Beiträge von BlKW168

    Erfolge als Trainerin??? Aha,dann habe ich wohl was verpasst.

    Die Wildcats, viele Jahre (von 1998/99 abgesehen) eher im Mittelfeld der 2. HBF etabliert, hat sie in schwieriger (Personal-) Situation übernommen und nach dem Abstieg direkt wieder in HBF1 geführt. Auch Neckarsulm hat sie danach in der HBF1 gehalten. Nicht alle Trainergrößen (das ist ausdrücklich nicht despektierlich gemeint!) können das von sich behaupten, wenn sie Liganeulinge/Wackelkandidaten übernommen/trainiert haben, deren Personaldecke budgetbedingt nicht von Ausnahmespielerinnen dominiert wurde ...

    Oder sollte sie mit diesen Mannschaften dann gleich auf dem Podest stehen?

    Jetzt kommt ein Herr Leonard Blavatnik (Vermögen 33 Milliarden Dollar), und hält mit seinem DAZN nochmals die Hand auf, damit der deutsche Steuerzahler nochmals zahlen kann. Klar, Marktwirtschaft. Wer am meisten anbietet bekommt den Zuschlag. Die Oligarchen haben Russland auseinander genommen-dazu gehört auch Leonard Blavatnik - und sind reich geworden. Jetzt diktieren sie wo es lang geht. So funktioniert die Welt.

    Habe mich hierauf bezogen, diese Aussage erfolgte ja im Zusammenhang mit dem Hinspiel des THC bei Sola, was für Otto Normalverbraucher genauso wie das Spiel von Dortmund nicht frei empfangbar war. Da dieser Kommentar auch anderweitig zitiert wurde, ohne dass ein Einspruch erfolgte, gehe ich mal davon aus, dass die Darstellung korrekt ist.

    Blavatnik ist in Odessa geboren und in Jaroslawl aufgewachsen. Dass er mit 20 Jahren mit seiner Familie noch vor dem Zusammenbruch der Sowjetunion in die USA auswanderte ändert nichts an der Tatsache, dass er eng mit dem heutigen Russland verflochten ist, die Historie seiner wirtschaftlichen Aktivitäten mit zahlreichen Beteiligungen belegt das sehr gut und ist in Wikipedia ausführlich nachzulesen. Dass er seinen Einfluss ohne Wohlwollen des Kreml in Russland über so viele Jahre aufbauen und entwickeln konnte, ist für mich schwerlich vorstellbar. Das auch international anerkannte und respektierte Medien Herrn Blavatnik so einordnen, obwohl er seine "Wohnsitze" in Kensington und Manhattan hat, belegt (zumindest für mich) eine Überschrift aus dem Handelsblatt von 2010:


    "Blavatnik - Russischer Oligarch will MGM-Filmstudios"

    Diese Zuordnung wurde immerhin 32 Jahre nach seiner Auswanderung formuliert ...

    Natürlich ist er heute mehr denn je eine internationale Persönlichkeit. Aber ich habe noch nirgendwo gelesen, dass er seine Wurzeln verleugnet.

    Die beste Trainerin der Welt hat da einen Trümmerhaufen hinterlassen ,gut Abwehr hat die noch keinem Team beigebracht.

    Die Liste der überragenden Erfolge von Tanja Logwin sowohl als Spielerin als auch als Trainerin ist unendlich lang. Auf der anderen Seite stehen immer wieder gravierende Brüche wie ihr unangekündigter Wechsel von Hypo zu Krim Ljubljana praktisch über Nacht.

    So oder so: Sachliche Kritik ist immer gut und wird, wenn es sich um gefestigte Persönlichkeiten handelt, von den Kritisierten in der Regel auch angenommen, solange sie sich nicht in einer Ausnahmesituation befinden. Solche Häme gegenüber Tanja Logwin wie hier formuliert ist in meinen Augen unangebracht, sie gehört unbestritten zu den erfolgreichsten Persönlichkeiten in der jüngeren Historie des Handballsports überhaupt. Wenn wir jetzt hier im Forum solche Idole vom (deutschen?) Sockel stoßen, wird unsere HBF-Landschaft für internationale Stars (und solche, die es werden wollen) auf und neben dem Spielfeld nicht gerade attraktiver.

    Es wäre sicher besser darüber zu philosophieren, wie eine solche schillernde Persönlichkeit trotz oder gerade wegen ihres enormen Dickschädels mit ihren speziellen Vorstellungen vom Handball besser eingebunden werden kann. Nach meiner Erfahrung geht jeder, der einen eigenen, besonderen Weg einschlagen will, ein größeres Risiko ein als linientreue Mitläufer, die von Vereinen und Verbänden natürlich auch gebraucht werden. Risikobereite Menschen haben aber auch größere Chancen, etwas Besonderes zu erreichen. Wir sollten gerade in der aktuellen Situation solche Potentiale nicht leichtfertig verschenken.

    das Spielwochenende scheint ja total unwichtig gewesen zu sein-jedenfalls hat sich niemand über Ergebnisse oder Schiedsrichter aufgeregt

