Beiträge von Lernender

    Ich verstehe euren Punkt, dass man inzwischen natürlich schon weiß, dass sich hier einige nicht sportlich qualifizieren werden.

    Aber für mich ist es trotzdem interessant, alle Meldungen zu sehen. Aus der Ostsee-Spree-Liga melden zwei potentielle Aufsteiger und aus der Mitteldeutschen ebenfalls. Das war letztes Jahr in beiden Fällen 0. Das stimmt mich zuversichtlich.

    Krass ist auch, dass sich aus Baden-Württemberg 21 Teams und aus Nordrhein und Westfalen jeweils elf Teams den Spielbetrieb in der dritten Liga sportlich und wirtschaftlich zutrauen.

    Zählt mal dagegen alle Teams aus den ostdeutschen Bundesländern zusammen und überlegt, woran das liegt.

    Spoiler: Es liegt nicht daran, dass hier per se die unsportlicheren Kinder geboren werden.

    Wenn man diese Regelauslegung, erschienen vor drei Jahren, zugrunde legt, dann kann man zumindest Marsenic von einer Zeitstrafe in der Situation freisprechen. Er kreuzt den Korridor nicht, sondern bewegt sich geradlinig darin. Allerdings ist er noch weit genug von der Mittellinie entfernt.

    Was Hernandez angeht, läuft es darauf hinaus, ob man ihm Absicht unterstellen will oder nicht. Die Schiedsrichter haben dies nicht getan.

    In dem Beispiel, welches ich geschildert hatte, pfiffen die Schiedsrichter dann einen Freiwurf für die abwehrende Mannschaft.

    Die nutzten die wenigen restlichen Sekunden, um den Siegtreffer kurz vor der Schlusssirene zu werfen.

    Es wurde kein Einspruch eingelegt. Ich denke, dass den Allermeisten nichts komisch vorkam. Zumindest war der allgemeine Tenor, selbst unter Schiedsrichtern in den Zuschauerreihen, dass sie richtig gepfiffen hätten und das Team selbst Schuld sei.

    Ich denke, dass die Spielverzögerung nicht wegen unfairen bewussten absichtlichen Zeitspiel, sondern wegen einem Blackout des entsprechenden Spielers zustande kam.

    Es ist aber auch die unterste Herrenliga. Da hat sich schon dreißig Minuten nach dem Spiel keiner mehr groß darüber geärgert.

    Im Mittelpunkt stand nach dem Fehlschuss von Kaya Nakayama die Aktion von BSV-Spielerin Silje Brons Petersen gegen Halles Lea Gruber. Die wurde vom Schiedsrichter-Gespann als Verhinderung eines Freiwurfes und somit unsportliches Verhalten bewertet, das in der letzten Minute regelkonform mit roter Karte und Siebenmeter für den Gegner zu ahnden ist. Das Problem in dieser Situation war jedoch, dass Silje Brons Petersen ebenso wie viele Verantwortliche und auch Zuschauer in der Hektik der letzten Spielsekunden die Freiwurf-Entscheidung der Schiedsrichter für Halle so nicht so wahrgenommen haben. Sie ging von Tor-Abwurf aus und wollte in dem Sinne also Lea Gruber „normal“ beim Spielaufbau stören. Mit fatalen Folgen.


    https://www.freiepresse.de/sport/lokalspo…artikel14152526

    Danke.

    Ich habe nur den Sportschau-Artikel gelesen mit den Trainerinterviews und dachte für einen Moment, dass man anscheinend keine Regelkunde als Sportmoderator und auch nicht als Trainer in der Frauenbundesliga braucht.

    Aber anscheinend war dieses Missverständnis zum Zeitpunkt der Interviews noch nicht aufgeklärt.

    Was wurde denn bei Halle:Zwickau am Ende gepfiffen?

    Ich dachte, die Siebenmeterentscheidung ist gefallen, weil Petersen die Freiwurfausführung verhindert.

    Aber der Reporter und der Trainer von Zwickau verstehen dies irgendwie anders. Zumindest wenn ich den Sportschau-Interview und dem Bericht dort folge.

    Sie erzählen etwas davon, dass man in den letzten 30 Sekunden niemanden daran hindern darf, nach vorne zu passen. Und das diese Regel neu wäre, steht im Artikel.

