Beiträge von BlKW168

    Das Wichtigste:

    Es bleibt zu hoffen, dass Helen van Beurden die schwere Gehirnerschütterung vollständig auskurieren kann und dass diese unglückliche Szene für sie ohne physische und psychische Langzeitfolgen bleibt. Ich wünsche ihr dafür von Herzen alles Gute!

    Zum eigentlichen Ablauf dieser Szene habe ich folgende Bewertung:

    Der 7m ist unstrittig. Die Abwehrspielerin zieht die Angreiferin während der Ballannahme am Trikot nach hinten und bringt diese dadurch so aus der Balance, dass sie erst auf die Abwehrspielerin prallt und dann die Bewegung Richtung Tor einleitet, die sie aufgrund dieser Konstellation aber nicht 100-prozentig selbst kontrollieren kann. Soweit, so gut.

    Aber:

    Während des kompletten Wurfes von der Ausholbewegung bis zu dem Zeitpunkt, wo der Ball die Hand verlässt, liegt ihr Körper stabil in der Luft und bekommt keinen weiteren Impuls von außen. Insofern erfolgt der eigentliche Torwurf ungestört und im professionellen Bereich sollte eine Spielerin in so einer Situation die Wurfrichtung gut kontrollieren können, denn eine solche „Flugbahn“ ihres Körpers in Richtung Tor ist eher die Regel als die Ausnahme, unabhängig davon, ob die Störversuche der Abwehrspielerin regelkonform sind oder nicht.

    Wichtig:

    Aus dieser Argumentation leite ich ausdrücklich keinen Vorwurf gegenüber der Angreiferin ab! Das Ganze passiert auf dem Feld in Bruchteilen von Sekunden, hier im Forum ist dagegen gut Schreiben. Trotzdem sollten alle miteinander aus dem Vorfall lernen, die Regeln weiter präzisieren und den im Handball gottseidank tief verwurzelten Ehrenkodex gerade für solche Situationen noch verschärfen:

    Grundsätzlich keine freien scharfen Würfe vom Kreis in Richtung Kopf (Ausnahme: aktive Bewegung des Torwarts in Richtung des Balles), das wäre auch und gerade für den Breitensport, wo es oft an Präzision hapert, wichtig!

    Zulässig sind scharfe Würfe nur unterhalb des Schultergürtels (zumindest so lange, wie der Torwart die Füße noch auf dem Parkett hat!) oder mindestens 50 cm über dem Kopf.

    Ausgenommen sind Trickwürfe wie Heber oder Dreher, solange sie ohne jegliche Härte ausgeführt werden.

    Meine Bewertung der strittigen Szene unter diesen Prämissen:

    7m für die angreifende Mannschaft wegen des Trikot-Ziehens während der Ballannahme

    2 Min.-Strafe für die Angreiferin wegen vermeidbarer schwerer Gefährdung der Torhüterin

    Fazit:

    Bei der Einschätzung solcher Szenen können, ja müssen die Abläufe in einzelne Teile zerlegt und bewertet werden, wenn die konkrete Abfolge der Bewegungen eine differenzierte Betrachtung nahelegt. Natürlich ist auch mir klar, dass so nicht alle Unfälle vermieden werden können, zumal es immer grenzwertige Situationen geben wird, wo eine korrekte Bewertung extrem schwierig ist. Aber gerade bei Würfen aus Nahdistanz müssen die Torhüter besonders geschützt werden, alles andere macht keinen Sinn.

    Nach meinem Verständnis geht es hier weniger um das Schicksal des Delinquenten, wichtiger ist die korrekte Aufarbeitung des unseligen Geschehens. Da bin ich mehr bei Fridulin als beim Fachfremden und sehe ebenfalls gerade den DHB in der Verantwortung!

    Hier gibt's ein langes Gespräch mit Gábor Elek, ehemaligen Trainer (2008-23) des FTC

    Er spricht über viele Themen, teilweise auch über Jugendarbeit. Er sagt auch, wir kämpfen um kurzfristigen Ziele, wir vernachlässigen große Spielerinnen, weil die kleinen, schnellfüßigen, die benötigten schnellen Ergebnisse holen können. Und er sagt, wir bilden uniformisierte Spielerinnen aus, die, wie Maschinen, die U-Wettbewerben gewinnen, später aber nicht erfolgreich werden können, weil alle Individualität ausgerottet wurde.

    Na, fällt euch 'was auf?

    Einer der renommiertesten Trainer im internationalen Frauenhandball überhaupt spricht aktuell aus, was ich hier schon vor 2 Jahren in ausführlicher Form und mehrfach in die Diskussion eingebracht habe.

