Beiträge von Lernender

    Also in Fall 1 und 2 steht es Unentschieden und es dauert mit der Freiwurfausführung so lange, weil der Angriff noch seinen Schirm für den Werfer vorbereiten will.

    In Fall 3 stand es +1 für den Angriff und sie hatten somit kein Interesse mehr, den Freiwurf auszuführen.


    Wenn Rheiner Recht hat, gibt es da irgendwo einen Regelbezug? Ich hatte nichts gefunden. Das wäre ja ein Einspruchgrund gewesen.

    Liebes Forum,

    Ich habe eine Regelfrage zu folgender Szene:

    Bei der Spielzeit 59:48 ist für Team Blau ein Freiwurf am gegnerischen 9er auszuführen. Der Spieler Blau 5 steht mit Ball am Ausführungsort. Alle Spieler haben eine regelkonforme Position eingenommen. Der Spieler Blau 5 führt den Freiwurf (welcher nicht hätte angepfiffen werden müssen) auch nach fünf Sekunden nicht aus. In der Folge pfeifen die Schiedsrichter den Freiwurf nicht an, sondern einen Freiwurf gegen Team Blau und für das Team Rot. Die restliche Spielzeit reicht Team Rot, um den Siegtreffer zu erzielen.

    Meine Frage: Hätten die Schiedsrichter den Freiwurf anpfeifen müssen? Oder darf man dort direkt gegen das Team Blau entscheiden. Es handelte sich, wie gesagt, um einen Freiwurf, welcher nicht hätte angepfiffen werden müssen.

    Frage 2) Würde sich irgendwas ändern, wenn passives Spiel angezeigt wäre und der Fall ansonsten identisch wäre?


    Eine Frage in Anlehnung an diesen Fall, aber aus einem früheren Spiel: Was ist, wenn bei angezeigtem Zeitspiel sich in den letzten Sekunden und laufender Spielzeit niemand mehr hinstellt zur Ausführung des Freiwurfs (welcher auch hätte nicht angepfiffen werden müssen)? Darf dann direkt gegen das Team entschieden werden? Oder muss dann erstmal die Zeit angehalten werden und der Freiwurf angepfiffen werden?

    Hat Hanning Siewert denn entdeckt? Klar war er Jugendtrainer bei Berlin, aber das scheint mir von der Karriere doch ziemliche Ochsentour zu sein, bevor Essen seinen Wert erkannt hat. Hannings Entscheidung ihn wiederum von da zu verpflichten war sicherlich zu dem Zeitpunkt mutig, aber jetzt nicht außergewöhnlicher als Wiegert, Jicha, Sigurdson, Machulla zum Cheftrainer zu machen, eher im geringerem Maße.

    Es war eine treffende Trainerwahl keine Frage, aber mehr auch nicht. Die Entlassung diesen Sommer machte sportlich keinen Sinn und wenn da von unterschriftsreifen Verträgen die Rede war, war sie wohl auch keineswegs planvoll, was ja selbst Hanning schon zugegeben hat. Bezüglich Siewert sollte man Hanning nicht mehr Kredit geben als er verdient und den hat er bezahlt.

    Ja, Siewert ist seinen Weg gegangen und Bob hat ihm etliche Türen geöffnet.

    Ich war 2015 und 2017 beim Nachwuchs der Füchse hospitieren, um mich als Trainer weiterzubilden. Deshalb habe ich ein halbes Prozent mehr Einblick als einige Andere.

    Im Jahr 2015 war Jaron bereits der Trainer der A-Jugend mit 21 Jahren.

    Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, dann hatte er als A-Jugendlicher bereits in der B-Jugend beim Training unterstützt. Das machen zwar manchmal Jugendliche in anderen Vereinen auch, aber Jaron Siewert war ja zudem noch selbst bei ca. neun Trainingseinheiten seiner eigenen Mannschaft und auch Jugendnationalspieler.

    Also dieses Interesse von Siewert am Trainerwesen war schon da.

    Aber Bob hat es ihm zugetraut, dass er mit zwanzig Jahren der Trainer der A-Jugend in der Jugendbundesliga wird. Bob hat auch immer seinen eigenen Weg vor Augen, denn Bob war selbst sehr jung schon Trainer seiner eigenen A-Jugendmannschaft.

