aus dem ungleich härter betroffenen Spanien mit einer wesentlich gelassenerer Bevölkerung, nein, nicht in den Metropolen Barcelona und Madrid, sondern in Alicante und Valencia, auch Großstädte.


    Kannst du lesen?

    In Berlin waren 600 Zuschauer. Und was ist daran fragwürdig?

    Die neuen Regeln gelten ab heute und gestern war gestern. Der Handball hatte seine Hausaufgaben gemacht, in den Hallen gab es kein Infektionsgeschehen.
    Die Politik schert es einen Dreck.
    Berlin hat es richtig gemacht, die Entscheidung des THW dagegen ist für mich nicht nachvollziehbar.
    Und ich zitiere Bohmann: " Es gab Absprachen mit den Staatskanzleien."


    Achso, gestern war gestern, jetzt wo du es sagst... Siehe Beitrag vom Roten Teufel. Mir ging es nicht um die Sinnhaftigkeit, sondern darum, dass bei uns schon bei einem Indizenzwert von knapp über 40 keiner mehr rein durfte. Und da lag und liegt Berlin ja nunmal zweifelsfrei weit drüber. Aber wie auch immer, für die Füchse war es sicher nett, von daher, sei es ihnen natürlich gegönnt, zumal es ja jetzt erstmal eh für alle vorbei ist.

    Nicht, dass das hier falsch rüberkommt, ich finde Machulla nicht unsympathisch, ich fand‘s einfach nur in der Häufigkeit lustig. ;)

    Bei der Aussprache von Namen sollten wir ehrlich gesagt mal halblang machen. Wenn ich höre, was in anderen Ländern teilweise mit deutschen Namen angestellt wird, rollen sich mir nicht nur die Zehennägel hoch..

    Naja, das war nix. Bei der ersten Halbzeit hätte Flensburg auch Samstag morgens um halb elf in Szeged spielen können, das hätte wahrscheinlich nicht viel geändert. Deutlich bessere Leistung dann in der zweiten Hälfte, aber einfach zu viele Fehler, um es nochmal richtig spannend machen zu können. RM und RR heute leider sehr mau, aber die Moral stimmt zweifelsohne. Vermutlich auch nicht so schlecht, eines seiner schlechteren Spiele gegen eine Mannschaft zu machen, gegen die man zu 99% ohnehin verliert. Mit am meisten beeindruckt hat mich aber die Art und Weise, wie Machulla das Hände-über-dem-Kopf-zusammenschlagen perfektioniert hat. Ich weiß nicht warum, aber die Entscheidung kann noch so richtig sein, man nimmt ihm sein Entsetzen einfach ab. ;)


    Sorry, wenn ich darauf jetzt näher eingehe bin ich genau drin in dem Geplänkel, erklären, rechtfertigen von eigentlich nebensächlichem, was ich nicht weiter will. Nur so viel, dass es weniger mit dir als viel mehr mit der Diskussionskultur im ganzen Thread zu tun hat. Die Sachlichkeit wäre sicher noch ausbaufähig, auch meinerseits natürlich. Ich bin auch nicht frei von Polemik und vieles nervt auch.
    Es geht mir auch nicht um Zustimmung, ist auch nebensächlich, wenn ich falsch liege möchte ich auch korrigiert werden, aber was hier richtig und was falsch ist, außer AHA+L+A scheint mir im großen und ganzen eben auch noch nicht sicher zu sein. Ansonsten habe ich meinerseits erst mal alles zum Thema gesagt, habe aber das Gefühl mich insgesamt nicht richtig verständlich gemacht zu haben, also lasse ich jetzt mal die Tasten in Ruhe und lese nur noch ab und zu.


    Du musst dich mir gegenüber nicht rechtfertigen. Für mich kam es halt einfach so rüber, als ob es auf mich bezogen war. Wenn es das nicht war, umso besser. Also, lassen wir das Geplänkel jetzt. ;)


    Sich am Niedermachen zu stören, na ja, eher sekundär, finde ich, meinetwegen auch kritisieren, abwerten, keine Chance geben, ist für mich jetzt geschenkt, ebenso wie die ganze Diskussion, die sich doch immer mehr in Richtung Frontenbildung und Deutungshoheit gewinnen, entwickelt. Es wird mir auch schon wieder zu persönlich. Das war aber absehbar und deshalb trete ich erstmal von meinem Posten als schreibender Nichtfachmann zurück. :hi:


    Wo genau ist es denn persönlich geworden? Ich hab dir in Teilen doch sogar zugestimmt. Ich fand die Konversation sehr sachlich, aber wenn du meinst, ich habe natürlich nicht die Deutungshoheit. ;)


    Niedergemacht oder nicht, Wortklauberei, ich maße mir auch nicht an etwas nicht überzeugend zu nennen, was Fachleute zu ihrem Fachgebiet äußern. Ich gebe aber die Hoffnung nicht auf, dass sich wenigstens im Einzelfall irgendwann mittels Technologie, Hygiene und mutigen Entscheidern ein paar Nischen der Normalität zurück gewinnen lassen.


