Beiträge von BlKW168

    Komischerweise tauchen immer wieder solche Typen auf,die in 2 Wochen überall ihren Senf dazu geben müssen und und immer und ewig Recht haben wollen,und wenn es mal jemand wagt ihnen zu widersprechen sind sie beleidigt und teilen ASSI mäßig unter der Gürtellinie aus...

    Gott sei Dank tauchen hier wieder mal neue "Typen" auf, die mit einer anderen Sicht bzw. aus einem anderen Blickwinkel heraus ihre Standpunkte und Meinungen kundtun. Nach meinen Verständnis ist das das Grundanliegen eines Forums (egal zu welchem Thema, ob Handball, Angeln, Schach, Kosmetik oder Insektensterben), das Menschen Meinungen austauschen und darüber auch kontrovers diskutieren. Andernfalls besteht die Gefahr, dass es in einem Forum ganz schnell ganz langweilig wird. Die "Handballecke" ist nach meiner Meinung hier sehr vorbildlich, die "lange Leine" der Mod's funktioniert sehr gut. Ausfälle wie letztens vom SGBBMLadies-Fan sind die absolute Ausnahme und sollten nicht überbewertet werden (was hat er eigentlich Schlimmes losgelassen, als ich nach längerer Abwesenheit wieder in den Thread geschaut habe, war der Beitrag schon gelöscht). Nach meiner Wahrnehmung ist die Handballecke so wie sie ist mit all ihren Facetten ein sehr lebendiges und informatives Forum. Andere, auch unangenehme Meinungen gehören unbedingt dazu, eine gewisse Toleranz dem Andersdenkenden gegenüber sollte man schon aufbringen. Mir ist es das jedenfalls Wert.

    Die Entscheidung der EHF ist zu aktzeptieren und es standen im Ablehnungsschreiben die Gründe dafür drin,ob nachvollziehbar oder nicht ist eine andere Frage. ... Frauenhandball ist nun mal in Ungarn ,Rumänien und zur Zeit in Frankreich eine Sportart die mehr wahrgenommen wird und wo mehr Geld ist,damit muss man sich abfinden.

    Da habe ich eine andere Meinung. Wenn für solche grundsätzlichen Entscheidungen wie die Teilnahme an der CL (mit gravierenden Auswirkungen auf eine ganze Saisonplanung, hinsichtlich der Mannschaftszusammensetzung ggf. auch darüber hinaus) keine nachvollziehbare und in der Ausführung vorhersehbare Richtlinie existiert, hat der Verband alleinige Entscheidungsgewalt. Das ist in meinen Augen untragbar (unabhängig davon welche Mannschaft im Einzelnen wie davon betroffen ist) und es besteht grundsätzlich Handlungsbedarf. Die Allmacht darf nicht in den Händen einzelner Verbandsfunktionäre liegen (weder international noch national), die Verbände sollten sich wieder mehr als Dienstleister am Sport verstehen und nicht als unangreifbare Göttergestalten. Deshalb ist hier Widerspruch angesagt, am besten in der Form, dass man Alternativen aufzeigt, die dem demokratischen Grundprinzip wesentlich näher liegen als die gegenwärtig praktizierte Verfahrensweise. :verbot:

    Mehr Qualifikationsturniere in der Frauen-CL bringen nicht mehr Geld. Wie auch, wenn sich kaum jemand dafür interessiert?

