Beiträge von Lernender

    Ich habe mich auf das Spiel gestern, bereits die Woche über, gefreut. Ich habe meinen Tag so geplant, dass ich pünktlich auf der Couch bin und ich bin abends nicht los, um meinen unterklassigen Verein zu unterstützen. Das war dank der ARD ein Fehler. Bommes und Klein haben ihre Sache gut gemacht. Der Moderator (Florian Naß) ging mir da eher auf die Nerven. Ständig redete er davon, "wie spannend es sei. Und die Meisterschaft wird sowas von spannend. Davon sollen wir mal ausgehen. Und das Spiel wäre so offen. Und es ist so spannend.".
    Das nervt.
    Die Schiedsrichter waren ok. Bei der Aktion mit Dahmke hätte es 7-Meter geben müssen, wegen Abwehr im Kreis. Das war aber so unorthodox, dass ich das erst in der Wiederholung erkannt habe. Bei Duvnjaks vermeintlichem Fußspiel sahen die Schiris unglücklich aus. Entweder weiterlaufen lassen, oder 2-Minuten-Strafe. Ich denke, dass es Duvnjaks Hand war und der Ballgewinn fair war.

    Ich fand zum Beispiel die 2-Minuten für Ball wegrollen in der 1.HZ absolut richtig. Und das war Absicht. Außerdem freue ich mich, dass die Stürmerfoulsituationen und das Stoßen in der Luft geahndet werden. Auch wenn es schade ist, dass sich Abwehrspieler umfallen lassen müssen. Das liegt daran, dass es in der Vergangenheit sonst nicht geahndet wurde.
    Das Spiel selbst war sehr gut. Die ersten 20 Minuten spielen die Magdeburger so stark, dass man sich wundert wie Kiel noch dranbleiben kann. Da hatte Magdeburg diesen 90-Sekunden-Hänger und Kiel übernimmt das Spiel. Und das ging dann bis zur 47. Minute wo Kiel seinen Mini-Durchhänger hatte. Da wurde jeder Fehler bestraft. Schön, dass nicht nur aus dem Rückraum geballert wird, sondern auch der Durchbruch gesucht wird. Das Zusammenspiel mit dem Kreis hat mir bei beiden Mannschaften gefallen. Und das Konterspiel war ebenfalls gut.

    Die Atmosphäre in der Halle kam sehr gut rüber. Da war ordentlich Lärm. Wie man sich aber über Wiencek hier im Forum aufregen kann, ist mir ein Rätsel (In der Halle verstehe ich es). Das ist doch geil, wenn da noch ein Gästespieler versucht, seine eigenen Fans zu pushen. Ich meine Musche und Musa machen das doch genauso. Zum Einen sollte man sich als Magdeburger freuen, wenn der Gästeblock versucht gegenzuhalten. Das macht die Halle nur noch lauter und animiert auch den letzten Heimfan Stimmung zu machen.

    Und strittige Schiedsrichterentscheidungen, ein knappes Spiel und ein oder zwei Gästespieler, welche im Moment gerade unsympathisch sind, fertig ist das Rezept für einen geilen Hexenkessel. Da will ich auch gar nichts sagen, wenn mal ein Spieler ausgepfiffen wird. Manch einen pusht das sogar noch, nach dem Motto "Ich gegen euch Alle". Außerdem müssen unsere Mannschaften ja auch auf dem Balkan bestehen. Und da sind die Hallen nicht immer so lieb wie in Deutschland. Deswegen ist das ganz schön zu sehen, dass es auch in Deutschland hitzig zugeht.
    Wäre Magdeburg ein konstant starker Verein, dann würden sie Meister werden. Aber drei schlechte Wochen mit zwei Verletzten und ein paar unglücklichen Entscheidungen in der letzten Minute und fertig sind die 5 Minuspunkte. Dazu noch vier Minuspunkte aus den drei Auswärtsspielen gegen die Löwen, gegen Kiel und Flensburg und fertig sind die 9 Minuspunkte. Und mit 9 Minuspunkten ist es schon knifflig Meister zu werden.

    Ich fand, dass es sehr attraktiver Handball war, der gesendet wurde. Jugendhandball mit seinen vielen 1-gegen-1-Situationen und dem Tempospiel macht mir Freude.
    War Wolfgang Sommerfeld noch an einem anderen Tag Co-Kommentator bei Eurosport? Ich weiß nur, dass er am Eröffnungstag dabei war. Er spricht zwar sehr monoton. Aber die Informationen und das Hintergrundwissen welches er ins Spiel einband war sehr informativ. Er hat dann über typische Ausbildungsschwerpunkte der Länder gesprochen oder er sagte die genaue Zahl, wie viele der Aufsetzertore aus dem Rückraum prozentual reingehen. Sollte er noch mehr Spiele moderiert haben, würde mich das interessieren. Die würde ich nachschauen.
    Zu Deutschland:
    Klimpke hat doch für seine Ansprüche kein gutes Turnier gespielt. Er hatte vorher den absoluten Führungsanspruch in der Mannschaft. Aber er kam überhaupt nicht ins Turnier und war eher Unsicherheitsfaktor. Da musste dann Max Mohs in die Bresche springen.
    Ich fand Ignatov und Heymann überzeugend. Auch Matthes spielte ein gutes Turnier. Leider war im Angriff wirklich Rückraum Rechts die Schwachstelle, welche wir nicht kaschieren konnten.