    Und dann hat Bob an Jaron festgehalten, denn Jaron war ja für Füchse-Jugend-Verhältnisse zur damaligen Zeit nicht erfolgreich (sprich: er hat nicht mit der Jugend die deutsche Meisterschaft geholt).

    Bob hat ihn befördert zum Drittliga-Trainer der Füchse 2 und Bob hat ihn dann auch weggelobt, als Essen einen Zweitligatrainer brauchte. Das ging damals auch nur, weil Essen und Bob eine Verbindung haben und Essen dann auf Bob sein Urteil, dass Jaron mit 23Jahren die zweite Liga trainieren kann, vertraute. Da lief auch nicht sofort alles super in Essen und bei dem schnelllebigen Geschäft in Liga 2 musste Jaron erstmal Argumente für ich selbst sammeln. Das war nämlich damals auch ein wenig wacklig und hätte auch anders ausgehen können.

    Bob und Jaron haben über die drei Jahre immer Kontakt gehalten. Es war von Anfang an der Plan, dass Jaron in Essen wachsen soll und auch mal andere Luft wittern soll, ehe er wieder zurück kommen darf. Im Prinzip wurde Jaron auf die Walz geschickt.

    Ich hatte 2015 mal ein Gespräch mit Bob und bereits da hatte er die Idee, dass Jaron mal die Füchse-Profis trainieren soll. Das war seine Vision, dass die Füchse sich auch im Trainerteam mit Männern aufstellen, welche bereits in der Jugend für die Füchse gespielt haben.

    Übrigens wurden für Jaron damals die Regeln gebeugt. Er ist der jüngste A-Lizenz-Inhaber. Das war in dem jungen Alter nur mit einer Ausnahmeregelung beim DHB möglich. Im Jahr darauf wurde das Mindestalter wieder angehoben. Bob hatte das möglich gemacht. Er hatte zudem ja bereits damals einen wichtigen Einfluss im DHB.


    Also ja, der Entdecker des Trainertalents Jaron Siewert war Bob Hanning. Der größte Förderer war Bob Hanning und Jaron Siewert hatte es in gewisserlei Hinsicht leichter als andere Trainerkollegen in seinem Alter, weil er auf das Netzwerk von Bob zurückgreifen konnte und Bob etwas in ihm sah, lange bevor Jaron reif für die Bundesliga als Trainer war.

    Achso: Jaron durfte auch Co-Trainer in der Jugendnationalmannschaft sein. Diese Förderung war auch auf Bob zurückzuführen.

    Bob war der Mentor von Jaron. Die ersten Schritte machte Jaron als Co-Trainer unter Bob seinen Fittichen. Selbst später bei den Füchsen im Männerbereich, als Jaron in der Kritik stand, hielt Bob an seinem Schützling fest.


    Aus all diesen Gründen hatte mich diese unharmonische Trennung in diesem Somer überrascht.

    Bob hat massiv viel Energie, Kontakte und Einflussnahme in Jaron bereits lange im Voraus investiert.

    Vermutlich hast du aber Recht, dass Jaron es mit dem Titel dann zurück gezahlt hatte. Ich hätte gedacht, dass es jetzt erst richtig los geht.

    Ein paar Jahre früher landeten Leute wie Böhm und Steinert noch beim SCM. Belzig-MD 65 km. Belzig-Berlin 75 km.

    Wir haben nicht stark genug gesaugt.

    Willy Weihrauch war in Belzig der Mannschaftskollege in der D-Jugend vn Wiede. Er ist damals zuerst nach Magdeburg bevor sie sich beide später in der Füchse-Jugend wieder trafen.

    Also Magdeburg hatte zum damaligen Zeitpunkt schon noch in Belzig gesaugt. Willy Weihrauch war damals auch zu dem Zeitpunkt der bessere Spieler nach meiner Einschätzung. Das war ungefähr im Jahr 2007.

    Ich denke nicht, dass hier die Verantwortung eines Schiedsrichters endet. Anscheinend geht es der Spielerin nicht gut.

    Wenn ich die Sozialkompetenz des Trainers und Betreuers als zu gering einschätze, dann würde ich hier als Schiedsrichter eingreifen.

