Beiträge von Metzi1

    Annika Ingenpaß nimmt zu einem Spiegelbericht über die Entlohnung im professionellen Frauenhandball Stellung. Ich kann ihrem Kommentar nur zustimmen!

    Meiner Meinung nach ein Thema das schon lange angegangen werden müsste, die vielen Kommentare auch von anderen Spielerinnen zeigen das!

    Ich kann die Spielerinnen absolut verstehen das man es sich da schon dreimal überlegen muss, ob man einige Jahre das als Profi machen möchte. Nur ganz wenige an der Leistungsspitze verdienen dort ein ordentliches Geld, meistens nur im Ausland!

    Ich bin kein Mensch der ständig nach dem Staat schreit wenn es um Kohle geht. Aber bei der Finanzierung von Spitzensportler(Innen) auch außerhalb des Frauenhandballs hinken wir weit hinter anderen Ländern hinterher (Beispiel Frankreich).

    Leider wird, wie im Spiegelbericht geschrieben, wohl keine Spielerin ihren Verein auf die Bezahlung vom Mindestlohn verklagen, da dann wohl die Karriere gelaufen ist. Trotzdem sind Themen wie Lebensunterhalt und Altersvorsorge auch bei Profihandballerinnen kein unwichtiges Thema.

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    Man bekommt Billiglöhner wie Goldammer, Stumpf, Schlipf und Co., wo früher internationale Toptalente waren.

    Zum Thema Billiglohn und Mindestlohn passt jetzt ja auch der neueste Spiegelbericht. Bin mal gespannt bis die erste Spielerin den Mut hat und den Mindestlohn einklagt, dann können manche in der HBF die Lichter ausmachen. Bericht leider hinter Bezahlschranke aber auf Insta wird unter Spiegelmagazin schon einiges angedeutet. Wäre schon fast ein neues Thema wert: „Gesetzlicher Mindestlohn in der HBF“🤔

    Einzelticketpreise in Metzingen veröffentlicht:

    Zum Vergleich Handballbundesliga der Männer in der weiteren Umgebung von Metzingen: Balingen teuerste Preisklasse (nicht VIP) 35 Euro und TVB Stuttgart (nicht VIP) 40,50 Euro. Jetzt haut mal eure Meinung dazu raus, bin gespannt! Arm darf man bei dem Hobby Handball Bundesliga live vor Ort nicht sein, obwohl die Stehplatztickets lange Zeit 10 Euro gekostet haben und dann immer moderat gestiegen sind und jetzt bei 14 Euro liegen.

    habt ihr eigentlich als sogenannte fans mit eintrittskarte oder dauerkarte schon das prinzip des ehrenamtes verstanden.

    erwartet ihr wirklich, dass ihr über jeden vorgang des vereins informiert werdet, aber vermutlich null arbeit für den verein leistet?

    ich habe den spruch ""keinen weg verbauen"" verwendet, denkt mal darüber nach!

    Erstens bin ich weder ein „sogenannter Fan“ noch ein Käufer von Eintritts- oder Dauerkarten der TusSies! Zweitens reden wir hier nicht über das Ehrenamt bei einer professionellen Handballmannschaft! Drittens erkennt man an deinen Formulierungen das ich mit meiner Frage hier wohl in ein Wespennest gestochen habe. Viertens bleibe ich bei meiner Aussage, das man auf diese Weise keine Kommunikationspolitik bei einer professionellen Handballmannschaft machen kann in dem man eine Spielerin einfach so vom Tableau „verschwinden“ lässt, egal was intern da passiert ist oder wie sich jemand verhalten hat! Und fünftens sollten sich solche Ehrenamtlichen Glanzvorbilder wie du einfach mit ihrem „Allwissendstatus“ nicht ganz so wichtig nehmen Selfmen Zur angestrebten Professionalisierung der HBF tragen solche Vorgehensweisen sicherlich nicht bei, da hätte ich auch von Herrn Rott eine andere Kommunikation erwartet.

    Das ist mal wieder eine Kommunikation von äußerster Professionalität. Sie wäre eine Spielerin gewesen die wenigstens größer als 1,67 cm ist, das hätte der Abwehr zumindest mal vom äußeren Erscheinungsbild geholfen:irony:😂😂😂 Aber man lässt jetzt anscheinend in Metzingen gerne auch mal eine Spielerin auf mysteriöse Weise einfach verschwinden….

    Und wieder eine weniger. Der Kader in Blomberg schrumpft. Melanie Veit ist schwanger. Das wird die erste Mannschaft die CL spielt mit einem Mini-Kader. Das erinnert mich an die Anfangszeiten von Metzingen in der BL als es zuhause gelungen ist den THC zu schlagen. Da hatte Thüringen auch aufgrund von Doppelbelastung mit CL und zusätzlich dezimiertem Kader den Kürzeren gezogen.

