Beiträge von Rentner

    Entwarnung beim VfL: "Nur" ein paar Tage Pause für Zakharov

    (pl/7.8.2006-15:05) Gummersbach – Aufatmen beim VfL Gummersbach: Die Verletzung, die sich Denis Zakharov gestern im Finale des Sparkassen-Cups zugezogen hat, ist nicht ganz so schlimm wie zunächst befürchtet.

    „Denis ist nach einem Sprungwurf unglücklich gelandet und hat sich den Fuß verdreht. Zum Glück ist es nur ein Bänderanriss oder eine leichte Kapsel-Verletzung. Ich gehe davon aus, dass er Ende der Woche wieder mittrainieren kann“, gibt VfL-Trainer Alfred Gislason Entwarnung.

    Zurzeit bereiten sich die VfL-Cracks im Schwarzwald im Rahmen eines Trainingslagers auf die in knapp drei Wochen beginnende Saison vor. Und der Coach gibt sich größtenteils zufrieden mit der bisherigen Vorbereitung: „Auch wenn wir gestern das Finale gegen Hamburg verloren haben, die Mannschaft zieht beim Training sehr gut mit und es waren einige gute Ansätze zu erkennen.“

    Vor allem im taktischen Bereich und im Zusammenspiel sieht Gislason allerdings „noch einige Arbeit“ auf die Gummersbacher zukommen. „Gegen den HSV haben wir noch zu viele einfache Fehler produziert. Wir haben die Probleme erkannt und arbeiten nun intensiv daran.“

    (Quelle.http://www.oberberg-aktuell.de)

    Zitat

    Original von Stenimaus
    Ihr seit cool! Wenn wir schon im Tunier-Thema alles dreimal schreiben, dann doch auch hier :baeh:

    Ihr habt folgendes vergessen:

    "...außerdem musste Rückraumspieler Denis Zakharov ins Krankenhaus..."

    Also, ich wollte Dich eigentlich für einen Lektoren-Award vorschlagen, aber so eine gute Lektorin scheinst Du dann wiederum doch nicht zu sein.

    06.08.2006 - VfL verliert das Finale im Sparkassen-Cup gegen Hamburg

    Kein Glück hatte der VfL im fünften und letzten Turnierspiel in Altensteig. Im Finale unterlagen die Gummersbacher dem Bundesligakonkurrenten HSV Hamburg in der Schlussphase knapp mit 18:20 (11:10), außerdem musste Rückraumspieler Denis Zakharov ins Krankenhaus. Der Linkshänder hatte sich der 35. Minute am Sprunggelenk verletzt. Bis zu diesem Zeitpunkt lag der VfL ständig vorne , doch jetzt kam bei einer 14:13-Führung ein Bruch in die Aktionen. Drei Zeitstrafen halfen den Hamburgern, die erst in der letzten Minute durch Linksaußen Schröder mit dem 18:20 alles klar machten. Über 1200 Zuschauer in der überfüllten Halle waren zufrieden, auch wenn bei aller Dramatik in der Schlussphase bei zwei gleichwertigen Mannschaften ein Substanzverlust nicht zu übersehen war. Die Tore für den VfL warfen im Finale: Vedran Zrnic (5), Alexis Alvanos (4), Daniel Narcisse (4), Momir Ilic (3), Robert Gunnarsson (1) und Denis Zakharov.

    Durch den dritten Gruppensieg hatte sich der VfL am Sonntagmorgen für das Halbfinale qualifiziert. Dabei wurde der aktuelle Schweizer Pokalsieger Wacker Thun mit einem 30:12 (14:5) Kantersieg regelrecht vorgeführt. Gegen den starken Mittelblock der Gummersbacher Abwehr fanden die Thuner zu keiner Phase ein Mittel. Immer wieder wurden Gegenstöße eingeleitet, vor allem Gudjon Sigurdsson sorgte mit seinen Sprints und spektakulären Abschlüssen für Szenenapplaus in der Halle. Elf Mal hatte der Isländer am Ende getroffen, damit war der Linksaußen der erfolgreichste Torschütze in diesem einseitigen Spiel. Den Rest teilten sich Vedran Zrnic (6), Bennet Wiegert (4), Alexis Alvanos (3), Robert Gunnarsson (2), Jörg Lützelberger (2), Daniel Narcisse (1) und Momir Ilic (1). Im Tor standen jeweils eine Halbzeit Christian Ramota und Goran Stojanovic, die fünf, bzw. sechs Bälle hielten. Nandor Fazekas spielt in Altensteig gar nicht, der Ungarn hat Probleme an der Leiste. Daniel Narcisse wurde nur sporadisch eingesetzt und wegen seiner leichten Fußverletzung geschont.

