Beiträge von Rentner

    07.02.2008 - VfL kooperiert mit IMG

    Der VfL Gummersbach, aktueller Champions League Teilnehmer und derzeit auf Platz 6 der TOYOTA Handball Bundesliga, hat mit der amerikanischen Agentur IMG einen langfristigen, exklusiven Vermarktungsvertrag geschlossen.

    Ziele der Kooperation, die alle Hallen- bzw. mannschaftsgeborenen Rechte an der Lizenzspielerabteilung sowie an den Heimspielen des Vereins in der Kölnarena einschließt, sind die gemeinsame weitere Professionalisierung des Vereins in der Vermarktung und Kundenbetreuung sowie die nachhaltige Positionierung und Bekanntmachung des VfL Gummersbach auf regionaler und nationaler Ebene.

    „Das Commitment der IMG, mit dem auch ein finanzielles Investment verbunden ist, verbessert die Planbarkeit der sportlichen und wirtschaftlichen Zukunft des VfL Gummersbach enorm. Neben der personellen Aufstockung der VfL-Geschäftsstelle beschleunigt vor allem die Möglichkeit zur Verpflichtung neuer Spieler das Ziel, sich wieder auf einem Spitzenplatz im deutschen und europäischen Handballsport festzusetzen“, freut sich Stefan Hecker, Geschäftsführer der VfL Handball Gummersbach GmbH, auf die Zusammenarbeit.

    „IMG hat sich nach der sehr erfolgreichen Heim-WM 2007 intensiv mit dem Thema Handball in Deutschland auseinandergesetzt und schließlich beim VfL Gummersbach in Geschäftsführung und Aufsichtsrat professionelle Strukturen vorgefunden, die uns zu dem Entschluss gebracht haben, dass wir mit dem Verein, der laut aktuellen Marktforschungsergebnissen zu den bekanntesten Marken im deutschen Handballsport zählt, den Einstieg im Handball in Deutschland vollziehen möchten“, sagt Matthias Pietza, Geschäftsführer Deutschland und Österreich bei IMG.
    „Der Einstieg von international agierenden Unternehmen wie Toyota und Lufthansa als Sponsoren unterstreichen den hohen Stellenwert des Handballs als wichtigste Teamsportart neben Fußball in Deutschland und speziell der HBL als weltweit stärkster Liga für Vereinsmannschaften. Wir sehen dadurch für den Handballsport im Allgemeinen und vor allem für den VfL ein enormes zukünftiges Vermarktungspotenzial. Durch die erstmals in dieser Saison komplett in der Kölnarena ausgetragenen Heimspiele, bieten sich durch die moderne Ausstattung der Halle mit hochwertigen Hospitality-Bereichen zusätzliche attraktive Möglichkeiten für die Partner des VfL, exklusive Kundenbindungsmaßnahmen im Umfeld sportlicher Höchstleistungen durchzuführen“, begründet Pietza den Entschluss zur Kooperation mit dem Verein weiter.

    IMG wird noch in diesem Monat unmittelbar neben der Kölnarena ein eigenes Projektbüro „VfL Gummersbach“ eröffnen, in dem sich ein erfahrenes Team ausschließlich mit der Vermarktung des VfL beschäftigen wird. Dies wird auch von den Sponsoren des VfL begrüßt:
    Theo Kubat, CEO der Moeller Firmengruppe, zum Engagement der IMG: „Als Hauptsponsor freut sich Moeller natürlich über den Einstieg der IMG. Einen professionellen Vermarkter an seiner Seite zu wissen ist für alle Beteiligten positiv. Seinerzeit hat die IMG den Kontakt hergestellt und so unser Engagement beim VFL Gummersbach ermöglicht. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.“


    Über IMG
    IMG wurde 1960 von Mark H. McCormack in den USA gegründet und zählt heute mit ca. 2.300 Mitarbeitern in über 60 Büros in mehr als 30 Ländern zu den weltweit führenden Unternehmen in den Bereichen Sport, Lifestyle, Entertainment, Media & New Media.
    In Deutschland verantwortet IMG Vermarktungsprojekte im Fußball (Corporate Hospitality UEFA EURO 2008™, 1.FC Köln, TSV 1860 München) und Wintersport (Vierschanzentournee, Skiflug-WM 2008). IMG Schweiz vermarktet zudem die Tour de Suisse, den Spengler Cup in Davos, das Omega European Masters in Crans Montana, den Swisscom Cup und das CSI-W in Genf.

    http://www.vfl-gummersbach.de/index2.php?tem…ws&news_id=1262

    Traurig, traurig für den WHV. Nach der 38:23 Klatsche kam bei Mitleid mit den Wilhelmshavenern auf.
    Nach der Vorstellung in der Kölnarena sind sie leider Absteiger Nr.1 für mich. :hi:
    Mir, as Jung ut Schlicktown, tut es ein wenig weh. ;(
    Als Gummersbacher Fan freute mich der hohe Sieg des VfL.