    Es gibt Situationen, in welchen junge Heranwachsende eine Person benötigen, welche sie schützt. Möglich, dass man dann der Buhmann für alle Beteiligten (selbst die betreffende Spielerin) ist, und man dennoch richtig gehandelt hat.

    Aber es ist halt sehr situationsabhängig und ich kann keine pauschale allgemeingültige Lösung anbieten.

    Fakt ist, dass die Etikette des Förder- und Ausbildungsvereins junger deutscher Handballer nix als ne Legende ist. Der Kretzsche wollte weiter Spieler aus Potsdam und Bob dem Mem :hi:

    Blödsinn.

    Kein Verein kann aktuell so sehr darauf verweisen, dass er Spieler für die Bundesliga ausbildet, wie die Füchse Berlin.

    Ja, es kommt nicht jeder Spieler in der eigenen ersten Mannschaft an. Aber fast jeder Bundesligaverein hat einen Spieler, welcher im Nachwuchs der Füchse Berlin war. Also ist es ein Förder- und Ausbildungsverein.

    Was du meinst, ist dass die erste Mannschaft nicht ausschließlich zur Förderung junger deutscher Handballer genutzt wird. Aber ein Verein ist mehr, als seine erste Mannschaft.

    Das musste ich hier mal korrigieren. Aber ich kann dir deine Einschätzung nachsehen, weil ich ja weiß, dass viele Magdeburger Fans den Füchsen nicht mal das Weiße unter den Fingernägeln gönnen. Dabei hätte Magdeburg das ja gar nicht nötig. Sie stehen aktuell über den Dingen und schicken sich an, die erfolgreichste Mannschaft dieser Dekade zu werden.

    Also wenn der Spiegel den Artikel, gerade mit dem letzten Satz, so veröffentlicht, dann können sie eigentlich auch gleich den Namen nennen.


    Ich denke auch, dass die "2024" im letzten Satz noch wichtig zu erwähnen ist. Die Vorwürfe gegen den Trainer waren zwar auch vorher bereits da, aber sie haben anscheinend erst in diesem Jahr richtig Fahrt aufgenommen. Die angesprochene Wahl war aber bereits letztes Jahr und niemand kann wissen, ob die Wahl im Jahr 2025 genauso ausgegangen wäre.


    Den betroffenen Spielerinnen wünsche ich alles Gute und hoffe, dass sie dem Handballsport nicht den Rücken kehren.


    Auf den Thüringer HC und auf den Thüringer HV kommen nun herausfordernde Zeiten zu. Sie müssen jetzt nicht nur die Vorwürfe aufarbeiten, sondern auch entscheiden, wie sie mit einer Person aus den eigenen Reihen umgehen, welche schon recht wichtige Positionen innehat. Gerade in so einem kleinen Verband kennt man sich ja.

    Kann ein A-Jugendspieler, welcher außerdem schon Einsätze in der ersten und zweiten Männermannschaft hat, sich eigentlich in der ersten Männermannschaft Festspielen, so dass sein Einsatz in der zweiten Mannschaft eingeschränkt ist?

    Oder fällt er auch in die U21-Regel, dass er sich nicht Festspielen kann?

    Die verlinkten Artikel, welche in diesem und dem anderen Threads zum aktuellen Thema verlinkt sind, sind höchst spannend. Sie haben nur bedingt neue Fakten, welche sie beitragen. Die meisten neuen Informationen gehen direkt aus den Beiträgen von Kretzsche oder den Füchsen, bzw. Bob seinen Auftritten hervor.

    Und die Thesen und Theorien, welche die Beiträge, insbesondere der von Erik Eggers, aufstellen, sind alle hier im Forum bereits vorab diskutiert worden.

    Meine Vermutung ist, dass Erklärungsversuche, welche am Vortag hier aufgestellt werden, am nächsten Tag für die breite Öffentlichkeit in journalistischen Formaten aufbereitet werden. Damit ist auch dieses Forum eine treibende Kraft, bei den immer neuen Spekulationen.

    Das finde ich, ist alles ein normaler Vorgang, welchen ich nicht werten möchte.

    Gefährlich wird es aber, wenn ein Journalist hier mitliest (und ich bin mir sicher, dass jeder Handballjournalist, welcher etwas auf sich hält, hier mitliest) und diese Theorien am nächsten Tag veröffentlicht. Diese Artikel werden dann wiederum hier verlinkt und als Quellen genutzt, um weiter zu diskutieren.