    Einfach mal darüber nachdenken ...

    Einer der Hauptsponsoren des THC hatte ja verkündet, dass trotz des erfolgreichen Hallenumbaus in Bad Langensalza die CL-Spiele bis auf Weiteres in Nordhausen stattfinden, was in Bad Langensalza nicht gerade für Begeisterung gesorgt hat. Mit der Fokussierung auf die EL geht der Verein auf vergleichsweise elegante Art und Weise unangenehmen Konflikten weitestgehend aus dem Weg...

    HCL und FHC erfolgreich im F4wA, und das ohne "Überbau" in der HBF1. Allein dafür haben sie schon das "Jugendzertifikat" verdient. Spätestens jetzt sollten die Verbandsgewaltigen ihre kuriosen Vergabekriterien in die Tonne kloppen, wenn sie sich nicht endgültig unglaubwürdig und lächerlich machen wollen...

    :pillepalle:

    Aber dein Urteil klingt ziemlich hart , schließlich war es ein internationaler Wettbewerb.

    Viele der am Wochenende gezeigten Schwächen trägt der THC seit Jahr und Tag (eigentlich seit der Zeit nach Wohlbold und Nadgornaja) auch im Bundesligaalltag wie eine Fahne vor sich her. Für die Wurfbilder der Spielerinnen scheint es so eine Art Handbuch zu geben, was ja auch normal ist, wenn die gegnerischen Mannschaften ihre Hausaufgaben machen. Was nicht normal ist, ist die Tatsache, dass die Spielerinnen, egal ob bewusst oder unbewusst, an ihren Wurfbildern festhalten, egal wie oft sie scheitern. Kann ich irgendwo noch nachvollziehen, dass man gegen Ryde zumindest nicht von Anfang an alle Bälle im oberen Tordrittel platziert, so muss man aber gegen die 10 cm kleinere ten Holte nicht gefühlt 90 Prozent der Würfe flach oder halbhoch werfen. Nur ein Aspekt ...

    Damit wirst du dir hier jetzt keine Freunde machen 😉

    Das ist nicht mein Problem.

    Mein Problem ist, das in Deutschland der Handballsport, allen voran Frauenhandball, Nachwuchsarbeit und Breitensport den Bach 'runtergeht. Und die Verantwortlichen schauen zu und befördern teilweise die ganze Misere sogar ...

    Damit meine ich jetzt ausdrücklich nicht Trainer wie Herbert Müller, die mit Handball im Herz große Verdienste erworben haben und ihr ganzes Leben nach dem Sport ausrichten. Meine Kritik richtet sich in erster Linie gegen die Verbände, die ganze "Arbeit" geleistet und damit das ganze Unheil herbei geführt haben!

    Wenn eine Spielerin regelmäßig das Tor verfehlt, ist es ein individuelles Problem.

    Wenn mehrere Spielerinnen gelegentlich das Tor nicht treffen, ist ein temporäres Problem.

    Wenn nahezu alle Spielerinnen immer wieder beste Chancen nicht nutzen, ist es ein Trainerproblem.

    Der THC hat gespielt (und geworfen!) wie eine Amateurtruppe, die nur deswegen auflaufen durfte, weil der Busfahrer im Navi den Spielort falsch eingegeben hat und der Veranstalter sie aus Mitleid nicht einfach wieder wegschicken wollte ...

    wieso spielt der THC eigentlich mit 2 Aussen ? die könnte man doch 2 zusätzliche Rückraumkräfte ersetzen

    Ja. genau so ist es und darüber hinaus kann man sich auch die siebente Feldspielerin schenken, wenn selbst die klarsten Überzahlsituationen (zeitweise 7 gegen 4!) mit 0:2 und ähnlichen Ergebnissen verloren gehen. Wenn die Torhüterinnen dort bleiben, wo sie hingehören, fallen wenigstens nicht so viele Gegentore in den leeren eigenen Kasten. Ein Problem, dass den THC schon seit Jahren begleitet!

    Das Spiel um Platz drei sah nicht nur im Vergleich zum Finale aus wie Not gegen Elend und ich bin froh, dass dieser Alptraum namens HBF im Herbst hinter der Bezahlschranke verschwindet!

    ich hatte schon vor ein paar Wochen mit dem Unsinn, der Wochenlehrgang reicht, aufgeräumt, aber hier noch mal die Vergabeanforderung


    Die Trainer der A- und B-Jugend müssen mind. die B-Lizenz innehaben, gleiches gilt für den Trainer der 2. Mannschaft.