    Habe ich etwas verpasst oder gibt es im Frauenhandball andere Regeln?


    Weil die Strafe für das Verhindern eines formellen Wurfs in den letzten 30Sekunden ist ja schon älter.

    Wie kann man nach so einem Spiel behaupten, dass Lichtlein ein belebendes Element ist? Er war völlig überfordert, die Dänen haben ihn vom ersten Kontakt an als Schwachstelle ausgemacht. Er muss dringend torgefährlicher werden#

    Lichtlein sollte der erste Mann auf RM sein und mit seinen Nebenleuten eingespielt werden.

    Als er reinkam, sah ich ein Tor, ein starkes Kreisanspiel (leider verworfen) und einen Steal mit Konterpass in Folge.

    Danach leider noch ein fehlerhaftes Kreisanspiel und seine sofortige Auswechslung, sowie leider der verworfene 7m kurz vor Spielende, wo man nochmal auf -2 hätte stellen können. Das war leider der letzte und entscheidende Kipppunkt.

    Nichts desto trotz darf sich ein Knorr einfach mal drei Fehler erlauben, bevor er runter muss. Da misst Alfred mit zweierlei Maß.


    Und ich weiß, dass hier im Forum gerade einige gerne gegen Lichtlein schießen. Und eventuell hat das auch etwas damit zu tun, dass er beim falschen Verein ist, mit dem falschen Manager.

    Aber Lichtlein ist mit seinem Passtempo und seiner Stärke im 1gg1 wohl der einzige deutsche Rückraumspieler, welcher auch im Konzept vom SCM funktionieren würde.

    Und dann würden ihn alle abfeiern.

    Als gnadenloser.Optimist gehe ich davon aus, dass dieses eine Spiel aus 100 Spielen am Sonntag sein kann.

    Vielleicht ist es ja ein großer Vorteil, dass Jacobsen seiner ersten Garde so sehr vertraut und diese jetzt überspielt ist. Wie viele Minuten haben die schon gesammelt im Vergleich zu unseren Vielspielern?

    Das Wechselverhalten von Jacobsen erklärt für mich auch mit, warum er bei einer EM noch nicht erfolgreich war. Durch das höhere Grundniveau der Gegner bei einer EM sind seine Stars am Ende der Turniere dann immer müde und angreifbar gewesen.


    Vielleicht ist es am Ende genau unser Vorteil, dass bei uns gerade in der Vor- und Hauptrunde immer nur ein Rückraumspieler seine Topleistung brachte und der Bundestrainer quasi durchprobieren musste, wer es im nächsten Spiel sein würde, der Deutschland zum Sieg wirft. Dadurch wurde sich die Spielzeit stets aufgeteilt. Hätte Alfreds bevorzugter Rückraum mit Kösters und Uscins von Spiel eins an gezündet, hätten diese gestern bereits so gnadenlos viel Spielzeit gehabt, dass es gegen Kroatien vielleicht auch gar nicht mehr gereicht hätte.

    Man merkt übrigens, dass das Grundniveau der EM in diesem Jahr nicht so hoch ist. Also wir haben tolle Leistungen von einzelnen Spielern oder super Aktionen in Abwehr wie Angriff gesehen. Aber zum Beispiel steht Deutschland im Finale und hat, wenn man von den Ergebnissen wegschaut und genu auf die Einzelspielerleistungen, aber auch das Zusammenspiel und die taktische Ausrichtung blickt, bisher ein eher durchwachsenes Turnier gezeigt.

    Wir sind dennoch zurecht im Finale, weil die anderen Teams (außer Serbien an dem Tag) noch schwächer waren. Auch wenn man die anderen Spiele der Hauptrunde betrachtet, dann stellt sich bei mir diese Betrachtung ein. Die Hauptrundengruppe 2 war so unkonstant (selbst bei Kroatien stimmten nur die Ergebnisse und nicht die Einzelleistungen), so dass da auch Portugal oder Frankreich sich durchgesetzt hätten und wahrscheinlich hätte auch Norwegen um das Halbfinale gespielt.