    Traurig, traurig für den WHV. Nach der 38:23 Klatsche kam bei Mitleid mit den Wilhelmshavenern auf.
    Nach der Vorstellung in der Kölnarena sind sie leider Absteiger Nr.1 für mich. :hi:
    Mir, as Jung ut Schlicktown, tut es ein wenig weh. ;(
    Als Gummersbacher Fan freute mich der hohe Sieg des VfL.

    05.02.2008 - EHF Champions League live im Internet

    Die Königsklasse des Handballs live auf http://www.ehfCL.com und http://www.laola1.tv: Eine Kooperation zwischen der European Handball Federation (EHF)/EHF Marketing GmbH und der LAOLA1 Multimedia GmbH ermöglicht es allen Handballfans, ihren Lieblingssport und die besten Handballer der Welt live und kostenlos zu erleben. Mit Start der Hauptphase der EHF Champions League werden ausgewählte Spiele sowie die Halbfinale und das Finale live ausgestrahlt/gestreamt.

    Das umfassende Live-Programm beginnt am Samstag, den 09.02., mit der Begegnung Montpellier HB gegen VfL Gummersbach ab 19.40 Uhr. Somit wird der VfL zu diesem Spiel keinen Live-Ticker anbieten. Am Sonntag, den 10.02., folgt dann die Partie US Ivry HB gegen THW Kiel ab 17.55 Uhr.

    Ziel der Kooperation zwischen der Europäischen Handball Föderation und LAOLA1.tv ist die Ausweitung der medialen Verbreitung und insbesondere die Steigerung der internationalen Reichweite der verschiedenen EHF-Wettbewerbe. „Die EHF Marketing beschäftigt sich mit der weiteren medialen Verbreitung der EHF Club Bewerbe und hier liegt momentan der Focus auf der EHF Männer Champions League. Die Kooperation mit LAOLA1, zunächst einmal vereinbart für die zweite Phase der Saison 2007/08, gibt dem europäischen Top Klubhandball die Möglichkeit über die Landesgrenzen hinweg präsent sein und bisher nicht erfülltes Zuschauerinteresse zu bedienen. In dieser Hauptphase bieten wir ausgewählte Spitzenspiele als Videostream und in Folge auch on demand an, die von unserem Partner adidas präsentiert werden“, so Michael Wiederer, Generalsekretär der EHF. „Durch die Kooperation mit der EHF können wir einerseits dem Handballsport in Europa eine professionelle mediale Plattform für Live-Bilder bieten und andererseits können wir mit der Handball Champions League unser internationales Live- Programm auf http://www.laola1.tv erweitern“, so Mag. Karl Wieseneder, geschäftsführender Gesellschafter der LAOLA1 Multimedia GmbH.

    (Quelle:http://www.vfl-gummersbach.de)

    Zitat

    Original von K.-C.
    darum gehts nicht, es geht darum, ob man es glaubt und auch als glaubwürdig einschätzt oder, ob man alles so hinnimmt.

    "die meisten leute haben ihre bildung aus der bild und die besteht nun mal, wer wisse das nicht, aus angst, hass, titten und dem wetterbericht"

    die ärzte

    Wenn ich Deine Rechtschreibung betrachte, dann stimme ich Dir zu. :lol:

    Zitat

    Original von ck

    edith: @ mien lütten rentner, du hast vergessen, in deinem tipp flensburg-handewitt in das intelligente flensdorf zu ändern ;). nächstes mal denkst du vielleicht wieder dran :lol:. bloss die hoffnung nicht aufgeben.