    Der Trainer der A- und/oder B-Jugend muss die vom DHB zertifizierte Ausbildung zum Nachwuchstrainer Leistungssport vorweisen können.

    Danke für die Präzisierung, ich war an der Stelle zu oberflächlich. Die Zertifizierung des DHB reicht nicht alleine, mindestens eine B-Lizenz ist schon erforderlich, um die betreffenden Kriterien tatsächlich zu erfüllen.

    Dass die deutlich höherwertige A-Lizenz alleine nicht reicht, ist in meinen Augen trotzdem unverständlich. Alle Jahre wurde so verfahren, ohne dass es an dieser Stelle Probleme gab. Für mich ist der aktuelle Aktionismus der Verbände nach wie vor nur Ausdruck der Hilfslosigkeit angesichts der Tatsache, dass der Frauenhandball in Deutschland nach und nach in der Versenkung verschwindet, ganz im Gegensatz zum Frauenfußball beispielsweise. Statt gerade die Vereine, die sich seit vielen Jahren durch engagierte Nachwuchsarbeit auszeichnen (z.B. Leverkusen, Leipzig, THC), auf Basis formaler, gerade erst eingeführter Regeln zu sanktionieren (=mit zusätzlichen Strafabgaben zu belegen), sollten die Verantwortlichen diesen Unsinn lieber wieder abschaffen und mit den betreffenden Vereinen gemeinsam bessere Lösungen suchen. Dem Frauenhandball würde es gut tun ...

    Ist war offtopic, aber dass die deutsche Liga mit ausländischen Starspielerinnen protzt, kann man nun nicht behaupten. Mit ganz viel wohlwollen könnte man vielleicht 3-5 Spielerinnen in diese Kategorie einordnen. Das Problem ist wohl eher, dass soviele unbekannte ausländische Spielerinnen in die Liga wechseln, die die HBF nur als gutes Sprungbrett für ihre weitere Karriere sehen.

    Setze einfach hinter den Begriff "Starspielerinnen" noch

    "(und solche, die es werden wollen)"

    (mit dem Gedanken hatte ich schon beim Schreiben geliebäugelt, um jegliches Missverständnis auszuschließen!) dann weißt du, was ich meine und worum es hier tatsächlich geht. Außerdem ist mir neu, dass sich die ausländischen Spielerinnen in Bensheim, Buxtehude oder Bietigheim auf dem Marktplatz wohlfeil anbieten. In der Regel werden Sie schon von den Buili-Vereinen angefragt, ggf. auch über die Agenten ...

    PS.

    Wenn es so läuft, wie es derzeit läuft, darf man sich auch nicht wundern oder beschweren, dass die Nationalmannschaft regelmäßig mäßige bis klägliche Leistungen anbietet. Und mit den Fingern auf die Konkurrenz zu zeigen, die es ja angeblich oder tatsächlich auch nicht anders macht, hat noch nie geholfen ...

    Sportdeutschland.tv, nur Frauenhandball:

    * 1. Liga, 2. Liga, Pokal - 55 € für eine Saison (45 € bei Abschluss bis 30.06.)

    Heißt das im Umkehrschluss, dass ab der kommenden Saison auch die Übertragungen der 2. Frauenbundesliga komplett hinter der Bezahlschranke liegen?

    Sollte das tatsächlich der Fall sein, dann bin ich hier endgültig 'raus. Die 2. Liga ist für mich seit geraumer Zeit eh die ehrlichere Reflexion der Beletage des Frauenhandballs in Deutschland, weil die Überflutung der Mannschaften mit ausländischen Starspielerinnen hier noch nicht die katastrophalen Ausmaße der HBF1 erreicht hat.

    PS. (für die Moderatoren)

    Vor einigen Wochen war ich schon einmal bei 222 Beiträgen. Heute morgen waren es nur noch 220. Wo sind die 2 fehlenden Beiträge geblieben, welche waren es, warum wurden sie entfernt?

    So langsam setzt sich offenbar auch hier die Erkenntnis durch, dass der ganze Bohei um die "Eliteförderung" kalter Kaffee ist, wenn der Unterbau (Breiten- und Nachwuchssport) in Agonie liegt und der Zustrom potentieller/tatsächlicher Ausnahmetalente aus diesem Bereich in die Spitzenvereine immer mehr versiegt. Ich predige das in diesem Forum schon seit Jahren.

    Die Verbandsspitzen schwimmen offenbar immer noch selbstverliebt im eigenen Saft, negieren die Realität konsequent, üben sich in hilflosem Aktionismus und versagen so einmal mehr auf der ganzen Linie.

