Beiträge von Rentner

    Ausschnitt aus dem gleichnamigen Artikel der heutigen "Express".

    ....."Ich fühle mich mit meiner Familie sehr wohl hier",sagte der Abwehrchef des Bundesligazweiten zwar. Uns auch Manager Stefan Hecker hatte vor, noch vor dem Jahreswechsel mit dem Sympathieträger zu verlängern. "Doch plötzlich war sein Berater nicht mehr zuständig", wundert sich Hecker.
    Von Behrens Vater habe ihm beim letzten Kölnarena-Spiel angesprochen. "Er will die Verträge verhandeln.Das muss mir auch mal gesagt werden."
    Hecker hat die Gespräche mit von Behrens Berater Ates Oelke geführt.
    Zumal plötzlich auch andere Vereine ins Spiel kommen. "Frank hat Angebote eines spanischen Klubs und eine Bundesligisten aus dem Norden", sagt ein Freund des 29-jährigen. Also mischt wohl die SG Flensburg-Handewitt mit.
    Hecker: "Wir wollen ihn halten, haben unser Angebot abgegeben. Wir setzen uns nach der Europameisterschaft nochmal zusammen. Aber es gibt für uns auch eineSchmerzensgrenze."
    Hoffentlich überschreitet sie die von Behren nicht....

    Zitat

    Original von Loran
    Es ist schon wahnsinnig witzig, wie sich einige hier ein Urteil über die Geschäftspraktiken von H. P. Krämer erlauben. Manchmal könnte man meinen, dass da auch der Neid des ein oder anderen Vereinstreuen durchdringt. Es ist doch völlig egal, wie der einzelne Sponsor zum VfL gekommen ist, denn jeder Sponsor muss Rechenschaft abgeben gegenüber a) dem Finanzamt b) seinen Mitarbeitern c) seinen Kunden etc. etc. Das ist doch entscheidend.

    Aber ist so typisch! Wenn man sich halt zur Zeit über kein Managment auslassen kann, welches unseriös arbeitet, dann nimmt man halt das erfolgreiche aufs Korn!!

    Loran, Du sprichst mir aus der Seele.

    Und an Karl die Frage: Was kann H.P.Krämer dafür, daß es mit GWD Minden und der TUI-Arena in Hannover nicht geklappt hat? Es fehlt nur noch die spekulative Bemerkung, H.P. Krämer hätte massiven Druck auf den VfL-Sonsor TUI ausgeübt. :pillepalle:

    Nun aber schleunigst zurück zum Spiel.
    Auf http://www.hanballwoche.de eine interessante Analyse zum Spiel:

    'Der THW Kiel ist in vielen Nuancen viel weiter'

    29.12.2005


    Von Erik Eggers

    Am Tag nach der Niederlage ist Stefan Hecker keineswegs in Depressionen verfallen. Natürlich hatten sie beim VfL Gummersbach schon geträumt von dem großen Coup, von einem Heimsieg gegen den Deutschen Meister THW Kiel, der dem Rekordmeister sogar die Chancen auf den ersten Titel seit 1991 erhalten hätte.

    Aber das 32:34 am Dienstag Abend in der stimmungsvollen Kölnarena, in der 19.250 Zuschauer begeistert einem großen Handballabend folgten, findet der VfL-Geschäftsführer im Rückblick dann doch "fast logisch". Dem geschulten Blick des früheren Torwarts, der 561 Bundesliga-Einsätze auf dem Buckel hat, waren die vorhandenen Unterschiede auf dem Spielfeld nicht entgangen: "Der THW Kiel ist einfach in vielen Nuancen viel weiter. Jeder von denen hat viel mehr Erfahrungen, wie man mit solchen Situationen umgeht."

    Diese Feinheiten lassen sich benennen. Als eines der gravierendsten Mankos der Gummersbacher im Spitzenduell erwies sich der mangelnde Glaube. "Meine Spieler haben nicht den Mut gehabt", haderte Trainer Velko Kljaic, ihm fehlten die "Rambo-Typen", die sich hineinstürzen in den Gegner. Allein der halblinke Daniel Narcisse, Kreisläufer Robert Gunnarsson und Abwehrchef Frank von Behren hätten diese Qualitäten erkennen lassen, befand Kljaic.