    Metzingen hat jetzt Farkas und die gewinnt die Spiele alleine, auch gegen jeden Gegner, das hat man ja am Wochenende gegen Neckarsulm gesehen (26:30 Niederlage) :irony: aus! Da braucht man keine Backup's mehr, weder für Außen noch für den Rückraum. Gem. der Aussage von Selfmen freut man sich in Metzingen ja das man außer gegen Blomberg, THC jetzt auch noch 2 mal gegen Valcea verliert, das bringt die Mädels vor allem psychisch deutlich voran und den Zuschauern macht es Spaß wenn man jedes Spiel verliert und dafür nur 300 EURO für die Dauerkarte und für die Niederlage gegen die Rumäninnen nochmal extra zahlen muss :D:D

    Metzingen erhält seine Wildcard für die EHF European League. Man hat zwar kein Geld für gute Spielerinnen aber wenigstens für einen Flug/eine Busfahrt durch Europa. Vielleicht spielen die Mädels ja gegen ŽRK Naisa Niš, dort hat man zuhause ja einmal, soweit meine grauen Zellen noch funktionieren, im Jahr 2015 mit 50:21 gewonnen (da hatten die TuSsies aber auch noch einen qualitativ hochwertigen Kader). Ich verstehe nicht warum man das Geld lieber für diesen Wettbewerb einsetzt als für den Spielerinnenetat.

    naja, träumen darf man immer

    Heute wurde bekanntgegeben das Dagmara Nocun zu Lublin zurückkehrt. Jetzt Selfmen mal als Fachmann bitte ne Erklärung warum man drei Tage lang in Metzingen auf dem Insta-Profil ein Video dieser Spielerin präsentiert??? Das nenne ich ganz einfach reine Verarschung der Kundschaft und sonst nichts! Das ganze fällt mal wieder in die Rubrik wollen und nicht können........hat die Kohle nicht gereicht den Vertrag zu realisieren und jetzt geht sie zu ihrem Ex-Verein zurück?

    »Wir haben eine Zukunft in Tübingen«

    METZINGENS MANAGER FERENC ROTT SIEHT DEN CLUB NACH DEM UMZUG NACH TÜBINGEN AUF DEM RICHTIGEN WEG.FOTO: SCHMIDT/EIBNER

    Handball – Vor dem Umzug gab es im Umfeld der Metzingerinnen viel Skepsis. Ein Jahr später zieht Rott positive Bilanz

    VON FRANK PLEYER

    METZINGEN. Die Skepsis war bei Teilen der Fans, Helfer und Sponsoren groß. Vor dem dauerhaften Umzug der Metzinger Bundesliga-Handballerinnen in die Tübinger Paul-Horn-Arena, wo seit dieser Saison alle TuS-Heimspiele ausgetragen werden, gingen sie an die Öffentlichkeit und brachten ihre Besorgnis zum Ausdruck. Der Wegzug des Vereins aus Metzingen wurde befürchtet, auch die Existenz des Clubs sah man durch die von der Frauen-Bundesliga (HBF) und Deutschem Handball-Bund (DHB) festgelegten Anforderungen in Sachen Hallen-Größe und -Ausstattung in Gefahr.

    Jetzt, ein knappes Jahr später, sind diese kritischen Stimmen verstummt. »Jeder hat eine andere Wahrnehmung. Aber nun kann jeder, der skeptisch war, sehen, dass es nicht ganz schlecht gelaufen ist«, beschreibt Geschäftsführer Ferenc Rott die Situation. In Metzingen sei ihnen nicht ermöglicht worden, eine größere Halle zu bekommen. Also habe man den Umzug nach Tübingen realisieren müssen. Und er legt Zahlen vor, die wohl die Wenigsten vor einem Jahr erwartet hätten. Demnach haben im Schnitt rund 500 Zuschauer mehr als noch in der Metzinger Öschhalle, der früheren Spielstätte der »TusSies«, die Spiele in Tübingen gesehen. Das bedeutet eine Steigerung um stolze 50 Prozent.

    Neue Kreise erschlossen

    Der Besucherschnitt in der laufenden Spielzeit in Tübingen liegt bei 1.440 Personen pro Partie. Damit rangiert die TuS an vierter Stelle aller elf Erstliga-Clubs. Rott: »Eine starke Resonanz, auch wenn wir sportlich, ehrlich gesagt, keine Highlight-Saison hatten.« Die Öschhalle fasst gegenüber der Tübinger Arena nur 1.050 Zuschauer. Sie war bei TuS-Begegnungen bis vor einem Jahr meist ausverkauft. Angesichts des nun deutlich höheren Besucherschnitts bedeutet das, dass sich die »TusSies« in Tübingen über ihr Stamm-Publikum hinaus neue Kreise erschlossen haben. Und das in einer Sportart, die in Tübingen keine große Tradition auf Top-Niveau hat.