    Respekt an die ganzen kleineren Handballverbände, welche es schafften, vor Deutschland zu landen. Es interessiert mich wirklich, wie da ausgebildet wird. Zumindest in der absoluten Spitze bei den besten 16 Talenten im Land müssen sie ja einiges richtig machen. Und von der reinen Mitgliederanzahl ist doch jeder Handballverband kleiner als der DHB, oder? Genügend gute Trainer hat der DHB ja. Sonst hätten sie ja zur A-Trainer-Lizenzausbildung nicht nur 22 Leute zugelassen, bei insgesamt 30 Plätzen und rund 50 Interessierten.

    Ich bin Trainer geworden, weil ich es unbedingt wollte. Ich habe als Spieler angefangen, die Handballtraining-Zeitschrift zu lesen. Da merkte ich bereits, dass mir diese Vielfalt gefällt, welche die Rolle des Trainers beinhaltet. Als ich dann Trainer wurde, haben sich meine Erwartungen erfüllt. Nicht nur, dass man Jugendlichen in der handballerischen Ausbildung hilft. Man begleitet sie auch ein Stück beim älter werden. Mir macht das Spaß. Mir liegt das.
    Ich hatte nicht erwartet, dass ich als Trainer Geld bekomme. Ich habe als Spieler für nichts gespielt. Ich hätte auch als Trainer so weiter gemacht. Es stellte sich dann aber heraus, dass mein Verein mir am Anfang 70 Euro monatlich für mein Hobby zur Verfügung stellte. Meine Motivation war trotzdem die Freude am Handball und nicht das Geld.
    Ich habe ziemlich schnell C- und B-Lizenz gemacht. Dazu noch eine weitere Ausbildung des DHB. Ich strebe die A-Lizenz an. Ich möchte sämtliches Wissen mitnehmen, welches ich kriegen kann. Umso besser ich bin, umso mehr kann ich meinen Schützlingen helfen.

    Nötig ist eine Lizenz als Traineranfänger nicht. Es gibt viele gute Trainer ohne Lizenz. Sie haben sich ihr Wissen aus anderen Quellen geholt.

    Für die C-Lizenz-Ausbildung solltest du dich an deinen Handballlandesverband wenden. Außerdem empfehle ich dir, mit deinem Wunschverein in Kontakt zu treten. Da kann dir bestimmt geholfen werden, was deine nächsten Schritte auf der Trainerlaufbahn sind.

    Hallo in die Runde,
    Bei euch Magdeburgern im Forum muss ich mich manchmal wundern. Ihr diskutiert seitenweise über mögliche zukünftige Spieler und vermeintliche Abgänge der ersten Mannschaft so, als ob dies Entscheidungen sind, welche den Verein für die nächsten zehn Jahre prägen. Es ist doch normal, dass Söldner im Männerbereich für ein, zwei, oder drei Jahre kommen und auch wieder gehen. Warum hängt ihr euch daran so auf?


    Viel wichtiger für so einen großen Verein ist doch die Struktur und die Entscheidungen die dahinter getroffen werden. Der SC Magdeburg besteht doch nicht nur aus der ersten Männermannschaft im Handball. Euer Verein steht doch für viel mehr. Unter anderem steht euer Verein für eine große Nachwuchsarbeit. Im Handball, aber nicht nur da.

    Aber hier in diesem Thread konnte ich nicht lesen, dass eure C-Jugend am Wochenende Nord-Ostdeutscher Meister geworden ist. Oder, dass eure B-Jugend auswärts die Füchse geschlagen hat und wieder vor dem Halbfinaleinzug steht. Oder dass eure D-Jugend sich wieder für die Ostdeutsche Meisterschaft qualifiziert hat, wo sie in den letzten beiden Jahren den Titel holte. Eure A-Jugend spielte übrigens eine starke Saison und wurde Dritter. Eure zweite Mannschaft holte den Klassenerhalt in der dritten Liga und bleibt als Ausbildungsmannschaft in einer attraktiven Liga.
    Und der BSV Magdeburg profitiert auch von der Nachwuchsarbeit des SC Magdeburg. Denn mit Spielern, welche beim SCM durch den Rost gefallen sind, konnten sie eine überraschend starke erste Saison in der A-Jugend-Bundesliga spielen und in der B-Jugend waren sie auch in der Mitteldeutschen (der höchsten Liga) vertreten. Ihr habt durch eure Infrastruktur und Strahlkraft also auch noch positive Auswirkungen auf das Magdeburger Umland.
    Vergesst bei eurer Unzufriedenheit über dieses titellose Jahr im Männerbereich nicht, dass ihr starke Jugendtrainer und Jugendspieler habt. Auf diese Arbeit, welche da seit Jahrzehnten gemacht wird, könnt ihr stolz sein.