    Auf der anderen Seite stand da diese schwarz-weiße Armee von furchtlosen Wikingern, die sich selbst durch Serien von technischen Fehlern nicht aus der Ruhe bringen ließen. Mit welcher Einstellung, mit welchem Biss und mit welcher Wucht man in ein solches Handballspiel geht, "das haben die Kieler uns vorgemacht", war von Behren beeindruckt.

    Zudem reicht das Personal des VfL schlicht noch nicht heran an den Weltklasse-Kader der Kieler. Noch sind die Blau-Weißen im Rückraum auf die Wurfkraft der Franzosen Narcisse und des Koreaners Kyung-Shin Yoon angewiesen, und wenn, wie Dienstag geschehen, Linkshänder Yoon einen schlechten Tag erwischt, dann fehlen dem Klub einfach die Optionen.

    Als der THW in der zweiten Halbzeit den überragenden Narcisse in Manndeckung nahm, brach das Rückraumspiel beinahe zusammen. Auf der anderen Seite ist fast jeder der Rückraumspieler beim THW eine gefährliche Waffe, die ein Spiel allein entscheiden kann. Wenn Kim Andersson oder Nikola Karabatic nicht treffen, dann hat Kiel immer noch einen Christian Zeitz oder den schlauesten aller Handballer, Stefan Lövgren.

    Je länger das Spiel dauerte, desto offenkundiger der Vorteil, der sich daraus erwuchs. Während sich der zunehmend müde VfL mühsam herankämpfte und minutenlange Angriffe für ein Tor benötigte, konterten die Kieler, wenn es sein musste, innerhalb von nur wenigen Sekunden. Vor allem die Kälte, mit der Kiel den Zwei-Tore-Vorsprung zur Pause innerhalb von 210 Sekunden vorentscheidend auf sechs Tore erhöhte, imponierte VfL-Torhüter Steinar Ege: "Die kommen einfach da raus und knallen uns diese vier Tore um die Ohren."

    Wenn die Ankündigung des Kieler Coaches Noka Serdarusics tatsächlich wahr wird, einen "noch schnelleren und spektakuläreren Handball zu spielen, damit noch mehr Leute in die Hallen kommen", dann wird der THW, daran besteht kaum ein Zweifel, in eine neue Dimension vordringen und womöglich bald auch den ersehnten Titel in der Champions League gewinnen.

    Diesem atemberaubenden Tempo des Branchenführers mittelfristig zu folgen, traut Kiels Manager Uwe Schwenker am ehesten dem VfL Gummersbach zu. Wer in nur vier Jahren aus einem bankrotten Klub einen seriös geführten Meisterschaftsanwärter formt, wer in einem Hinrundenspiel 20.000 Zuschauer in die Kölnarena zieht und wer als einziger Klub der Bundesliga ein DAX-Mitglied auf dem Trikot trägt, sagt Schwenker, der sei als Konkurrent verdammt ernst zu nehmen. Der VfL Gummersbach ist endgültig zurück auf der Landkarte des deutschen Handballs.

    28.12.2005 Die Kolumne von Velimir Kljaic

    Es war ein verdienter Sieg für die Kieler.
    Der THW lag fast ausnahmslos in Führung. Meine Spieler hatten leider nicht genügend Mut, aber nur mutige Typen werden auch belohnt.

    Wir haben auch nicht das gespielt, was wir vorbereitet hatten. Meine Spieler haben zu viel Nervosität gezeigt, gerade zu Beginn jeder Halbzeit. Nur mit Narcisse, von Behren und Gunnarsson kann man solch ein Spiel nicht gewinnen. Der Rest meines Teams hatte einfach zuviel Respekt.

    Yoon hat heute ein schlechtes Spiel gezeigt, mit einem Yoon in Normalform hätten wir eine Siegchance gehabt. Einer der Schiedsrichter hat in der Schlussphase wohl gedacht, er sei Wildhüter in Afrika und müsse die Zebras schützen.