    Wir sind also in einem Wurmloch.

    Hier möchte ich als kurzen Exkurs auf den vermeintlichen Erfinder des Toasters verweisen: "Zwei Studenten änderten den Wikipedia-Artikel und schmuggelten einen eigenen Namen rein mit einer unseriösen Quelle. In der Folge entstand Fachliteratur und andere Artikel, in welchem auf diesen falschen Namen verwiesen wurde. Diese neuen Artikel wurden in der Folge wieder als Quellen in Wikipedia genutzt, um dem falschen Namen ein seriöses Fundament zu geben."

    Wir bewegen uns also in einem interessanten Rahmen. Jedem User, welcher hier eine Theorie zu den Vorgängen aufstellt, sollte sich bewusst sein, dass diese womöglich am nächsten Tag von Journalisten für viele Tausende Leser aufbereitet worden ist.

    Und noch ein Gedanke meinerseits vor einem Szenario vor dem ich warnen möchte:

    Was wäre, wenn ein Journalist hier im Forum seine Theorien anonymisiert veröffentlicht, um dann am nächsten Tag mit Verweis auf Handballinsider diese zu veröffentlichen?

    So würde man eine große Macht gewinnen, um den öffentlichen Diskurs mitzubestimmen.

    Abschließend möchte ich betonen, dass ich es keinem Journalisten verdenken kann, wenn er hier mitliest. Zu oft hatte die Schwarmintelligenz der Handballecke bereits Recht und man erhält hier auch mal Informationen vorab, welche erst später ans Licht kommen. Auch in Bezug auf die Vorgänge bei den Füchsen konnte man in den letzten zwei Wochen hier genug Informationen sammeln, welche inzwischen auch wirklich eingetreten sind. Seien es die Vermutungen um die Abgänge von Jaron Siewert und Stefan Kretzschmar oder auch die Spekulationen um ihren Nachfolger.

    Aber bitte, liebe Journalisten, erspart euch nicht die eigene Recherche, indem ihr hier mitlest. Ein Forum ist keine seriöse Quelle und ihr habt Möglichkeiten und Zugänge, welche den Unsrigen verwehrt bleiben. Nutzt diese, um an neue Fakten zu kommen und veröffentlicht nicht einfach nur das (spekulierte und vermutete) Wissen der Handballecke.

    Können nach dem neuen Erwachsenenspielrecht Sportler in der ersten und dritten Mannschaft eines Vereins eingesetzt werden?

    So wie ich das rauslese, ist dies möglich. In unserem Landesverband geistern aber andere Gerüchte dazu rum.

    Bei Sportlern, welche 21 Jahre oder jünger sind, kann dies der Landesverband einschränken, richtig?

    Da gab es bei unserem Landesverband in der letzten Saison eine Regelung, dass der junge Erwachsenenspieler nur in zwei Teams spielen darf (wobei ein 30Jähriger auch in drei oder mehr Mannschaften spielen konnte, wenn die Festspielregel berücksichtigt wird). Außerdem mussten die beiden Mannschaften des jungen Erwachsenenspielers innerhalb von zwei Ligen sein.

    Also Regionsoberliga und Verbandsliga wäre ok. Aber Regionsoberliga und Oberliga war nicht ok, weil da ja Landesliga und Verbandsliga dazwischen ist.

    Auf diese Zusatzbestimmungen unseres Verbandes für die neue Saison warte ich noch.

    Aber lese ich es richtig aus der Spielordnung des DHB heraus, dass der Landesverband eine solche Einschränkung nicht machen darf für Erwachsenenspieler ab 22Jahre und aufwärts?

    Wenn beispielsweise ein 30Jähriger in der fünften Mannschaft in der Regionsklasse aufläuft und außerdem noch in der ersten Mannschaft in der Oberliga, dann ist dies erlaubt, oder?

    Natürlich immer vorausgesetzt, dass die Regeln des Festspielparagraphen eingehalten werden.

    Leipzigs Irrweg begann, als sie Haber verabschiedeten.