    Metzingen hatte vor dem Umzug pro Spielzeit zwar Begegnungen in der Neckarstadt bestritten, aber nur sporadisch. Zuletzt waren in der Paul-Horn-Arena im Männer-Bereich mit dem TV Neuhausen in der Saison 2012/13 regelmäßig Handball-Bundesliga-Spiele geboten gewesen. Nach Rotts Aussage kommen inzwischen sehr viele Besucher aus Mössingen, dem Gäu oder Rottenburg: »Wir haben das ganze Umland ein bisschen bewegen können, zu uns zu kommen. Das war auch unser Ziel.« Es sei eine Bestätigung nach der großen Skepsis, die ihnen anfangs nach der Ankündigung des Umzugs entgegengeschlagen sei.

    Auch Spielerinnen gefällt Arena

    »Das macht Hoffnung. Wir haben eine Zukunft in Tübingen. Hier haben wir die Voraussetzungen, um wachsen zu können, größer zu werden, auch im Etat, und uns damit auch sportlich steigern zu können«, sagt der Manager. Die Größe der Arena mit einem Fassungsvermögen von 2.500 Plätzen und dem großzügigen VIP-Bereich bietet zudem in der Außendarstellung ganz andere Möglichkeiten als die Öschhalle. Die neue Heimspielstätte kommt auch bei den Spielerinnen sehr gut an. »Das ist eine schöne offene Halle, die super professionell wirkt«, sagt Mannschaftsführerin Svenja Hübner.

    Einziger Nachteil aus Sicht von Rott: Die Halle weist lediglich 1.400 Sitzplätze auf inklusive VIP-Bereich, dafür aber 1.100 Stehplätze. Weil aber unter den TuS-Fans oft Familien sind, die beieinander sitzen wollen und ungern auf Stehplätze zurückgreifen, sieht er in Sachen Zuschauer Grenzen des Wachstums. »Im Schnitt 1.600 oder 1.700 Zuschauer wäre das Maximum, das realistisch ist«, glaubt Rott. Das Top-Ereignis in Sachen Auslastung war das Ein-Euro-Ticket-Spiel, als 2.400 Besucher, die sich von dieser Aktion anlocken ließen, in die Paul-Horn-Arena kamen. Rott: » Da hat man gesehen, dass auch in Tübingen was gehen kann. So ein Umzug erfordert Kreativität. Es ist die Gelegenheit, neue Wege zu gehen und die Sichtbarkeit zu erhöhen.«

    Aus diesem Grund wurden zu den Heimspielen auch eine unterschiedliche Anzahl von Freikarten bei Handball-Camps, in Schulen und Vereinen ausgegeben. Konkrete Zahlen nannte Rott nicht. Das sei schwierig zu benennen. So hätten zum Beispiel auf Messen die Gewinner des Torwandwerfens ein Souvenir oder eine Freikarte erhalten. Oberstes Ziel ist es, zunächst einmal die Leute in die Halle bekommen. Wenn sie dann erstmal vor Ort sind, waren bisher die Reaktionen fast durchgängig positiv. Er habe bei den Zuschauern von kaum jemandem gehört, dass ihm Frauen-Handball nicht gefallen habe, schildert Rott seine Erfahrung. Wichtig sei, etwas zu bieten – »mit einem guten Event, einer guten Show und einer guten sportlichen Leistung«. Das gilt nicht nur für Fans, sondern auch für Sponsoren, die unter anderem die Ein-Euro-Ticket-Aktion erst möglich gemacht hatten. Ein paar neue Geldgeber hat man nach seiner Aussage bekommen. Aber er sei auch »dankbar, dass uns über 90 Prozent der Sponsoren treu bleiben«, so Rott weiter.

    Weitere Erfolge im Zusammenhang mit Metzinger Bundesliga-Partien waren die pinkfarbene T-Shirt-Aktion im Spiel gegen Zwickau sowie die gut besuchten Weihnachtsspiele. Man werde noch härter arbeiten, um die Spiele in der neuen Heimspiel-Stätte zu einem dauerhaften Erfolg zu machen. Rotts Fazit: »Wir brauchen noch ein, zwei Jahre bis wir in Tübingen richig angekommen sind, richtig angenommen werden. Es gab keinen anderen Weg, als in die Paul-Horn-Arena umzuziehen. Jeder hat gesehen, dass es der richtige Weg ist.« (GEA)