    Interessant, was bei dir alles Wortklauberei ist. Naja, wie auch immer. Ich fand’s halt nicht so sehr überzeugend, weil u.a. Eigenverantwortung eher weniger funktioniert und bei den Unterstützern gelogen wurde. Heißt nicht, dass ich den etwas „lockeren“ Ansatz grundsätzlich ablehne, das tue ich überhaupt nicht. Aber wenn man sich auf „Ich maße mir auch nicht an etwas nicht überzeugend zu nennen, was Fachleute zu ihrem Fachgebiet äußern.“ generell einigen könnte, wäre ich sofort dabei...

    Tja, wie mittlerweile schon gewohnt (wer hätte das 2019 gedacht) ohne Zuschauer. Mit 7:3 Punkten kann man das Spiel relativ „entspannt“ angehen. Max ist erfreulicherweise wieder dabei, wobei Tom das bisher auch echt gut macht. Linus und leider auch Yannick fehlen dagegen, Alex ja sowieso. Klar ist, dass man sich solche Schwächephasen wie gegen Wetzlar und Hannover-B. diesmal wohl kaum leisten kann, wenn man die Chance auf Punkte haben will. Andererseits bin ich der Meinung, dass wir eine durchaus realistische Chance auf etwas Zählbares haben, wenn es gut läuft. Von daher freue ich mich auf das Spiel - mal sehen, was geht. :)

    Woher wissen wir denn, dass ein anderer Weg nicht auch gangbar gewesen wäre, wenn wir es nie probiert haben, weil auf andere Wissenschaftler nicht eingegangen wird, sondern die gleich niedergemacht werden???


    Wo werden Schmidt-Chanasit, Streeck und Co. denn niedergemacht? Der Normalbürger kann die Maßnahmen auch ohne direkte Gegenvorschläge kritisieren, aber Wissenschaftler sind dann nunmal für substanzielle Alternativkonzepte zuständig. Und das was kam war halt nicht wirklich das Wahre, es ist nicht wirklich konkret und es wurden Dinge vorgeschlagen, die offensichtlich nicht funktionieren, Thema Eigenverantwortung... Die Schummelei bei den Unterstützern macht es nicht besser. Ich halte auch einige Maßnahmen für nicht zielführend, aber das Konzept fand ich auch nicht überzeugend.


    Sorry, kann ich mir absolut nicht vorstellen. Ich habe noch nie an der Seriösität von Drosten oder Lauterbach gezweifelt. Ich bewundere sie sogar dafür so ganz und gar unpopuläre Dinge zu propagieren. Gefallsüchtig sind die nicht. Ich hätte nur den Wunsch, dass auch sie nicht per se als unfehlbar angesehen werden müssen und alles, was sie sagen völlig alternativlos ist.


    Echt? Also ich kann mir das leider sehr gut vorstellen. Es ist bekannt, welchen regelrechten Hass - bis hin zu Morddrohungen - gewisse Personengruppen mittlerweile auf Drosten und Lauterbach haben, weil sie Ansichten vertreten, die ihnen halt nicht passen. Sind komischerweise oft die, die auch für Meinungsfreiheit demonstrieren, aber gut, das ist ein anderes Thema. Wenn denen jetzt sowas passieren würde, bin ich mir ehrlich gesagt fast schon sicher, dass da andere Maßstäbe angelegt werden würden als bei Streeck & Co.

    man muss nicht immer mit der K.O.-Keule kommen

    Das Problem ist, dass beide Seiten mit der K.o.-Keule kommen. Verschwörungstheoretiker und egoistisch auf der einen Seite, medien- und regierungshöriges Schlafschaf auf der anderen. Eigentlich glaube ich, dass der Großteil immer noch in der Lage ist, etwas differenzierter da ranzugehen. Aber ich habe ein bisschen das Gefühl, dass nicht wenige auch einen gewissen Spaß daran haben, Extrempositionen zu vertreten und in dem Rahmen mal so richtig auf die Kacke zu hauen. Das schadet am Ende wirklich allen.