    Das sehe ich etwas differenzierter. Wenn man sich die Mühe
    macht, die betreffenden Zahlen zusammenzusuchen, fällt nämlich etwas auf: Es
    gibt in der CL-Quali Spiele mit sehr hohem und Spiele mit sehr geringem
    Zuschauerinteresse. Konkret für 2018 waren das in den 8 Spielen folgende
    Zuschauerzahlen: 120 220 463 607 1570 1950 2200 2950. Ganz offensichtlich hat
    hier der Austragungsmodus entscheidenden Einfluss. Spiele des jeweiligen
    Gastgebers sind in den Turnieren gut besucht, Spiele der Gäste gegeneinander
    finden vor fast leeren Rängen statt. Das ist letztendlich auch nachvollziehbar,
    weder den Veranstaltern und schon gar nicht den teilnehmenden Mannschaften kann
    hier ein Vorwurf gemacht werden. Das Problem liegt also beim Modus und den gibt
    der Verband vor. Hier gilt es dringend was zu ändern, mein Vorschlag lautet
    folgendermaßen:


    Grundlage ist eine Team-Ranking-Liste, die von der EHF
    offiziell zu führen ist und auf dem Abschneiden der jeweiligen Mannschaft in
    den letzten 5 Jahren in der CL, der jeweiligen Meisterschaft (mit Zuschlagsfaktor
    entsprechend dem Nationen-Ranking) und des EHF-Cups basiert


    Die CL-Hauptrunde wird nach wie vor mit 4 Staffeln a 4
    Mannschaften gespielt


    8 Mannschaften sind für die Hauptrunde gesetzt, und zwar
    sind das die 4 Teilnehmer des letztjährigen Final4, der Sieger des
    letztjährigen EHF-Cups und die ersten drei Mannschaften der Ranking-Liste
    (natürlich gleitend, wenn diese schon ein anderes Setzkriterium erfüllen)


    Die CL erhält eine Ausscheidungsrunde mit Hin- und Rückspiel,
    in der 16 Teams um die verbleibenden 8 Plätze kämpfen. Die Verlierer gehen in
    den EHF-Cup, die Sieger in die CL-Hauptrunde. Die 16 Teams werden ebenfalls aus
    der Ranking-Liste ermittelt, sind also die verbleibenden 16 Teams, die auf der
    Ranking-Liste am höchsten stehen, aber keines der vorstehenden Setzkriterien
    erfüllen. Aus der Reihenfolge auf dieser Liste ergeben sich auch die Ansetzungen: 1 gegen 16, 2 gegen 15 und so weiter.


    Sollten einzelne Teams ihren Teilnahmeanspruch nicht
    wahrnehmen wollen oder können, werden entweder entsprechende Nachrücker aus der
    Ranking-Liste rekrutiert und/oder es werden dafür dann wild-cards vergeben, um
    auch "Exoten" oder einem starken "Newcomer" eine Chance
    einzuräumen.


    Auf jeden Fall hätten so sowohl der Verband als auch die
    potentiellen Teilnehmer ein klare Vorgabe für die Vergabe der CL-Plätze.
    Tatsächlicher oder vermuteter Willkür wäre ein Riegel vorgeschoben, die
    Planungssicherheit für alle Beteiligten wäre deutlich besser. :)

    herzlichen Glückwunsch an den THC zum Gewinn des Pokals!

    Schön zu sehen, dass Anne Hubinger ihr Lächeln nicht verloren hat.


    Das hat mich auch berührt. In Nordhausen zum Meisterschaftsfinale war sie schon sehr traurig, auch wenn sie tapfer gegen die Tränen gekämpft hat.

    Bietigheim konnte das selbst vorgegebene Tempo nicht halten, deshalb zum Schluss die schlechte Chancenverwertung.


    Das habe ich auch so wahrgenommen, BBM wirkte in den letzten 10 Minuten physisch wie psychisch regelrecht eingefroren. Den THC darf man niemals abschreiben, schon mehrfach haben sie auch in der CL verloren geglaubte Spiele in den letzten 10 Minuten gedreht. Ich habe übrigens eine gute Schiedsrichterleistung gesehen, da kann ich die Meinung von Herrn Albertsen nicht teilen.
    Außergewöhnlich waren für mich die Leistungen von Dinah Eckerle und Jana Krause. Die THC-Torhüterin war in der letzten entscheidenden Phase des Spiels gefühlte 2,20 Meter groß und hatte so entscheidenden Anteil am Sieg ihrer Mannschaft. An dieser Stelle ist es mir wichtig, darauf hinzuweisen, welche gute Arbeit Helfried Müller ganz offensichtlich leistet. Ich habe den allergrößten Respekt vor diesem leisen aber genialen Trainer, der die besten deutschen Torhüterinnen über viele Jahre betreut und zu immer neuen Leistungshöhepunkten geführt hat.

