Ich vermute, wie bei allen rechtlichen Auseinandersetzungen, Rechtsfrieden. Also, dass so früh wie möglich alle Beteiligten von der Unanfechtbarkeit der Tatsachen ausgehen können.
Ja, denke das ist der Punkt der Angelegenheit. Schiedsrichter treffen "Tatsachenentscheidungen".
Wenn jedes Spielergebnis erst gültig wird nachdem eine Kommission in tagelangem Videostudium jede Situation aus drei Kameraperspektiven in Zeitlupe beurteilt hat wird dieses Kernprinzip der Schiedsrichterarbeit komplett ausgehöhlt. Solange die Fehlentscheidungen der Schiris statistisch gleich verteilt sind und kein Spiel absichtlich "verpfiffen" wird ist alles gut.