    Das ist doch ein gutes Zeichen. Möglicherweise hat die Meckerei aus verschiedenen Richtungen ja doch geholfen. Mir ist auch aufgefallen, dass die Schiedsrichter in den letzten Wochen sehr unauffällig agiert haben (Blomberg vs. Bietigheim klammere ich mal aus, das muss ich mir mal in Ruhe anschauen) und das ist schon bemerkenswert. Die Schiedsrichterleistungen waren soweit ich das gesehen habe meist recht ausgewogen, genauso soll es ja sein und möglichst auch bleiben. Gerade am vergangenen Wochenende habe ich bei den von mir verfolgten Spielen in EHF EL W sowie HBF 1 und HBF2 keine Schiedsrichter gesehen, die mit Fehlentscheidungen den Spielverlauf und damit das Spielergebnis gravierend beeinflusst haben. Das war sehr wohltuend, auch wenn das nur eine Momentaufnahme ist und natürlich habe ich nur einen Bruchteil der Spiele verfolgt und deshalb hat meine Bewertung nicht den Anspruch, das komplette Geschehen abzubilden.

    Die Gesamtsituation im Frauenhandball bereitet mir nach wie vor große Sorge. Ein Problem von vielen, die ich in erster Linie in der Verantwortung der Verbände (hier mangelhafte Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit) sehe:

    Trotz großer regionaler Resonanz, die sich zumindest mancherorts in steigenden Zuschauerzahlen (Zwickau bei Heimspiel in fremder Halle 1200 Zuschauer!) und lautstarker Unterstützung durchaus auch niederschlägt, ist die mediale Präsenz beängstigend bescheiden. Das fängt in der EHF EL W an (Es ist in meinen Augen ein ungeheuerlicher Eklat, dass die EHF die Fernsehrechte an einen unter russischem Einfluss stehenden Fernsehsender vergibt!) und geht in den Bundesligen weiter. Bestes Beispiel heute Morgen im MoMa. Die DEL bekommt einen ausführlichen Bericht mit bewegten Bildern von drei Spielen mit solchen Krachern wie Straubing gegen Wolfsburg, das Abschneiden der HBF mit zwei Vertretern im Final4 ist nicht mal eine Erwähnung in Form einer Meldung wert, obwohl gerade Dortmund mit einer unerwarteten und außergewöhnlichen Leistung eine entsprechende Würdigung im medialen ÖR-Tempel verdient hätte.

    Auch wenn das weißgott nicht die einzige Ursache darstellt braucht sich dann aber auch niemand zu wundern, wenn die Zahl der jungen Menschen, die sich für den Handballsport interessieren, immer weiter abnimmt. Dass damit zwangsläufig auch die Zahl der bundesligatauglichen Talente in beängstigend niedrige Dimensionen abrutscht ist ja mittlerweile sogar hier im Forum angekommen. Wenn jetzt noch an den richtigen Stellen die Erkenntnis Raum gewinnt, dass die Ursache in erster Linie in mangelhafter, eigentlich ja gegen Null gehender Unterstützung des Nachwuchs- und Breitensports liegt, kann ich mir meine Psalme zukünftig sparen. Wer es immer noch nicht glaubt, sollte mal nach Frankreich, Ungarn, Rumänien oder auch nach Skandinavien schauen …

    Ist schon interessant zu lesen, wie kontrovers hier Kommentare zu den Ursachen der Probleme in der Nachwuchsgewinnung diskutiert und bewertet werden. Offenbar kommt es vielen hier nicht auf den Sachverhalt an sich an, sondern wer die Kommentare schreibt.


    Na dann noch viel Spass weiterhin, träumt weiter von der heilen Welt der HBF ... :sleeping:

    Ist schon interessant zu lesen, wie kontrovers hier Kommentare zu Fehlleistungen der Schiedsrichter diskutiert und bewertet werden. Offenbar kommt es vielen hier nicht auf den Sachverhalt an sich an, sondern wer die Kommentare schreibt.


    Na dann noch viel Spass weiterhin, träumt weiter von der heilen Welt der HBF ... :sleeping:

    Da ich ja damals mit meiner permanenten Nörgelei an der Erstellung dieses Themas nicht ganz unbeteiligt war möchte ich mich bei allen bedanken, die sich die Mühe gemacht haben, mit ihren Kommentaren etwas Licht in das Dunkel der Übertragungen zu bringen und vielleicht sogar zu einer Verbesserung der Übertragungsqualität beizutragen. Da Letzteres nicht wirklich eingetreten ist und darüber hinaus mittlerweile viele Kommentare zu diesem Thema kreuz und quer durch das ganze Forum laufen, ist dieses in meinen Augen nunmehr entbehrlich geworden und ich werde mich hier weitestgehend zurückziehen. Mit der Umstellung auf Bezahlfernsehen in HBF (ab kommender Saison) und EHF (in Teilen schon jetzt) hat sich der Spass für mich ohnehin erledigt. Strategien zur Gewinnoptimierung sind ja schön und gut, aber dann muss die Gegenleistung auch stimmen und davon sind wir (noch? - wer's glaubt, wird selig!) meilenweit entfernt. So wichtig Handball für mich auch ist, mehr als meine Aufmerksamkeit (die über Einschaltquoten ja auch Einnahmen generiert!), werde ich nicht beitragen.