    Hallo Harpiks,
    da wir in Nordhausen in der Halle waren, kann ich das nicht beurteilen. Die Anzeige in der Halle war in der zweiten Halbzeit nur mal kurz ausgefallen, das hat keine zwei Minuten gedauert. Ansonsten war alles chic, die Stimmung sowieso. Und die Verabschiedung der ausscheidenden Spielerinnen, das war Gänsehaut pur.

    Geschke wurde nicht nominiert. Gibt auch keine Begründung, ...


    Henk Gröner ist der Bundestrainer, er trägt die Verantwortung und hat mit Sicherheit das Potential, die deutsche Frauennationalmannschaft weiter nach vorn zu bringen. Ich möchte ihn auch gar nicht kritisieren, aber ein paar Anmerkungen habe ich schon:
    Angie Geschke ist nach der nicht erfolgten Vertragsverlängerung zweifellos in einer sehr schwierigen Situation. Was in ihrem Verein den Ausschlag für diese überraschende Entscheidung gegeben hat, ist der Öffentlichkeit bislang verborgen geblieben. Ich hoffe nur, sie wird nicht zum Bernd Schuster des deutschen Frauenhandballs, nur weil es ihrem Naturell entspricht, ihre Meinung auch unverblümt auszusprechen ...

    Angie Geschke nicht zu nominieren ist aus meiner Sicht eine mutige Entscheidung. Sie ist eine der wenigen deutschen Spielerinnen, die in der Lage ist, Verantwortung zu übernehmen, wenn das Spiel nicht gut läuft. Wenn alles chick ist, dann sind alle gut, aber können wir davon ausgehen, dass es in den zwei bevorstehenden "Schicksalsspielen" wirklich so kommt ?
    Noch ein weiterer Punkt:
    Zitat von heute von HBF-Info:


    "Kaderwechsel bei den DHB-Frauen: Behrend für Berger" auf Rechtsaußen


    Auch hier möchte ich für mich persönlich ein Fragezeichen setzen. Natürlich hat die Verjüngung des Kaders eine hohe Priorität. Aber in zwei entscheidenden Spielen gegen die versierten, mit allen Wassern gewaschenen Spielerinnen vom Balkan wäre ein wenig internationale Erfahrung sicher von Vorteil. Alexandra Mazucco hat in letzter Zeit immer mehr Spielanteile bekommen und ist dabei nach meiner Wahrnehmung mit ganz wenigen Ausnahmen von Spiel zu Spiel stärker und selbstbewusster geworden. Sie wäre für mich für die bevorstehende Aufgabe die bessere Alternative gewesen. Für die Zeit danach könnten dann für Spielerinnen wie Jenny Behrend alle Optionen offen stehen ...
    PS.:
    Ich drücke natürlich für Jenny Behrend wie für alle anderen nominierten Spielerinnen die Daumen, dass sie diese Bewährungsprobe bestehen und die Entwicklung weiter voranschreitet ! :hi:

    Die letzten Beiträge machen dann doch etwas Mut, wenn auch andere Handballfreunde sich Sorgen um den Stand und die Entwicklungspotentiale des Frauenhandballs in Deutschland machen und dabei zwischen Breitensport, Nachwuchsförderung und "Eliteliga" einen Zusammenhang sehen.
    Hoffentlich werden wir jetzt nicht aus dem Thread geschossen. :irony:

    Die Frage ist, lässt sich daraus etwas auf den Weg bringen, was den Mädels in den verschiedenen Leistungsbereichen wirklich hilft. Nach wie vor bin ich überzeugt, dass soetwas nur aus dem Verband heraus nachhaltig entwickelt werden kann. Dafür muss dieser aber gehörig unter Druck gesetzt werden, sonst bleibt es bei der derzeitigen Situation mit halbherziger Eliteförderung und ohne weiteres Engagement für Nachwuchs und Breitensport. Das können ja alles die Ehrenamtlichen in den kleinen Vereinen lösen ... :wall:

    Ich setze mich wieder auf meinen Ast und schaue zu.


    Ist da noch Platz ? Vielleicht kommt der hamburgerju(n)g ja auch dazu ? So stören wir die Kreise der "Experten" wenigstens nicht. (O-Ton aus der Erinnerung heraus: ... im Forum müssen wir so etwas
    aushalten, sonst liest und schreibt hier bald gar keiner mehr ...) :pillepalle:

    Aber wenn wir zu viele werden, könnte der Ast brechen. Bevor ein solches Mirakel passiert, sollten wir etwas unternehmen. ;) :hi:

    Da kann man so oder so drüber denken. Jeder hat halt seine Meinung und die von Harpiks kommt klar aus einer Ecke. Wenn man den Unterbau zerschießt, hat man irgendwann überhaupt nichts mehr. Geh mal in die Hallen und sieh dir an, wie gerade der Nachwuchs die Spielerinnen anhimmelt und ihnen nacheifern will. Und gerade die Sponsoren zahlen auch gern bei BL-Vereinen für die gute Jugendarbeit, die ja auch bei den Vereinen in der zweiten Tabellenhälfte wohl nicht so schlecht ist, wenn man sich anschaut, welche Spielerinnen von dort schon ihren Weg nach oben bzw. ganz oben angetreten haben. Woher kommt dann der "preiswerte" Nachwuchs für die sog. Topvereine?


    Quo vadis, Frauenhandball ??


    Einige verdiente Handballecke-Foristen scheinen einen
    ziemlich fatalistischen Standpunkt zum Frauenhandball zu haben. Ich verweise
    nur auf den Dialog, den ich Ende 2018/Anfang 2019 in diesem Thread mit ihnen geführt habe. Der nahm einen ganz
    ähnlichen Verlauf und endete letztendlich mit der Forderung, dafür doch bitte einen eigenen Thread aufzumachen, Nachwuchsförderung und Breitensport hat mit der HBF nichts zu tun ...
    Selbstverständlich respektiere ich diese Standpunkte, vertrete aber selber eine völlig konträre Position. Hierzu einige Kostproben:

    Zitat BlKW am 23.12.18 (#326)


    "… Wir wollen doch letztendlich alle das Gleiche und unser
    geliebter Sport hat es auch bitter nötig. Die Handballhochburgen (regional wie
    national) werden immer weniger und gerade im Breitensport die Akteure immer
    älter. … Aber warum ist es so wie es derzeit ist, warum reicht es nicht für
    mehr? Weil Handball derzeit als Sportart in der Breite den Boden unter den
    Füßen verliert. Weil immer weniger junge Menschen den Handball für sich ganz
    persönlich als wichtigen Lebensinhalt erschließen und im wahrsten Sinne des
    Wortes auch am Ball bleiben. Weniger Zuspruch bedeutet geringe aktive
    Beteiligung und das kreiert letztendlich auch weniger Talente, die den Weg nach
    ganz oben schaffen können. Die Frage der Fernsehpräsenz stellt sich dann gar
    nicht erst, die Zahl der Interessierten hält sich im Ergebnis logischerweise in
    Grenzen. …."