    Das Halbfinale gegen die HBW Balingen/Weilstetten war dagegen kein Spaziergang, auch wenn der 21:19 (11:8) Sieg nach dem Spielverlauf deutlicher war, als es das Ergebnis ausdrückt. Der Zweitligist profitierte am Ende der ersten Halbzeit unter anderem von einer Doppelstrafe für Daniel Narcisse (zwei plus zwei). Nach der Pause führte der VfL allerdings immer mit zwei oder drei Toren. Starke Leistungen zeigten Momir Ilic und Sverri Andreas Jakobsson in der Abwehr, dazu überzeugte der Neuzugang aus Serbien auch als Torschütze. Mit sechs Treffern war er in diesem Spiel der beste Werfer des VfL. Außerdem erschienen in der Statistik Michael Spatz (1), Alexis Alvanos (3), Gudjon Sigurdsson (4), Robert Gunnarsson (4), Denis Zakharov (1), Daniel Narcisse (1) und Vedran Zrnic (1).

    Das Statement von VfL-Trainer Alfred Gislason:
    Wir haben harte Wochen hinter uns, die ihren Spuren hinterlassen haben. So hatten wir im Finale nicht so viele Wechselmöglichkeiten wie die Hamburger. Es war aber ein verdienter Sieg für Hamburg, sie stellten heute die bessere Mannschaft. Wir haben in der zweiten Halbzeit abgebaut. Denis Zakharov hat leider viel Pech. Nachdem er in der letzten Woche wegen Achillessehnenschmerzen nicht trainieren konnte, hat er sich nun am anderen Fuß verletzt. Insgesamt bin ich mit dem Turnier nicht unzufrieden, wir hatten gute und weniger gute Phasen. Wir haben auf alle Fälle wieder einige Schritte nach vorne gemacht und werden nun in der nächsten Woche im Trainingslager intensiv im taktischen Bereich arbeiten.
    (Quelle:http://www.vfl-gummersbach.de)

    05.08.2006 - Christian Ciemalla und PM Friesenheim

    Favoritensiege in Altensteig - HSV und Gummersbach führen Tabellen an


    Beim Sparkassencup in Altensteig standen am ersten Tag größtenteils Favoritensiege zu Buche und so führen die Bundesligisten aus Hamburg und Gummersbach auch erwartungsgemäß die Tabellen an. Punktgleich mit Hamburg in der Gruppe A ist nach zwei Siegen Balingen-Weilstetten. Alle anderen Teams mussten bereits Niederlagen hinnehmen, so auch der Schweizer Vertreter Wacker Thun, der erst Friesenheim unterlag und sich dann nur knapp gegen mit 22:21 gegen Gastgeber Altensteig gewann.


    Für die größte Überraschung sorgte dabei die TSG Friesenheim, die in ihrem Auftaktspiel den Schweizer Erstligisten mit 19:14 (8:6) bezwingen konnten. Auch in der zweiten Partie zeigte die Mannschaft von Thomas König eine gute Leistung und musste sich den favorisierten Gummersbachern am Ende nur knapp mit 18:21 (8:9) geschlagen geben. Der Außenseiter hatte dabei einen überraschend guten 4:0-Start erwischt, bevor dem Erstligisten der erste Treffer gelang. Erfolgreichste Torschützen der TSG waren in diesen beiden Spielen Sulc (9), Skatar (6) sowie Kibat und Voronin mit jeweils fünf Treffern.

    Am morgigen Sonntag, 06.08. 2006, bestreiten die "Eulen" um 11.30 Uhr ihr drittes Vorrundenmatch gegen Gastgeber TSV Altensteig und können sich bei einem Sieg für das Halbfinale qualifizieren, das Ticket für das Halbfinale hat der VfL Gummersbach unterdessen mit zwei Siegen bereits definitiv gelöst.