    Trotz der Niederlage haben wir in diesem Jahr einen Riesenschritt nach vorn gemacht, wenngleich uns "Rambo-Typen" ohne Respekt vor dem Gegner fehlen. In der kommenden Saison werden zwei oder drei dieser Typen zu uns kommen. Die Qualifikation zur Champions League ist auch trotz der Niederlage zu schaffen.

    Quelle: http://www.handballwoche.de

    Zitat

    Original von Ellob

    Bernd und Harald Andler gehören zu den besten Gespannen in Deutschland

    Das kann doch wirklich nicht dein ernst sein, oder?

    Der Sieg der Kieler geht aber in Ordnung, weil viele VfL-Spieler(Yoon, Houlet, Spatz) zu nervös spielten und ihre Chancen nicht nutzten.

    22.12.2005: Fazekas wechselt zu Gummersbach

    Nandor Fazekas, ungarischer Nationaltorhüter des TuS N-Lübbecke, wechselt in der kommenden Saison zum Rekordmeister VfL Gummersbach. „Wir hätten es gerne gesehen, wenn Nandor bei uns geblieben wäre und unser Angebot angenommen hätte. Andererseits ehrt uns auch ein wenig, dass ein von uns in die Bundesliga geholter Spieler zu einem echten Spitzenverein wie den VfL Gummersbach wechselt“, kommentiert TuS-Manager Sigi Roch den Transfer des 29-Jährigen. Keeper Steinar Ege (VfL Gummersbach) wechselt nach dieser Saison aller Voraussicht nach zum dänischen Erstligisten Aalborg BK.

    Quelle: http://www.Handballwoche.de

    Zitat

    Original von Snuffmaster

    Wer kennt den Spieler und kann was dazu sagen?


    Denis Zakharov
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    Denis Zakharov spielt bei Stepan Razin Neva (St. Petersburg) und liegt im Moment auf Platz fünf der Torjägerliste der russischen Liga. In den acht Spielen, die er bestritt, erzielte er 64 Treffer. An einigen Partien der Saison nahm er allerdings nicht teil.

    Die Webadresse des Vereins hatte sich zu Beginn der Spielzeit geändert. Auf der alten Site waren detaillierte Spielerinformationen abrufbar, die jetzt leider nicht mehr verfügbar sind.

    Die aktuelle Adresse: http://neva-handball.ru/

    Siehe unter "Wechselgrüchte" von "Oliver" vom 19.12.2005

    16. Spieltag:
    20. Dezember 2005, Di.:
    20.00: THW Kiel - SC Magdeburg
    20.00: HSG Wetzlar - HSG Nordhorn
    20.00: SG Flensburg-Handewitt - VfL Gummersbach

    21. Dezember 2005, Mi.:
    19.30: GWD Minden - HSV Hamburg
    19.30: HSG Düsseldorf - Wilhelmshavener HV : --:-- (--:--)
    19.30: MT Melsungen - TV Großwallstadt : --:-- (--:--)
    19.30: SG Kronau/Östringen - Concordia Delitzsch : --:-- (--:--)
    20.00: FA Göppingen - VfL Pfullingen/Stuttgart : --:-- (--:--)
    20.00: TBV Lemgo - TuS N-Lübbecke : --:-- (--:--)

    Zitat

    Original von Loran
    Wenn es einen Nachfolger für Yoon geben sollte, dann ist Zacharow einer der Kandidaten. Das macht mich auch sehr zuversichtlich, dass wir uns das Gestolper von Cedric Burdet im neuen Jahr nicht mehr ansehen müssen. Wenn Yoon auf Grund des Rücktritts von Houlet nicht in Richtung Rückraum Mitte wandern muss, dann gibt es doch keinen Grund Burdet zu beschäftigen.
    Wenn Zacharow kommt und ein Mann für die Mitte gefunden wird, dann ist Burdet Geschichte.
    Sollte Gokir auf die Mitte rücken, dann wäre das der einzige Grund einer Vertragsverlängerung von Alex Mierzwa. Bleibt Gokir auf Außen, dann glaub ich nicht an Alex Mierzwa im VfL - Trikot.