    Zitat BlKW am 24.12.18 (#329)


    "… Handball im Wettspielbetrieb funktioniert so nicht und die
    Zersetzung von unten nach oben hat schon längst begonnen. … Wenn die noch
    bestehenden Hochburgen … sich dieser Wahrnehmung verschließen, mag Handball
    dort sicher von innen heraus trotzdem noch eine ganze Weile funktionieren. Wer
    die Zeichen der Zeit aber nicht erkennt, schaufelt sich über kurz oder lang
    sein eigenes Grab. … Es geht an dieser Stelle vielmehr um eine ganz
    grundsätzliche Frage: Schauen wir dem Laissez-faire der Verbände weiter
    tatenlos zu oder krempeln wir die Ärmel hoch und tun etwas dafür, dass der
    Handball wieder die Position einnehmen kann, die er vor nicht allzu langer Zeit
    schon längst innehatte? Es geht mitnichten darum, irgendwelchen Traumbildern
    längst vergangener Zeiten nachzuhängen. Es geht nur darum, dem Handball die
    Basis wiederzugeben, die er braucht, um in Deutschland überhaupt langfristig
    existieren zu können. …"


    Wenn jetzt ganz Nordostdeutschland den Kontakt zum leistungssportlichen Frauenhandball mehr oder weniger verliert, stimmt das sehr bedenklich. Handball hat hier im rein sportlichen Sinn genauso wie z.B. in Schleswig-Holstein eine große Tradition. Die Tatsache, dass die wirtschaftlichen Voraussetzungen in dieser Region ein großzügiges Sponsoring nicht zulassen, wird jetzt zum Scharfrichter. Fehlende strukturelle Rahmenbedingungen lassen die Vereine erst ökonomisch und dann in der Folge auch personell ausbluten. Offensichtlich nimmt man diese Entwicklung nicht nur mit großer Gelassenheit hin. Es ist offensichtlich so gewollt, dass wirtschaftliche Leistungsfähigkeit dominiert und die sportliche Leistungsfähigkeit nur eine sekundäre Rolle spielt. Die Tatenlosigkeit spricht Bände! Dann darf aber von den Protagonisten dieses Systems keiner in fünf oder 10 Jahren jammern, wenn der gravierende Substanzverlust die Spielklassen von unten her auffrist und der leistungssportliche Überbau sich immer mehr zu einer Chimäre evolutioniert.
    Es wäre der Bedeutung und der Tradition des Handballsports in Deutschland angemessen, sich einer solchen fatalen Entwicklung entgegenzustellen. Das muss aber in (den) organisierten Strukturen geschehen, als Einzelkämpfer hat man da keine Chance.

    THC gegen Union Halle-Neustadt 8o :nein:


    Das Einzige, was Herbert Müller wirklich gefallen haben dürfte, war die Angriffsleistung der Wildcats. So viele freie Würfe, zum Teil auf das leere Tor, nicht versenkt, unglaublich. Und das war nicht einmal der passablen Abwehrarbeit des THC geschuldet, sondern einfach Übereifer, mangelnde Konzentration, Pech ... In dieser Dichte habe ich soetwas noch nicht gesehen. Das hätte richtig eng werden können, denn auch der THC hat sich im Angriff nicht mit Ruhm bekleckert. Iveta Luzumova hat in bekannter Eichhörnchenmanier Tor um Tor gesammelt. Selten attraktiv, aber vergleichsweise effektiv.

    Und Emily Bölk hatte zum wiederholten Male erst in der zweiten Halbzeit die Schn ... so richtig voll und jagte (endlich !) einen Ball nach dem anderen in die Maschen. :devil: Das war's dann aber auch schon.
    Erwähnenswert auf jeden Fall noch die sehr gute Torhüterleistung von Ann-Cathrin Giegerich, die fast alles hielt, was nicht neben oder über das Tor ging. Sehr gut gefallen haben mir auch die Schiedsrichter, die von Anfang an Ruhe in das Spiel brachten und diese Linie auch durchhielten. Relativ wenige Fehlentscheidungen, gleichmäßig auf beide Teams verteilt, wenn es doch nur immer so wäre. Für alle Handballverrückten, und Alle, die es noch werden wollen, ein schönes Osterfest ! :hi: :hi: :bier: :bigok: ;)