    Wenn die EHF wirklich das Niveau verbessern wollen, dann sollten sie eine EM auf vier Wochen strecken. Zwei Spiele in einer Woche (z.B. Mittwoch-Sonntag) würden auch eine ganz andere taktische Vorbereitung ermöglichen und die Mannschaften würden häufiger ihre besten Spieler aufs Feld bringen können, weil diese regenerieren konnten. So wie es jetzt läuft, braucht man ja nicht zwingend den besten Handball, sondern die beste Belastungssteuerung und die besten Physios. Das Grundniveau am Finalwochenende, wenn dann die besten Teams nochmal abschließend zusammen kommen, ist bei Weiten nicht mehr das, was die einzelnen Teams an ihrem Peak spielen könnten.

    Natürlich weiß ich, dass der Zeitrahmen des Welthandballs und Vermarktungsgründe dagegen sprechen und dies absolut nicht umgesetzt wird. Aber als Handballpurist, welcher die sportlichen Leistungen liebt und der von der zusätzlichen Show in der Halle mit Matktschreiern als Hallensprecher, sowie Hupfdohlen in der Auszeit oder Dauerbeschallung über gerade aufkommende Sprechchören von Fans (Damit ja auch die gesamte Halle das gleiche Lied singt und gar nicht erst eine Rivalität zwischen den Fans aufkommt. (Sweet Caroline Oh Oh Oh)) eher abgeschreckt ist, wollte ich mal meine ideale Welt skizzieren. Wegen mir können sie auch sechs Tage Pause machen, wie bei der Fußball-WM in der Vorrunde. Ich würde es mir anschauen. Wahrscheinlich sogar noch lieber, weil es auch etwas für das taktische Auge zu sehen gibt.

    ich erinnere, dass Vujiovic Nationaltrainer der Slowenen war und Leidtragender der wohl skandalösesten SR Entscheidung der EM Geschichte, als Deutschland noch einen 7 M bekam wegen einer Störung des Anwurfes, welcher regeltechnisch nie aufgeklärt wurde.

    Skandalöser als das EM-Finale 2002?

    Da setze ich mal meine deutsche Brille auf und sage dir, dass ich das nicht auf die gleiche Stufe stellen kann und will.

    Hacke auf dem Kreis soll diese Saison wieder als 7m gepfiffen werden.

    Aber ist das eine DHB-Anweisung oder kommt das von der IHF?

    Manchmal macht der DHB bei Regelauslegungen ja sein eigenes Ding und vielleicht folgen die Beiden hier ja der Linie der EHF, weil es eine EM ist.

    Nur als Überlegung von mir, weil ich mir auch versuche, die Entscheidung zu erklären.

    Zu Absatz 1: Jetzt wird es wild, denn kein Spieler der Portugiesen stellt sich aktiv in den Weg zum Anwurfkreis. Wolf spielt bei 2:08:38 (Dyn) einen freien Ball zu Fischer , beim Umschnitt bei 2:08:41 ist er noch ca. 1m vor dem Anwurfkreis schlendert ganz gemütlich dahin und niemand stört ihn dabei, in den Kreis zu gehen!

    Zu diesem Zeitpunkt ist Schluroff schon 2-3m über der Mittellinie und das ist das einzig relevante in dieser Situation, siehe Stellungnahme EHF. Da wird nur von den deutschen Spielern gesprochen, die bereits über der Mittellinie gewesen sind und nicht von einer Behinderung bei der Ausführung. Egal was Du jetzt noch konstruierst, wenn die Aufstellung nicht korrekt ist, kann der Wurf nicht angepfiffen werden und alles weitere ist obsolet!

    Zu Absatz 2: Korrekt, bei Mertens hätte es eine Progression geben müssen, aber mehr als ein Tor, was Zerbe ja gemacht hat, wäre da auch nicht rausgekommen. Insofern verstehe ich den Zusammenhang zw. "jedes Tor ist relevant" und der fehlenden Bestrafung nicht 🤷‍♂️. Eine nicht gegebene Strafe wirkt sich ja nicht unmittelbar auf das Ergebnis aus.

    Und übrigens, Strafen für die Verhinderung der Ausführung von formalen Würfen gibt es über die gesamte Spielzeit und nicht nur in den letzten 30 Sekunden. Zu diesem Zeitpunkt werden sie nur anders bewertet!