    Gruppe 1:

    Samstag, 05.08.2006:
    HBR Ludwigsburg - HBW Balingen/Weilstetten 14:22
    TV Bittenfeld - HSV Hamburg 16:31
    HBW Balingen/Weilstetten - TV Bittenfeld 29:17
    HBR Ludwigsburg - HSV Hamburg 17:30

    1. HSV Hamburg 2 2 0 0 61:33 4:0
    2. HBW Balingen/Weilstetten 2 2 0 0 51:31 4:0
    3. HBR Ludwigsburg 2 0 0 2 31:52 0:4
    4. TV Bittenfeld 2 0 0 2 33:60 0:4


    Gruppe 2:

    Samstag, 05.08.2006:
    Wacker Thun - TSG LU-Friesenheim 14:19
    VfL Gummersbach - TSV Altensteig 28:13
    TSV Altensteig - Wacker Thun 21:22
    TSG LU-Friesenheim - VfL Gummersbach 18:21

    1. VfL Gummersbach 2 2 0 0 49:31 4:0
    2. TSG LU-Friesenheim 2 1 0 1 37:35 2:2
    3. Wacker Thun 2 1 0 1 36:40 2:2
    4. TSV Altensteig 2 0 0 2 34:50 0:4

    (Quelle:http://www.handball-welt.de)

    Kolumne von Alfred Gislason

    05.08.2006

    Kolumne von Gummersbachs Trainer Alfred Gislason

    Der VfL Gummersbach ist durch seine zahlreichen Erfolge in der Vergangenheit national wie international immer noch ein sehr großer Name. Ich möchte daran mitwirken, den Abstand zur absoluten Spitze zu verkürzen und mittelfristig wieder Titel zu gewinnen. Wir wollen den neu zusammengesetzten und verjüngten Kader zu einem Team formen. Und wir wollen einen schnellen, taktisch anspruchsvollen und attraktiven Handball spielen.

    Unser Ziel ist es, in der Champions League eine gute Gruppenphase zu spielen, ins Achtelfinale einzuziehen und mit etwas Losglück so weit wie möglich zu kommen. Darüber hinaus wollen wir uns in der Bundesliga wieder für die Champions League qualifizieren. Das wäre in der kommenden Saison wegen der Umstellung der Mannschaft ein Erfolg. Im DHB-Pokal würden wir natürlich gerne das Final Four in Hamburg erreichen, aber hier kommt es auch auf die Lose an. Wenn es zum Beispiel gleich am Anfang gegen den THW Kiel geht, hat der Pokal das Niveau der Champions League – bekommen wir einen Zweitligisten, wird es natürlich einfacher.

    Ich bin zufrieden mit der Mannschaft, die meisten Spieler sind schon körperlich fit aus dem Urlaub gekommen. Man merkt, dass sie unbedingt etwas erreichen wollen. In den ersten zwei Wochen haben wir fast nur an der Kraft und Kondition gearbeitet. Jetzt kommen von Tag zu Tag mehr handballerische Elemente dazu wie die Abwehrarbeit, die Taktik und die Gegenstöße. Gegen Ende der Vorbereitung muss die Abwehrarbeit vom Konzept her stehen. Um eine komplette taktische Philosophie und Bandbreite zu realisieren, braucht es aber längere Zeit.

    (Quelle:http://www.handballwoche.de)

    Dritter Versuch hat geklappt

    OVZ-Interview mit dem neuen VfL-Trainer Alfred Gislason

    Seit dem 17. Juli laufen beim VfL Gummersbach die Vorbereitungen für die Saison 2006/07. Neuer Cheftrainer ist Alfred Gislason. Über seine ersten Eindrücke in Gummersbach und die Saisonerwartungen sprach Dieter Lange mit dem Isländer.

    Frage:

    Sind Sie in Gummersbach schon angekommen?

    Gislason:

    Danke, ich wohne mit meiner Frau zwar im Augenblick noch im Hotel, aber am 1. September werden wir und unsere beiden noch nicht erwachsenen Kinder ein Haus in der Nähe von Rösrath beziehen. Die Nähe zu Köln war ein Kompromiss an die Kinder, die in der Nähe Kölns die größeren Wahlmöglichkeiten für die Schule haben. Ansonsten gefällt es mir aber sehr gut in Gummersbach.

    Frage:

    Und sportlich?

    Gislason:

    Ich habe einen sehr positiven Eindruck von der Mannschaft, die ist sehr motiviert und man merkt es, die will sportlich was erreichen.