    Insofern kann ich derartige Ereiferungsbeiträge nur ernst nehmen, wenn konkrete SR-Aussetzer mit Minute belegt werden. Ein derartiges Ausweichen geht für mich in Richtung Verunglimpfung von SR-Leistungen.

    Noch mal ganz langsam zum Mitlesen und Verstehen:

    So eine Analyse ist aufwändig und macht nur Sinn, wenn sie (in der untersten Bewertungsebene) auf ein Spiel im Ganzen bezogen ausgeführt wird. Höhere Ebenen wären dann z.B. auf eine Mannschaft bezogen, auf ein Schiedsrichtergespann bezogen, auf eine Liga bezogen, auf eine Spielserie bezogen, auf eine …

    Bleiben wir mal bei dem von dir in den Fokus gezogenen Spiel Waiblingen vs. Zwickau, auch wenn es in meinem den ganzen Terz hier auslösenden Kommentar nur ein Beispiel von mehreren war. Den Aufwand für eine Person sehe ich bei min. 3 bis 4 Stunden, wenn entsprechende technische Voraussetzungen (mehrere Bildschirme, professionelle Standbild-, Zeitlupen- und Zeitrafferfunktionen etc.) gegeben sind. Diese Voraussetzungen habe ich derzeit nicht, im Einzelfall behelfe ich mir für einzelne Szenen, die für mich interessant/strittig sind, mit Provisorien. Und vor allen Dingen habe ich gegenwärtig nicht mal ansatzweise die erforderliche Zeit, diese "wunderbare hier vorgeschlagene Methodik" (O-Ton Alter Sack) mal für ein komplettes Spiel umzusetzen. Glaube mir, es juckt mir in den Fingern, weniger um mir oder anderen zu beweisen, dass ich im Einzelfall (vielleicht) Recht habe, sondern weil mich die Praxistauglichkeit einer solchen Analytik interessiert und man damit vielleicht sogar mittel- und langfristig mit einer Beta-Version dazu beizutragen kann, die Schiedsrichterarbeit substanziell zu erleichtern und zu verbessern, auch und gerade für die Schiedsrichter selber. Für ein solches, professionell und effektiv arbeitendes System bietet KI nach meiner Überzeugung durchaus gute Voraussetzungen. Da ich zu dieser faszinierenden Technologie über gemeinsame Projekte im technischen Bereich regelmäßig Kontakt mit entsprechenden Experten aus der angewandten Forschung einer nahegelegenen Hochschule habe bilde ich mir ein, das zumindest im Grundsatz realistisch einschätzen zu können.

    Zweitens:

    "hier öffentlich Brodbeck/Reich zu verunglimpfen" (wieder O-Ton Alter Sack) war nie meine Absicht, auch wenn die von mir gewählten Formulierungen zugegebenermaßen sicher grenzwertig waren. Ausgangspunkt war für mich nun einmal die Wahrnehmung einer glasklaren mehrfachen Benachteiligung einer Mannschaft, und das eben nicht nur in diesem, sondern auch in anderen Spielen im betreffenden Zeitraum. Aber wie oft soll ich denn hier noch schreiben, dass es mir gerade nicht darum geht, einzelne Schiedsrichter an die Wand zu stellen, schon gar nicht als Privatpersonen? Die Unparteiischen sind für mich in dieser Hinsicht eher anonym, die jeweilige Entscheidung ist für mich das maßgebliche Kriterium, weniger, wer sie getroffen hat. Deshalb habe ich in diesem Zusammenhang auch nie Namen genannt, damit hast du angefangen.

    Drittens, und das ist mir genauso wichtig, möchte ich niemandem meine Meinung aufdrängen. Wer meint, es ist gut so, wie es ist, darf gerne den Mantel des Schweigens über dieses Thema legen bzw. wie auffällig viele Kommentatoren in den mit bewegten Bildern arbeitenden Medien immer wieder überdeutlich betonen, dass sich auf das jeweilige Spiel bezogen über die Spielzeit auch die Auswirkungen der unstrittig unvermeidbaren Schiedsrichterfehler ja ausgleichen. Ja, das passiert durchaus, aber eben nicht in jedem Spiel!