    Danke für deine großen Mühen, immer alles zusammenzustellen und die Karten zu gestalten.
    Bei der männlichen B-Jugend spielt der SC Magdeburg die Vorquali und Leipzig ist für das Achtelfinale qualifiziert.
    In der mitteldeutschen Liga gab es nach Abschluss der Ligasaison noch ein Halbfinale und Finale, wo sich Leipzig im Finale durch die Auswärtstorregel gegen Magdeburg knapp durchsetzte.

    Hallo Asinning,
    Mir gefällt dein Ansatz, das alles auch mal mit einem leistungsdiagnostischem Hintergrund zu beleuchten. Mit Landesliga meinst du die 5. Liga, oder? Männer oder Frauen?

    Mir ist nicht bewusst, dass es ein solches Anforderungsprofil gibt. Würde es eine solche Leistungsdiagnostik für diesen Bereich geben, dann wäre da eine extreme Streuung, da sehr viele Faktoren reinspielen. Alter, Position, Trainingshäufigkeit, Trainingsintensität, Trainingsqualität, leistungssportlicher Hintergrund, Motivation, Umfeld und vieles mehr.
    Am ehesten fündig wirst du auf der Seite des DHB --> Trainer--> Wissenschaft--> IAT.
    Dort findest du ein Testmanual zur Leistungssportsichtung des DHB 2019. Da stehen die Werte, wie sie die DHB-Trainer von den 15/16-Jährigen beurteilen. Das musst du dann natürlich herunterbrechen auf dein Frauen- oder Männerteam. Bedenke da aber bitte, dass bei der DHB-Sichtung viele talentierte Sportschüler dabei sind, welche mehr als fünf Mal in der Woche trainieren. Das wird ein Erwachsener mit nur ein oder zwei Mal Training in der Woche nicht immer kompensieren können. In anderen Disziplinen kann es sein, dass die Erwachsenen natürlich aufgrund ihrer Erfahrung und einem vollendetem Wachstum Vorteile haben.
    Wenn dir das nicht reicht, dann kann ich dir noch die Internetseite des IAT Uni Leipzig empfehlen. Dort gibt es eine Datenbank mit wissenschaftlichen Arbeiten zum Thema Handball. Da wirst du dich allerdings selbst reinlesen müssen, denn dein Thema habe ich noch nicht gefunden (weil es mich noch nicht interessiert hat).
    Sportliche Grüße
    Lernender

    Das Video der Kroaten ist sehr einseitig und schlechter Stil.
    Aber welche Kampfkünste besitzt denn bitte Pekeler, dass er in Szene 8 Duvnjak so fliegen lässt. Man sieht beide Beine und den linken Arm von Pekeler. Sie greifen Duvnjak nicht an. Nur sein rechter Arm ist nicht zu sehen, aber der Arm muss ja der Wahnsinn sein. Lässt einfach so 99Kilo auf 1,97m Länge verteilt umfliegen. Entweder er hat in der Situation schlecht gestanden und es hat ihn auf dem falschen Fuß erwischt, oder da war Schauspielerei dabei. Noch dazu dreht Pekeler ihm den Rücken zu.
    Aber nun freue ich mich auf das wichtigste deutsche Handballwochenende seit drei Jahren. In der Zwischenzeit wird es gegen Spanien darum gehen, verletzungsfrei und so geschont wie möglich, durchzukommen. Wenn dabei ein Sieg die Euphorie weiterleben lässt, ist alles super. Falls nicht, ist es für mich nicht schlimm.


    Irgend ein Journalist wird sich noch daran erinnern, wie gern er gegen den Strom schwimmt. Dann wird ihm das zu viel, dass sich alle gerade am Handball erfreuen und dann gibts irgendeinen Beitrag der den Handball ins schlechte Licht rückt.
    Zum Kroatienspiel muss man sagen: Sind wir eigentlich Weltklasse, wenn wir die Quoten der Außenspieler kompensieren können und trotzdem gegen Kroatien gewinnen? Auch im Tor hatten wir nicht den besten Tag. Immerhin heißt es in diesem Forum über andere Mannschaften so oft: "Die spielen eine super Abwehr. Und wenn ... im Angriff, mit Anlauf kommt, dann hält ihn niemand. Solche Talente haben wir nicht. Da bildet ...-Land einfach besser aus. Die haben auch ein anderes System im Nachwuchs. Wenn jetzt noch ... im Angriff von Außen/ Kreis seine Chancen macht, dann Gute Nacht. Dann schießen die jeden ab."
    Tja, wenn unsere Abwehr am Freitag funktioniert, haben wir die halbe Miete. Wenn dann noch die Außen eine Quote von gut 85% übertreffen und die Torhüter auf 40% Prozent gehaltene Bälle kommen, wenn dann noch der Rückraum mit Köpfchen spielt und das Trainerteam die richtigen Entscheidungen trifft dann ziehen wir ins Endspiel ein.