    Och Du "lütten Schieter". Mog Du di man nich inne büx. :hi:

    05. Februar 2008, Di.:
    THW Kiel - Rhein-Neckar-Löwen

    06. Februar 2008, Mi.:
    HBW Balingen-Weilstetten - SG Flensburg-Handewitt
    VfL Gummersbach - Wilhelmshavener HV

    09. Februar 2008, Sa.:
    HSG Nordhorn - HSG Wetzlar
    TUSEM Essen - GWD Minden
    TuS N-Lübbecke - FA Göppingen

    10. Februar 2008, So.:
    Füchse Berlin - MT Melsungen

    Neue pikante Details im Fall Hildebrandt
    "Eine völlig skurrile Geschichte": Handball-Gelder für die CDU

    Von Michael Bock und Rudi Bartlitz

    Magdeburg. Für die fragwürdige Verquickung von Wirtschaft, Politik und Sport im " Fall Hildebrandt " ist jetzt ein neuer pikanter Anhaltspunkt aufgetaucht. So hat die Handball Magdeburg GmbH ( HMD ) – die seinerzeit von Ex-Manager Bernd-Uwe Hildebrandt geleitete Profiabteilung des SCM – mit einer Spende die CDU im Landtagswahlkampf 2006 unterstützt.

    Ein entsprechender Zahlungsbeleg liegt der Volksstimme vor. Ihm zufolge erhielt der Landesverband Sachsen-Anhalt der Christdemokraten am 14. März 2006 unter dem Zahlungscode " 732711 " 1000 Euro überwiesen. Obwohl die HMD laut Kontoauszug an diesem Tag mit 173 484, 06 Euro saftig in der Kreide stand. Ein Präside wundert sich : " Das ist schon eine völlig skurrile Geschichte. "

    Zur Überweisung ließ CDUMitglied Hildebrandt über seinen Medienberater ausrichten : " Es war eine Spende aus einem Benefizspiel für eine zweckgebundene Maßnahme. " Andere Zuwendungen an die Union habe es " zu keiner Zeit gegeben ".

    Auf die Frage, ob es ähnliche Zahlungen auch an andere Parteien gegeben habe, meinte der Ex-Manager : " Es wurden in diesen Jahren auch sozialgeprägte Projekte anderer Parteien unterstützt – nachweislich. " So habe Ende 2001 die SPD Teileinnahmen eines Benefizspiels in Westeregeln bekommen.

    Landesgeschäftsführer Bernd Reisener bestätigte die CDUSpende. " Das war alles völlig rechtens ", sagte er. Auch von den Prüfern der eigenen Partei sowie der Bundestagsverwaltung habe es keine Beanstandungen gegeben. Reisener : " Wenn ich das Geld nehmen darf, tue ich das auch. Ich muss mich deswegen nicht schämen. "

    Der neue HMD-Geschäftsführer Holger Kaiser meinte hingegen : " Es ist nicht an der Tagesordnung, dass ein so prominenter Sportverein eine Volkspartei mit einer Spende unterstützt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es einen vergleichbaren zweiten Fall gibt. "

    Es war jedoch nicht das einzige Mal, dass Hildebrandt sich für die Regierungspartei kräftig ins Zeug legte. Im Wahlkampf 2006 ließ er dem Programmheft der SCM-Handballer ein Flugblatt der Wahl-Initiative " Stimmen für Böhmer " ( den CDU-Ministerpräsidenten, Anm. d. Red. ) beilegen. Das Papier – mit dem Hildebrandt nach Meinung von Beobachtern den SCM-Handball instrumentalisierte, indem er sich demonstrativ und einseitig in den Wahlkampf einschaltete – wurde auch vor der Bördelandhalle verteilt.

    Das nach Angaben von Insidern eigenmächtige Vorgehen des damals fast unumschränkt agierenden Managers hatte seinerzeit im Klub hinter den Kulissen für viel Ärger und Verdruss gesorgt. Offene Kritik wagte damals aber niemand ...

    Zumindest langfristig hat sich Hildebrandts CDU-Engagement offenbar ausgezahlt. Nach der Einleitung mehrerer staatsanwaltschaftlicher Ermittlungsverfahren gegen ihn und seiner Demission von allen SCM-Ä mtern erhielt er im Oktober 2007 vom Magdeburger Unternehmer Karl Gerhold einen Beratervertrag bei der " Anhaltinischen Verölungs GmbH ". Interessant : Gerhold ist nicht nur HMD-Aufsichtsratsmitglied und langjähriger Sponsor der Handballer, sondern auch Schatzmeister der Landes-CDU.

    http://www.volksstimme.de/vsm/nachrichte…/?em_cnt=705967

    Ziel: Pokalgewinn und neue VfL-Halle

    Marc Schroeder wurde als Mitglied des Business-Clubs in den Aufsichtsrat des VfL berufen

    Seit der neuen Saison gehört Marc Schroeder als Vertreter des Business-Clubs dem Aufsichtsrat des VfL Gummersbach an. Mit dem Unternehmer aus Mittelagger sprach Andrea Knitter.