    Und da bin ich auf den ganzen Unfug z.B. auch mit der Vergabe/Verweigerung der Jugendzertifikate, wo nach den selbst festgelegten Regeln für ein bestimmtes Kriterium eine einwöchige DHB-Schulung als alleiniger Nachweis der Ausbildungseignung ausreicht, eine A- oder B-Lizenz aber nicht, noch gar nicht eingegangen ...

    Wie tief sich die Verbandsoberen im eigenen Unrat vergraben haben, belegt ja auch die 'Tatsache, dass sie trotz massiver Kritik auch aus den eigenen Reihen offenkundig (siehe auch aktuelle Aussagen des Herrn Wendt zu diesem Thema!) nicht bereit sind, über eine Korrektur dieser unsinnigen und unseligen Regelung auch nur ansatzweise nachzudenken. :kotzen:

    Die Handball-Relevanz aus meiner Sicht: wenn ein in der Ukraine Geborener als Jugendlicher in die USA

    usw. usw. usw. (Ich füge jetzt hier nicht alle relevanten Zitate ein, sie sind ja alle weiter oben zu lesen!)

    Wenn schon dann bitte exakt:

    geboren wurde er in der ukrainischen SSR, die gehörte zu dem Zeitpunkt zur Sowjetunion.

    Aufgewachsen ist er in Jaroslawl, das liegt in Russland.

    Ausgewandert ist er mit 20, da ist man kein Jugendlicher mehr.

    Er war bzw. ist in wahrnehmbaren Teilen seiner Geschäftstätigkeit eng mit der russischen Wirtschaft verflochten.

    Ich habe von russischem Einfluss geschrieben, nicht von Kontrolle, das sind deine Worte!

    Nichts anderes habe ich geschrieben und genau darauf habe ich mich bezogen. Und auch darauf, dass ich offensichtlich nicht der einzige bin, der das so einordnet.

    Punkt.

    Ich werde weder für sportdeutschland.tv, DAZN oder irgendeinen anderen Anbieter Geld bezahlen, um mir Handballspiele anzuschauen. Dieses Geld würde direkt in die Taschen des einen oder anderen Unternehmers gehen, ohne dass auch nur ein Cent bei den Vereinen ankommt. Da gehe ich lieber zum Amateurverein, bezahle Eintrittsgeld oder eine Spende!

    Kommentar Ricky mit Zitat Stiftler's Mom:


    Zitat von Stifler'sMom

    ...

    Und beim THC brauch man nicht jede Woche Angst haben , dass dort kein Geld mehr fließt!

    Ist mir deutlich sympathischer .

    Antwort von Ricky:

    Ja, aber wir wissen auch woher das Geld überwiegend kommt. Von Städtischen Unternehmen! Steuergeld fließt halt immer.

    Weitere Wortmeldungen dieser Art im gleichen Tenor:

    Da kenne ich auch einige, aber das Geld bezahlen die alle freiwillig und warum ist doch irrelevant. Das ist kein bißchen anrüchig. Könnten andere Vereine ja genauso machen, der Handball sollte froh sein wenn ein großer Fußballverein etwas in eine Handballabteilung steckt. Immer dieser Neid und Ablenkerei, ich wüsste nicht wie ich mich gegen Steuergelder wehren könnte und trotzdem gibt es keinerlei Mitsprache für ein Sponsoring eines Unternehmens das wir alle mitbezahlen durch Steuern. Vereinsmitglied bin ich freiwillig und kann auf Mitgliederversammlungen mindestens meine Meinung abgeben. War ein Vergleich von Äpfel mit Birnen.

    Viele! Nur um vielleicht einmal in der Saison (wenn überhaupt) ins Stadion zu können. Oder sogar alle paar Jahre einmal. Bei Bayern München ist es das Gleiche. Dort gibt es auch Fans die fahren teilweise 6 Stunden zu den Heimspielen! Aber am Ende machen dass die Fans freiwillig. Es bleibt jedem "Fan" selbst überlassen, ob sie jährlich 60 Euro (oder wie viel auch immer) zahlen, nur um sich BVB Mitglied nennen zu dürfen, und ein Vorverkaufsrecht auf Tickets zu haben.