    Das war ein tolles Spiel. Welch ein Segen, dass es 20:30Uhr im ZDF lief. Auf die Quote bin ich gespannt. Und vor allem, wie sich die Quote nun weiter entwickelt.
    Die Abwehr der ersten Halbzeit mit dem Kieler Innenblock und Weinhold und Drux daneben, ist bärenstark. Aber schon beim Brasilienspiel habe ich mich ein wenig in unsere Abwehr verguckt.
    Wiede halte ich für überragend. Er hatte einen Fehlpass in der ersten Halbzeit, welcher zum Konter führte und die nur zweitbeste Idee in der Überzahl. Ein langer Pass auf den entfernten Außen wäre fast abgefangen worden. Aber er ist kreativ. Er hat eine Spielübersicht besonders für den Kreis, aber auch für die Nebenpositionen und er vergisst nicht, selbst torgefährlich zu werden. Insgesamt gibt er uns viel mehr Variabilität, so dass seine Fehler deutlich untergehen. Er schafft es, unsere Stärken auszuspielen. Danke an Belzig, Potsdam und Berlin für die Ausbildung dieses Spielers.
    Strobel scheint hier mitzulesen. Zumindest das mit der Torgefahr hat er sich gestern zu Herzen genommen.
    Wie sich das Kreisläuferspiel in den letzten 15 Jahren entwickelt hat, ist auch beachtlich. Maximaler Gegendruck und dann noch einhändig fangen. Respekt. Wenn man bedenkt, dass diese Typen auch in der Abwehr im Zentrum decken, dann nur umso mehr.

    Die letzte Minute verstehe ich nicht. Nach der Auszeit, würde ich irgendwie in die Nahwurfzone vordringen wollen. Dann lasse ich mich foulen. Alleine das nimmt Zeit von der Uhr. Dann lasse ich nochmal einen Wischer kommen, und dann kann ich mich mit meinen Nebenleuten neu besprechen. Wenn ich es richtig mitbekommen habe, war der letzte Angriff in der Auszeit für eine offensive Abwehr angesagt. Dann hat Frankreich auf 6:0-Abwehr umgestellt. Ärgerlich, dass wir dann da keine bessere Lösung haben. Selbst wenn der Ball von Böhm auf Gensheimer angekommen wäre, hätte Gensheimer von Außen keinen sehr weiten Winkel gehabt. Das wäre eng geworden.
    Wenn ich auf Facebook Kommentare lese, bei welchen die vielen Fehler im Angriff auf beiden Seiten moniert werden, dann wird mir schlecht. Auf die Idee, dass dies an den starken Abwehrreihen liegen könnte, kommen die nicht. Und es müssen nicht immer die vielen Tore sein, welche erfreuen. Manchmal hat eine konsequente Defensive viel mehr zu bieten. Aber da sind wahrscheinlich auch mehr Gelegenheitszuschauer auf Facebook unterwegs.

    Wie das mit den Buzzern sein kann, verstehe ich nicht. Ich habe die Buzzer das erste Mal in Köln gesehen. Aber welche Vorteile sie im Vergleich zur grünen Karte haben, verstehe ich noch nicht. Immerhin muss das Kampfgericht bei einer Auszeit doch erst prüfen, ob die Mannschaft in Ballbesitz ist. Das die Buzzer dann verrückt spielen, ist ein wenig peinlich.
    Nachtrag: Auf der Facebookseite von der Sportschau habe ich gerade gehört, dass Fäth zumindest die zweite Auszeit ausgelöst hat. Dann würde zwar die Technik funktionieren, was es besser macht. Aber eine Auszeit, welche aus Versehen genommen wird, ist trotzdem blöd. Das konnte mit dem alten System der grünen Karte nicht passieren.

    Also mein Vorschlag wäre, es in folgendem Rhythmus abzuhalten:
    2019 WM
    2020 Olympia
    2022 EM
    2023 WM
    2024 Olympia
    2026EM
    Sollte die IHF auf ihre Einnahmequelle nicht verzichten wollen, dann kann wenigstens die EHF etwas gegen die Verwässerung der Titel machen:
    2019 WM
    2020 Olympia
    2021 WM
    2022 EM
    2023 WM
    2024 Olympia
    2025 WM
    2026 EM
    So hätten wir auch nur noch ein Turnier pro Jahr für die europäischen Nationalteams.
    Halte ich es für realistisch, dass dies umgesetzt wird? Nein.

    Ich bitte um Hilfe bei folgendem Fallbeispiel (Die Anwendungshilfe zum Festspielparagraphen habe ich gelesen. Sie hat mir nicht geholfen.):
    Spieler TW spielt/ spielte an folgenden Tagen:
    Sa 01.12.2018 1.Mannschaft
    So 09.12.2018 1.Mannschaft
    Sa 15.12.2018 1.Mannschaft
    So 13.01.2019 1.Mannschaft
    Darf er am 02.02.2019 in der zweiten Mannschaft mitspielen?
    Ich bin mir unsicher, weil zwischen dem 15.12. und dem 13.01. insgesamt vier Wochen vergehen. Allerdings sind es ja zwei aufeinanderfolgende Spiele.

    Danke für eure Mithilfe.