    Wer sich aber bezüglich der Auswirkungen von falschen Schiedsrichterentscheidungen nicht wie die berühmten drei Affen verhalten will, sollte, nein muss die Möglichkeit haben, das auch zu artikulieren und zur Diskussion zu stellen. Das in diesem Forum auch vorgetragene Argument, dass Schiedsrichterkritik die ohnehin schon problematische Schiedsrichtereinsatzplanung zusätzlich gefährdet, kann ich so nicht gelten lassen. Vielmehr sollten sich die Verantwortlichen fragen, warum immer weniger Schiedsrichter zur Verfügung stehen bzw. ausreichend Motivation aufbringen können. Liegt das wirklich an mehr oder weniger berechtigter Kritik oder liegt es vielleicht an bestimmten Rahmenbedingungen, die es Schiedsrichtern, Trainern, Spielern und Zuschauern immer schwerer machen, den in den letzten Jahren inflationär zunehmenden Regeländerungen überhaupt noch zu folgen? Die Auswirkungen auf Technik und Taktik sowie insbesondere auf die Aktionsgeschwindigkeit sind gravierend, die Interpretationen national und international nicht immer einheitlich. Damit gehen wichtige Orientierungspunkte für alle Beteiligten verloren. Einer der größten Fehler aber ist es, unter dem Vorwand den Spielfluss zu fördern die Schiedsrichter zu animieren, klare Regelverstöße nicht zu ahnden. Wo fängt man da an, wo hört man da auf? Schritte sind Schritte und Kreis ist Kreis (auch abgestanden!) und wenn man den Schiedsrichtern hier und anderswo (z.B. Bewertung/Sanktionierung Foulspiel) Interpretationsspielräume zugesteht darf man sich nicht wundern, wenn das nicht überall auf Gegenliebe stößt und im Einzelfall auch heftige Proteste auslöst. Deshalb plädiere ich ausdrücklich dafür, bestimmte Regeländerungen wieder rückgängig zu machen. Insbesondere meine ich damit die Regeländerungen, die Handball zum Rennball gemacht haben. Gerade im Nachwuchs- und Breitensportbereich schreckt diese Spielweise viele Interessenten zunehmend ab und gefährdet viele Vereine und damit den Handballsport existenziell. Die "schnelle Mitte" ist der Tod, man darf die Möglichkeit haben, extrem schnell zu spielen aber man darf nicht gezwungen werden, das ganze Spiel wie von der Tarantel gestochen hin und her zu rennen. Gerade der THC läuft viele Gegner kaputt und ist damit insbesondere in der aktuellen Spielzeit überaus erfolgreich. Attraktiv ist diese Spielweise für mich nicht, wirklich ansehenswert auch nicht unbedingt. Das einzige, was es wirklich bringt, ist eine erhöhte Verletzungsgefahr. Natürlich ist eine solche Bewertung jedem selbst überlassen, aber mit meiner Meinung bin ich weißgott nicht allein.

    Noch ein letzter bewusst provozierender Satz zum Thema Schiedsrichterschelte:

    Wenn ich hier und auch in der Diskussion zur Einführung des Videobeweises an anderer Stelle in diesem Forum sehe, wie viele den unseligen aktuellen Status quo auf Teufel komm 'raus behalten wollen drängt sich mir der Gedanke auf, dass es dem einen oder anderen offensichtlich sehr wichtig ist, dass Schiedsrichter den Verlauf und damit das Ergebnis eines Spieles beeinflussen können ohne dass das groß in Frage zu stellen wäre.

    Dann muss man aber auch damit leben, dass sich hier und da Widerstand regt.

    PS:

    Wenn du wirklich Interesse hast, über das Spiel Waiblingen - Zwickau (und/oder auch andere) und insbesondere über die Schiedsrichterentscheidungen eine substanzielle Diskussion zu führen, dann sollten wir uns gemeinsam an den PC setzen und die einzelnen Spielszenen Schritt für Schritt durchgehen. Hier im Forum wechselseitig Statements zu den einzelnen Aktionen hin- und herzuschicken ist nach meiner Meinung nicht zielführend...

    Was erlauben Löwenherz?

    (Wie kannst du nur eine Schiedsrichterdiskussion vom Zaum brechen...)

    :irony:

    (Für alle, die es nicht verstanden haben ...)

    PS.

    Keine Sorge, Alter Sack, deine Antwort bekommst du natürlich. Sowie ich wieder ein wenig Zeit habe (morgen oder übermorgen), werde ich in die Tasten hauen, versprochen!

    Das Thema ist mir zu wichtig, um es im Nirvana der Handballecke verschwinden zu lassen...

    Du lässt viel Dampf ab. Ich war neugierg und habe von der 30-47 Minute geschaut.

    ich hatte mir aus Neugier die besagte HZ angeschaut und widersprochen.

    Ja was denn nun? Die Halbzeit oder die Hälfte davon?

    (für alle Uneingeweihten: Es geht in beiden Aussagen um das Spiel Waiblingen vs. Zwickau)


    So hatte mich der Alte Sack ;) in #893 zitiert:


    Zitat von BlKW168

    Über die Option, bei strittigen Schiedsrichterleistungen zumindest die problematischen Spielszenen aufzulisten und die betreffenden Aktionen Schritt für Schritt durchzugehen,

    Das hatte ich geschrieben:

    Über die Option, bei strittigen Schiedsrichterleistungen zumindest die problematischen Spielszenen aufzulisten und die betreffenden Aktionen Schritt für Schritt durchzugehen, zu analysieren und die Ergebnisse dem interessierten Publikum zur Diskussion zu stellen, habe ich schon mehrfach nachgedacht. Ist natürlich ein Riesenaufwand und daher eher etwas für eine Sporthochschule oder auch ein neutrales Gremium beim DHB.

