Freundschaft!
Ich denke, dass alle langlaufenden Verträge Ausstiegsklauseln haben.
Wenn man - sagen wir mal - eine Million Euro für einen Spieler bezahlt, dann macht man auf jeden Fall einen langen Vertrag. Einmal, damit sich das Investment auch rentiert und zum anderen, dass man die Ablöse auch entsprechend lange abschreiben kann. Dann macht man selbst dann einen Fünfjahresvertrag, wenn der Spieler sich eigentlich nur für drei Jahre binden will. Und dann schreibt man eine Ausstiegsklausel nach drei Jahren rein, mit der der Spieler für den Restbuchwert wechseln kann (hier dann 400.000). Das ist dann unter dem Strich ein Commitment des Spielers für drei Jahre bei gleichzeitiger Absicherung der Ablöse durch den Verein. Kein Fan kann sich beschweren, wenn so ein Spieler "nur" für drei Jahre unterschreiben würden. Alles was länger geht, wird sowieso dann realistischerweise neu verhandelt.
Es gibt sozusagen eine technische Laufzeit eines Vertrages und eine reale Verbleibdauer eines Spielers die sich mit der Zeit organisch ergibt. Vielleicht ist nach zwei Schluss und alle sind froh und vielleicht werden es zehn Jahre. Nicht immer ahnt man bei der Verpflichtung eines Spielers, was es am Ende werden wird.