    Hoffentlich verlängern Yoon und FvB!

    Wer ist dieser Zacharow?
    Aber der VfL muß sich langsam mal nach Klasse-Torleuten umschauen. Bei einer Quote von 15,6% in der Klatsche gegen Magdeburg drängt es sich doch auf.

    Zitat

    Original von Jenny
    Und auch hier gilt, ich schick dir das Video und dann sprich weiter, allerdings schau es dir dann mit weniger Glühwein an ....

    Also Jenny, wenn Du mich meinst, antworte ich in Anlehnung an"Ich habe gar kein Auto" ...."Ich trinke gar keine Alkoholgetränke".

    Habe Live-Übertragung im WDR gesehen. Unqualifiziert war der Kommentator, schwach die rechte Rückraumseite des TBV und die Kieler konnten sich teilweise ( u.a. 2 Minuten für Blacky Schwarzer und Szilagyi nach einem klaren Foul von Szilagyi an Schwarzer) bei den Schiedsrichtern bedanken, denn in Zweifelsfällen haben sie pro THW entschieden.

    Houlet: Ich weiß nicht, was mich erwartet

    16.12.2005


    Am Ende der Saison werden sie Ihre sportliche Karriere beenden. Spielt da nicht jetzt schon ein bisschen Wehmut mit?


    Houlet gibt noch den Ton beim VfL an (imago)


    Houlet: "Ich weiß ehrlich gesagt noch nicht, was mich erwartet. Ich habe 19 Jahre in der ersten französischen und deutschen Liga gespielt. Wie ich mit der neuen Situation umgehen werde, wird man sehen. Aber so wie es aussieht, bleibe ich dem VfL ja in anderer Funktion erhalten."


    Sie sind mit Kyung-Shin Yoon der dienstälteste Akteur des VfL Gummersbach. Macht sie das stolz?


    Houlet: "Ja natürlich. Als ich1999 zum VfL kam, war vieles unprofessionell. Es ist hier unglaublich viel passiert. Ich habe in Gummersbach geschätzte 10 Trainer und mehrere Manager erlebt. Heute bin ich als Franzose Kapitän vom VfL und wir spielen um die Deutsche Meisterschaft."


    Was bedeuten Ihnen die Spiele in der Köknarena?

    Houlet: "Dort zu spielen macht schon viel Spaß. Unglaublich finde ich, dass auch bei Spielen gegen nicht so starke Gegner wie zum Beispiel Pfullingen so viele Zuschauer kommen. Gegen Kiel wird es ja einen neuen Zuschauerrekord in der Kölnarena geben. Für den Verein ist das eine tolle Sache. Als Spieler kriegt man das während des Spiels eigentlich gar nicht mit, ob jetzt 16 000, 17 000 oder 18 000 Zuschauer da sind."


    Erinnern Sie sich eigentlich noch an alle Spiele in der Kölnarena, z.B. an das erste?

    Houlet: "Ja klar...Wir haben gegen Kiel knapp verloren. Es war ein tolles Erlebnis, obwohl sich Pettersson damals schwer verletzt hat, nachdem er mit unserem Torwart zusammengeprallt war. Eigentlich ist jedes Spiel etwas Besonderes. Als Spieler macht die Kölnarena noch mehr Spaß als wenn du Zuschauer bist. Das wird mir im nächsten Jahr bestimmt fehlen."


    Die Deutsche Meisterschaft wäre der krönende Abschluss Ihrer Karriere beim VfL. Ist das realistisch?

    Houlet: "Ich denke, es entscheidet sich in den nächsten drei Spielen, ob wir weiter um die Meisterschaft spielen werden. "

    (aus "Handballwoche")

    Aber was war und ist mit Gudjon Valur Sigurdsson los. Wurde die linke Aussenseite so stark gedeckt, nicht ins Spiel mit einbezogen oder hat er eine Verletzung davongetragen? Ein einziger Treffer ist für Gokir doch mehr als ungewöhnlich.