Beiträge von Rheiner

    Ich habe die Übersicht verloren.

    4 Spiele werden heute mindestens live übertragen (inklusive Streams).

    Wird das Spiel hier auch irgendwo gezeigt?

    Sport1, Sport1 Stream, DAZN, Streams der Vereine, Streams der regionalen TV-Sender...

    Da blickt doch keiner mehr durch.

    Wird Zeit, dass Sky alles zeigt.

    Ich bin froh, dass wir beim Handball eben nicht die Situation haben, die es seit Jahren beim Fußball gibt.

    Nämlich, dass Bayern-Spieleer sich viel mehr erlauben dürfen als alle anderen (bestes Beispiel ist Ribery, aber auch andere)
    und in den wichtigen (!) Momenten pro Bayern entschieden wird.

    Übrigens nicht nur national, sondern vor allem auch international.
    Wenn es eng wird, werden Real Madrid und Bayern in der Champions League seit Jahren bis ins Halbfinale gepfiffen.

    Diese Verhältnisse kann ich im Handball nicht annähernd erkennen - weder national noch international!

    In der Praxis das härtere Foul bestrafen.

    Das führt bei den Weiterbildungen immer wieder zu Diskussionen, weil sich gerade die älteren Kollegen
    dagegen wehren und beide bestrafen wollen, aber damit (einen zu bestrafen) fährt man gut, das so zu machen und wird auch so gelehrt.


    Überflüssige Provokation entfernt - Mod

    Ich wurde ja letztes Mal dafür ausgelacht, als ich gesagt habe, dass die Auswirkung beim Gefoulten in der Praxis
    eine Rolle für das Strafmaß spielt.

    Das hat man gestern wieder gesehen.

    Wäre der sofort aufgestanden, hätte es niemals Rot gegeben.

    Man kann froh sein, dass die Szene nicht in den letzten 30 Sekunden war, denn dann hätte es bei Rot den
    Strafwurf dazu gegeben.

    Da es aber nicht in den letzten 30 Sekunden war und es m.E. auf jeden Fall 2 Minuten waren, kann ich die Aufregung um die Szene nicht ganz nachvollziehen.
    Was wär anders gewesen bei 2 Minuten? Das hätte doch für die Schlussphase überhaupt nichts geändert.
    Und dass Berlin durch die rote Karte geschockt war und bei 2 Minuten nicht geschockt gewesen wäre, halte ich für völligen Blödsinn.

    Auf jeden Fall ist das Hauptproblem mit den letzten 30 Sekunden nicht, dass Journalisten, Zuschauer, Trainer und Spieler die Regeln nicht kennen.
    Das wäre verkraftbar.

    Sondern das Hauptproblem ist, dass die meisten Schiedsrichter sie nicht drauf haben.

    Das Thema "letzte 30 Sekunden". In der Frauen-EM im Spiel Holland-Frankreich warf die Niederländerin Groot ca. 3-4 Sekunden vor dem Spielende den Ball auf die Tribüne (Spielstand: 18-17 für Holland). Der Ball war im Spiel, die Schiris zeigten zwar Zeitspiel an (Arme hoch) pfiffen aber nicht. Es ist nicht einmal regelwidrig. Und doch viele fragten, warum die Schiris keine rote Karte und Siebenmeter für Frankreich gegeben hatten.

    Das kann kein Strafwurf sein, wenn noch nicht auf Freiwurf für Frankreich entschieden worden ist.

    Das wär ein ganz klarer Regelverstoß gewesen, wenn die den gegeben hätten.

    Es stellt sich allerdings die Frage, wie die Regeln praxistauglich so vereinfacht werden können, dass sie von allgemein Sportinteressierten halbwegs verstanden werden können.

    Ich finde, dass das längst der Fall ist.

    Nehmen wir mal Fußball, Handball, Basketball, Eishockey, Hockey, Football.

    Welche Sportart davon ist denn einfacher für Laien nachzuvollziehen als Handball?

    Fußball - ja.

    Aber sonst doch keine.

    Jede Regel kann der Laie halt nicht direkt nachvollziehen, muss er aber auch nicht.


    Mich stören beim Handball zurzeit zwei Dinge, aber nicht speziell für die Zuschauer,
    sondern für Spieler, Trainer und Schiedsrichter:

    1. Die Stürmerfoulproblematik:

    Die erinnert mich an das Handspiel beim Fußball.
    Es gibt zu viele Kriterien, die da eine Rolle spielen und zu unterschiedliche Auslegungen.
    Die Regel ist zu kompliziert und nicht transparent genug.
    Gerade in dieser Bundesliga-Saison fehlt mir da völlig eine erkennbare Linie.

    2. Die Regeln bzgl. der letzten 30 Sekunden:

    M.E. sind die nicht so schwer, wenn man sie richtig erklärt.
    Aber irgendwie passiert das nicht. Und leider beschäftigen sich die allermeisten Beteiligten auch nicht von alleine damit.
    Vor allem der Unterschied zwischen "Ball im Spiel" und "Ball nicht im Spiel" (und die unterschiedliche Handhabung) wird von m.E. ca. 95 Prozent der Spieler, 80 Prozent der Trainer und (zumindest an der Basis) mindestens von der Hälfte der Schiedsrichter (eher mehr) nicht verstanden.

    Jedenfalls war diese Übertragung – insbesondere die „Expertisen“ beziehungsweise die "ausgefeilte Regelkunde" - eine Steilvorlage für die SKY-Befürworter.

    Sky ist da aber kein bisschen besser.

    Ein Löwe traf in der CL zuletzt einen Kroaten in deren Gegenstoß mit der Hand im Gesicht.

    Sky wollte Stürmerfoul haben, weil der Löwen-Abwehrspieler ja stand. :pillepalle:

    Jetzt hab ich mir noch mal die 7-Meter-Szene aus der ersten Hälfte angeguckt.

    Laut Sport1 gab es den wegen Spielverzögerung. :pillepalle::pillepalle::pillepalle:

    Die sind ja regeltechnisch noch schlechter als Götz, Kretzsche und Co.

    Man sollte von Kommentatoren schon ein Grundmaß an Regelkenntnis erwarten können.