    Ist schon keck, durch Weglassen eines wesentlichen Teils einer Aussage diese quasi in's Gegenteil zu verkehren und darauf basierend dann eine massive Entgegnung aufzubauen und dem Widersacher dabei vorzuwerfen, nicht auf relevante Argumente/Forderungen/Vorschläge eingegangen zu sein.

    Tatsächlich sehe ich das so, dass eine substanzielle, seriöse Analyse von Schiedsrichterleistungen mit einem hohen Aufwand verbunden ist, den ich hier im Rahmen des Forums nicht leisten kann, weil der erforderliche Zeitaufwand dafür für eine Person viel zu hoch ist. Denn dazu gehören aus meiner Sicht:

    • Eine ganzheitliche Analyse über den gesamten Spielverlauf
    • eine konkrete Auflistung aller Schiedsrichterentscheidungen mit konkreter zeitlicher und räumlicher Zuordnung aller damit verbundenen Aktionen aller dabei beteiligten Akteure, ggf. auch der Bank und des Kampfgerichtes
    • die Einordnung der Schiedsrichterentscheidungen in mindestens drei Kategorien (richtig, falsch, "fifty/fifty") mit genauer Zuordnung der primären und sekundären Betroffenheit der beiden Mannschaften; sekundär meint in diesem Zusammenhang z.B. ungerechtfertigte/unausgewogene Vergabe von 2-Min.-Strafen, die Auswirkungen auf die taktische Justierung eines Teams haben und/oder später zu einer(dann ungerechtfertigten) roten Karte führen
    • eine differenzierte Analyse der so entstandenen Matrix mit komplexer Auswertung; ggf. auch mit statistischer Bewertung

    Wie in meinen Kommentaren mehrfach ausdrücklich betont geht es mir nicht darum, einzelne Schiedsrichter(-paare) an die Wand zu stellen oder gar fehlerfreie Entscheidungen zu fordern. Das ist ein Ding der Unmöglichkeit, dafür ist Handball viel zu schnell geworden (was ich übrigens auch nicht gutheiße, aber das ist noch ein anderes Thema, wenngleich natürlich auch mit Relevanz auf das Regelwerk und seiner Anwendung). Auf jeden Fall müssen die Schiedsrichterleistungen aber auch in ihrer Unvollkommenheit ausgewogen sein und dürfen den Spielverlauf und vor allem das Ergebnis nicht maßgeblich beeinträchtigen. So wie ich das gesehen habe, ist das in der letzten Zeit schon häufiger passiert. Und ja, natürlich, das ist eine subjektive Sicht, aber die habe ich offensichtlich nicht alleine.

    Übrigens geht es mir auch nicht darum, hier nun noch den letzten Skeptiker meiner Thesen von meiner Meinung und den daraus resultierenden Forderungen zu überzeugen. Natürlich darf jeder seiner eigenen Wahrnehmung folgen und die hier auch in den Ring werfen. Aber Kommentare, die in erster Linie darauf ausgerichtet sind, Andersmeinende auf der persönlichen Ebene zu diffamieren sind nicht zielführend und ich werde sie auch zukünftig weitestgehend ignorieren.

    PS. (ganz kurz!)

    Den aktuellen Status Quo hat niemals jemand als Nonplusultra dargestellt!!

    Wenn jemand Kritik an der aktuellen Situation so grundsätzlich zurückweist, bleibt nur die Erkenntnis, dass für ihn der Status quo das Nonplusultra darstellt. Nennt man Umkehrschluss.

    Eine sachliche Diskussion anstoßen sieht anders aus, als mit persönlichen Angriffen aufzuwarten.

    ...
    Unf lies Dir Deinen Beitrag mal durch, ob Du Dich als der andere auf einen Austausch einlassen würdest.

    Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen!

    Falsch! Die Frage ist aber, und das hat gummiball geschrieben, wer die Schiedsrichter beurteilen kann, soll und darf! Auswertungen der Spiele gibt es auf der Ebene regelmäßig. Durch "Fachpersonal". Aktuell nehmen sich viel zu viele User, meist ohne Regelkenntnis, das Recht heraus, beurteilen zu dürfen. Um dann überrascht zu sein, dass ein Spiel bei Verletzung eines Schiedsrichters nicht abgebrochen wird. Das von gummiball genannte Totschlagargument würde ich sogar noch etwas drastischer formulieren: Wer über Schiedsrichter urteilt, sollte wenigstens mal das Regelheft gelesen haben. Daran hapert es schon bei vielen. Nicht nur bei Zuschauern, auch bei Kommentatoren, Offiziellen und Spielern...

    Ein interessanter Kommentar, hier wird deutlich, dass nach meiner Wahrnehmung überproportional viele hier in diesem Forum offenbar systemkonform ticken. Ich starte mal den Versuch, auf die eine oder andere Äußerung etwas tiefgründiger einzugehen:

    "Wer kann, soll und darf die Schiedsrichter beurteilen?"