    Ja, da war eine Niederlagenserie zur damaligen Zeit. Aber ich hatte damals gedacht, dass sie sich da auch wieder rauskämpfen können. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass sie einen so guten Trainer, welcher auch extrem mit dem Verein verbunden war und die Vereins-DNA aufgesaugt hatte, gehen lassen.

    Sie haben ihn aus meiner Sicht nicht auf Erstliga-Niveau ersetzen können.

    Heißt also, dass wenn der ASV mit seinem Antrag durchkommen würde und in der 2. HBL spielen dürfte, es Spieler-Vertraglich so wäre, als wenn sder ASV formal-sportlich nie abgestiegen wäre?

    Ist ja völlig abstrus.

    (Alles Theorie:)

    Angenommen ich bin Spieler in Hamm mit Vertrag bis 2026, welcher aber nur für die zweite Liga gültig ist. Dann bin ich ja gestern auf dem Arbeitsamt einmarschiert und habe im besten Fall heute meinen neuen Vertrag bei einem anderen Verein unterschrieben.

    Morgen wird dann abgestimmt und Hamm bleibt in der Liga.

    Plötzlich bin ich bei zwei Vereinen gleichzeitig unter Vertrag.

    Also das ist ja auch für Spieler keine Planungssicherheit.

    Ein wenig schade finde ich, dass keiner der Sportler gefragt wurde, wo er war, als das zweite Gerichtsurteil verkündet wurde.

    Da haben die Journalisten eine Chance vertan.

    Wenn mich nicht alles täuscht, dann waren nämlich einige Sportler an dem besagten Tag zum privat organisierten Trainingslager unter dem Schwerpunkt Teambildung auf einer Mittelmeerinsel.

    Und Vincent Bülow hatte in seinem Interview ja auch gesagt, dass Wasser nicht ausreichte, um den Flüssigkeitshaushalt zu decken.

    Genau diese 3D-Einschränkung gibt es doch beim Blocken von einem Anwurf oder Abwurfs, wenn man mit den Händen in den Anwurfkreis oder Torkreis fasst , bzw. den Ball nicht vollständig herausfliegen lässt. Da gibt es ja auch die imaginäre Lichtschranke in 3D, welche die Schiedsrichter sehen müssen.

    Gilt das jetzt auch für Hand oder Schulter am Spielfeldrand?

    Die Regel 7:10 wird ja auch angepasst. Darum geht es um das Verlassen des Spielfelds, während der Ball gespielt wird.

    Konkret heißt es in der Zeitschrift Handballtraining vom Juni 2025: "Es ist nicht erlaubt, den Ball zu berühren, solange ein Körperteil außerhalb der Spielfläche ist - sonst gibt es einen Freiwurf für die andere Mannschaft."

    Was heißt außerhalb des Spielfelds? Wenn ich da Bodenkontakt habe?

    Oder auch der Arm in der Luft, welcher nach Gleichgewicht sucht, während ich mit dem anderen Arm im Spielfeld noch den Ball abspiele? Bei diesem Beispiel hätten nur die Füße Bodenkontakt und der wäre im Spielfeld.

    Ich find‘s richtig doof, dass es jetzt viel mehr um‘s Arbeitsrecht geht als die ganze Zeit vorher um Handballregeln. Sollte umgekehrt sein.

    In der aktuellen Zeitschrift Handballtraining vom Juni 2025 werden die Regeländerungen zur neuen Saison erklärt. Auf Seite 8 unter 4. Definition "im Spiel" heißt es:

    "Ab Juli wird in Regel 7 klar definiert, was "im Spiel" bedeutet: Der Ball ist ab dem Moment eines formellen Wurfs im Spiel, bis das Spiel durch einen Pfiff oder eine Entscheidung (Abwurf/ Einwurf) unterbrochen wird."

    Aber das war doch auch schon vorher der Fall, oder?

    Wenn der Ball die Hand verlassen hat, dann ist der Wurf ausgeführt und damit im Spiel.

    Deswegen hätte ja das Kampfgericht beim Essen-Dessau-Spiel spätestens zwischen Pfiff und Wurfausführung noch unterbrechen sollen.

    Mich irritiert übrigens auch immer noch, dass im Urteil von einem Einwurf gesprochen wird, aber die Spielfortsetzung nach der Auszeit ein Freiwurf war. Ist dies nun ein Fehler der Schiedsrichter oder des Gerichts?