    Hallo,
    Ich habe eine andere Frage zum 7-Meter. Wäre ein 7-Meter regelkonform, wenn der Werfer den Ball nach vorne wirft/passt und aus dem Hintergrund ein Mitspieler heranläuft und diese Vorlage aufnimmt um zum Torwurf anzusetzen? Also beispielsweise eine Bogenlampe welche nur einen Meter nach vorne fliegt, aber vom Mitspieler als Kempa aufgenommen wird. Oder einen Aufsetzer nach vorne, bei dem der Ball aber nur 30 cm Raumgewinn macht.

    Also ähnlich wie beim Fußball der berühmte Elfmeter von Johann Cruyff. Auch Messi und Suarez hatten mal einen solchen Elfmeter bei Barcelona.
    Danke

    Hier mein Erfahrungsbericht von den offenen franzöisischen Meisterschaften:
    Freitag habe ich die Opening-Party für 7Euro extra besucht. Das war aber eine müde Veranstaltung. So richtig Handballfieber löste es nicht aus, obwohl die Teams vorgestellt wurden und Autogrammjäger auch auf ihre Kosten kamen. Am Abend dann aber noch in der Innenstadt zwei Briten getroffen, mit welchen man sich gut über die Handballentwicklungen auf der Insel unterhalten konnte. Hat mich überrascht, zwei Handballverrückte anzutreffen, welche jedes große Handballereignis mitnehmen, obwohl die Insel ja im handballerischen Bereich ein Entwicklungsland ist.
    Am Samstag dann die Altstadt besucht. Da war dann auch in den Biergärten gut zu erkennen, das in der Stadt ein Sportevent stattfindet.
    Am zeitigen Nachmittag dann zur Halle begeben. Der Einlass war eine Katastrophe. Es gab zu wenige Eingänge zum Bereich um die Halle. Bei unserem Einlasspunkt standen dann 2000 Leute an, um durch ein Nadelöhr gezwängt zu werden, da es nur zwei Kartenscanner gab. Umso näher der Spielbeginn rückte, desto unruhiger wurde die Menge. Das Ordnerteam versuchte dann noch im hektischen Aktionismus, den Zugang zu verbreitern. Ich hätte nicht gedacht, dass es nach der Loveparade 2010 in Deutschland nochmal so ein schlechtes Konzept gibt. In der Halle kamen wir dann aber recht zügig voran.
    Das erste Spiel hat mich der Kreisläufer von Nantes beeindruckt. Überhaupt blieb bei dieser Starmannschaft aus Paris noch vieles Stückwerk und Nantes nahm einfach ihr Herz in die Hand und nutzte die einmalige Gelegenheit. Das Spiel hat mir sehr gut gefallen, gerade wegen dem Außenseitersieg. Aber würde Paris mal ihr Potential voll abrufen, dann hätte niemand anderes etwas zum Lachen. So bleibt es die leidenschaftlose Truppe eines Großinvestors.
    Die Stimmung beider Blöcke war ganz gut. Auf Dauer kommt keine Fangruppe über längere Zeit gegen die Beschallungsanlage an. Obwohl ich sagen muss, dass der Verantwortliche für die Musikauswahl einen besseren Job macht, als die Leute bei der EM in Krakau 2016 (Da wurde jeder Sprechchor und Fangesang mit einer ohrenbetäubenden Lautstärke vom Band unterdrückt.). Die Lieder waren oft so ausgelegt, dass sie die ganze Halle mitnehmen. Manchmal sollte man aber einfach das Fingerspitzengefühl bewahren und nicht in die Sprechchöre rein, die Musik ablaufen lassen.
    Was ich nicht verstehen kann, ist warum wir beim Handball alle so vernarrt sind in diese Klatschpappen. Für mich ist das kein schönes Anfeuern, wenn dieses monotone Geräusch durch die Halle geht. Meine hat dann als Konfetti allen gezeigt, über welches Tor ich mich besonders freue. Wenn wir die Klatschpappen beiseite lassen würden und mit richtig schönen Fangesängen unsere Teams unterstützen, dann würde in so mancher Halle das Dach wegfliegen. Gerade durch den geschlossenen Raum haben wir Möglichkeiten, da die Akustik viel mehr verspricht, als wenn man auf einer Fußballtribüne ins weite Rund schreit. Ich wünsche mir, dass die Fanentwicklung weg von den Klatschpappen zu mehr Fangesängen und Schlachtrufen, sowie Choreos geht. Wer sich davon überzeugen will, sollte sich mal bei Youtube umschauen und er wird sehen, was da alles möglich wäre.
    Das zweite Spiel war gut. Von einem Championsleague-Halbfinale hätte ich mir aber ein wenig mehr ehrhofft. Montpellier gewinnt am Ende verdient, wenn auch knapp. Warum Vardar den letzten Angriff mit so einem schlechten Wurf abschließt, obwohl noch zehn Sekunden auf der Uhr sind, verstehe ich nicht. Insgeheim habe ich mir eine Verlängerung gewünscht.
    Stimmungsmäßig war Vardar enttäuschend. Und die franzöischen Fans haben sich mit Montpellier verbündet, so dass dann 75Prozent der Halle diesen eindringlichen Mon-Mon-Monpellier-Schlachtruf gerufen haben. Das klingt dann schon beeindruckend.
    So spielen jetzt morgen die Teams gegeneinander, wie ich es erwartet habe. Nur die Anwurfzeiten sind vertauscht.
    Aus der Halle raus, vermischte sich das Handballvolk dann in die Kölner Feierwütigen und in unzählige Junggesellenabschiede. Kaum zu glauben, wieviele Hochzeiten es hier in der nächsten Zeit geben muss.
    Achso, den Bierpreis von fünf Euro in der Halle boykottiere ich. Meine Schmerzgrenze ist da überschritten. Wasser oder Limogetränke befinden sich aber auf ähnlichem Preisniveau.

