Wenn auf einer Position gleich beide Stammkräfte ausfallen, ist das sicher doppelt bitter. Blessuren werden aber viele mitbringen. Bei einigen dürften die Akkus auch ziemlich leer sein. Dahingehend äußert sich sogar der dänische Dauerbrenner Gidsel (seine Turnierstatistik lautet: 7 Stunden und 40 Minuten gespielt, 20 Minuten Pause). Dieses Pensum müsste man den IOC-Oberen abverlangen. Vielleicht haben sie dann ein Einsehen und ändern den Modus.
Eine reguläre Saisonvorbereitung kann bei keinem Verein erfolgen, der viele Spieler abstellen mußte. Da kann man über jeden Spieler froh sein, der nicht nominiert wurde (bzw. sogar freiwillig verzichtet hat, weil z.B. eine OP erforderlich war) oder dessen NM sich nicht für die Spiele qualifizieren konnte.
Die große Frage ist für mich, wie die Saison-Leistung bei den Olympioniken ausfallen wird, und stehen sie die Saison überhaupt halbwegs verletzungsfrei durch. Dies wird nicht unwesentlich die Saisonplatzierungen beeinflussen.