    Wie kam es zu Ihrem Engagement bei den Bundesliga-Handballern?

    Als gebürtiger Gummersbacher bin ich langjähriger Fan und Dauerkarteninhaber. Vor drei oder vier Jahren wurde ich dann von VfL-Geschäftsführer Stefan Hecker für den Business-Club geworben, den es damals seit einem Jahr gab.

    Im Laufe der Jahre hat der Business-Club immer mehr an Bedeutung gewonnen.

    Ja, mittlerweile haben wir rund 150 Mitglieder, die insgesamt 1,5 Millionen Euro aufbringen und damit ein Drittel des Etats stellen. Daher kam wohl auch die Idee, dass jemand die Interessen des Business-Clubs im Aufsichtsrat vertritt. Nach Vorgesprächen hat mich Jochen Kienbaum als Kandidat vorgeschlagen.

    Wie hat sich denn der Zusammenhalt im Business-Club entwickelt? Zu Beginn gab es immer wieder Kritik, dass für die Unternehmer keine Möglichkeit zum Austausch gab.

    Mittlerweile gibt es einen Stammtisch. Zum letzten Treffen für die Unternehmer gab es über 100 Zusagen. Den Stammtisch organisiere ich zusammen mit Jürgen Berg, Werner Lettgen, Andreas Linneboden und Christian Canisius. Anwesend sind auch Funktionäre oder Spieler des VfL Gummersbach. Abgelehnt haben wir dagegen die Anfrage eines Unternehmens, das sich an einem solchen Abend präsentieren wollte. Der Stammtisch soll keine Werbeveranstaltung sein, sondern dem Austausch der Unternehmer dienen.

    Es sind ganz unterschiedliche Unternehmen, die den VfL unterstützen.

    Ja. Vom Einzelunternehmer bis zum großen, mittelständischen Unternehmen ist alles vertreten. Das finanzielle Engagement reicht von knapp 4000 bis 60 000 Euro. Wir brauchen jeden einzelnen. Außerdem würde ich es begrüßen, wenn noch mehr Premiumsponsoren aus Oberberg wie die Firmen Bohle oder Voss sich engagieren würden.

    Im Business-Club sind in der Mehrheit oberbergische Unternehmen. Wie stehen die denn zum Umzug in die Kölnarena?

    Grundsätzlich würden die meisten oberbergischen Unternehmer Gummersbach als Austragungsort bevorzugen. Die Eugen-Haas-Halle kann für Business-Partner aber keine angemessene Plattform mehr bieten. Die Kölnarena bietet da ein ganz anderes Ambiente und auch Platzangebote ganz andere Plattform. Als Gummersbacher hoffe ich natürlich, dass der VfL hier eine neue Halle bekommt.

    Wie groß schätzen Sie denn die Chancen für eine Halle ein?

    Es wird schwierig, in Gummersbach eine neue Halle zu realisieren. Angedacht ist, dass der VfL mit der Wirtschaft zusammen bis zu 3 Millionen Euro aufbringt, um damit dann auf die Stadt und das Land zuzugehen. Dazu werden im Moment Konzepte ausgearbeitet, wie sich die Unternehmen beteiligen können. Eine Überlegung war beispielsweise, über den langfristigen Verkauf von Business-Seats Mittel zu sichern.

    Sie nutzen die Kölnarena als Plattform, da kann es Sie nicht glücklich machen, dass im Moment viele Plätze leer bleiben.

    Nein. Keiner ist glücklich, dass die Halle teilweise nur zu 30 Prozent belegt ist. Wir haben im Aufsichtsrat aber auch die klare Entscheidung gefällt, keine Freitickets mehr zu verteilen. Natürlich laden wir auch weiterhin Schulklassen oder Handballvereine ein. Dass aber allein in Gummersbach bis 3000 Tickets verschenkt wurden, die man anschließend bei Ebay kaufen konnte, oder die einem von Schwarzhändlern vor der Arena angeboten wurden, das wird es nicht mehr geben. Es war sicher sinnvoll, in den ersten Jahren mit Freikarten zu werben, heute geht es aber auch um den Schutz der Besucher, die regulär für ihre Ticket bezahlen.

    Im Aufsichtsrat hat es einige Veränderungen gegeben.