    Die beiden Kommentatoren berichteten irgendwann spät in der 2. Halbzeit (habe leider nur diese sehen können), dass sie sich wundern, dass Angie Geschke nicht nochmal auf die Platte kommt und erwähnten dabei, dass sie sich zu Anfang des Spiels einige Fehler geleistet hätte. Sieht so aus, als hätte man sie für das restliche Spiel "aussortiert".
    Ist eigentlich schade, zumal sie unter den Top-10 der Torschützenliste zu finden ist mit einem Schnitt von 5,9. Aber wenn sie nicht spielt, kann sie auch die 5,9 nicht abliefern. Oldenburg brauchte offensichtlich ihre Tore auch nicht

    Jetzt wundert mich das Ergebnis dieser Partie, die so ja entscheidenden Einfluss auf den Abstiegskampf nimmt, nicht mehr !!

    Heribert Müller haderte hinterher vor allem mit seinen Außen, deren Leistung er als "nicht bundesligareif" bezeichnete.

    Ich würde das doch gerne ein wenig differenzieren. Fakt ist, dass der Einsatz von Clara Woltering in der zweiten HZ gezeigt hat, welche Rolle die Psychologie spielt. Die Präsenz und das (potentielle und tatsächliche !) Leistungsvermögen einer über viele Jahre international erfolgreichen Ausnahmetorhüterin reichen selbst zum Karriereende hin aus, gestandenen Spielerinnen beim freien Wurf vom Kreis (egal ob Mitte oder Außen) das Handgelenk einfrieren zu lassen. Gerade Alexandra Mazucco, die in der ersten HZ wichtige Tore erzielen konnte, warf plötzlich wie eine zaghafte Zwöfjährige. Auch Sazdowska, bei der ich in den letzten Spielen einen leichten Aufwärtstrend zu erkennen glaubte, schien ziemlich von der Rolle. Hat die überaus erfahrene Lydia Jakubisowa, die schon seit Längerem in verschiedenen Spielen (CL wie BL) eine unglaubliche Fehlwurfquote aus der Nahdistanz zu verzeichnen hatte, ihre Kolleginnen etwa angesteckt ?

    Das ist doch - bei aller berechtigten Kritik an der Nachwuchsarbeit im deutschen Frauenhandball - mal ein gutes Zeichen!


    Da gebe ich Dir natürlich Recht und möchte das noch erweitern um die Tatsache, dass mit dem Aufstieg des HCL in die 2. BL eines der wichtigsten und erfolgreichsten Nachwuchsleistungszentren die dringend nötige Stabilisierung erfährt. Zwar ist dort noch längst nicht alles in trockenen Tüchern, aber der totale und dann sicher endgültige Crash scheint vorerst abgewendet. Vor zwei Jahren musste man ja das Schlimmste befürchten. Hochachtung und größten Respekt vor den Machern dieser "Wiedergeburt", die sich von den äußerst bescheidenen Rahmenbedingungen nicht abschrecken ließen und das blutjunge Team bisher weitestgehend zusammenhalten konnten.
    Übrigens hatte ich auch in den persönlichen Dialogen mit "KSH" und Herrn Rentsch damals nie den Eindruck, dass sie in Wolkenkuckucksheim leben und den Bezug zur Realität vollends verloren hätten. Nach meiner Wahrnehmung sind sie in erster Linie an der Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit gescheitert. Selbst der Gewinn des DHB-Pokals hatte nicht ausgereicht, den Sponsorenpool so zu stabilisieren und und auszubauen, dass der eingeschlagene Weg ohne gravierende Einschnitte hätte fortgeführt werden können. Das "KSH" es versäumt hat, rechtzeitig die Reißleine zu ziehen ist unbestritten. Ich finde es jedenfalls mehr als unangemessen, wenn jetzt einzelne Foristen den HCL-Mädels die Freude über den (kleinen) Erfolg offensichtlich nicht gönnen und (an anderer Stelle) Vergleiche zu den schweren Zeiten bemühen, obwohl die damaligen Hauptakteure mit dem heutigen Verein nichts mehr zu tun haben. Für mich ganz schlechter Stil, ich drücke den HCL-Mädels jedenfalls die Daumen für eine erfolgreiche Zweitligasaison, der Nachwuchsarbeit im Frauenhandball würde es zweifellos zugute kommen. :hi:

