Freundschaft!
Ist ja alles schön und gut mit Spiel breit machen, außen einbinden etc., nur das ist normalerweise nicht unsere präferierte Spielweise. Unsere Außen und KM hängen sehr oft in der Luft.
Unsere Jungs im Rückraum haben die Durchbruch-DNA. Da das System innerhalb eines Spieles umzustellen, halte ich für sehr schwierig.
Hier brauchen wir eben neue Ideen und Spieler.
Das ist schlicht falsch. Der SCM ist die Bundesligamannschaft mit den meisten Toren von Außen (bei der drittbesten Wurfquote). Wir hatten das Thema im Dezember hier schon einmal. Das war der SCM 1./2. in diesen Kategorien.
Immer wenn mal ein Spiel verloren geht, ist das "System entschlüsselt" und "ohne Schiedsrichter geht es nicht". In jedem dieser Spiele, z.B. auch gehen Aalborg vor zwei Jahren, wurde nicht das getan, was man tun muss, damit das Spiel funktioniert. Wenn man halt Standhandball spielt, hat man die Lücken für die Durchbrüche nicht. Und wenn man die freien Wege nicht hat, gibt es auch keine Pfiffe. So einfach ist das.
Das war jetzt das erste Spiel, in dem sich die Sattheit einer alten Mannschaft gezeigt hat. Und nicht einmal, weil das zwingend so sein müsste, wegen des Kaders. Sondern weil ein Trainer (na eigentlich zwei) den anderen ausgecoacht haben. Die einen haben pfiffige Trickspielzüge ausgepackt und die anderen 0815 ihre nicht funktionierende Abläufe durchgespielt. Weder wurden Alternativen im Rückraum in diesem Spiel gebracht, noch wurden diese mal im Vorfeld zur Entlastung auch des Kopfes der Stammspieler gebracht. Es gibt noch einige Knöpfe, an denen man drehen kann, aber das wird nicht getan. Da ist man gerade zu satt und meinte, dass es mit reinem Indiviualhandball geht. Mit Claar funktioniert das sogar. Aber er alleine reicht eben nicht, um sich vom Gegner abzuheben. Nur, um mitzuhalten.