    Wäre es aus portugiesischer Sicht nicht klüger gewesen, mit einem Wechselfehler oder indem man den zum Anwurf passenden Wolff sofort klammert, die Zeit zu stoppen und Deutschland direkt zum Siebenmeter zu schicken? Dann hätte man zwar einen Spieler opfern müssen mit einer roten Karte (und nicht blau, bzw. Sperre oder?) aber man hätte bei einer möglichen Parade nochmal die Chance auf den eigenen letzten Angriff gehabt.

    Angenommen, Portugal hätte nach ihrem Anschlusstreffer, wenige Sekunden vor Spielende, sofort einen Wechselfehler begangen oder schon den Pass zum Anwurf verhindert: Damit hätten sie sofort Zerbe zum Siebenmeter gezwungen und bei einer möglichen Parade, nochmal den Ball gehabt, oder?

    3 davon waren vom 7-Meter Strich. Leider hatte auch Lichtlein zu viele Fehler. Ich denke, der Schlag, den er abbekommen hat, war nicht der einzige Grund für die Auswechslung.

    Wie Rheiner schon sagte, bisher hat kein Rückraumspieler überzeugt. Grgig immerhin gut im binden von 2 Spielern. In der zweiten Halbzeit brauchen wir aber ein Knorr in Top-Form.

    Ein Lichtlein in Topform würde uns aber mehr gut tun. Dann brillieren nämlich auch die Nebenleute und nicht nur ein einzelner RM.

    Das wundert mich auch. Schweden hatte vor vier Jahren doch schon jemand der telefonisch zum Trainer mit Knopf im Ohr zugeschalten war.

    Andre Haber hat zu seinen Bundesligazeiten bei Leipzig auf jeden Fall auch schon die Möglichkeit genutzt, dass die geschnittenen Szenen in der Halbzeit bereits in der Kabine vorlagen. Wie es aktuell bei Elbflorenz ist, weiß ich nicht. Aber wenn man einmal auf so einem Standard ist, rückt man nur noch ungern davon ab. Bei anderen Bundesligatrainern weiß ich es nicht, aber ich denke, dass es eher die Regel als die Ausnahme ist.

    In der Fußballbundesliga sitzen alle mit Tablet auf der Bank da und können sich die Szene nochmal anschauen und der absolute Vorreiter ist ja der American Football. Also ich bin ein wenig erstaunt, dass der Handball hier noch so hinterherhinken soll.

    Wäre ich der Co-Trainer, welcher den Angriff-Abwehr-Wechsel betreut oder der Torwarttrainer, dann würde ich mir die Szenen im Spiel aufs Tablet zukommen lassen, weil man sie gut dem einzelnen Spieler zeigen kann, wenn es gerade relevant ist. Als Cheftrainer würde ich es nicht nehmen, weil ich da lieber im Fokus im Spiel bleiben will.

    Naja, ein Weiterkommen ohne Punkte ist gefühlt auch ein Ausscheiden 😉

    Also von rechnerischer Sicht schätze ich dies nicht so.

    Ich denke, dass der Platz 2 aus der Hauptrunde mit 6:4 Punkten raus geht. Weil die Hauptrunde so stark und ausgeglichen besetzt ist, dass ich nicht sehe, dass sich da zwei Teams klar absetzen.

    Wenn ich da meinem Gedanken folge, dann kann man auch mit 0Punkten aus der Vorrundengruppe dennoch noch ins Halbfinale einziehen.

    Dies bedeutet natürlich auch, dass ein oder zwei Teams trotz 6:4Punkten am Einzug ins Halbfinale scheitern.

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    Dieser Bericht vom DHB vom Fantag ist in so kurzer Zeit schlecht gealtert.

    Christophersen macht sich für die Spiele gegen Spanien und Serbien keine Sorgen. Roggisch hakt ein und warnt dann vor Spanien. Dann wird sich gemeinsam auf das Spiel gegen Dänemark gefreut und dass man sie ja hoffentlich im Finale nochmal sieht. Und es wäre ja allen lieber, wenn gegen die Dänen das Spiel 2 gewonnen wird.

    Da war das Expertenteam wohl in Gedanken schon einen Schritt zu weit.