    Frage:

    Wo lag bisher der Schwerpunkt Ihrer Arbeit?

    Gislason:

    Bisher haben wir sehr viel für die Kraft und Ausdauer getan. Diese Grundlagen sind wichtig, weil mir beim VfL ein anderes Spielsystem vorschwebt. Wir müssen einen schnelleren Handball spielen und unsere Angriffe direkt aus der Abwehr starten. Das war bisher nicht gerade die Stärke des VfL.

    Frage:

    Wie war der Fitnesszustand Ihrer Spieler nach der Sommerpause?

    Gislason:

    Recht unterschiedlich. Die meisten Spieler haben offensichtlich ihre Hausaufgaben im Urlaub gemacht, einige aber auch nicht. Außerdem hätte ich gerne eine Woche früher mit der Vorbereitung begonnen. Das müssen wir jetzt aufholen.

    Frage:

    Sie standen sowohl als Spieler als auch als Trainer schon öfters auf der VfL-Wunschliste. Wie ist es jetzt zu Ihrem Engagement gekommen?

    Gislason:

    Es ist richtig, dass ich 1983 schon einmal als Spieler mit dem VfL Kontakt hatte. Aber dann ist Petre Ivanescu nach Essen gegangen und ich bin bei TuSEM gelandet. Auch als Trainer hatte ich 1997 ein Gespräch mit dem damaligen VfL-Chef Ernst-Albrecht Lenz. Jetzt ist der Kontakt durch Stefan Hecker gekommen. Nach einem Gespräch mit ihm und Hans-Peter Krämer hatte ich einen positiven Eindruck von dem neuen VfL.

    Frage:

    Es war schon im vergangenen Herbst bekannt, dass Sie zum VfL kommen würden, wenn Ihr Vertrag beim SC Magdeburg ausgelaufen ist. Warum hat der VfL dennoch Ende 2005 den Vertrag mit Velimir Kljaic noch bis zum 30. Juni 2007 verlängert?

    Gislason:

    Im November 2005 hatte VfL-Chef Hans-Peter Krämer noch ein Gespräch mit dem Magdeburger Manager Bernd-Uwe Hildebrandt, der ihm klipp und klar erklärte, dass er mich nicht vorzeitig aus dem bis zum 30. Juni 2007 laufenden Vertrag herauslassen wird. Dass ich dennoch sechs Wochen später entlassen wurde, war zu diesem Zeitpunkt nicht abzusehen. Dennoch waren es für mich dort sieben großartige und erfolgreiche Jahre mit dem Gewinn der Champions League als Höhepunkt.

    Frage:

    Waren Sie ab Ihrer Entlassung in Magdeburg für Velimir Kljaic eine Art unsichtbares Phantom, das im Hintergrund die personellen Fäden zog?

    Gislason:

    Zuerst einmal zur Klarstellung: Ich hatte und habe immer noch ein tolles Verhältnis zu Kljaic, der ein absoluter Handball-Fachmann ist. Es ist aber sicherlich richtig, dass ich bei der Verpflichtung von neuen Spielern auch gehört wurde. Richtig ist auch, dass ich von der Verpflichtung einiger Spieler, die Kljaic unbedingt haben wollte, abgeraten habe - mit Erfolg.

    Frage:

    Den VfL haben acht Spieler verlassen. Hätten Sie gerne den ein oder anderen gerne behalten?

    Gislason:

    Ich hoffte damals, dass man Yoon halten könne, aber nicht um jeden Preis. Das gleiche gilt für Frank von Behren. Auch Steinar Ege ist ein sehr guter Torhüter, aber mit seinen Knieproblemen ist er im Training wenig belastbar.


    Frage:

    Unter den acht Neuerwerbungen gibt es da ausgesprochene Wunschspieler von Ihnen?

    Gislason:

    Natürlich: Sverri Andreas Jakobssen ist einer, auch Bennet Wiegert, den ich noch aus meiner Magdeburger Zeit bestens kenne und dem ich damals den Weggang empfohlen habe, um sich sportlich weiter zu entwickeln. Und im Fall Goran Stojanovic mussten wir einfach zugreifen, wenn ein solcher Klassekeeper plötzlich frei auf dem Markt ist. Aber auch bei den übrigen Neuverpflichtungen bin ich natürlich gehört worden. Es wäre doch eine katastrophale Lage für den VfL, wenn ich mit fünf bis sechs Spielern arbeiten müsste, die ich so schnell wie möglich wieder los haben wollte. Wir wollen schließlich etwas Langfristiges aufbauen.

