Freundschaft!
Das Projekt war tot, als Dagur Sigurdsson von Bord ging. Nicht, dass er in seiner Amtszeit alles richtig gemacht hätte (die Personalie Wolff/Heinevetter im Halbfinale in Rio hat möglicherweise schon verfrühtes Gold gekostet). Aber er hat eben diesen Spirit rübergebracht, den eine Mannschaft braucht, die überall ziemlich stark besetzt ist, aber keine Spieler wie Hansen/Lauge, Duvnjak, Sagosen oder früher Narcisse hat. Diese paar Prozente fehlen einfach zur Weltspitze. Und Prokop ist gerade im Bereich Personalführung, Ausstrahlung und Wettkampfhärte schlicht nicht gut genug. Das ist die gleiche Wurschtelei wie so oft im DHB-Team.
Also für mich ist klar, dass Prokop gewogen und für zu leicht befunden wurde. Ich bin aber auch kein Fan von Alfred Gislason. Das ist für mich keine Lösung, bei der ich Hurra schreie. Möglicherweise wäre das eine Verbesserung, aber nicht die sexy Lösung wie sie Dagur Sigurdsson war.