Freundschaft!
War nur stellvertretend gemeint. Allerdings sehe ich weder bei Hamburg, noch bei Kronau ein "Problem". Wenn man ein solches sucht, dann impliziert man doch, dass die Existenz eines solchen für die Erklärung eines sportlichen Misserfolges vorhanden sein muss. Allein, ich sehe keinen sportlichen Misserfolg, weder bei Hamburg, noch bei Kronau. Hamburg hat in der Liga eine Toprunde gespielt. Hätte Schwalb nicht ein paar Anfängerfehler gemacht, dann würden man wohl gar Meister werden. Daneben hat man den Pokal gewonnen. Und in der Champions League ist man gegen eine der besten Mannschaften der Handballgeschichte ausgeschieden (ich glaube, so sollte man CR einordnen). Kronau hat eine völlig neu formierte Mannschaft, mit einem neuen Trainer. Ich habe da von Anfang an nicht mit gerechnet, dass sie in der Liga eine Rolle spielen würden. Allerdings in den Pokalwettbewerben schon, sofern es sie nicht gleich am Anfang erwischt. Im DHB-Pokal waren sie gleichwertig mit Hamburg (in deren Halle). Gegen Kiel in der CL waren sie ebenfalls nahezu ebenbürtig. Man spielt mittlerweile mit den deutschen Topmannschaften auf Augenhöhe. Ich halte das für einen Erfolg.
Und wenn man diesen Erfolg von Mannschaften, die noch am Anfang einer Entwicklung stehen, mit den Maßstäben einer Mannschaft bewertet, die am Ende einer Entwicklung steht, dann finde ich das arrogant.
Empfohlen sei noch ein Interview mit Olafur Stefansson aus dem letzten Jahr:
http://www.spox.com/de/sport/handb…-philosoph.html