    Grundsätzlich erst einmal alle, wir leben in einer Demokratie, die Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut, warum sollte das ausgerechnet im Handball nicht gelten??? Dass die Interpretation der Schiedsrichterleistungen unterschiedlich ausfallen kann, liegt in der Natur der Sache, aber nach meinem Verständnis darf jeder, egal wie fachkundig er ist, erst mal seine eigenen Meinung und seine eigene Wahrnehmung haben. Und wenn Freund und Feind gleichermaßen und mehrfach feststellen, dass Entscheidungen der Unparteiischen dem grundsätzlichem Spielgedanken nicht dienlich sind, könnte mit ein ganz klein wenig Welt- und Weitsicht die Erkenntnis reifen, dass entweder die Schiedsrichter ein Problem mit der Umsetzung der durchaus konsistenten Regeln haben (dann müsste man tatsächlich verstärkt mit den Schiedsrichtern arbeiten) oder das vielleicht das Regelwerk in seiner aktuellen Fassung nicht geeignet ist, der betreffenden Sportart auch weiterhin zu Begeisterung und Zulauf zu verhelfen. Wer meine in den letzten drei Monaten zu diesem Thema verfassten Kommentare gelesen und und verstanden hat, weiß, dass ich weniger die Schiedsrichter sondern vielmehr die Regeländerungen für die zunehmenden Probleme verantwortlich sehe...

    Nochmal:

    Den aktuellen Status quo im Frauenhandball, nicht nur aber insbesondere auch in Bezug auf die Schiedsrichterleistungen als das Nonplusultra darzustellen, ist schon eine mutige These. Die eigentlichen Probleme liegen in Wirklichkeit aber noch viel tiefer, vieles habe ich hier im Forum schon ausführlich und mehrfach zur Sprache gebracht und es wird ja auch in o.g. Kommentar ganz offen ausgesprochen:

    Wenn es selbst bei "Kommentatoren, Offiziellen und Spielern" (ich ergänze mal noch verdienstvolle erfahrene Trainer und Experten) "an Regelkenntnis hapert", liegt dann das Problem bei denen, die jeden Tag ihr Herzblut dafür geben, das Handball nach innen funktioniert und nach außen hin als das wahrgenommen wird, was es tatsächlich (noch) ist, nämlich eine der faszinierenden Mannschaftssportarten überhaupt?

    Oder liegt das Problem eher bei denen, die die Regeln und die Definitionen zu deren Umsetzung bestimmen und darauf beharren, obwohl es in der Praxis durchfällt und bei allen Beteiligten nur noch kollektives Kopfschütteln erzeugt ?

    Kleiner erster Nachtrag dazu für einen speziellen gummirunden Handballfreund:

    So wie du das hier darstellst und hinterfragst, müsste ja jedes Handballland in Europa (und darüber hinaus sowieso) seine eigenen Regeln aufstellen und umsetzen dürfen. Eine Abstimmung zu Regelfragen findet (zumindest deiner Meinung nach) zwischen den Landesverbänden und innerhalb der EHF ja offensichtlich nicht statt.

    Ansonsten:

    Auf die meisten der #883 folgenden Kommentare gehe ich nicht im Detail ein, dafür sind sie viel zu einseitig darauf angelegt, die Kritiker persönlich anzugreifen und zu diffamieren statt in einer sachlichen Diskussion auf die Probleme einzugehen, die wir auch und gerade bei den Schiedsrichterleistungen offensichtlich haben. Dieses "weil nicht sein kann, was nicht sein darf" grenzt schon an Realitätsverweigerung, denn die betreffenden Argumentationen implizieren ja (nahezu) alle, dass die Schiedsrichterleistungen über jeden Zweifel erhaben wenn nicht sogar perfekt sind. Natürlich darf man diese Meinung haben, aber ich muss sie ja nicht teilen…


    Ein letzter, trotz allem wohlmeinender Hinweis an den hier unangenehm vorlaut alles Wissenden:

    Das du mit Kritik insbesondere an offensichtlichen Schiedsrichterfehlleistungen nicht umgehen kannst, und hier seltsame Fragen zur Legitimation der an der Diskussion beteiligten Akteure stellst, ist deine Sache.

    Eines solltest du trotzdem wissen:

    Lange bevor dir (vielleicht?) bewusst wurde, dass ein (Gummi-) Ball rund ist, habe ich mich (als mittlerweile ehemaliger Aktiver) an der Sportschule in Bad Blankenburg wissenschaftlich mit den Spezialitäten des Handballspielens auseinandergesetzt, und das nicht nur für diesen definierten Zeitraum sondern darauf aufbauend mein ganzes Leben. Was dich befähigt, hier zu entscheiden, wer richtig und wer falsch argumentiert, diesen Nachweis bist du bisher schuldig geblieben. Du darfst ihn aber gerne erbringen …

    Langsam artet das Wettern gegen Schiedsrichter hier aber gewaltig aus. Die Schiedsrichter werden hier im Forum immer permanent kritisiert, wenn sie schlecht (falsch) pfeifen. Diese sind auch nur Menschen, die es nebenher machen und nicht hauptberuflich und da sollten doch mal Fehler zugestanden werden. Auch Schiedsrichter können mal einen schlechten Tag haben.