    Muss man wohl auch selbst machen, denn in der täglichen Medienbeschallung verirren sich kritische Meinungen eher selten.

    Es gab genug kritische Beiträge, auch über Schmidt-Chanasit & Co. wurde ausführlichst berichtet. Ich bin bei einigem bei dir, aber solche Aussagen entsprechen - zumindest meiner persönlichen Wahrnehmung nach - nicht ganz der Wahrheit.


    Naja, das erklärt es wie gesagt nicht. Es kann sein das es im Frühjahr eine Dunkelziffer gab. Dann müsste man zwar mal erklären warum es in Deutschland nicht so verlaufen ist wie in vielen anderen Ländern wo diese Dunkelziffern ganz klar da waren (UK als Beispiel) oder aber die These stimmt nur bedingt, sprich die jetzigen Fallzahlen sind eben jetzt auch absolut höher.

    Wie auch immer erklärt es wie gesagt nicht den Anstieg der letzten zwei Monate. Man mag Anfang September 1000mal so viel getestet haben wie im April, kann man mir jede Zahl anbieten, kauf ich, aber man hat sicherlich nicht von Anfang September bis jetzt eine exponentielle Teststeigerung gehabt bzw. wenn man diese These vertreten sollte, hat man sicherlich Zahlen dazu nehme ich an. Dieser Aspekt der Corona-Skepsis ergibt halt wirklich selbst aus absoluter Laiensicht keinerlei Sinn


    Grundsätzlich kann man diskutieren. Leute wie wir hier können das und sicherlich auch Politiker. Die Leute dieses Positionspapier verfasst haben nicht. Die kritsieren klar und strikt und dementsprechend müssen sie sich jede Schwachstelle gefallen lassen. Schließlich operieren sie mit einer Autorität und großer Öffentlichkeitswirksamkeit, die sie eben genau deswegen für sich in Anspruch nehmen können, weil man Lösungen erwartet.

    +wie das platziert wurde bleibt hochgradig unseriös. Das das keine Absicht war, gibt Leuten wie Streeck doch sehr großen Kredit, vielleicht weil das inhaltliche momentan einfach angenehmer klingt als das was momentan geplant ist. Man hört es einfach lieber.

    Das mit der Fairness nehm ich dir immer noch übel ;), aber hier bin ich zu 100 % bei dir. Man stelle sich mal vor, so etwas würde bei so bösen Leuten wie Christian Drosten oder Karl Lauterbach passieren. Was da wohl los wäre...

    Hier wurde verschiedentlich ein Alternativkonzept zur aktuellen Vorgehensweise angemahnt, und getan als gäbe es dies nicht. Die Virologen Streeck und Schmidt-Chanasit und der Chef der Kassenärzte (Gassen) haben aber eine andere Variante vorgeschlagen, nämlich den Schutz verstärkt auf die verletzlichen Gruppen zu lenken. Dies kann man googeln. Es ist also nicht so, dass alle renommierten Ärzte für die aktuelle Vorgehensweise sind.
    Im sehr begrenzten Bereich des Profifußball gab es allein am letzten Wochenende reihenweise falsch positive Tests (Gnabry, Heidenheim, Würzburg, Türkgücü München). Wen mann dies auf die Bevölkerung hochrechnet, gäbe es dann recht viel falsch positiv Getestete in Deutschland.


    Dass mit den renommierten Ärzten bezog sich - zumindest das, was ich mitbekommen habe - auf die Frage der Wirksamkeit von Masken. Die Existenz des Konzepts von Streeck und Schmidt-Chanasit hat hier niemand geleugnet, wobei das mal eine Abwechslung zu dem wäre, was sonst so geleugnet wird.

    Sogar die Mainstream-Staatsmedien haben darüber berichtet. Unglaublich.


    Ich glaube, die Zahlen wären im Frühjahr noch viel höher gewesen, hätte man genausoviel getestet. Das legen zumindest die prozentual positiven Tests von bis zu 9 Prozent im März/April nahe (abzüglich der falsch positiven).Wenn Sie im Labor MVZ in Augsburg gemacht wurden,wären sie wahrscheinlich noch viel höher... :irony:


    Höhere absolute Zahlen ändern am prozentualen Anteil nichts. 50 von 100 ist das gleiche wie 1000 von 2000.