    Frage:

    Können Sie einmal kurz die Stärken der acht Neuerwerbungen skizzieren?

    Gislason:

    Zuerst zu den Torhütern: Goran Stojanovic ist ein Torhüter der typischen jugoslawischen Schule, der in Pfullingen gerade eine Supersaison gespielt hat. Er ist unglaublich schnell und an ihm werden wir noch viel Freude haben. Nandor Fazekas ist zu Recht die Nummer eins in Ungarn. Er ist ein technisch sehr guter und sehr erfahrener Torhüter, der einige überzeugende Jahre in Lübbecke hatte. Zusammen mit Christian Ramota haben wir in der kommenden Saison drei gute Torhüter, von denen jeder seine Chancen bekommen wird. Entscheiden muss am Ende die Leistung.

    Frage:

    Und die Feldspieler?

    Gislason:

    Sverri Andreas Jakobsson ist ein absoluter Deckungsspezialist, sowohl bei einer 5:1- als auch bei einer 6:0-Abwehr. Seine überragenden Abwehrqualitäten hat er erst kürzlich in der isländischen Nationalmannschaft beim Qualifikationssieg gegen Schweden bewiesen. Bennet Wiegert ist ein vielseitiger Junge, der nicht nur Linksaußen spielen kann; von Hause ist er eher ein Halblinker oder Mittelmann. Vedran Zrinic ist ein sehr intelligenter Rechtsaußen mit internationaler Klasse. Ich bin mir sicher, dass er besonders von Alexis Alvanos profitieren wird. Alvanos ist ein ganz anderer Spieler als Yoon, er ist schnell, hat ein gutes Auge, spielerisch stark, aber auch torgefährlich. Ich denke, dass gerade unsere Rechtsaußen, die von Yoon kaum einen Ball bekommen haben, von ihm profitieren. Er wird zusammen mit Denis Zacharow ein gutes Paar auf Halbrechts bilden. Mit der körperlichen Verfassung Zacharows bin ich derzeit zwar noch nicht zufrieden, aber er bringt alles mit, um ein Weltklassemann zu werden. Ein solcher ist Daniel Narcisse schon, während Momir Ilic einer werden kann. Ilic ist ein sehr starker Abwehrspieler und mit einem Riesenpotenzial im Angriff. Bleibt noch der junge Jörg Lützelberger, der vor Ehrgeiz brennt, sich als junger Spieler aus der zweiten Liga sich erst an die raue Luft in der Bundesliga gewöhnen muss.

    Frage:

    Die Terminplaner haben Ihnen einen äußerst schweren Saisonstart präsentiert. Sehen Sie darin einen Vor- oder einen Nachteil?

    Gislason:

    Natürlich ist es für uns als nicht eingespielte Mannschaft kein Vorteil, wenn man direkt am Anfang auf Magdeburg, Kiel und Flensburg trifft, aber dies kann auch den Vorteil haben, dass wir gegen Ende der Saison aus dem Windschatten heraus kommen.

    Frage:

    Wer wird Deutscher Meister?

    Gislason:

    Diese Frage ist ziemlich einfach: Für mich ist der THW Kiel haushoher Favorit.

    Frage:

    Und danach?

    Gislason:

    Danach kommt ein sechsköpfiges Verfolgerfeld, zu dem ich Flensburg, Magdeburg, Hamburg, Lemgo, Kronau-Östringen und uns zählen. Diese sechs Mannschaften werden die restlichen Champions-League- und Europacupplätze unter sich ausmachen.

    Frage:

    Und was sind Ihre Erwartungen an den VfL?

    Gislason:

    Wenn die Konkurrenz in der kommenden Saison auch noch größer und stärker ist, aber für mich ist ein erneuter Champions-League-Platz das erklärte Saisonziel.

    (Quelle:OVZ vom 05.07.2006)

    NRZ 03.08.2006 / LOKALAUSGABE / DINSLAKEN

    Kabinettstückchen und Gewaltwürfe

    HANDBALL. Bundesligist VfL Gummersbach begeisterte das Hiesfelder Publikum. TV Jahn schlug sich gegen die Stars wacker.