    So lange hier im Forum jeder, mangels eigener Regelkenntnis, über eine Schiedsrichterleistung urteilen darf, sind solche Beiträge einfach nur absurd

    Die Kritik an den Kritikern des Schiedsrichter(un)wesens greift leider weitestgehend in's Leere, denn es geht gerade nicht um eine Generalabrechnung mit allen Schiedsrichtern dieser Welt und das kommt in den betreffenden Kommentaren auch sehr deutlich zum Ausdruck. Es geht darum, dass es Auffälligkeiten gibt bei einzelnen Schiedsrichterpaaren und viel wichtiger, dass einzelne Mannschaften davon stärker betroffen sind als andere.

    In #868 habe ich dazu einige Zitate zusammengestellt, hier und in anderen kritischen Kommentaren wird in ausreichendem Maß deutlich, dass nicht "die Schiedsrichter" im Fokus der Kritik stehen sondern die Tatsache, dass es sehr unterschiedliche Regelauslegungen gibt, dass sich einzelne Schiedsrichterpaare dabei besonders hervortun, dass einzelne Mannschaften davon mehr betroffen sind als andere und, als wichtigstes Argument, dass es außerordentlich befremdlich ist, dass diese offensichtlichen und gravierenden Missstände von den Verbänden scheinbar oder tatsächlich tatenlos geduldet werden.

    Es bringt nichts und niemandem etwas, wenn differenzierte Kritik, die konstruktiv formuliert ist und im Interesse des Handballs dazu beitragen soll, die betreffenden Missstände abzubauen oder zumindest zu reduzieren, hier mit substanzlosen Allgemeinplätzen abgebügelt wird. Dass die Verfasser mit verbalen Rundumschlägen diffamiert und als ahnungslose Idioten hingestellt werden...

    Ich weiß, Totschlagargument aber halt einfach wahr, wer noch nicht selber so Spiele geleitet hat, hat keine Ahnung über was er da spricht und wie respektlos das den Betroffenen gegenüber ist.

    zeigt überdeutlich, dass hier mit aller armseligen Gewalt am verhängnisvollen Status quo festgehalten werden soll statt die offensichtlichen Probleme anzugehen. So kommen wir nicht weiter ...

    Muss das Thema Schiedsrichterleistungen erst die gleichen Dimensionen annehmen wie die "Causa Fuhr"?

    Insbesondere meine ich damit die auffällige langanhaltende Inaktivität der zuständigen Verbände in beiden Problemzonen.

    Wie an anderer Stelle indiesem Forum zu lesen ist verlassen die ersten hoffnungsvollen Nachwuchstalente schon das sinkende Schiff ...

    Zu den Auswirkungen auf den Nachwuchs auch und gerade im Breitensport, schreibe ich jetzt hier ausnahmsweise mal nichts, in den letzten Jahren habe ich mir dazu schon oft genug die Finger wundgetippt. Jedem (!!!) sollte aber klar sein, welche Auswirkungen diese ganzen gravierenden Missstände gerade auf die Jüngsten haben, die eigentlich bewundernd zu ihren Idolen und deren sportlichem Umfeld aufblicken wollen. Niemand (!!!) sollte sich der Illusion hingeben, das (ganze unselige Treiben) macht doch nichts, das merkt doch keiner ...

    Warum bekommt der THC gegen osteuropäische Mannschaften meist osteuropäische Schiedsrichter, zumindest auswärts? Doch abgesehen davon: Was die beiden an der Pfeife heute gepfiffen haben, war nicht EL würdig. Dem THC wurden z.B. mehrfach Zeitsttrafen vorenthalten (klare Griffe bzw. Schläge von Gegnerinnen an den Hals) und 50:50-Entscheidungen gingen meist an Valcea.

    ..., diese Situation (das vorsätzliche, aggressiv ausgeführte und folgenschwere Foul gegen Jennifer Rode blieb für die Abwehrspielerin ohne Folgen!) ist ebenfalls ein gutes Beispiel für die Tatsache, dass der THC von den Schiedsrichtern in der Mehrzahl der Spiele nicht gerade bevorteilt wird.

    was aber die Schiedsrichter bei THC-Oldenburg nur Kopfschüttel-auf deinen Seiten-pfeifen in der Salza Halle nur noch Pfeifen-ist ja fast genau so grottenschlecht wie das letzte Gespann

    Jeder hat doch beim Spiel des THC heute gesehen, was das Ziel dieser super Schiries war.

    Wenn man es da nicht mit dem Herz bekommt, egal ob als Trainer oder Fan, kann man echt froh sein.

    So eine Leistung, und das leider viel zu oft, in der 1. BL geht auf keine Kuhhaut.

    Alles nur Zufall? :nein:

    Problematisch wird es dann, wenn diese Fehler durch unangemessene Regelauslegung einzelne Mannschaften systematisch benachteiligen oder einzelne Mannschaften sogar häufiger bzw. regelmäßig benachteiligt werden.