    Mal sehen wie es heute wird.

    Hallo,

    Meine Aussage, dass Trainer mit C-Lizenz bei den deutschen Vereinen zum Einsatz kommen, bezog sich auf die Elbe-Labe-Liga. Nicht auf die Sachsenliga.
    Wie das bei den tschechischen Vereinen ist, weiß ich nicht. Ich beziehe mich hier auf die Handballpost aus Sachsen, in der im Vorfeld der Saison 2017/2018 alle Mannschaften, welche mindestens Sachsenliga im Jugendbereich spielen, vorgestellt werden. Da wird auch die entsprechende Trainerlizenz zur Mannschaft dazu mit angegeben.
    Ich kann allerdings nicht für den Handballverband schreiben. Ich kann auch nicht für Trainer aus anderen Vereinen schreiben. Was und Wie viel sie von der Rahmentrainingskonzeption und dem Jugendkonzept wissen und umsetzen, weiß ich nicht.
    Ich habe lediglich meine Erlebnisse geschildert.

    Im Übrigen ist inzwischen der erste Spieltag der C-Jugend Geschichte. In der neuen Ballsportarena (mit der Lichtlinientechnik) wurden die Tribünen eingefahren. Und auf zwei Spielfeldern, nebeneinanderliegend, spielten die Teams dann. Ich habe, so wie ich es kenne, ein gutes C-Jugendniveau gesehen. Die Deckungsreihen bei den deutschen und tschechischen Teams spielten keine 6:0-Abwehr. Tabellenführer ist zurzeit eine Mannschaft, welche offensiv verteidigt. Da wird auch mal bis auf 18 Meter herausgetreten und die Gegenspieler werden immer wieder ins 1gg1 gezwungen. Das war eine attraktive Abwehr. Und auch so ist die Liga recht ausgeglichen. Keine Mannschaft, die jedes Spiel dominiert. Viele knappe Ergebnisse. Ich bin nun gefestigter in meiner Meinung, dass dies die Jungs weiterbringt.

    Ja, es gibt Ecken in Deutschland mit so viel Spielzeit. Mit Oberliga ist hier eine eingleisige Sachsenliga gemeint.

    Eine 6:0-Abwehr hat in dem Spiel keine Mannschaft gespielt.

    Aber auswärts beim Nachwuchs eines Landesstützpunktes haben wir dies erlebt. Nach einer 90-minütigen Anreise kam man beim Favoriten gut in die Partie und konnte mit kleinen 1:1-starken Spielern einen tollen Start hinlegen. Der Gegner, welcher körperlich schon weiter entwickelt war, spielte auch einen wuchtigen Handball, welcher doch recht ansehlich ist, aber leider auch schon feste Spielzüge in der D-Jugend. Nachdem dort zur Mitte der ersten Halbzeit bemerkt wurde, dass sie noch nicht wie sonst üblich, ihre beruhigende 5-Tore-Führung herausgeworfen haben, stellten sie in eine 6:0-Abwehr um. Danach nahm das Spiel dann seinen erwarteten Lauf. In der Halbzeit hatte man noch mit den Schiedsrichtern gesprochen, was in der D-Jugend erlaubt ist. Doch mit Anwurf war das anscheinend vergessen. Kein Spieler trat aus dem Neuner heraus während meine Jungs Order bekamen, den Ball nur hin- und herzuspielen ohne Druck zu machen. Dies sollte eigentlich dazu dienen, dass die Schiedsrichter Sehen, Erkennen, Begreifen und Handeln. Nach 35 Sekunden hoben sie dann auch den Arm. Allerdings nicht zur geballten Faust um ein falsches Abwehrsystem zu beanstanden, sondern zum Zeitspiel. Dies lief fünf Minuten so. Danach erinnerte man sich am Leistungsstützpunkt des Landesverbandes, dass es Durchführungsbestimmungen gibt. Doch die Gastgeber waren schon mit sechs Toren in Führung und so endete auch die Partie. Für uns hätte gegen so einen starken Gegner schon alles passen müssen. Denn die gegnerischen Jungs spielen wirklich einen tollen Handball und hätten diesen Kniff des Trainers wohl nicht gebraucht. In der Schiedsrichterkabine nach dem Spiel pries sich der Trainer der Heimmannschaft (Einer der über 60-Jährigen, welche schon seit Jahrzehnten im Jugendhandball aktiv sind und für den die Durchführungsbestimmungen nicht gelten) noch für seinen tollen taktischen Schachzug, welcher ihnen den Sieg gebracht hat. Darauf hingewiesen, dass dies eine Unsportlichkeit ist, reagierte er schmallippig und hinterließ den im Raum Anwesenden, den Eindruck, dass er sich nicht mehr ändern würde. Doch nach der ersten Enttäuschung, setzte sich bei den Jungs die Freude über den ersten Schnee durch. Während des Spiels hatte es durchweg geschneit, und dies reichte für eine erste Schneeballschlacht im Winter.

