Beiträge von Rheiner

    TCLIP:

    Ich glaube, dass er getroffen wurde und dann sichergehen will, dass es auch Rot gibt.
    Das seh ich öfter, dass der Torwart einen leichten "Zusammenprall" verursacht und der Angreifer dann eine große Show draus macht, um auch auf jeden Fall Rot gegen den Torhüter zu kriegen.

    Das Problem ist, dass man hier m.E. nicht erkennen kann, ob, wo und mit welcher Intensität der Angreifer vom Torwart getroffen wird.
    Ich hab mir das jetzt zigmal angeguckt. Ich kann das aus der Perspektive nicht sehen!

    Was mich wundert, ist, dass ihr alle sagt, der Angreifer hätte das gewollt, dass er getroffen wird.
    Guckt mal bitte auf die Blickrichtung des Angreifers. Er guckt zum Ball. Er hat bis unmittelbar zum Zusammenprall m.E. nur den Ball im Blick.
    Ich kann nicht erkennen, dass er getroffen werden will. Im Gegenteil: Ich sehe da eher, dass er im letzten Moment etwas zurückzieht, als er den Torwart sieht (darum sieht das auch so komisch aus).

    Also ein provozierter Zusammenprall seitens des Angreifers war es für mich nicht.
    Ob er wirklich getroffen wird oder das nur Schauspielerei ist, kann ich aus der Perspektive nicht sehen.

    Wir haben hier aber eben die drei Probleme
    - ist es wirklich eine rote Karte? Ich sage nein
    - ist es wirklich ein Foul beim Abpraller? Ich sage ja
    - es ist eine neue Spielsituation (nach der strittigen roten Karte) - die Ausnahme greift

    Ich bleibe bei spielentscheidende Fehlentscheidung, gebe aber zu, dass es wesentlich komplizierter ist als anfangs gedacht.

    Versteh ich nicht.

    Wenn du selbst sagst, dass es beim Abpraller ein Foul war, ist der 7-Meter doch sowieso richtig.

    Nein, Gummiball!

    Diese klassische Vorteilsauslegung gibt es in den letzten 30 Sekunden nicht.

    Wenn in den letzten 30 Sekunden im laufenden Spiel eine rote Karte gegen die abwehrende Mannschaft gegeben wird, kann nur Tor oder Strafwurf bei rauskommen!

    Alles andere wäre ein Regelverstoß gewesen.

    Nur der Zeitpunkt des Pfiffs kann hier strittig sein.

    Das ist hier aber auch wirklich ein sehr spezieller Fall.

    In den Guidelines steht "der noch angespielte Mitspieler".

    Da kannst du Recht haben, Gummiball, dass der nicht als solcher zählt, weil der Torwart vorher dran war.
    Das ist nicht genau definiert.
    Aber auf keinen Fall darf hier in meinen Augen der Strafwurf wegfallen. Wenn der Ball nicht im Tor ist, ist es Strafwurf!

    Jetzt hatte ich mal kurz Regelirritationen.

    Sorry dafür!

    Regel 8:10 d) mit Erläuterungen hinten.

    Kriegt ein Abwehrspieler in den letzten 30 Sekunden wegen eines Fouls Rot - und der erste Mitspieler des Gefoulten, der den Ball kriegt, trifft nicht, ist auf Strafwurf zu entscheiden.
    Völlig egal, ob dann noch ein Foul kommt.
    Also alles richtig gemacht. Es ist nicht relevant, ob da in der Mitte noch ein Foul war.

    Ich finde das neue Konzept der Konferenz alles andere als gelungen.
    Reporter die in der Halle vor Ort sind und teilweise kein einziges Mal
    während der sechzig Spielminuten zu Wort kommen???
    Die können das doch besser einschätzen, was gelaufen ist, wie zwei, die
    gleichzeitig auf fünf Monitore schauen müssen.

    Ja, nur erzählen die dem Zuschauer ja nicht, was gelaufen ist, sondern sie kommentieren live ein Einzelspiel.
    Im Gegensatz zur ersten Fußball-Bundesliga samstags, wo es zusätzlich zu den Einzelspielkommentatoren für jedes Spiel einen Konferenzkommentator gibt.

    Das jetzige Konzept beim Handball hat sich in mehreren anderen Sport bewährt (genau darum haben sie's ja eingeführt).
    Es muss sich hier noch etwas einspielen - aber im Prinzip find ich's super.

    Zu der Diskussion über mögliche Season Tickets nur für Handball:

    Das ist nicht das Geschäftsmodell von Sky und Magenta und kann es auch nicht sein.

    Für Sportarten wie Handball, Basketball und Eishockey können niemals die Kosten für Übertragungsrechte und die Übertragungen selbst nur durch das, was Zuschauer dafür bezahlen würden, wieder reinkommen.

    Sondern das Modell ist, neue Zuschauer zu gewinnen und die dazu bewegen, auch andere Abos abzuschließen. Das ist das Konzept - darum machen die das!

    Dadurch erklärt sich auch von selbst, warum Season Tickets aus deren Sicht keinen Sinn macht.

    Das neue Konferenz-Modell hört sich super an.

    Genau so wollte ich das von Anfang an:

    Ein Kommentator und Experte führen durch die komplette Konferenz.

    Jetzt hoffe ich nur, dass die die Technik so weit im Griff haben, dass trotzdem die Stimmung rüberkommt; der Kommentar kommt ja dann nicht mehr aus der Halle.
    Bei DAZN z.B. ist das immer ein Problem bzgl. der Stimmung. Hoffe, Sky macht das besser.

    Ich will Dir ja die Freude nicht nehmen, aber auch bei Sky wird viel aus der Box kommentiert, unter anderem die komplette Premier League, Tennis, Golf, Leichtathletik und Formel 1. Wir müssen aber nicht darüber reden, dass es immer die Qualität hebt, wenn vor Ort kommentiert wird.

    Außer Wimbledon guck ich da nichts von.

    Aber von mir aus kann die HBL auch gerne Magenta machen. Die machen Eishockey, Basketball und 3. Liga Fußball auch super.
    Hauptsache, die sind in den Hallen.

    Ich bleibe alleine schon deshalb bei Sky, weil da aus den Stadien und Hallen kommentiert wird und nicht aus Boxen.
    Riesiger Unterschied in Sachen Atmosphäre dadurch.
    Wir hatten lange genug Spiele ohne Stimmung. Die Zuschauer sind wieder da - jetzt will ich sie auch richtig hören, und nicht wie vom Tonband im Hintergrund.

    und da denke ich, dass es längst an der zeit war,
    dass mal jemand das offen sagt, was doch -fast- jeder am fernseher sehen konnte.

    Du hast gesehen, dass die Spieler auf dem Feld schlecht gespielt haben, weil sie platt waren, weil die Ersatzspieler in der Gruppenphase schlecht waren und deshalb nicht mehr eingesetzt wurden (das war ja Pekelers Argumentation)?
    Also die Ersatzspieler auf der Bank waren für dich schuld an der Leistung der Spieler auf dem Feld? ?(

    Das hab ich nicht gesehen!

    Die schlechte Leistung gegen Ägypten war für mich nicht in erster Linie ein Kraftproblem.