    Ja, der Aufsichtsrat wurde von bisher vier auf sieben Mitglieder aufgestockt, und mit Claus Horstmann haben wir einen erfahrenen Profi an der Spitze. In den vergangenen Monaten ist es uns gelungen, mit der Firma Moeller als Hauptsponsor und neuen Premiumsponsoren den Verein wieder auf eine solide Basis zu stellen. Nur für die Verlängerung des Vertrags von Gudjon Valur Sigurdsson hat es nicht gereicht. Da können wir mit Vereinen wie Kronau oder Hamburg, die einen Großsponsor im Rücken haben, nicht mithalten. Dennoch sind wir optimistisch, schon zur neuen Saison eine starke Mannschaft präsentieren zu können.

    Was wollen Sie ändern, damit wieder mehr Zuschauer in die Kölnarena kommen?

    Wir planen ab der neuen Saison mit einem professionellen Vermarkter zusammen zu arbeiten, der neue Werbekonzepte entwickeln soll.

    Weil die Kölnarena besetzt ist, weichen Sie mit dem Champions-League-Spiel gegen Montpellier im März sogar wieder in die Eugen-Haas-Halle aus.

    Und da hoffen wir auf viele Zuschauer. Immerhin geht es auch darum zu zeigen, dass wir in Gummersbach eine neue Halle wollen. Sportlich wird es ein interessantes Spiel, weil die Gruppe sicher noch nicht entschieden sein wird, denn das Rückspiel bei den favorisierten Spaniern von Ciudad Real findet erst danach statt.

    Sie sind für fünf Jahre gewählt. Was wünschen Sie sich für diese Zeit?

    Dass der VfL wieder einmal einen Pokal hochhält, wäre schon schön. Ich denke, die Qualifikation für die Teilnahme am EHF-Pokal ist ein realistisches Ziel. Auch in der Champions League ist noch alles drin. Auch wenn das Losglück bisher selten auf unserer Seite war.

    Und was haben Sie sich organisatorisch vorgenommen?

    Der VfL könnte sich noch anders in der Öffentlichkeit präsentieren als in der Vergangenheit. Was die Bewerbung der Spiele oder die Vermarktung der Partien angeht, gibt es noch Potenzial. Die Füchse Berlin haben beispielsweise Karten für ein Spiel über eine Supermarktkette angeboten und haben damit 12 000 Zuschauer angezogen.

    Wo spielt der VfL in fünf Jahren?

    Die Topspiele finden in Köln statt, die anderen Partien in einer neuen Halle in Gummersbach.

    Zurück in die Gegenwart: Sie planen ein Benefizspiel für ein tödlich verunglücktes Business-Mitglied?

    In der Vorbereitung auf die neue Saison planen wir ein Benefizspiel, dessen Erlös an die Familie von Florian Benjamino gehen soll. Als Gegner ist TuSEM Essen im Gespräch.


    (Quelle:OVZ-Print vom 02.02.2008)

    VfL-Schock
    Rückrunden-Aus für Olympiasieger Zrnic?

    Von ALEX HAUBRICHS
    Gummersbach – Schock beim VfL Gummersbach: Olympiasieger Vedran Zrnic (28) droht das Rückrunden-Aus! Der Rechtsaußen ist extrem wichtig für die Oberbergischen: Als er wegen eines Ermüdungsbruchs fehlte, ging der Saisonstart in die Hose. Als der flinke Kroate wieder fit war, startete der VfL die Aufholjagd.

    Nun sind die Schmerzen zurück. Zrnic sagte die EM ab, wollte für Gummersbach fit sein. Nun die schlimme Nachricht: Die Schmerzen sind immer noch da. „Es droht eine Operation. Die Ärzte sind unterschiedlicher Ansicht. Einer sagt: Konservativ behandeln. Der andere rät die Stelle gleich in einer Operation festzumachen“, sagt Sportchef Francois-Xavier Houlet. „Wenn er unters Messer muss, dann brauchen wir nicht mehr mit ihm zu rechnen. Dann kann er frühestens zu Olympia im August wieder spielen.“

    Das wäre schlimm, denn Zrnic ist der coolste vom Siebenmeter-Punkt, pfeilschnell auch bei den Gegenstößen.

    Das weitere Vorgehen soll der Merheimer Privat-Dozent Professor Dr. Jürgen Höher bestimmen. Der Spezialist hatte auch schon Robert Gunnarsson und Gudjon Sigurdsson operiert. Robbie: „Er ist echt der Beste. Ich hatte zwei Jahre Schmerzen, ehe ich zu ihm kam. Seitdem geht es mir gut. Wenn einer ihm helfen kann, dann er.“

    (Quelle:http://www.express.de)