    "Gummersbach ist ja auch nicht irgendwer" - Achim Waclawczyk nahm die am Ende deutliche 21:42 (9:21)-Schlappe gegen den Deutschen Rekordmeister gelassen. Wen interessiert schon das Ergebnis, wenn sich eine mit internationalen Topstars gespickte Bundesliga-Truppe am Rotbach die Ehre gibt. Die Oberliga-Handballer schlugen sich vor ausverkauftem Haus wacker gegen den VfL. "Über weite Strecken war ich sehr zufrieden, auch mit der Deckung. Für den Angriff haben wir noch nichts gemacht", urteilte Waclawczyk, ehe er Gäste-Coach Alfred Gislason den Weg von der neuen in die alte Halle des GHZ beschrieb - da wurde nämlich ein Bankett vorbereitet.

    Verdient hatten es sich beide Mannschaften. Die "Veilchen", weil sie sich der Übermacht mutig entgegenstellten und in Halbzeit zwei sogar fünf Mal in Serie trafen, und der VfL, weil er nicht nur sein Pflichtprogramm abspulte. Kempa mit Dreher gab es ebenso zu sehen, wie echte Gewaltwürfe, die (Jahn-Kanonier Pavel Pawlaszek ganz alt aussehen ließen. Wenn der sprunggewaltige Daniel Narcisse, seines Zeichens französischer Nationalspieler und Weltmeister, aus dem Rückraum abzog, entlockte das den Zuschauern doch ein Staunen.

    Aber die Bergischen waren nicht nur zum Spaß nach Hiesfeld gekommen. "Auch Testspiele gegen unterklassige Mannschaften bringen uns was", betonte VfL-Coach Gislason artig, "auch Regionalliga-Teams können Handball spielen. Wir haben einige Taktiken ausprobiert, jetzt müssen wir das gegen Bundesligisten weiter machen." Dass der Isländer den TV Jahn irrtümlich schon in der Regionalliga sah, dürfte die "Veilchen" freuen. Genau da wollen die Hiesfelder ja auch hin. "Die Neuzugänge haben sich heute sehr gut verkauft. Ich bin optimistisch, dass wir unser Ziel erreichen", meinte ein zufriedener Achim Waclawczyk.

    Jahn: Meyer, Zidorn; Kross (1), Pawlaszek (3), Kalinowski (1), Kurtz (4), Dickel (4), Lesch (2), Holzmann (1), Ginters (2), Waclawczyk (1), Schmidt, Scharfenberg, Becks (2).

    VfL: Fazekas, Ramota, Stojanovic; Wiegert (4), Zakharov (1), Narcisse (10), Ilic (9), Jakobsson, Alvanos (1), Gunnarsson (2), Spatz (7), Sigurdsson (5/1), Lützelberger (3)

    (Quelle:NRZ 03.08.2006 / LOKALAUSGABE / DINSLAKEN)

    VfL-News: Wiedersehen mit "Nick" beim Sparkassen-Cup

    (pl/2.8.2006-13:30) Gummersbach – Die Handballer des VfL Gummersbach treffen am Wochenende im Rahmen des Sparkassen-Cups in Altensteig auf hochkarätige Gegner – heute Trainingsspiel beim Oberligisten TV Jahn Hiesfeld.

    Nach den zuletzt schweißtreibenden Trainingstagen, an denen das „Bolzen“ von Kondition und Kraft im Vordergrund standen, sind die VfL-Cracks um Coach Alfred Gislason nun ins Ball- und Taktiktraining eingestiegen. Eine erste Standortbestimmung bekommen die Gummersbacher, wenn sie am Wochenende beim Sparkassen-Cup auf hochkarätige Gegner treffen.

    So ist es der Handballabteilung des TSV Altensteig auch in diesem Jahr wieder gelungen, den Sparkassen-Cup als ein internationales Turnier mit Spitzenhandball zu präsentieren. Zwar wird mit Wacker Thun nur eine Mannschaft aus dem Nachbarland Schweiz teilnehmen, dafür werden aber drei Teams aus der stärksten Liga der Welt, der Handball-Bundesliga, an Bord sein: HSV Hamburg, Aufsteiger HBW Balingen/Weilstetten und eben der VfL Gummersbach. Ergänzt wird das Teilnehmerfeld durch die Zweitligisten HBR Ludwigsburg, TV Bittenfeld und TSG LU-Friesenheim sowie Gastgeber TSV Altensteig (Regionalliga).