    Die Diskussion zu den Sponsoren des THC hat mich neugierig gemacht und ich bin dazu mal auf die THC-Webseite gegangen, denn nach meinem Kenntnisstand ist seit Jahr und Tag ein Nordthüringer Autohaus führend in dieser Kategorie. Auf der Webseite sind die Sponsoren ausführlich gelistet, fein säuberlich getrennt nach Hauptsponsoren und weiteren Sponsoren. Also so wie ich das lese, sind dort in beiden Gruppen privatwirtschaftlich geführte Unternehmen deutlichst in der Überzahl, von einer wie auch immer gearteten Dominanz steuerfinanzierter städtischer Unternehmen keine Spur. Und ich kenne die Unternehmenslandschaft im mitteldeutschen Raum berufsbedingt seit vielen Jahren recht genau. Wenn man natürlich den o.g. Hauptsponsor als steuerfinanziert einordnet, weil ein nicht unerheblicher Teil seines Umsatzes aus dem Verkauf von Dienstwagen herrührt und in diesem Bereich auch die öffentliche Hand zu den Kunden gehört, dann kann man vielleicht auf eine solche Idee kommen... :pillepalle:

    Es ist, so wie ich das wahrnehme, gerade die Stärke des THC, dass er eine Vielzahl mittelgroßer und kleiner Sponsoren und weiterer Unterstützer (Club der 1000 !) vorweisen kann, die seit vielen Jahren eine solide finanzielle Basis für den THC bilden. Wie wichtig und wertvoll so eine Konstellation ist, weiß nicht zuletzt Herbert Müller, der in Nürnberg sportlich ja ausgesprochen erfolgreich, aber durch den finanziellen Kollaps letztendlich auch hilflos dem Niedergang ausgeliefert war...

    Ich finde hier keinerlei Anhaltspunkte, dass der THC beim Anteil von Sponsoren aus dem Bereich der öffentlichen Hand im Vergleich zu anderen HBF-Vereinen signifikant abweicht. Insofern bin ich eher bei der Aussage von Stiftler's Mom, dass es in dieser Hinsicht doch recht risikobehaftet ist, wenn Vereine von einzelnen oder im Extremfall von einem einzigen Großsponsor abhängig sind ...

    In der hier vorgetragenen Form ist diese ganze Diskussion für mich so überflüssig wie frische Hundekacke an den Schuhen!

    ich meine nur die Erfolge als Trainerin.

    Das war mir schon klar, manchmal ist in meinen Ausführungen auch ein wenig Ironie versteckt. ;)

    Das bei Tatjana Logwin die Erfolge als Spielerin weitaus größeren Raum einnehmen als ihre Meriten als Trainerin bestreite ich ja gar nicht (deshalb auch meine Formulierung "Persönlichkeit") und ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und wage zu behaupten, dass sie ihre Potentiale in einer Funktion als "Cheftrainer" (egal wo) nicht unbedingt optimal einbringen und umsetzen kann. Aber da gibt es ja noch andere Aufgaben, in der Welt des Handballs sowieso und in der modernen Spielart als "Rennball" sollten sich unsere Mannschaften und insbesondere unsere Verbände mal etwas Neues in der Ausbildung überlegen. Es wird höchste Zeit, hier aus den eingelaufenen Bahnen auszubrechen, wenn wir mit den Vereinen und der Nationalmannschaft auch zukünftig international noch mithalten wollen!

    PS.

    Mein Leitspruch lautet: Miteinander schaffen wir mehr als gegeneinander!

    Zitat hamburgerjug:

    "Ich glaube nicht daran, dass es die Götter gibt. Der Mensch ist Herr seines Schicksals, nicht die Götter. Die Menschen haben die Götter erfunden, damit sie ihnen die Fragen beantworten, vor denen sie sich selbst fürchten."

    Ein cooler Spruch, der mir außerordentlich gut gefällt! Man sollte ihn unbedingt auf das reale (Handball-) Leben übertragen ... ;):hi:

    Ich hätte auch mal gern die Liste der Erfolge. Ist mir entgangen.

    Liste der Erfolge von Tanja Logwin?

    Die Liste der Erfolge von Tanja Logwin als Spielerin findest zu z.B. bei Wikipedia. Dort kannst du sie in Ruhe studieren. Du solltest dafür eine gewisse Zeit einplanen ...

    Auf ihre Erfolge als Trainerin bin ich in meinen vorstehenden Kommentaren schon eingegangen, da bekommst du keine Extrawurst gebraten.

    Im Übrigen sehe ich dort wie in vielen meiner Kommentare davor auch schon die Schwerpunkte eher in der Tatsache, dass wir gerade im deutschen Frauenhandball seit geraumer Zeit in einer schwierigen Situation stecken, die von Saison zu Saison immer dramatischer wird. Dass gestandene "Größen" hier im Forum dann lieber das Haar in der Suppe der Kritiker suchen statt sich auf eine solche Diskussion einzulassen, lässt tief blicken ...