    BlKW168 - wenn das eine 50 MBit/s Leitung ist, sind 3,91 MBit/s im Download aber arg wenig. Kurios auch, dass der Upload dreimal höher ist. Ich würde auf ein Wlan Problem tippen (wie so oft) und es stattdessen mal mit einem Netzwerkkabel probieren.

    ~ 3 MBit/s sind übrigens mehr als genug, weil der Sportdeutschland-Stream sowieso nicht höher als 2.5 MBit/s geht.

    Dass im download die W-LAN Übertragungsrate im Vergleich zum upload so extrem niedrig ausfällt, war für mich auch überraschend. Die hardware-Konfiguration war dabei im Vergleich zum vorletzten Status, wo ich noch 17,... MBit/s messen konnte, identisch. Da unsere alte Villa mit 60 cm starken Außenwänden in einer ruhigen Wohngegend steht, möchte ich Einflüsse von ganz außen eigentlich auch ausschließen. Natürlich hast Du recht, dass bei W-Lan-Verbindungen Ursache für Defizite bei der Übertragungsrate zu 99 % im unmittelbaren Umfeld zu suchen sind. Da die Übertragung bei mir ja vergleichsweise problemlos lief, habe ich hier auch nicht weiter geforscht. Die Übertragungsrate für unseren Internetanschluss lag zu diesem Zeitpunkt übrigens bei braven 52,... MBit/s, also absolut im vorgesehenen Bereich.


    Bezugnehmend auf diesen Dialog Ende Februar/Anfang März kann ich an dieser Stelle mitteilen, dass das Problem in diesem Fall (wie so oft) vor dem Rechner saß und nicht im Rechner oder irgendwo dahinter steckte. Ich Dödel :wall: hatte über längere Zeit versäumt, die angesammelten Cookies über Bord zu werfen. Nachdem ich dies nun nachgeholt habe, läuft die W-Lan-Verbindung mit uneingeschränkt akzeptablen 25 MBit/s. Vielleicht hilft dieser Hinweis ja dem einen oder anderen User, einzelne hausgemachte Probleme selber zu beheben.
    Noch ein Hinweis zu einem anderen Ärgernis: Wie ich nach mehreren Checks herausgefunden habe, blockieren einige Werbetrailer auf bestimmten Browsern die weitere Wiedergabe schon in der Startsequenz. Gestern hatte ich dieses zweifelhafte Vergnügen bei der Übertragung des Spiels aus Halle-Neustadt. In diesem Fall weigerte sich mein smartphone beharrlich, die Spielwidergabe zu starten, egal ob ich es über HBF-Info oder über direkt über sportdeutschland.tv versuchte. Der Werbetrailer lief an und überzog dann sofort den gesamten Bildschirm mit einem dunklen Grauschleier. Erst nach mehreren Anläufen mit mehrfachem manuellen Zurücksetzen der Startsequenz hatte ich Erfolg, nach der Halbzeitpause gab es das gleiche Spiel. Browser war in diesem Fall Firefox. Wer hat hier ähnliche Erfahrungen gemacht und hat vielleicht sogar einen eleganten Lösungsansatz ? Den Browser möchte ich nur ungern wechseln.