    Die Vorrunde wird am Samstag und Sonntagvormittag in zwei Gruppen ausgetragen. Gummersbach trifft in Gruppe II auf Thun, Friesenheim und Altensteig. Nachmittags stehen dann die Finalspiele an. Das Endspiel ist für 17:30 Uhr angesetzt. Hier könnten unter Umständen die Gummersbacher auf einen alten Bekannten treffen. Bekanntlich hat Kyung-Shin Yoon nach seiner zehnjährigen VfL-Zeit bei den Handballern von der Elbe angeheuert. Gespielt wird jeweils zweimal 20 Minuten. Titelverteidiger ist der HSV, der VfL sicherte sich vor fünf Jahren einmal den Turniersieg. Bevor es am Wochenende aber „Ernst“ wird, bestreiten die Gummersbacher heute beim Oberligisten TV Jahn Hiesfeld ein lockeres Trainingsspiel.

    (Quelle:http://www.oberberg-aktuell.de)

    29.07.2006 - Champions League: VfL in Gruppe F
    Soeben wurde in Ciudad Real, Spanien, die Auslosung der Champions League-Gruppenphase vorgenommen. Der VfL Gummersbach spielt in Gruppe F. Mit in dieser Gruppe: Celje (Slowenien), FRAM Reykjavik (Island) und der Sieger aus der Qualifikations-Partie Berchem (Luxemburg) - Sandefjord (Norwegen).

    Der erste Kommentar von VfL-Trainer Alfred Gislason, der die Auslosung in Ciudad Real vor Ort verfolgt: "Mit dieser Auslosung bin ich sehr zufrieden."

    VfL Gummersbach Vorbereitungsspiele und -turniere


    29.-30.07.06 - FAN-Cup Kahl Kleinostheim
    Mit Tuspo Obernburg, HSG Wetzlar, TV Großwallstadt, VfL Gummersbach

    02.08.06 - Freundschaftsspiel Jan-Hiesfeld, Anwurf 19:00 Uhr

    05.-06.08.06 - Sparkassen-Cup Altensteig
    mit: HSV Hamburg, HBV Balingen, Wacker Thun, SC Selestat, TSV Altensteig, VfL Gummersbach

    11.-13-08.06 - KEMPA-Cup Sindelfingen
    mit: SG Flensburg-H., VfL Gummersbach, TBV Lemgo, SC Magdeburg, SG Kronau/Östringen, TV Großwallstadt, FA Göppingen, HBV Balingen

    16.08.06 - Freundschaftsspiel bei TuSEM Essen, 19:30 Uhr

    18.-20.08.06 - Bundesliga-Cup in Berlin
    Mit: Füchse Berlin, HSG Düsseldorf, MSG Melsungen, HSG Wetzlar, Celje, Fredericia, VfL Gummersbach, Nationalmannschaft Ägypten

    Zitat

    Original von Stenimaus


    Na Rentner, er ist doch nicht verletzt, ihn stört einfach nur etwas :lol::wall:
    Warum muss man das jetzt machen??

    Warum erst jetzt? Ich weiß es nicht, da mußt Du ihn schon selber fragen.
    Ich bekam beim ersten Lauftraining nur mit, daß Alfred Gislason sich bei ZouZou nach dem Befinden seines Fusses erkundigte und dann nach einer Antwort von ZouZou scherzhaft meinte, dann könne man die OP ja in die Winterpause verschieben.

    VfL-News: Zouzou Houlet kommt morgen unters Messer

    (pl/24.7.2006-17:45) Gummersbach - VfL-Kapitän Francois-Xavier Houlet muss morgen in Köln am Fuß operiert werden.

    „Ich habe schon seit längerer Zeit Probleme mit einer Art Überbein am Fuß. Es ist nichts Schlimmes, aber es stört halt. Heute war ich noch mal beim Arzt, morgen wird es dann in Köln beim Mannschaftsarzt von den Kölner Haien weggeschnitten“, so VfL-Kapitän Zouzou Houlet (Bild). Rund zwei Wochen muss der Spielmacher dann das „normale“ Saisonvorbereitungstraining unterbrechen und sich mit Krafttraining fit halten.