    frank1706

    Keine Angst. Durchführungsbestimmungen, Rahmentrainingskonzeption und die Pädagogischen Leitlinien des DHB sind mir bekannt.
    Ich dachte, du beziehst dich mit Jugendkonzept des DHB auf etwas, was mir vielleicht entgangen ist.
    Übrigens nur kurz zur Info: In Sachsen steht in den Durchführungsbestimmungen für die D-Jugendsachsenliga, dass in der 1.Halbzeit eine 1:5-Abwehr gespielt werden muss. Da darf man keine Manndeckung spielen. Das ging sogar soweit, dass ich schon in Auswärtsspielen von den Schiedsrichtern angehalten wurde, meine Abwehr zurückzuziehen. Da habe ich eine 1:5-Deckung spielen lassen, welche bei 16 Metern anfängt abzuwehren und sollte sie schön zurück an den Neuner stellen, damit der Gegner seine festen Spielzüge machen kann. Da hat in der Auswärtshalle niemand verstanden, dass eine 1:5-Abwehr nicht an den Neuner gebunden ist. Die haben alles, was weiter heraustritt gleich als Manndeckung angesehen. Warum die Manndeckung nur in der zweiten Halbzeit erlaubt sein sollte, verstehe ich auch nicht.
    Ich glaube, wir haben unterschiedliche Ansichten, was leistungsbezogen bedeutet. Für mich heißt dass keineswegs ergebnisbezogen. Natürlich bekommen bei mir auch alle Jungs möglichst viele Spielanteile auf möglichst unterschiedlichen Positionen.
    Leistungsbezogen trainieren bedeutet für mich in der D-Jugend, dass man mit einem klaren Konzept agiert. Das heißt für mich im Training, dass im koordinativen Teil unter anderem auch Bodenturnen und das Erlernen des Lauf-ABC ansteht. Dann nimmt noch der Handball-Üben-Teil und der Handball-Spielen-Teil einen großen Platz im Training ein. Ziel über die Saison gesehen ist die individuelle Weiterentwicklung und nicht irgendein Tabellenplatz. Hauptantrieb für die Weiterentwicklung ist dabei die Eigenmotivation und Freude der Jungs im Training. Nicht dass ich dir ein Bild des Schleifers im Kinderhandball vermitteln will. Wie definierst du leistungsbezogen im Kinderhandball für dich? Was sind deine Befürchtungen?

    Und in Sachsen gibt es eine eingleisige D- und eine C-Jugendsachsenliga. Dies gibt es zumindest in Ostdeutschland in einigen Bundesländern. Die ostdeutschen Bundesländer und Berlin spielen übrigens alle einen Landesmeister und Vizemeister bereits in der D-Jugend aus, da sich diese Teams alle zu einer Ostdeutschen Bestenermittlung treffen.

    Die Trainer der deutschen Vereine haben alle mindestens eine C-Lizenz.

    Warum das jetzt unbedingt über Bezirksauswahlen laufen soll verstehe ich nicht. Was ist falsch daran, dass Vereine sich gleichstarke Gegner organisieren?

    Und was soll das dem deutschen Handball bringen? Ja, es ist vieles gut, wenn man die aktuelle Jugend betrachtet. Aber auf den Lorbeeren ausruhen und hoffen, dass die anderen Nationen schlafen ist für mich auch nicht der richtige Weg. Und selbst wenn da jetzt keine Nationalspieler entstehen, dann hat man immer noch den kulturellen Austausch, vielleicht ein paar internationale Kontakte oder gar Freunde und einige bereichernde Erfahrungen.
    Da gehen ja nicht die Jungs von sieben Mannschaften heulend und todtraurig nach Hause und nur der Sieger darf Lachen.
    Die ersten internationalen Spiele und Turniere sind für die Kinder übrigens immer etwas ganz Besonderes. Das ist einfach mal etwas anderes, als gegen den Nachbarverein das fünfte Mal in einem Jahr zu spielen.

    Für mich ein tolles Projekt und die Kinder welche daran teilnehmen dürfen, werden sich freuen.

    Also ich verstehe nicht, inwiefern leistungsorientiertes Training und leistungsorientierter Spielbetrieb sich mit der Basisschulung (und für die weit entwickelten Jungs mit dem Grundlagentraining) der Rahmentrainingskonzeption nicht verträgt in der D-Jugend.

