Mal angenommen, ich will meinen Jugendspielern mehr Einsatzzeiten in Form von mehr Punktspielen geben. Ich will aber den Festspielparagraphen umgehen.
Wäre dann folgendes Konstrukt mit der neuen Regelung der Jugendspielrechte möglich?
Es wird ein zweiter Verein gegründet. Der bestehende Verein HC Musterstadt und ein neuer Verein Musterstädter HC.
Der neue Verein bekommt sechs Mitglieder (Und zwar den Vorstand vom HC Musterstadt. Die sind dann auch im neuen Verein gleich Vorstand.).
Ich melde die Mannschaften wie im folgenden Beispiel.
HC Musterstadt in B-Jugend Bundesliga
Musterstädter HC in B-Jugend Regionalliga
Jetzt kann ich den Spieler in beiden B-Jugenden für unterschiedliche Vereine einsetzen und muss mir keine Gedanken mehr machen, ob er festgespielt ist, oder nicht.
Und darüber hinaus kann er auch noch in einer der beiden A-Jugenden spielen.
So mache ich das mit allen Jugenden.
Sportler, Eltern, Schiedsrichter, Kampfgerichte und Trainer spüren im Vereinsalltag nichts davon. Sie wissen es natürlich, aber auf den Trainingsalltag oder die Ausrichtung der Heimspieltage hätte es keine Auswirkung. Es wird nur ein Verein auf dem Papier gegründet.
Wäre das möglich? Oder woran würde es scheitern, bzw. Was müsste man verändern oder verbessern, damit es klappt?
Problem wäre zum Beispiel auch, dass beide Vereine ihren Schiri-Soll erfüllen müssen. Das ist ja jetzt schon schwer.
Aber man könnte auch eine Förderung für zwei Vereine beantragen, bei Sportbünden etc.
Ich habe es nicht vor, dies so durchzuführen. Es ist nur ein Gedankenkonstrukt. Falls jetzt das große NLZ aus eurer Nähe diese Idee aufgreift und nächste Saison durchführt, dann tut es mir leid, dass ich sie auf solch eine Idee bringe (falls sie die Idee nicht schon selbst hatten).