Freundschaft!
Hereticus
Ich hatte axiomatisch vier Kriterien genannt und die dann auf die Clubs angewandt. Und da war mit Willy Bendzko mal ein Mäzen mehr als prägend. Auch könnte man, wenn man die Anfangstage der Entwicklung mit Hanning verfolgt hat, schon von einem Projekt sprechen. Hat er auch selbst immer getan. Es steht natürlich jedem frei, die Axiome anders zu wählen. Dann sieht das Resultat anders aus.
Was die Fußballklubs angeht, fehlt bei Bayern München, daß dieser Klub aus der Fußballabteilung des MTV 1879 München ausgegründet wurde. Borussia Dortmund hat keinen einzigen Vorgängerverein. Er ist der einzige der genannten Club, der sich unter dem heutigen Namen ohne Vorläufer gegründet hat. Wohl sind in der Folge zwei andere Club beigetreten und es gab nach dem Krieg erstmal eine Neugründung unter einem anderen Namen, wie das in der Besatzungszeit üblich und nicht anders lösbar war. Alle Angaben aus der Enzyklopädie der europäische Fußballvereine von Hardy Grüne. Für die anderen Clubs sollte das so stimmen.
Borah
Ich habe nicht gesagt, daß der THW nach meinen Kriterien zu den Retortenvereinen gehören würde. Ich habe lediglich geschrieben, daß ich da erst nachgucken mußte, wie ich das einsortieren muß. Schön, daß Du das aus dem Stand wußtest. Aber hier bei uns in Deutschland ist der THW zu unwichtig, als das man das sofort auf dem Schirm hätte. 
Buster444
Der SC Magdeburg ist doch geradezu das Paradebeispiel für einen Retortenverein, auch wenn es schon lange her ist. Stichwort "Konzentration der Besten". Heinz Hercke hat doch davon berichtet, wie man darum kämpfen mußte, die besten Handballer aus anderen Mannschaft in den neu gegründeten SC Aufbau zu holen. Der SCM ist ursprünglich auch keine Verein gewesen (mal ganz unabhängig davon, daß es echte Vereine in der DDR nicht gab), sondern ein reines Leistungszentrum. Kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen. 
MiMü
Exakt.