    Auch warum Kinder körperlich noch nicht weit genug entwickelt sein sollten, verstehe ich nicht. Das ist eine steile These. Sie treffen ja endlich mal auf Jungs, welche ebenfalls in ihren Regionen die hervorzuhebenden Spieler sind. Die Besten gegen die Besten spielen zu lassen halte ich für viel hilfreicher, als dass die Besten jede Woche aufs Neue, irgendwelche Anfänger vernaschen. Davon profitiert weder der Gute, noch der Anfänger.

    Auf welches Jugendkonzept des DHB beziehst du dich?

    Auf der Internetseite der Elbe-Labe-Liga steht eindeutig, dass die Liga als Unterstützung für die Entwicklung der Auswahlspieler Sorge tragen will.
    Da in Sachsen in der D-Jugend die Bezirksauswahlen gebildet werden, aus welchen dann in der C-Jugend die Landesauswahl gebildet wird, ist das kein Widerspruch, sondern eine Ergänzung.

    Hallo Forum,

    Hier ist ja im Forum in letzter Zeit diskutiert worden, wie man im Jugendbereich einen leistungsorientierten Ligabetrieb aufbauen kann.

    In Sachsen und Tschechien haben sich dafür Vereine zusammengefunden, welche zunächst im männlichen D- und C-Jugendbereich gemeinsam Turniere spielen, abseits des vom Handballverbandes organisiertem Ligabetrieb. Dabei ist ein Kriterium, dass die Mannschaft in der höchsten Liga spielt (in Sachsen die Sachsenliga). Es ist geplant, dass sich die Mannschaften vier Mal im Jahr pro Altersklasse treffen und ein Turnier mit acht Teams Jeder gegen Jeden bei 15 Minuten Spielzeit ausspielen.
    Bleibt abzuwarten, wie groß dann dort die Leistungsunterschiede an den Spieltagen sind und ob es eine Lösung sein kann, um die Besten zu fördern. Aber es ist ein Ansatz, um Ergebnisse von 40:4 vorzubeugen, dass man die stärksten gegeneinander antreten lässt. Außerdem finde ich, ist dies auch so ein schönes grenzübergreifendes Projekt.

    Hier der Link zur Internetseite für alle Interessierten:

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    Hallo Zickenbändiger,

    Ich weiß davon, dass es in Sachsen-Anhalt eine Sachsen-Anhaltliga mit 40 Minuten Spielzeit in der männlichen D-Jugend gibt. In Sachsen gibt es eine Sachsenliga mit 50 Minuten im männlichen wie im weiblichen Bereich. Da sind bei den Mädels auch Zweitvertretungen der Vereine drinnen.
    In Berlin gibt es als höchste Liga eine Verbandsliga jeweils für den männlichen und den weiblichen Bereich. Hier ist es so, dass nach der Hinrunde der letzte Platz der Verbandsliga, in der zweiten Liga, der Landesliga, weiterspielt, und der erste Platz der Landesliga (2.Liga) dann in die Verbandsliga (1.Liga) aufsteigt. Alles als Einzelspiele ausgetragen, aber zumindest in Sachsen gab es die Sachsenliga auch mal als Turnierspieltag.
    In Sachsen und Sachsen-Anhalt ist die Staffelstärke auf zehn Mannschaften ausgelegt gewesen, aber es haben weniger Teams gemeldet. Deshalb gab es hier auch keine Spiele zur Qualifikation. Andere Kriterien gibt es auch nicht. Einer findet sich wohl immer, der falsch meldet.
    Fahrtwege in Sachsen gehen dann auch mal bis zu 200km für die einfache Strecke (Ausnahme). Das schreckt viele ab, aber was will man da machen. Die, welche das nicht wollen, bleiben dann halt in ihren Bezirken. In Berlin gibt es so weite Fahrtwege nicht und in Sachsen-Anhalt kenne ich mich nicht aus.
    Ich würde erstmal die Pilotliga anstoßen, als höchste Liga des Landesverbandes. Das wird genügend Arbeit sein, alle zu überzeugen und eine Selektierung der Mannschaften wird sich dann über die nächsten Spielzeiten ergeben. Da würde ich auch keine anderen Kriterien erstmal als Hürde davorsetzen. Falls zu viele Mannschaften melden, dann muss eine Quali gespielt werden.
    Aber ich erwarte eher, dass einige Trainer, welche lieber den Erfolg in den Bezirksligen wollen, unten bleiben. Den ist halt ein 35:3-Sieg mit 20 Minuten Anfahrtsweg wichtiger, als ein enges Spiel, welches in der letzten Minute verloren gehen kann und dann sitzt man noch 90 Minuten im Auto.

    Mich würde mal folgendes interessieren. In Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Berlin wird in den D-Jugenden auf alle Fälle ein Landesmeister und Vizemeister ausgespielt, da sich diese Teams zu der Bestenermittlung der neuen Bundesländer und Berlin treffen. Werden in euren Landesverbänden auch Meister in der D-Jugend oder sogar in der E-Jugend bereits ausgespielt und gibt es bei euch am Ende der Saison auch so ein regelmäßig stattfindendes Turnier mit den Meistern und Vizemeistern?