    (Quelle:http://www.oberberg-aktuell.de)

    Handball-Bundesligist Wilhelmshavener HV bereitet sich in Wiehl vor

    (bv/20.7.2006-21:15) Wiehl – Die Stadt im Südkreis und das Hotel zur Post sind für den WHV die erste Adresse, wenn es darum geht, sich für die nächste Saison fit zu machen.

    Bereits in der Vergangenheit hatte das Team aus dem Norden schon einmal in Wiehl festgemacht. Dort findet man hervorragende sportliche Voraussetzungen, um Kraft zu tanken und Kondition für die neue Spielzeit zu bolzen.

    Zweimal täglich stehen Lauf- und Spieleinheiten auf dem Programm. Damit die Handballer des WHV, der die erste Liga erst in zwei Relegationsspielen gegen Dormagen sichern konnte, auch entspannen können und nahrungstechnisch nicht schlapp machen, ist Hotelier Oscar Koch ganz in seinem Element. Der Chef des Hotels zur Post hat ein waches Auge darauf, dass es seinen Gästen an nichts fehlt. Koch und auch Wiehls Beigeordneter Thomas Gausbauer erhielten gestern von WHV-Trainer Michael Biegler einen Wimpel verliehen, ehe sich die Handballer zumindest die zweite Halbzeit des FC-Spiels im Wiehltalstadion anschauten.

    (Quelle:http://www.oberberg-aktuell.de/show-article.p…thov=0607200908)

    Zitat

    Original von Jasmin1986


    Bei 9 neuen Spielern ist das wohl normal. Würden unter den Bildern auch nicht die Namen stehen wüsste ich überhaupt nicht wer wer ist :)

    :pillepalle:Also Jasmin, es sind 8 neue Spieler. Alfred Gislason ist kein Spieler mehr. Er ist der neue Trainer des VfL Gummersbach :baeh:

    Zitat

    Original von meteokoebes

    Ist doch eigentlich egal. Der wird doch eh nur in der Abwehr zum Einsatz kommen, oder? ;)

    Kann aber gut sein, denn als Backup für Houlet sind ja dann eher Sigurdsson und vielleicht sogar Wiegert vorgesehen.

    Das Sverri Andreas Jakobsson "nur" für die Abwehr vorgesehen ist wurde von Alfred Gislason bestätigt. Ebenso wurde mir von ihm bestätigte, daß der Jakobsson eigentlich RL-Spieler ist.
    Wie sich die Aufstellung letztendlich ergibt, Houlet mit Wiegert oder Narzisse oder gar Sigurdsson RM, werden wir ja erst zur Buli-Saisoneröffnung sehen.

    Zitat

    Original von TBV Phil
    Ma ne frage was ist nun mit Narcisse

    Angeblich soll er einen 5-Jahres-Vertrag bei seinem alten Verein Chambery Savoie ab 01.07.2007 unterschrieben haben, aber für die VfL-Führung ist die Sache wohl noch nicht abgehakt. Ansonsten :Nichts Genaues weiss man nicht!.

    Letzte Meldung diesbezüglich vom 28.06.2006

    Thema Narcisse ist noch nicht durch - Krämer: "Gehe davon aus, dass er bis 2008 bleibt"

    (pl/28.6.2006-14:10) Gummersbach – Daniel Narcisse wird wohl doch nicht den VfL Gummersbach nach der kommenden Saison verlassen - davon geht zumindest Gummersbachs Aufsichtsratsvorsitzender Hans-Peter Krämer aus.

    „Daniel hat einen Vertrag bis 2007, wir aber die Option auf Verlängerung bis 2008. Und diese Option haben wir nun gezogen“, so VfL-Chef Hans-Peter Krämer. Narcisse’ Berater Bhakti Ong hatte gegenüber den Medien behauptet, dass der 26-jährige Rückraum-Shooter bereits bei seinem Heimatverein Chambéry Savoie, von dem er auch vor zwei Jahren zum VfL gewechselt war, einen Fünf-Jahres-Vertrag unterschieben habe. Krämer: „Wenn Daniel nach dem Urlaub wieder in Gummersbach ist, werden wir das Thema in Ruhe besprechen. Ich gehe davon aus, dass er uns bis 2008 erhalten bleibt.“

    (quelle:http://www.oberberg-aktuell.de)