    Bei derartigen Häufungen fragt man sich zwangsläufig, warum das passiert, wem es nutzt und ob es vielleicht Methode hat. Was auf jeden Fall fehlt, sind Informationen darüber, ob und wenn wie und mit welchem Ergebnis der DHB das ganze Schmierentheater auswertet und gegen solche Fehlleistungen vorgeht.

    Wann werden die Verantwortlichen endlich munter und aktiv?

    Klar rot für mich. sie geht aktiv und frontal in die Rückraumwerferin. Der unkontrollierte Sturz ist auf ihren Stoß zutückzuführen. Oder verlieren wir uns jetzt in der auch bei Männer-WM aufgekommenen neuen Debatte, dass der Spieler ja schon in Rückenlage angeflogen kommt?

    Die Diskussion finde ich gut, die Situation sehe ich aber komplett anders. In diesem Zusammenhang ist die von dir angesprochene "Rückenlage" ein interessanter Aspekt. Jakubisova steht (mehr oder weniger) und streckt die Arme der abspringenden de Jong entgegen. Wenn dieser "Stoß", der für mich ein "Abblocken" des Körpers war, zu heftig und damit ursächlich für den Sturz gewesen wäre, wäre de Jong niemals nahezu senkrecht auf dem Hallenboden gelandet sondern rücklings oder seitlich aufgekommen. Denn Jakubisova berührt de Jong weit oberhalb des Körperschwerpunkts, der Rest ist Physik ...

    Falls Waiblingen verpfiffen wurde schreib doch mal die Aktionen ab Minute 47 auf.

    Zum Spielende hin gab es tatsächlich 2 Entscheidungen pro Zwickau, die Rentsch und seinen Mädels letztendlich die zwei Punkte retteten. Aber damit wird die "Leistung" der "Unparteiischen" bei diesem Spiel nicht besser.

    Über die Option, bei strittigen Schiedsrichterleistungen zumindest die problematischen Spielszenen aufzulisten und die betreffenden Aktionen Schritt für Schritt durchzugehen, zu analysieren und die Ergebnisse dem interessierten Publikum zur Diskussion zu stellen, habe ich schon mehrfach nachgedacht. Ist natürlich ein Riesenaufwand und daher eher etwas für eine Sporthochschule oder auch ein neutrales Gremium beim DHB. Hier könnte man im Ergebnis darüber nachdenken, ob das Regelwerk in der jeweils aktuellen Fassung "passt" oder ob es Änderungsbedarf gibt. Außerdem würden die Erkenntnisse unmittelbar in die Schiedsrichterausbildung und -schulung einfließen, was im Idealfall bessere Schiedsrichterleistungen unmittelbar zur Folge hat und damit auch eine höhere Akzeptanz bei allen Beteiligten.

    Mir geht es dabei keinesfalls darum, einzelne Schiedsrichter bloßzustellen oder gar zu sanktionieren. Niemand ist fehlerfrei, Handball oft unheimlich schnell, darum wird es immer wieder auch Fehlentscheidungen geben. Problematisch wird es dann, wenn diese Fehler durch unangemessene Regelauslegung einzelne Mannschaften systematisch benachteiligen oder einzelne Mannschaften sogar häufiger bzw. regelmäßig benachteiligt werden. Dass sich dann der Unmut regt, und zwar bei Spielern, Trainern und Zuschauern gleichermaßen, ist eine natürliche, erwartbare und letztendlich auch wichtige Reflektion. Denn ohne die richtige Erkenntnis sowie eine angemessene Reaktion der Verantwortlichen verbunden mit einer schnellen und wirksamen Regulation der zunehmend gehäuft auftretenden gravierenden Missstände bei der Spielleitung werden wir sie über kurz oder lang alle verlieren, weil dann andere Sportarten für Akteure und Publikum attraktiver erscheinen ...

    Szene aus dem Hinspiel kann man sich hier angucken, am aussagekräftigsten ist die Zeitlupe bei 39.30 der mdr-Übertragung (ist bessere perspektive als die anfänglichen Zeitlupen von der Führungskamera)

    Ich habe diese Szene heute mehrfach geprüft.

    Genau diese Sequenz meine ich.

    Bitte noch einmal meine Frage:

    Welche Aktivität von Jakubisova rechtfertigt die Forderung nach einer Roten Karte?

    Soll sie an die Seite treten, wenn die Angreiferin vor ihr zum Sprungwurf ansetzt?

    Drahtzieher war übrigens derselbe, der JJ Rode durch Paris in Kooperation mit den Luxemburgern hat ausschalten lassen. :hi:

    Danke für die Erinnerung, diese Situation (das vorsätzliche, aggressiv ausgeführte und folgenschwere Foul gegen Jennifer Rode blieb für die Abwehrspielerin ohne Folgen!) ist ebenfalls ein gutes Beispiel für die Tatsache, dass der THC von den Schiedsrichtern in der Mehrzahl der Spiele nicht gerade bevorteilt wird. Auch in diesem Fall habe ich hier im Forum bisher keine Beschwerden gegen diese Fehlentscheidung gefunden ...